Einsatz in Eschweiler

Hochwasser: Mehr als 80 Feuerwehrleute aus dem Kreis Soest helfen im Katastrophengebiet

Die Einsatzkräfte der 5. Feuerwehrbereitschaft in einem Sammelplatz.
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Die Einsatzkräfte der 5. Feuerwehrbereitschaft in einem Sammelplatz.

Mehr als 80 Feuerwehrleute aus dem Kreis Soest waren im Hochwasser-Katastrophengebiet in Eschweiler in der Nähe von Aachen im Einsatz.

Kreis Soest - Mehr als 80 Feuerwehrleute aus dem Kreis Soest waren im Hochwasser-Katastrophengebiet in Eschweiler in der Nähe von Aachen im Einsatz. Das teilt der Kreis Soest mit.

Am Freitag gegen 21.30 Uhr erfolgte eine Alarmierung der 5. Feuerwehrbereitschaft der Bezirksregierung Arnsberg. Daraufhin machten sich umgehend 83 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Anröchte, Bad Sassendorf, Lippetal, Lippstadt, Möhnesee, Soest, Rüthen, Warstein, Wickede und der Drohnengruppe des Kreises Soest mit rund 20 Einsatzfahrzeugen und drei Booten sowie 15 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes aus Warstein, Werl und Geseke mit drei Fahrzeugen auf den Weg in das Hochwassergebiet bei Eschweiler.

Hochwasser: Mehr als 80 Feuerwehrleute aus dem Kreis Soest helfen im Katastrophengebiet

Gemeinsam mit weiteren Feuerwehrkräfte aus der Stadt Hamm und dem Kreis Unna sind sie Teil der 5. Feuerwehrbereitschaft im Regierungsbezirk Arnsberg.

Nach Ankunft aller Kräfte an der Sammelstelle in Unna brach die Bereitschaft gegen 0.30 Uhr nach Eschweiler auf, wo sie gegen 3.45 Uhr tief in der Nacht eintrafen. Nach einer kurzen Einweisung gingen die Einsatzkräfte um 5 Uhr morgens in der Innenstadt von Eschweiler an die Arbeit. Aufgeteilt in vier Einsatzabschnitte, pumpten sie dort eine Vielzahl von Kellern leer und unterstützen dort gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften und Bewohner die Aufräumarbeiten vor Ort.

Damit waren die Einsatzkräfte aus dem Kreis Soest bereits auch seit Mittwoch im Dauereinsatz, um die Schäden des Unwetters zu mildern oder zu beseitigen. Neben dem aktuellen Einsatz der Feuerwehrbereitschaft in Eschweiler waren Einsatzkräfte im Märkischen Kreis, in Gevelsberg, im Kreis Unna und in Leverkusen im Einsatz. Die Zahl der Hochwasser-Toten in NRW ist am Samstag auf 45 gestiegen. Unter den Opfern sind vier Feuerwehrleute.

Die Rückkehr der 5. Feuerwehrbereitschaft ist für den späten Samstagabend vorgesehen.

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