Spende

Putzige Helfer: Kuscheltiere fahren künftig im Rettungswagen mit

Bären, Biber und Schafe sind ab sofort bei jedem Einsatz auf den Rettungswagen mit dabei. Darüber freuen sich Christian Schug, Steffen Helle, Hans-Peter Trilling und Tim Neumann (von links).
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Bären, Biber und Schafe sind ab sofort bei jedem Einsatz auf den Rettungswagen mit dabei. Darüber freuen sich Christian Schug, Steffen Helle, Hans-Peter Trilling und Tim Neumann (von links).

Über eine putzige Spende freut sich jetzt der Rettungsdienst der Kreises Soest. Denn das Klinikum der Stadt Soest und der Pädiatrie-Förderverein haben ihnen neue Kollegen vermittelt.

Kreis Soest - Verantwortlich dafür waren Tim Neumann, Vorsitzender des Fördervereins der Pädiatrie im Klinikum, sowie Christian Schug als Geschäftsführer des Klinikums. Putzige Bären, Biber und Schafe fahren künftig in den Rettungswagen mit.

Ihre Aufgabe: kranken und verletzten Kindern Trost in einer schwierigen und belastenden Situation spenden.

„Wir beziehen die Kuscheltiere mit in die Behandlung ein und versuchen so, dem Kind zumindest einen Teil der Angst zu nehmen“, erläutert Hans-Peter Trilling, ärztlicher Leiter der Abteilung Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz des Kreises Soest. Allein das Schenken der „Rettungstiere“ habe oftmals bereits eine beruhigende Wirkung und erleichtere den Notfallsanitätern die Kommunikation.

Kuscheltiere im Rettungswagen: Zeigen, wo es weh tut

Die kleinen Patienten könnten häufig am Stofftier besser zeigen, wo es weh tut, als an sich selbst. Bei rund 430 Einsätzen seien im vergangenen Jahr viele Kinder in der Altersdekade bis zehn Jahren betroffen gewesen. Zehn Prozent der Einsätze seien als lebensbedrohend einzustufen gewesen.

Gleich eine ganz Kiste mit 50 Exemplaren der neuen Kuscheltiere, aus hygienischen Gründen einzeln in Plastikfolie verpackt, nahmen Trilling und Steffen Helle, Teamleiter in der Rettungswache Soest, entgegen. „Beim Verteilen nicht geizen“, forderten Tim Neumann und Christian Schug. „Wenn nötig, liefern wir sofort Nachschub.“

Seit 2009 unterstützt der Pädiatrie-Förderverein den Rettungsdienst des Kreises regelmäßig mit Stofftier-Spenden.

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