Wachsende Werte

Immobilien im Kreis Soest: Hauspreise steigen in 10 Jahren um 100.000 Euro

Für Bauwerber in Bad Aibling wird vieles jetzt doch einfacher. Die Stadt hat ihre Abstandsflächensatzung wieder aufgehoben.
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Der Hausbau wird immer teurer.

Ein Anstieg des Durchschnittskaufpreises für Ein- und Zweifamilienhäuser von 152.000 Euro im Jahr 2010 auf 251.000 Euro im Jahr 2020 ist eine der Kernaussagen des neuen Grundstücksmarktberichts für den Kreis Soest (ausgenommen die Stadt Lippstadt).

Kreis Soest - Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Soest hat jetzt den Grundstücksmarktbericht 2021 veröffentlicht.

Dieser Bericht veranschaulicht die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt im Kreisgebiet, der sich aus rund 2000 ausgewerteten Kauffällen und einem Gesamtvolumen von rund 418 Millionen Euro (minus drei Prozent zum Vorjahr) speist. Mit Blick auf das Coronajahr 2020 konnte kein Bremseffekt auf die Preisentwicklung festgestellt werden. So wurden Preiszuwächse bei Ein- und Zweifamilienhäusern (plus neun Prozent), bei neu gebauten Eigentumswohnungen (plus acht Prozent) und bei Ackerflächen (plus neun Prozent) verzeichnet.

Immobilien im Kreis Soest: Stadt Soest bleibt Spitzenreiter

Wie in jedem Jahr unterscheidet sich der Durchschnittskaufpreis im Bereich der Bestandsimmobilien für ein Ein- und Zweifamilienhaus im Kreisgebiet stark. Die Stadt Soest ist und bleibt Spitzenreiter mit einem Durchschnittskaufpreis von 331.000 Euro (plus neun Prozent), dicht gefolgt von der Gemeinde Möhnesee mit 318.000 Euro (plus 10 Prozent). Die Stadt Warstein (plus 25 Prozent) konnte die rote Laterne an die Stadt Rüthen abgegeben, die mit einem Durchschnittskaufpreis von 166.000 Euro das untere Ende im Kreisgebiet abbildet.

Im Bereich der Baulandpreise ist nach dem starken Anstieg in 2019 (plus 9 Prozent) im vergangenen Jahr ein leichter Rückgang (minus 5 Prozent) sichtbar. Diese Abnahme resultiert aus den vermehrten Käufen in Niedrigpreisregionen. So wurden im Jahr 2020 im Stadtgebiet Soest lediglich 18 Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau verkauft. Der Durchschnittskaufpreis für Wohnbauland fiel somit von 131 Euro auf 125 Euro pro Quadratmeter.

Diese und weitere Daten sind im Grundstücksmarktbericht 2021 festgehalten und können auf www.boris.nrw.de kostenlos eingesehen werden. Ebenso können auf dieser Internetseite die im Februar 2021 beschlossenen Bodenrichtwerte betrachtet werden.

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