Polizei im Kreis Soest registriert "Antanzdiebstähle"

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Kreis Soest - In den Ballungsräumen ist „Antanzen“ als Art des Bandendiebstahls bereits seit einigen Monaten im Fokus der Polizei. Aber auch im Kreis Soest verzeichnet die Polizei einen stetigen Anstieg, wenn auch auf niedrigem Niveau, heißt es in einem Bericht der Polizei.

Insgesamt 15 Taten wurden bei der Polizei im Kreis Soest in den letzten zwölf Monaten zur Anzeige gebracht. 

Aktuell wurde am Sonntagmorgen gegen 3.15 Uhr ein 33-jähriger Mann Am Bernhardbrunnen in Lippstadt Opfer einer solchen Tätergruppe.

Er wurde in der Innenstadt von fünf Männern angesprochen. Sie tanzten ausgelassen um ihn herum, und bedrängten ihn körperlich. Plötzlich rannten die Täter davon und der 33-Jährige stellte den Diebstahl seiner Geldbörse fest. 

Bei den Tätern soll es sich um Nordafrikaner im Alter von 20 bis 30 Jahren gehandelt haben. 

Mit der „Antanzmasche“ versuchen zunehmend organisierte Tätergruppen, vornehmlich aus dem nordafrikanischen Raum, ihre Opfer durch körperliche Ablenkung zu überrumpeln und ihnen währenddessen die Wertsachen zu stehlen. 

Die körperliche Ablenkung erfolgt zumeist durch Anrempeln oder eben durch das Antanzen. Die Täter haben es auf Geldbörsen, Mobiltelefone und Schmuck abgesehen.

Im aktuellen Fall sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können unter Telefon 02941/910 00.

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