Kitas bereiten sich vor

Eltern und Erzieher warten auf Anweisungen aus Düsseldorf

Im Kindergarten im Tabrock  ist die Kinder-Betreuung gesichert.
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Im Kindergarten im Tabrock ist die Kinder-Betreuung gesichert.

Wieder mal blicken Eltern und Erzieher erwartungsvoll nach Düsseldorf. Alle warten auf die Ausführungsbestimmungen zu den neuen Kita-Regelungen. Ministerpräsident Laschet hatte am Mittwoch angekündigt, dass auch Kitas wegen der hoch bleibenden Inzidenzzahlen von den neuen Schutzmaßnahmen betroffen sind.

Kreis Soest - „Wahrscheinlich bekommen wir am Freitagnachmittag genaue Anweisungen und die müssen bis Montag umgesetzt werden“, vermutet Nina Bönnig von der Katholischen. Kindertageseinrichtungen Hellweg GmbH aus Erfahrung. Im Raum Soest-Werl ist die Regionalleiterin für 49 Einrichtungen zuständig. Änderungen von Anordnungen, die innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden müssen, und das ständige Auf-der-Hut-sein, um nichts falsch zu machen, das sei es, was Kindergarten-Leitungen besonders belastee, sagt Nina Bönner.

Sicher ist nach den Worten des Ministerpräsidenten nur, dass jeweils zehn Stunden weniger betreut werden, als bei der Kita gebucht wurden. Und dass nicht nur Angehörige „systemrelevanter Gruppen“ – wie beim ersten Lockdown – ihre Kleinen in die Kita bringen können, sondern jeder – ob Hausfrau, Landwirt oder Chefärztin. Niemand müsse begründen, warum er das tut. Gleichwohl gilt die dringende Aufforderung, die Sprösslinge möglichst zuhause zu betreuen.

Die Kitas im Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg, der von Werl über Soest bis ins Sauerland reicht, wollen am Freitag (8. Januar) eine Whatsapp-Abfrage starten und den Bedarf ermitteln. Auf diese Weise gebe es schnell und sicher ein Ergebnis, sagt Charlotte Bierkamp, Kindergartenfachberaterin beim Evangelischen Kirchenkreis. Danach wird beraten, wie die Anweisungen, die nachmittags erwartet werden, bis Montag umgesetzt werden können.

Schon jetzt wissen die Erzieherinnen durch etliche Telefongespräche, dass der Betreuungsbedarf groß ist. Grundsätzlich werde die „eingeschränkte Pandemie-Betreuung“, wie die Notbetreuung offiziell heißt, natürlich geleistet. Wie das vorhandene Personal aufgeteilt wird, das schon durch Quarantäne und Krankheit reduziert ist, wird entschieden, wenn Zahlen vorliegen.

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