Soester mit Schnittverletzung am Hals

Ermittlungen zur Massenschlägerei in Lippstadt: Soester mit Schnittverletzung am Hals

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Auch der Einsatztrupp der Polizei war vor Ort.

Lippstadt - Nachdem es in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Massenschlägerei vor einer Sportsbar in Lippstadt gegeben hatte, haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun über die bisherigen Erkenntnisse aus den Ermittlungen berichtet.

Laut Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wurde die Polizei um 00.28 Uhr zur Erwitter Straße gerufen. 

"Nach ersten Angaben sollten sich dort etwa 30 bis 40 Personen prügeln. Die Polizei traf auf eine große Gruppe von Personen auf dem Platz vor der Gaststätte", kommentierten beide Behörden in einer Stellungnahme.

Schnittverletzung offenbar durch Scherbe

Ein 19-jähriger in Soest lebender Bulgare hatte eine oberflächliche Schnittverletzung am Hals die nach Zeugenaussagen von einer Flaschenscherbe stammen könnte. 

"Der Verletzte wurde nach einer ambulanten Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Mehrere andere Personen trugen ebenfalls leichte Blessuren davon."

Mindestens drei Fahrzeuge beschädigt

Durch die Auseinandersetzung wurden laut Polizei und Staatsanwaltschaft mindestens drei Fahrzeuge auf dem Parkplatz beschädigt. Entsprechende Anzeigen zu diesen Sachbeschädigungen seien aufgenommen worden.

Im Verdacht steht einer der mutmaßlich Beteiligten. Er soll für die Beschädigungen verantwortlich seien und diese mit einem Teleskop-Schlagstock verursacht haben.

20-Jähriger "besonders aggressiv"

Laut der Stellungnahme stach ein 20-jähriger, türkischer Staatsbürger, aus Wadersloh "durch besondere Aggressivität hervor". Er habe die  Polizisten beleidigt und Widerstand geleistet.

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"Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen. Zur Verhinderung von Straftaten wurden ihm Handfesseln angelegt. Auch im Gewahrsam zeigte der Mann sich später wenig kooperativ. Die Polizisten beschimpfte er übel."

Mutmaßlich Beteiligte beschuldigen sich gegenseitig

Von allen mutmaßlich Beteiligten, die sich noch vor Ort befanden, seien die Personalien und Aussagen aufgenommen worden. 

Alle Anwesenden hätten sich gegenseitig beschuldigt: "Einheitlich gab man an, die Schlägerei bemerkt zu haben, um dann schlichtend einzugreifen."

Auch Polizeihunde im Einsatz

Neben mehreren Streifenwagen wurden auch der Einsatztrupp und zwei Diensthundeführer der Behörde zum Einsatzort entsandt. 

Die Beamten des zuständigen Kriminalkommissariats werden nun die Ermittlungen fortführen.

Zeugen sollen sich melden

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 02941-91000 zu melden. 

Außerdem bittet die Polizei auch um Hinweise zu weiteren Geschehnissen aus der Nacht, die bisher nicht zur Anzeige gebracht wurden.

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