Statistik 2019

Das waren die Unfall-Schwerpunkte in Werl, Wickede und Ense

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Die Kreuzung der B63 und der B7 in Wickede-Wimbern ist eine von zwei Unfallhäufungsstellen im Raum Werl.

Bezogen auf die Statistik der Verkehrsunfälle darf 2019 für Werl eher als ein erfreuliches Jahr gelten. Nach der Verkehrsunfallentwicklung gab es keinen tödlichen Verkehrsunfall, zudem sank die Zahl der Schwerverletzten um vier auf 13.

Werl - Hingegen hat die Polizei mit 84 leicht Verletzten 15 Fälle mehr gezählt. Diese Veränderungen liegen allerdings im Bereich der normalen Schwankungen, erklärte Marion Rumprecht, die Leiterin der Verkehrsdirektion der Polizei im Kreis Soest.

Die Ursachen für Verkehrsunfälle seien sehr mannigfaltig, der Fähigkeiten der Verkehrsteilnehmer spielten eine Rolle. Bedeutsam sei aber auch, dass im Vorjahr 4500 neu zugelassene Fahrzeuge im Kreis dazu gekommen sind, dies bedeute auch mehr Verkehr.

Ausgesprochene Unfallhäufungsstellen gibt es im Werler Raum zwei: In Ense ist seit 2015 der Einmündungsbereich Bahnhofstraße/Möhnestraße (L745 und K8) in der laufenden Beobachtung, in Wickede ist dies der Kreuzungsbereich Mendener Straße/Arnsberger Straße (B63 und B7)

In Werl kam es 2019 insgesamt zu 82 Verkehrsunfällen mit Personenschaden, gemessen an der statistischen Häufigkeitszahl 266, bezogen auf die gut 30.000 Einwohner in Werl liegt dieser Wert deutlich niedriger.

Ähnlich günstig stellt sich dies für Ense mit 25 und für Wickede mit 27 Unfällen mit Personenschaden dar. Zum Vergleich: In Möhnesee kam es 2019 zu 64 Verkehrsunfällen mit Personenschaden, hier liegt aber auch die statistische Wahrscheinlichkeit für einen solchen Unfall mit der Häufigkeitszahl 551 besonders hoch, somit ist die absolute Zahl sogar noch niedrig. 

Zu erklären ist die hohe Unfallhäufigkeit in Möhnesee, weil diese Gemeinde stark vom Ausflugsverkehr und vom Durchgangsverkehr Richtung Sauerland betroffen ist.

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