81 Gruppen am Start / Video online

800 Feuerwehrleute aus dem Kreis Soest bei der Leistungsschau in Günne

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Auf die Plätze, fertig los: Hier gilt es, Knoten schnell und richtig zu binden.

Günne - Rund 800 Teilnehmer zählte die Leistungsschau des Kreises Soest: Die Regeln sind landesweit festgelegt. 

Fest gebundene Knoten, sichere Erste Hilfe als „First Responder“ und die Wasserentnahme aus offenen Gewässern waren für rund 800 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet am Samstag kein Problem: Dass die Kameraden der heimischen Löschgruppen fit für den Ernstfall sind, stellten sie nun bei den Leistungswettkämpfen in Günne unter Beweis. 

In nur fünf Minuten galt es für die 81 Gruppen, im feuerwehrtechnischen Teil einen Löschangriff aufzubauen und zu absolvieren. 

Die Wasserentnahme erfolgte hierbei aus einem offenen Gewässer. „Das Ansaugen aus offenen Gewässern wird geübt, weil es in Einsätzen nicht mehr so häufig vorkommt“, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernhard Loer.

Unser Video zur Leistungsschau

Die Leistungsnachweise nach den Richtlinien des Verbandes der Feuerwehren in NRW umfassten zudem die Erste Hilfe: Da die Feuerwehrleute insbesondere in Landgemeinden häufig zuerst eintreffen, ist dieses Themenfeld stärker in den Fokus der heimischen Feuerwehren gerückt. 

Wiederbelebung

„Anhand von Reanimationspuppen wird hier die Herz-Lungen-Wiederbelebung simuliert“, erklärte Bernhard Loer. Ihren Leistungsstand stellten die Kameraden weiter in der Kategorie „Knoten und Stiche“ unter Beweis, indem sie die drei gängigsten Feuerwehrknoten banden, mit denen im Ernstfall Materialien befestigt oder verbunden werden. 

Neben Fragen aus dem feuerwehrtechnischen Wissensbereich mussten die Feuerwehrleute auch Allgemeinwissen über ihr Bundesland beantworten, um in dieser Kategorie glänzen zu können. „Die Fragen decken hierbei die Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und ABC-Einsätze, aber auch beispielsweise die Anzahl der Regierungsbezirke in NRW ab“, so Loer. 

Wettbewerb ist nicht das Ziel

Dass der gesunde Wettbewerb dazugehört, aber nicht das primäre Ziel der Leistungsnachweise ist, unterstrich der stellvertretende Kreisbrandmeister gemeinsam mit Christian Böddeker, Leiter der Feuerwehr Möhnesee: „Die Veranstaltung ist eine Gelegenheit, um konzentriert die Schnelligkeit und den sicheren Umgang mit den Geräten zu trainieren, Wissen aufzufrischen und sich mit Kameraden auszutauschen.“

Die gesellige Zusammenkunft der Kameraden heimischer Feuerwehren stand während der „After-Wettkampf-Party“ besonders im Vordergrund: Der ausrichtende Löschzug Günne ließ die Wettkämpfe mit einer Fete ausklingen, deren Höhepunkt ein Feuerwerk war. 

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