Sternfahrt

Behinderung durch Trecker-Demo: Autofahrer fühlt sich genötigt

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[Update, 18.25 Uhr] Landwirte aus dem Kreis Soest beteiligen sich am Montag an einer großen Trecker-Demo. Gegen 16.15 Uhr verließen sie das Soester Kreisgebiet, um weiter nach Hamm zu einer Kundgebung zu fahren. Am Morgen waren Landwirte bereits von Geseke nach Dortmund gefahren - und haben dabei offenbar einen Autofahrer ziemlich auf die Palme gebracht.

Kreis Soest/Hamm - Der Treckerkonvoi mit bis zu 170 Fahrzeugen aus Richtung Soest befand sich der Polizei Hamm zufolge gegen 16.30 Uhr auf der Werler Straße auf Hammer Stadtgebiet. In Hamm findet im Maxipark eine Kundgebung statt.

Zuvor waren die Landwirte - begleitet von der Polizei - gegen 16.15 Uhr über die K18n auf die B63 gefahren. 

Das Geschehen am Morgen

Um 7.30 Uhr waren die ersten Trecker in Geseke gestartet, um nach Dortmund zu kommen. Entlang der alten B1 fuhren sie bis zur Kreisgrenze nach Unna. Die Polizei zählte kurz vor der Übergabe 107 Traktoren. In Erwitte waren es noch 30, am Ortseingang von Soest etwa 80 Fahrzeuge.

Bei dieser Staffelfahrt mit circa 160 Traktoren fühlte sich ein anderer Verkehrsteilnehmer auf der B1 in Fahrtrichtung Bochum behindert oder sogar genötigt und wandte sich telefonisch an die Polizei. Der Verkehrsteilnehmer beabsichtigt eine Anzeigenerstattung, wie die Polizei Bielefeld am Nachmittag mitteilte.

Die Polizei hatte vorab vor Behinderungen des Straßenverkehrs gewarnt. Immer wieder hätten Autofahrer versucht, im Konvoi mitzufahren, berichteten die Beamten auf Twitter. Dadurch verlangsame sich das Tempo. 

Nach der Demonstration in Dortmund ging's für die Landwirte zurück - sie fuhren über Unna und Werl auf der ehemaligen B1,um dann auf der B63 durch Werl-Hilbeck nach Hamm zu gelangen. Dort läuft eine weitere Kundgebung, zu der am Maxipark einige hundert Landwirte erwartet wurden. 

Die Polizei berichtetet dann auf ihrem Twitter-Kanal (Polizei_nrw_so) aktuell, wo sich der Trecker-Konvoi befindet. Für Fragen richten sich Interessierte unter 02921-91005310 an ein Bürgertelefon.

Die Polizei bittet die Traktorfahrer und alle andere Verkehrsteilehmer, sich aufmerksam und rücksichtsvoll zu verhalten.

Bereits am 22. Oktober legten einige hundert Bauern den Verkehr teilweise lahm, als sie zu einer ersten Demonstrationsfahrt nach Bonn aufbrachen. 

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