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Gefälschte Impf-Stempel: Frauen fliegen in Apotheken auf - Polizei kassiert Ausweise ein

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In gleich zwei Fällen sind Frauen in den vergangenen Tagen mit einem gefälschten Impfnachweis im Kreis Soest erwischt worden. Die Polizei hat Strafverfahren eingeleitet.

Lippstadt/Welver - Eine 18-jährige Lippstädterin versuchte am Mittwochvormittag in der Linden-Apotheke an der Paderborner Straße unter Vorlage ihres Impf- und Personalausweises, ein digitales Impfzertifikat zu erhalten.

Der Mitarbeiterin fiel laut Polizei jedoch der ungewöhnliche Stempel im Impfausweis auf, woraufhin sie die Kundin auf einen späteren Zeitpunkt vertröstete und Kontakt mit dem Impfzentrum aufnahm.

Gefälschter Impfausweis: Keine Angaben zum Tatvorwurf

Dort bestätigte sich ihr Verdacht, dass weder der Stempel noch das Impfdatum für die Chargennummer passen würde. Die Polizei suchte die 18-Jährige zu Hause auf und stellte den Impfausweis sicher. Angaben zum Tatvorwurf der Urkundenfälschung wollte sie gegenüber den Beamten nicht machen.

Schon am Dienstag wollte eine 37-jährige Welveranerin in „Steinhoffs Markt-Apotheke“ ein Impfzertifikat ausgestellt bekommen. Sie legte ebenfalls ihren Impf- und Personalausweis vor.

Gefälschter Impfausweis: Aufmerksame Mitarbeiterin

Auch hier war die Mitarbeiterin aufmerksam. Ihr fiel der falsche Schriftzug im Stempel auf, woraufhin sie die Ausstellung eines Impfzertifikates verweigerte. Die Polizei stellte auch in diesem Fall den Impfausweis sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung ein.

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