Kreis Soest

Soester halten bislang vorbildlich Abstand

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Viel zu tun hatten die Patrouillen des Ordnungsamtes bisher nicht. Die Menschen im Kreis halten sich an die Kontaktsperre. 

Kreis Soest – Zumindest bislang sind die Mitarbeiter des Ordnungsamtes Soest ohne Bußgelder ausgekommen. In einer Zwischenbilanz zu den ersten beiden Tagen, in denen die Ordnungsbehörden vor Ort die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen überwachen, hieß es gestern aus dem Soester Rathaus, dass alle Streifen bislang „aus unserer Sicht unkritisch verlaufen“ sind.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes hätten nur vereinzelt Gespräche geführt und Gründe und Regeln der Kontaktsperre erläutert, am Dienstag zum Beispiel einigen wenigen Jugendlichen. Auf Straßen und Plätzen seien insgesamt nur sehr wenige Menschen unterwegs. Die Geschäfte für die Grundversorgung würden frequentiert, „aber die Menschen und die Betriebe halten sich an die Abstands- und Hygieneregeln.“

Ansonsten nutzen zwar viele Leute das schöne Wetter zu Spaziergängen, „dann aber wirklich alleine oder nur mit der Familie, oder zum Sport im Freien“, erklärt Stadtsprecher Thorsten Bottin. Das sei schon insgesamt alles „sehr lobenswert.“ So lange es so weitergeht, könne man in Soest sehr zufrieden sein. 

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Auf Streife wegen Coronavirus: Keine besonderen Vorkommnisse

Die Stadt Soest ist da keine Ausnahme. Auch aus allen anderen Städten und Gemeinden des Kreises wurde weitgehende Ruhe gemeldet. Holger Rehbock, Sprecher der Polizei im Kreis Soest, berichtet von einer durchweg „entspannten Lage“. Außer ein paar Jugendlichen, die sich von der Polizei eine Ermahnung abgeholt haben, dann auch sofort einsichtig waren, gab es zwischen Lippe und Möhne keine besonderen Vorkommnisse. Enses Bürgermeister Hubert Wegener ist voll des Lobes: „Die Enser verhalten sich vorbildlich.“ So sei es seit Verkündung der Kontaktsperre noch zu keinem wirklich nennenswerten Verstoß gegen die Vorschriften gekommen. Lediglich am Dienstagnachmittag habe man eine kleine Gruppe von Kindern auflösen müssen. 

Wer wiederholt auffällt, muss mit Konsequenzen rechnen

Hubert Wegener macht klar: Diesmal habe man es bei einer Ermahnung belassen, beim nächsten Mal werde man die Personalien aufnehmen und die Eltern informieren. Wer dann noch immer nicht hören will, muss mit Konsequenzen rechnen. Schließlich gebe es einen Bußgeld-Katalog. Im Enser Rathaus sind aus Mitarbeitern des Ordnungsamtes zwei Trupps aus je zwei Personen gebildet worden, die sich die Kontroll-Gänge durch die Gemeinde teilen. Unterstützung erhalten sie von Kollegen aus den übrigen Fachbereichen, auch mit der Polizei stehe man in Kontakt. Aber nicht nur auf den öffentlichen Plätzen schauen die Kollegen nach dem Rechten. Auch in den Geschäften wird kontrolliert, steht man im Bedarfsfall mit Rat zur Seite.

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