40-Jähriger stand unter Drogen

Polizei fasst Betrüger in Spielzeug-Laden im Kreis Soest

Weil er Spielzeug umpackte, fiel ein Lippstädter am Donnerstag den Mitarbeitern eines Geschäfts im Kreis Soest auf.
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Weil er Spielzeug umpackte, fiel ein Lippstädter am Donnerstag den Mitarbeitern eines Geschäfts im Kreis Soest auf.

Betrug, Körperverletzung, Angabe falscher Daten: Die Liste der Vergehen eines 40-jährigen Lippstädters ist lang. Er fiel am Donnerstag in einem Spielzeug-Laden im Kreis Soest auf und stand dabei unter Drogen.

Lippstadt/Kreis Soest - Das Personal des Spielwarengeschäfts am Roßfeld in Lippstadt bemerkte den 40-Jährigen, als dieser an der Kasse stand. Eine Mitarbeiterin öffnete den Karton des Kunden und stellte fest, dass sich darin andere Produkte befanden - er hatte die Spielsachen umgepackt.

Der Lippstädter versuchte laut Polizei aus dem Geschäft zu laufen, woran er aber durch die Mitarbeiter gehindert wurde. Im Rahmen einer Rangelei wurde ein Mitarbeiter des Geschäftes leicht verletzt.

Betrug in Spielzeug-Laden: „Sprunghaft und aggressiv“

Die hinzugezogenen Polizisten mussten den „sprunghaft und aggressiv wirkenden“ Mann aus einem Toilettenraum bitten, in dem er sich zwischenzeitlich eingeschlossen hatte, und legten ihm Handfesseln an.

„Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Aufgrund dessen wurde eine Blutprobe angeordnet“, heißt es im Bericht der Beamten.

Betrug in Spielzeug-Laden: Falsche Daten auf Corona-Datenblatt

Neben einer Anzeige wegen versuchten Betruges und Körperverletzung wird sich der Tatverdächtige auch noch wegen falscher Personalienangabe gegenüber der Polizei und beim Ausfüllen des Datenerfassungszettels im Rahmen der Coronaschutzverordnung verantworten müssen.

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