Fahrer verletzt

Schwerer Unfall: Lkw touchiert Baum, Auflieger überschlägt sich - Tonnen an Schotter auf Landstraße

Rüthen: Schwerer Lkw-Unfall zwischen Oestereiden und Kellinghausen - Schotter auf der Fahrbahn
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Der Auflieger landete kopfüber auf der Straße. Tonnen an Steinen verteilten sich in der Umgebung.

Auf einer Landstraße zwischen den Rüthener Ortsteilen Oestereiden und Kellinghausen hat sich am Mittwochmittag ein schwerer Lkw-Unfall ereignet. Tonnenweise Schotter landeten auf der Fahrbahn.

Rüthen - Gegen 13.25 Uhr geriet der Fahrer eines mit Schotter beladenen 40-Tonners auf der L536 zwischen den Rüthener Ortsteilen Kellinghausen und Oestereiden in Fahrtrichtung Oestereiden nach rechts auf die Bankette. 

Nach einigen Metern, die die Räder auf der Beifahrerseite auf unbefestigtem Boden unterwegs waren, touchierte die Mercedes-Zugmaschine einen Straßenbaum, woraufhin der 62-jährige Fahrer aus Erwitte vollends die Kontrolle über sein Gespann verlor.

Nachdem die Zugmaschine einen Straßenbaum touchiert hatte, verlor der Fahrer endgültig die Kontrolle.

Er zog den Sattelzug stark nach links, quer über die Fahrbahn. Durch den Schwung kippte der volle Auflieger um und landete kopfüber auf der Straße und im Straßengraben. Mehrere Tonnen Schotter verteilten sich großflächig in der Umgebung.

Ein Rettungswagen brachte den Verletzten ins Krankenhaus.

Die Zugmaschine blieb indes beschädigt auf ihren Rädern im angrenzenden Feld stehen. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte den über Rückenschmerzen klagenden Erwitter zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Die Feuerwehr Rüthen unterstützte bei den Aufräumarbeiten.

Die Bergung des havarierten Gespanns gestaltete sich aufwändig. Ein Bagger wurde angefordert, um den Schotter aus dem Straßengraben zu bergen. Um die Steine auf der Straße kümmerten sich die 17 Einsatzkräfte der Löschgruppen Menzel und Oestereiden der Freiwilligen Feuerwehr Rüthen.

Die Bergung des Gespanns gestaltete sich aufwändig.

Für die Bergung der Zugmaschine und des Aufliegers wurde ein Spezialunternehmen angefordert. Die Landstraße war zunächst voll gesperrt. Nach rund einer halben Stunde konnte der beidseitig aufgestaute Verkehr zwischenzeitlich einspurig an der Unfallstelle vorbeifließen.

Warum der Fahrer mit seinem Lkw von der Straße abkam, ist nun Ermittlungssache der Polizei.

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