Donots, Henning Wehland und Turbobier auf der Bühne

"Das soll nie zu Ende geh'n": Hier gibt es alle Bilder des emotionalen JZI-Jubiläums

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Ihre Zugabe gaben die Donots in der Menge.

Anröchte - Diese Geburtstagsfeier werden die Mitglieder der JZI Anröchte wohl nicht mehr vergessen. Zu ihrem 40-jährigen Bestehen kamen neben den Donots, Henning Wehland und Turbobier auch rund 1000 Besucher in das Bürgerhaus. 

Als am Samstagabend, irgendwann zwischen 23 Uhr und Mitternacht, die Lichter der Bühne im Anröchter Bürgerhaus gedimmt wurden und ein Strahler seinen Schein mitten ins Publikum warf, war es an der Zeit für das wohl schönste Geschenk zum 40. Geburtstag an die Macher des Big Day Out-Festivals. 

Ingo und Guido von den Donots bahnten sich einen Weg in die Menge und appellierten an eben diese, möglichst still zu sein. Ein krasser Kontrast zu dem, was in den mehr als drei Stunden zuvor die Devise war. Doch ihr Anliegen hatte seine Bewandtnis.

Unplugged zum Höhepunkt des Abends

Ohne elektrische Unterstützung, lediglich ausgerüstet mit einer Gitarre und der nimmermüden Stimme von Donots-Frontmann Ingo, machten die Ibbenbürener ihre Zugabe zum emotionalen Höhepunkt des Konzert-Abends. "Hansaring, 2.10 Uhr", lautete der Titel, der Refrain "Das soll nie zu Ende geh'n" ertönte aus 1000 Mündern zumindest gefühlt lauter, als es die Verstärker-Boxen der Bühne hätten hergeben können.

Mit den Donots im Circle Pit: Das Jubiläums-Fest der JZI Anröchte

Und eben jenes "Das soll nie zu Ende geh'n" dürfte als Botschaft an die Gastgeber des Abends gerichtet sein, eine Aufforderung und Bitte zugleich, ihre ehrenamtliche Arbeit fortzusetzen und ihre Hingabe weiter dafür zu geben, dass das Big Day Out eine feste Größe unter den NRW-Festivals bleibt.

"Menschen, Biere, Sensationen"

Nach dem Auftritt fasste Ingo von den Donots den Abend in drei Worten zusammen: "Menschen, Biere, Sensationen". Und auch JZI-Vorsitzender André Büker zeigte sich nach dem gemeisterten Jubiläums-Fest hochzufrieden.

Die Energie, die die Donots bei ihrem Auftritt freigesetzt hatten, unterstrich einmal mehr die dicke Freundschaft, die Band und Veranstalter miteinander verbindet. So war es für Frontmann Ingo wieder einmal Ehrensache, sich zum Circle Pit ins Anröchter Publikum zu mischen. In seinen Augen ein kleines Stück "Wahlkampf" - er schielt weiter auf den Bürgermeisterposten der Gemeinde.

Vor den Donots stand ein ebenfalls alter Bekannter auf der Bühne: Henning Wehland. Bei Big Day Out-Fesitvals der Vergangenheit machte er sich vor allem an heißen Tagen als Frontmann der H-Blockx beliebt, indem er die Besucher mit einer Erfrischung aus dem Feuerwehr-Schlauch beglückte. 

"..für Leute, die wirklich noch Musik machen wollen"

Am Samstag präsentierte er sein Soloalbum "Der letzte an der Bar", hatte mit diesem Motto sowieso schon den Großteil der Fans auf seiner Seite, und richtete ebenfalls eine Botschaft an die JZI: Im Gegensatz zu vielen kommerz-getränkten Veranstaltungen "werden hier Plattformen geschaffen für Leute, die wirklich noch Musik machen wollen."

Und auch für die österreichischen Punkrocker von Turbobier, die den Abend eröffneten, war Anröchte vor Samstagabend kein weißer Fleck auf der Landkarte: Sie gaben ihr Big Day Out-Jubiläum im vergangenen Jahr. Ihr Motto: Freibier, Radlerverbot und Vollgas. Nach ihrem Turbo-Auftritt waren sich Band und Fans einig: Keiner hätte etwas gegen einen weiteren Turbobier-Auftritt in Anröchte, beispielsweise beim nächsten Big Day Out-Festival im August 2019.

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