Polizei gibt Tipps

Telefonbetrug im Kreis Soest: So handeln Sie richtig

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Kreis Soest - Wieder haben sich Betrüger am Telefon als Polizisten ausgegeben. Wie man sich in einem solchen Fall verhalten sollte.

In den vergangenen Tagen erhielten Personen in Werl und Anröchte Anrufe von angeblichen Polizeibeamten, berichtet die echte Polizei.

"Während in einem Fall die 110 im Display erschien, war es in Werl die Festnetznummer 0049292291002", schilderte die Polizei die Fälle.

Darum geht es den Anrufern

Bei den Anrufen gehe es in der Regel darum, dass die Täter die Angerufenen verunsichern. Oftmals werde behauptet, dass deren Telefonnummer oder die Adresse bei Diebesbanden gefunden wurde, und die Gefahr besteht, dass ein Einbruch geplant sei, oder unmittelbar bevorsteht. 

"Die angeblichen Polizeibeamten bieten dann an, Schmuck und Bargeld in "Sicherheit" zu bringen. In den jetzt bekannt gewordenen Fällen reagierten die Angerufenen richtig und beendeten das Gespräch", heißt es von Frank Meiske, Pressesprecher der Polizei Soest. 

So haben die Täter ihre Vorgehensweise geändert

In Werl nahmen die Angerufenen über die echte Nummer der Polizei Kontakt zur echten Polizei auf, und schilderten den versuchten Trickbetrug. Die Polizei warnte bereits mehrfach vor dieser Arbeitsweise, deren Details oftmals abgewandelt werden. 

Während früher die "110" im Display erschien, haben die Täter eine Änderung vorgenommen, und nicht mehr die Notrufnummer, sondern die Amtsnummer eingespeichert, die bei den Angerufenen angezeigt wird. 

Fest stehe: "Die echte Polizei wird die Bürgerinnen und Bürger weder telefonisch vor Straftaten warnen, noch nach deren Vermögensverhältnissen oder persönlichen Daten fragen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten bei Allen die Alarmglocken angehen und das Telefonat beendet werden."

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