Satzzeichen an der falschen Stelle

Verrutschtes Komma bringt Mann an den Rand einer Alkoholvergiftung

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Wenn die Polizei "pusten" lässt.

Ein verrutschtes Komma hat einen eigentlich nur leicht angeheiterten 42-jährigen Mann aus Lippstadt an den Rand einer Alkoholvergiftung gebracht.

Kreis Soest - Am Sonntagabend gegen 22.20 Uhr hatte die Polizei den Mann „pusten“ lassen. Er hatte mit seinem Wagen in Lipperbruch ein geparktes Auto gerammt. Letzteres hat jetzt kräftige Dellen, sein eigenes Fahrzeug überschlug sich sogar. Mit viel Glück wurde der Lippstädter aber nicht verletzt. 

Bei einem Alkoholtest, dem die Polizei den Mann unterzog, zeigte das Gerät satte 3 Promille an. So hieß es zumindest am Montag im Polizeibericht.

Am Dienstagmorgen folgte die Korrektur. Den Beamten sei da wohl ein Komma im Anzeigentext verrutscht. Tatsächlich habe der Mann lediglich 0,3 Promille im Blut gehabt. 0,3 Promille entspricht in etwa dem Alkoholwert, den man nach zwei Flaschen Bier im Blut hat, bei 3 Promille ist schon eher der ganze Kasten leer. 

Ein Grund, fröhlich auf den kleinen Komma-Fehler anzustoßen, dürfte das polizeiliche Missgeschick für den Betroffenen aber trotzdem nicht sein. Schließlich hatte am Sonntag nicht nur der Alko-Tester der Polizei angeschlagen, auch ein Drogentest verlief positiv – was sich für den Betroffenen unterm Strich noch recht negativ auswirken dürfte.

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