Vereine und Initiativen sollten aktiv werden

Fördermittel: So kann man sich 20.000 Euro sichern

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Der Bund stellt ein neues Förderinstrument vor, das exklusiv in Leader-Regionen Anwendung findet: Die Förderung von Kleinprojekten bis 20.000 Euro Gesamtkosten im Rahmen des sogenannten „Regionalbudgets“.

Werl/Wickede/Ense/Welver - Vor allem Vereine und Initiativen, aber auch die fünf Leader-Kommunen sollen davon profitieren und mit 80 Prozent Förderung unterstützt werden.

Dafür können sich Interessierte ab sofort bis zum 29. Februar beim Regionalmanagement der Leader-Region Börde trifft Ruhr melden. Bis zu 200.000 Euro kann die Leader-Region in diesem Jahr zusätzlich zu den Mitteln für Projekte zur Verfügung stellen.

Ermöglicht wurde dies durch den 2019 in Kraft getretenen Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ des Bundes und einer darauf basierenden Richtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zusätzliches Geld

„Für uns ist dieses zusätzliche Geld eine tolle Gelegenheit, um in der Leader-Region Börde trifft Ruhr weitere Projekte umzusetzen, insbesondere vor dem Hintergrund der weitgehend aufgebrauchten Leader-Mittel“, freut sich Regionalmanager Timo Jäckel. Denn auch das Regionalbudget ist nicht ganz frei von formalen Auflagen. Doch diese seien, so Jäckel, für die Zuwendungsempfänger in der Region gar nicht so stark zu spüren.

Die Planung, Umsetzung und Abrechnung von Projekten erfolgt beim Regionalbudget in erster Linie zwischen der Leader-Regio, den Vereinen und Einrichtungen vor Ort, die ein Projekt beantragen. Die Spielregeln für die Teilnahme am Förderprogramm sind übersichtlich: Wer auf die Förderung zugreifen möchte, muss sich bewerben (Frist: 29. Februar).

Öffentliche Strahlkraft wichtig

Dazu muss ein Förderantrag an das Regionalmanagement der Leader-Region im Bewerbungszeitraum gerichtet werden. Einzelne Projekte dürfen insgesamt nicht mehr als 20.000 Euro brutto kosten und sollten investiv sein. Aus allen bis Ende Februar eingegangenen Anträgen wählt die Leader dann die besten aus – denn das Gesamtbudget im Förderprogramm ist auf 200.000 Euro für das Jahr 2020 begrenzt. Gehen mehr Anträge ein als Budget vorhanden ist, muss eine qualitative Auswahl stattfinden.

Denkbare Projektideen umfassen unter anderem wichtige Anschaffungen, zum Beispiel für Vereine oder andere Einrichtungen mit einer gewissen öffentlichen Strahlkraft. In jedem Falle ist es wichtig, dass der Mehrwert für die Region und ihre Menschen möglichst groß ist. Die Projekte, die den Zuschlag schließlich erhalten, können voraussichtlich ab April in die Umsetzung gehen und müssen bis Ende November umgesetzt und abgeschlossen werden.

Mehr Infos und Downloads rund um das Regionalbudget und zu der Leader-Region finden sich im Internet unter www.boerdetrifftruhr.de/regionalbudget. Für die Beantwortung von Fragen rund um das Förderinstrument steht Timo Jäckel unter 02938/5571931 bzw. per E-Mail an info@boerdetrifftruhr.de zur Verfügung.

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