Mit Hilfe der Videoüberwachung 

Tankstellen-Einbruch mit Stein: Polizei nimmt Tatverdächtige fest

Einbrecher
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Symbolfoto

[Update, 16.41 Uhr] Rüthen - Nachdem drei vermummte Täter in der Nacht zu Freitag, 16. August, in eine Tankstelle an der Lippstädter Straße in Rüthen eingebrochen waren, hat die Polizei jetzt drei Tatverdächtige festgenommen. Es war nicht der erste Einbruch in diese Tankstelle. 

Aus Aufzeichnungen einer Videoüberwachungsanlage hatte sich direkt nach dem Einbruch ergeben, dass sich in der Nacht drei dunkel gekleidete und vermummte Täter gegen 1.06 Uhr vor der Eingangstür der Tankstelle befanden, berichtete die Polizei.

"Einer der Täter schmiss kurz darauf einen Stein in das Glaselement der Tür, worauf die Drei in den Verkaufsraum gingen und nach kurzer Zeit mit dort entwendeten Zigarettenschachteln das Gelände wieder verließen", hieß es seinerzeit weiter.

Männer fallen wenige Tage nach Einbruch bei weiterer Straftat auf

Die Videoaufzeichnung hat nun dazu beigetragen, dass am Dienstag drei Tatverdächtige festgenommen wurden. Einer der Männer war von den Beamten auf der Videoaufzeichnung aus der Tankstelle erkannt worden, teilt die Polizei dazu mit. 

Denn nur wenige Tage später war dieser Mann offenbar mit seinen beiden Mittätern bei einer anderen Straftat aufgefallen - was wiederum einem Polizisten der Warsteiner Wache auffiel. 

"Daraufhin erwirkte die Kriminalpolizei einen Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung in Rüthen, in der alle drei mutmaßlichen Täter (32, 40 und 46 Jahre alt) gemeinsam wohnten", so die Polizei weiter.

Bei der Durchsuchung konnten die Beamten demnach Beweismittel auffinden, die zur Überführung der drei Männer beitrugen. Alle Drei wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft stellte der zuständige Haftrichter am Mittwoch einen Untersuchungshaftbefehl für die Männer aus. 

Nicht der erste Fall - Einbruchs-Versager scheiterten im Mai

Es war nicht der erste Einbruch in die Tankstelle an der Lippstädter Straße. In zwei Fällen im Mai durchtrennten Täter sämtliche Außenkabel des Tankstellengebäudes - damit wollten sie offenbar die Alarm- und Überwachungstechnik außer Betrieb setzen. Doch vom Glück gesegnet waren sie bei ihren Taten nicht.

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