Johannes Klewitz ist neuer pflanzenbaulicher Berater

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Kreis Soest – Auf dem Versuchsfeld ist er in seinem Element, untersucht Triticale, Weizen und Gerste: Jeder Tag sei anders, freut sich Johannes Klewitz über seinen spannenden und vielfältigen Arbeitsplatz als pflanzenbaulicher Berater auf Haus Düsse.

Im Februar hat Klewitz den Schreibtisch und das Aufgabenfeld von Christian Deisenroth übernommen. In der Börde kennt er sich bestens aus, ist hier geboren und aufgewachsen. 

In Ellingsen ist er zu Hause, steht dort seinem Vater auf dem Nebenerwerbshof zur Seite, wenn es die Zeit zulässt. Nach der Schulzeit auf dem Conrad von Soest Gymnasium ging es zum Landwirtschaftsstudium nach Bonn. 

Über berufliche Stationen in Göttingen, Niedersachsen und bei der Landwirtschaftskammer Unna genießt Klewitz seit dem Frühjahr die Fahrtzeit von rund zehn Minuten zur neuen Dienststelle, ein echter Luxus, wie er findet.

Nun berät er die Landwirte welches Getreide angebaut werden soll, welche Sorte zu empfehlen ist. Standort und Wetter spielen dabei eine große Rolle, damit passgenau ausgesucht werden kann. Düngung und Pflanzenschutz werden auch in den Blick genommen. Dazu werden auf Haus Düsse und in der ganzen Region Versuche gemacht. 

Mitten auf einem Feld stehen nacheinander verschiedenste Sorten Getreide – auf der einen Seite wurden sie mit Pflanzenschutzmittel gespritzt, auf der anderen Seite nicht. So kann beobachtet werden, welche Sorte wo am besten angebaut wird. Und da der Kreis Soest auch ein paar Höhenlagen aufzuweisen hat, werden diese Versuche auch auf der Haar gemacht.

Die Situation der Landwirtschaft sieht Johannes Klewitz im Spannungsfeld von Umweltschutz und der Verantwortung, Nahrungsmittel zu produzieren, gerade in der Börde. Oft werde nur eine Seite gesehen. 

Voneinander zu lernen finde er wichtig, so gebe es anderorts Versuche das gute alte „Hacken“ wieder einzuführen, kameragesteuert als Gerät, das hinten wie ein Pflug an den Trecker gehängt wird.Zwar gebe es immer neue Verordnungen und Vorgaben für die Landwirte, der Beruf an sich sei sehr wichtig hier in der Börde.

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