Ein Heckenbrand und seine Folgen

Doppelter Pechvogel: Einsatz im eigenen Garten läuft komplett aus dem Ruder

Immer wieder geraten Hecken in Brand, wenn mit Gasbrennern Unkraut abgeflämmt wird (Symbolbild).
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Immer wieder geraten Hecken in Brand, wenn mit Gasbrennern Unkraut abgeflämmt wird (Symbolbild).

Dieser Mann aus dem Kreis Soest hätte beste Chancen auf die zweifelhafte Auszeichnung "Pechvogel des Jahres". Für ihn kam ein Unglück nämlich wirklich nicht allein...

Kreis Soest - Sonne pur und fast wolkenloser Himmel bei rund 20 Grad: Dieses herrliche Wetter nutzte ein Mann im Kreis Soest am Donnerstagnachmittag für die Gartenarbeit.

Schauplatz des privaten "Arbeitseinsatzes" war ein Haus im Lippstädter Ortsteil Benninghausen. Allerdings lief der Nachmittag nach Angaben der Kreispolizeibehörde Soest anders als geplant - um nicht zu sagen: Er lief aus dem Ruder.

Das Unterfangen, Unkraut mit einem Gasbrenner abzuflämmen, führte zunächst gegen 15.40 Uhr dazu, dass eine Hecke in Brand geriet. Damit aber nicht genug. Denn während der Lippstädter begann, zusätzlich zur Alarmierung der Feuerwehr die Flammen selbst zu löschen, stürzte er zu Boden.

Vor Eintreffen der Feuerwehr war Feuer gelöscht

Nach Polizeiangaben verletzte sich der Mann dabei sogar so schwer, dass er zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste, wo er sogar stationär aufgenommen wurde.

Schwacher Trost: Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr war der Brand tatsächlich komplett gelöscht und noch größeres Unheil abgewendet. Und dennoch wird dieser Einsatz noch länger in lebhafter Erinnerung bleiben.

Immer wieder geraten - auch im Kreis Soest - Hecken in Brand, wenn mit Gasbrennern Unkraut abgeflämmt wird. Im April passierte das alleine zwei Mal in Werl - erst in Büderich und dann im Ortsteil Niederbergstraße.

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