Stimmen Sie noch bis Mittwoch ab: Welches Gericht sollen die Bürgermeister kochen?

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Die Kochmützen stehen den Bürgermeistern Hans Dicke (links) und Malte Dahlhoff schon gut.

Was macht Heimat aus? Dieser Frage ging der Anzeiger zwei Wochen lang intensiv nach. Zum Abschluss geht es nun um guten Geschmack – und die Frage: Wie schmeckt Heimat?

Sie dürfen per Abstimmung aus vier typischen Heimatgerichten eins aussuchen, Bürgermeister kochen dieses Gericht um die Wette und eine brandneue Kochschule bietet den Rahmen für den Wettbewerb. 

Die Zutaten für das heimischste Gericht unter dem Motto „So schmeckt Heimat“ sind angerichtet. Dieter Bethlehem mag keine halben Sachen: Als er sich vor zwei Jahren entschloss, eine Kochschule aufzuziehen, da machte er Nägel mit Köpfen. In Bad Sassendorf-Beusingsen ließ er eine große Halle bauen, in deren Innenraum inzwischen Backöfen, Herdplatten und großzügige Kochinseln verbaut sind. 

Zudem gibt es eine Theke – unter der in großen Buchstaben „Bethlehems Stall“ zu lesen ist. „Ich will hier Kochevents anbieten, später auch Ernährungsberatungen“, sagt der Inhaber. Und weil ihm das Kochen eine Herzensangelegenheit ist, lässt er nun gemeinsam mit dem Anzeiger und Hellwegradio vier Bürgermeister in der Disziplin „Bester Heimatkoch“ gegeneinander antreten.

Ab sofort und bis zum kommenden Mittwoch dürfen Sie, liebe Anzeiger-Leser, entscheiden, welches der vier abgebildeten Gerichte von den Bürgermeistern gekocht werden muss. Nehmen Sie dazu an unserer Online-Abstimmung teil. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Einsendern wird für jedes der vier Koch-Events eine Freikarte verlost.

Stimmen Sie unten über folgende Gerichte ab:

Gericht 1

Entenbratleber mit Honig-Schalotten, geschmorter Apfel und Potthucke – GERICHT 1


Gericht 2

Blutwurst in Pankokruste an Kartoffelstampf und lauwarmem Rote-Beete-Salat – GERICHT 2


Gericht 3

Rote Beete-Frikadellen mit Wurzelstampf und Essigpilzen – GERICHT 3


Gericht 4

Geschmorte Rinderbacke mit Meerrettich-Pesto, Karotten und gerösteten Kartoffeln – GERICHT 4

Die Abstimmung

Fest eingeplant am Kochtopf sind bereits Bad Sassendorfs Bürgermeister Malte Dahlhoff und Möhnesees erster Bürger Hans Dicke

So soll das leckere Projekt ablaufen

Die beiden weiteren Kandidaten für den geschmackvollsten Bürgermeister werden in den nächsten Tagen feststehen. Und so soll das Ganze ablaufen: Ab sofort dürfen Sie, liebe Anzeiger-Leser, unter dem Betreff „Lieblingsgericht“ eines der vier vom Soester „Pilgrimhaus“ ausgesuchten westfälischen Spezialitäten auswählen. 

Das Gericht mit den meisten Nennungen gewinnt und muss von allen Bürgermeistern heimatnah nachgekocht werden. Weil nun aber nicht jedem Ersten Bürger das Kochen in die Wiege gelegt ist, dürfen die sich jeweils zwei (Koch-)Helfer aus ihrer Stadt oder Gemeinde mitbringen.

Zu dritt wird dann das von Ihnen ausgewählte Hauptgericht zelebriert, Vor- und Nachspeise sind nach eigener Wahl hinzuzufügen. Damit sich das Kochen auch lohnt, bringt jeder Kandidat 15 bis 18 Bürger seiner Stadt oder Gemeinde mit. Die dürfen das Mahl genießen – und einen Geldbetrag für einen guten Zweck spendieren. 

Große Küche, große Pläne: Zur Eröffnung von „Bethlehems Stall“ erwarten Dieter und Sabine Bethlehem vier heimische Bürgermeister zum Wettkochen.

Komplettiert wird die Runde von einer dreiköpfigen Jury – bestehend aus Ruth Heinemann vom Hellwegradio, Jürgen Vogt vom Soester Anzeiger und einem noch geheimen Koch – und den Freikarten-Inhabern. 

Viermal wird das Kochen mit jeweils einem Kandidaten im Wochentakt stattfinden, viermal vergibt die Jury einzeln Punkte zwischen 1 (war nix) und 10 (perfekt). Der Sieger darf dann den Titel „Bester Bürgermeister-Koch“ führen und mit dem gesamten Spendenbetrag aus allen vier Events ein lokales Projekt fördern. 

Dieter Bethlehem: „Ich würde mich freuen, wenn das etwas mit guter Ernährung zu tun hätte. Aber natürlich ist der Sieger frei in seiner Entscheidung.“ Gegessen wird ab Anfang Juni jeweils um 19 Uhr. Schon um 18 Uhr dürfen die Gäste eintrudeln und den Bürgermeister-Teams beim Kochen über die Schulter schauen. 

Der beste Heimat-Koch steht also noch vor den Sommerferien fest. So muss niemand ohne zu wissen welcher Geschmack ihm fehlen wird in den Urlaub.

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