Jörg Blömings Sieg

Kommentar: Mit klaren Worten und klarer Linie

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Kreis Soest - Jörg Blöming konnte sich als Newcomer gegen seine SPD-Gegnerin Marlies Stotz durchsetzen. Woran hat es gelegen? Ein Kommentar:

Die langatmigen Erklärungen einer Marlies Stotz bei der Anzeiger-Podiumsdiskussion sprachen Bände. Oder waren es mit Blick auf rot-grüne Politik sogar Erklärungsnöte? 

So jedenfalls scheinen es die Wählerinnen und Wähler nicht nur im Land, sondern auch im Ostkreis und in der Stadt Warstein gesehen zu haben. Die SPD-Frau ist als Direktkandidatin abgewählt (auch wenn sie über die Landesliste im neuen Landtag vermutlich dabei sein dürfte). 

Die Stimmen nach der Landtagswahl im Kreis Soest

Auf Anhieb holt der Erwitter Jörg Blöming den Wahlkreis für die CDU zurück – und das nach dem Abtritt von Werner Lohn als Newcomer. Blöming hatte sich auf dem Anzeiger-Podium mit klaren Worten und einer klaren Linie Gehör verschafft. 

Genauso wie sein Erwitter Kollege FDP-Mann Christof Rasche, der ebenfalls - wie erwartet - wieder Mitglied des Landtages sein wird. Jedenfalls für vier Monate. Dann dürfte er nach heutiger Perspektive mit seiner FDP in den Bundestag einziehen. Bei der Landtagswahl 2012 war dem Soester Ostkreis das Kunststück gelungen, vier heimische Politiker als Abgeordnete ins Düsseldorfer Parlament zu bekommen. Dass eine solche Rekordquote wieder erreicht werden könnte, war aber schon vor der Wahl mehr als unwahrscheinlich. 

Wahlparty im Kreishaus

Dagmar Hanses wird auf jeden Fall ausscheiden. Dies ist auch eine Konsequenz daraus, dass der Ostkreis bei dieser Wahl nicht mehr zu rot-grün tendiert, sondern sehr eindeutig schwarz-gelb geworden ist. Und er hat noch eindeutiger als anderswo im Land gezeigt, dass er mit der AfD nicht viel am Hut hat.

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