Dicke Bauvorhaben in 2019

Großbaustelle Kreis Soest: Archiv, Sporthalle, Straßenverkehrsamt

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Das künftige Eingangstor aus Glas und Alu im Soester: Die neue Zulassungsstelle gegenüber Kaufland.

Soest - 2019 soll für den Kreis Soest zur großen Baustelle werden. Kämmerer Volker Topp hat Dienstagabend im Kreistag bei der Vorstellung des Haushalts für das kommende Jahr all die dicken Bauvorhaben aufgezählt, die nun endlich reif seien.

Gleich im ersten Quartal soll es losgehen mit dem Neubau eines gemeinsamen Kreis- und Stadtarchivs an der Niederbergheimer Straße gegenüber dem Archigymnasium. Mitte 2020 soll der Bau bezugsfertig sein. 

Ein auch städtebaulich völlig neuer Blick ergibt sich für die große Kreuzung am westlichen Stadtrand bei Kaufland. Gegenüber wird der alte Pavillon mit der Zulassungsstelle abgerissen und durch einen viergeschossigen, auffälligen Verwaltungsneubau aus Glas und Alu ersetzt; auch hier legen die Handwerker gleich zu Beginn des neuen Jahres los; bis Mitte 2020 wollen sie abrücken. 

"Grenze des Machbaren"

Was lange währt... Schon fast überfällig, weil immer wieder verschoben ist die neue Sporthalle am Börde-Berufskolleg. In Kürze sollen die Ausschreibung beginnen und ein Generalunternehmer gesucht werden. Auch diese Halle soll Mitte 2020 spielbereit sein. 

Reichlich zu tun gibt es auch an der Jacob-Grimm-Schule in Soest (Erweiterung), der Sporthalle am Lippe-Kolleg Lippstadt (Sanierung), der Rettungswache in Werl (Ausbau) und der Peter-Härtling-Schule in Werl (ebenfalls Erweiterung). Mit all diesen großen und ein paar weiteren kleineren Baustellen habe der Kreis im kommenden Jahr mehr als genug zu tun, sagte Topp: „Wir kommen an die Grenze des Machbaren.“

Machbar für Politik und Verwaltung dürfte aber auch das von Topp vorgelegte Zahlenwerk sein. Der Haushalts-Entwurf für 2019 sieht Ausgaben von 415 Millionen Euro vor. Denen stehen Erlöse von 411 Millionen gegenüber. Die Lücke soll durch einen Griff in die Rücklagen geschlossen werden; den 14 Städten und Gemeinden im Kreis Soest, die qua Gesetz und per Umlage einen Großteil der Summe schultern müssen, soll im kommenden Jahr nicht mehr Geld als 2019 abgenommen werden. 

Am 13. Dezember will der Kreistag den Etat ausgiebig erörtern und voraussichtlich beschließen.

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