Bauarbeiten an L 856: Hochdruck mit Einschränkungen

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Morgens auf der Umleitungsstrecke durch Bergede: Eigentlich dürfen hier nur Autos fahren.

Kreis Soest – Wird auf der L 856 nun „mit Hochdruck“ gearbeitet, wie der Landesbetrieb Straßen NRW unserer Redaktion auf Anfrage mitteilte, oder passiert vielmehr doch gar nichts? 

Letzteren Eindruck haben zwei Leser, die sich auf unsere Berichterstattung hin meldeten. So schreibt ein Leser aus Völlinghausen, der sich der Baustelle also von Süden her nähert: „Ich kann nur sagen, dass hier gar nichts voran geht. Wenn das so weiter geht, dauert das eher zwei Jahre statt einem. Auch die Behauptung, die Straße ist bereits bis zum Haarweg abgefräst, stimmt nicht.“ Zum Beweis fügte er zwei Fotos hinzu. 

Letztere Behauptung musste Oscar Faneca Santos, Sprecher der Mescheder Niederlassung von Straßen NRW, nach Rücksprache mit zuständigen Kollegen und den Baufirmen vor Ort tatsächlich relativieren: „Der letzte der circa drei Kilometer wurde in der Tat noch nicht abgefräst. Doch das hat seine Gründe: Der Busverkehr und der Abzweig Richtung Ellingsen müssen aufrecht erhalten bleiben.“ Der Möhneseer Ortteil wäre sonst nur extrem schwer zu erreichen, derzeit geht dies nur von Süden kommend über die L 856. 

Daher würden zunächst die übrigen gut zwei Kilometer ab Bergede komplett in Schuss gebracht. Was die Arbeit auf diesem Teilstück angeht, bleibt Santos dabei: „Hier wird mit Hochdruck gearbeitet.“ 

Wie berichtet, werden aktuell die Bushaltestellen bei Schalloh barrierefrei umgebaut, zudem sämtliche Durchlässe erneuert. Außerdem werden die Randbereiche stabilisiert, da sie immer mehr wegbröckelten. Erst nach Fertigstellung dieser zwei Drittel der Trasse sei der letzte Abschnitt zwischen der Einmündung der Langen Straße und der Kreuzung zum Haarweg dran. Von da an könne der Verkehr Richtung Ellingsen den Abzweig nur noch von Norden kommend verwenden.

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