Schüler aus dem Kreis Soest basteln beim "Gedankenblitz" Instrumente aus Müll und Schrott

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Die Schüler der Sekundarschule Soest waren mit die Jüngsten bei dem Wettbewerb. Marcel, Lukas, Raphael, Micha und Nils besuchen die fünfte und sechste Klasse. Ihre katapultartige Trommel musste sich vor der Konkurrenz aber nicht verstecken.

Kreis Soest - Eine Pauke aus Fässern mit mechanischem Auslöser. Flöten aus Gemüse und eine Windmühlentrommel. Bei der ersten Runde des Schülerwettbewerbs „Gedankenblitz“ ging es kreativ und musikalisch zu.

Elf Schulen hatten ihre Teams ins Rennen geschickt, um die nächste Runde zu erreichen. Am Ende durften sich alle Beteiligten freuen. 

Die Aufgabe, die die Schüler in der ersten Runde lösen mussten, erforderte Kreativität, handwerkliches Geschick und Teamwork. 

Die Teilnehmer sollten Musikinstrumente konstruieren, die funktionsfähig sind und im Idealfall aus Verpackungsmüll und anderen entbehrlichen und günstigen Teilen bestehen. 

Eine Jury mit Vertretern der Hochschulen im Kreis und aus der Wirtschaft begutachtete die Instrumente. 

„Sie bewerten die Originalität und die Kreativität der eingereichten Objekte“, erklärte Tim Nolte von der Wirtschaftsförderung des Kreises, die den „Gedankenblitz“ in diesem Jahr zum siebten Mal veranstaltet. „Auch achten sie darauf, dass keine verbotenen Teile verwendet werden. Für die Instrumente durften keine musikalischen Bauteile, wie Gitarrensaiten benutzt werden.“ 

Gleichzeitig wurden die Instrumente professionell auf Herz und Nieren getestet. Ein Kriterium der Aufgabe war, dass die Blas- und Saiteninstrumente mindestens einen Stammton treffen. 

Auch die Schlaginstrumente wurden auf die Probe gestellt. Je lauter der Ton, desto besser. 

Die Teilnehmer ließen sich einiges einfallen, um mit ihren Schlaginstrumenten Lärm zu machen. Die Schüler des Conrad-von-Soest-Gymnasiums entwickelten eine sogenannte „Fassdrum“, welche einen Bolzen auf den Boden eines leeren Fasses abschoss und so eine Menge Krach machte.

„Gisela“, eine Erfindung der Gerkenschule ist hingegen ein motorisiertes Schlagzeug. 

Auch in die Saiten- und Blasinstrumente konnten überzeugen. Es gab verschiedene Arten von Flöten, darunter Panflöten aus Strohhalmen oder Blockflöten aus Zucchini. 

Die Saiten der vielen verschiedenen Gitarren und Harfen waren aus Materialien wie Angelschnur oder Draht gefertigt. 

Elf Schulen traten an diesem Montag an. Eigentlich hatten sich 24 für den Wettbewerb angemeldet aber viele Teams waren vor der schwierigen Aufgabe zurückgetreten. 

Den dritten Platz holte sich das Conrad-von-Soest-Gymnasium, Zweiter wurde die Marienschule aus Lippstadt. Sieger wurde das Team der Hannah-Arendt-Gesamtschule. 

Doch weil alle Teilnehmer sehr gute Leistungen gezeigt haben, ließ die Jury alle elf Schulen eine Runde weiter kommen. 

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