Am 8. Juni dürfen alle Kinder wieder in die Einrichtungen

Coronavirus im Kreis Soest: Das sind Kindergarten-Konzepte für Regelbetrieb

Im „Lummerland“ am Möhnesee zeigt Regina Goska, wie in Zeiten des Coronavirus die Vorbereitungen auf den eingeschränkten Regelbetrieb laufen.
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Im „Lummerland“ am Möhnesee zeigt Regina Goska, wie in Zeiten des Coronavirus die Vorbereitungen auf den eingeschränkten Regelbetrieb laufen.

Ab dem 8. Juni soll die erweiterte Notbetreuung in den Kitas enden und ein eingeschränkter Regelbetrieb mit allen Kindern starten. Im Kreis Soest laufen dafür die Vorbereitungen.

  • Das NRW-Familienministerium hat Eckdaten zur Rückkehr der Kinder in die Kitas in Zeiten des Coronavirus veröffentlicht.
  • Stundenkontingente werden ab dem 8. Juni dabei jeweils um zehn Stunden gekürzt - auch im Kreis Soest.
  • Feste Gruppen und Betreuer sind die Regel; Hygienekonzepte sind anzupassen und einzuhalten. Kontakte müssen nachvollziehbar sein.

Kreis Soest – „Wir freuen uns auf ein Stück Normalität“, so der Geschäftsführer der Katholischen Kindertageseinrichtungen Hellweg, Michael Stratmann.

Am Montag, 8. Juni können die Einrichtungen und auch die Kindertagespflege nach dem Stopp durch die Corona-Krise im „eingeschränkten Regelbetrieb“ für alle Kinder wieder starten. Morgen, Donnerstag, 28. Mai, dürfen auch die Vorschulkinder wieder in die Einrichtungen kommen. 

Coronavirus im Kreis Soest: Handlungsempfehlung fehlt noch

Zudem werde das Betretungsverbot aufgehoben, die bisherige Notbetreuung aufgehoben und alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 in die Kita kommen. 

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Es soll feste Gruppen geben, um Kontakte nachvollziehen zu können. Michael Stratmann berichtet, dass man noch auf eine konkrete Handlungsempfehlung des Ministeriums warte, die zum Beginn der Woche angekündigt wurde. 

Dann werde geschaut, wie zentrale und individuelle Regelungen umgesetzt würden. Vieles würde ja auch in der Notbetreuung schon umgesetzt.

Coronavirus im Kreis Soest: Guter Austausch aller Beteiligten

Im Großen und Ganzen sei man sehr zufrieden, wie es in den Einrichtungen gelaufen sei, es habe mit allen Beteiligten immer einen guten Austausch gegeben. 

Im evangelischen Kindergarten Tabrock in Soest freut sich Leiter Simon Kelbert auf die Kinder. Man sei in Beratungen, erste Infos an Eltern seien geschickt. Ab Donnerstag kämen rund zehn Schulkinder dazu. 

Eigentlich arbeite man im teiloffenen Konzept, das werde es zunächst nicht geben. Die Kinder bleiben in festen Gruppen mit festen Betreuern, ein Frühstücksbuffet gebe es nicht. Auch das Hygienekonzept werde weiter angepasst.

Coronavirus im Kreis Soest: Spielplatz und Waschräume geteilt

Im „Lummerland“ am Möhnesee werden zwei Gruppen getrennt betreut, so Regina Goska. Im Flur habe man Laufwege getrennt, etwa durch Schränke und Plexiglaswände. Auch der Spielplatz draußen sei abgeteilt, genauso wie die Waschräume, das sei baulich kein Problem. 

Man gehe davon aus, dass ab dem 8. Juni auch alle Kinder wieder da seien; die Öffnungszeiten passe man an die Bedarfe der Eltern an. Das Hygienekonzept stehe, neben den Regeln setze darauf, viel Zeit draußen sein. Die Eltern sollten die Kita aber auch dann noch nicht betreten, so Goska. 

Coronavirus im Kreis Soest: Sicherheit für Kinder und Eltern

Die Kita Abenteuerland in Werl-Büderich arbeitet an einem Konzept, so die kommissarische Leiterin Anna Sieke. Auch hier gibt es feste Gruppen. 

Rund 60 Kinder sind es, die kommen können und man frage zur Zeit ab, wer am 8. Juni da sein werde. Es werde dafür gesorgt, dass Kinder anderen Gruppen nicht begegnen, ebenso wie Eltern, wenn sie ihre Sprößlinge holen und bringen.

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