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Hannah-Arendt-Gesamtschüler sichern sich den Tagessieg beim Gedankenblitz!

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Die Sieger: Die Schüler der Hannah-Arendt-Gesamtschule in Soest.

Soest - Der zweite von drei Renntagen beim diesjährigen Schulwettkampf „Gedankenblitz“ hatte es in sich:

Die Teilnehmer freuten sich, dass der Fokus endlich nicht mehr auf der Schnelligkeit lag, sondern nun gerammt werden durfte, was das Zeug hält. Und das machten die Schüler der Hannah-Arendt-Gesamtschule am besten und sicherten sich am Ende den Tagessieg. 

Nachdem sich vor wenigen Wochen die Marienschule aus Lippstadt den Tagessieg sichern konnte, wurden die Karten in der Soester Bördehalle neu gemischt. Die Organisatoren ließen sich eine Menge Herausforderungen einfallen, um es den Teams möglichst schwer zu machen und so für ausgeglichene Kämpfe zu sorgen. 

Auf die Flitzer warteten unter anderem kleine Hügel und eine Grube mit Rindenmulch, was die Fahrt ganz schön erschwerte. Das größte Problem innerhalb der Seitenwände, die aus Matten und Bänken bestanden, stellte allerdings ein Kiesbeet dar, in dem viele Fahrer bereits im freien Training stecken blieben. 

Um mehr Halt auf holprigen oder rutschigen Flächen zu haben, ließen sich die Schulen erneut kreativ Ideen einfallen. Dabei ähnelten sie sich diesmal deutlich mehr, als es noch im April der Fall war. So versuchte die Möhnesee-Schule es mit Aluminiumrohren zum Schutz der Reifen sowie einem Gitterkäfig als Gehäuse, um nicht auf dem Dach liegen zu bleiben.

Gedankenblitz 2018 Finalrunde

Das Archigymnasium aus Soest verschaffte sich durch eine rampenartige Konstruktion Abhilfe gegen das Steckenbleiben im Kies, ging zudem mit kleineren Reifen weniger Risiko ein als beim ersten Rennen, bei dem die Schüler auf große Räder setzten. Auch die Sälzer-Sekundarschule aus Werl erhoffte sich von Erfolg von einer Aluschiene, die den Motor schützte. 

Optisch herausstechend präsentierten die Schüler des Conrad-von-Soest-Gymnasiums und des Europa-Gymnasiums aus Warstein ihre ferngesteuerten Autos. Die Warsteiner schmückten die Karosserie mit einer grünen Wiese und zahlreichen Blumen – und sicherten sich damit den Design-Sonderpreis. Die Soester vom Convos bauten eine Kunststoffkiste auf ihren Wagen. Dieser „RLG-Bus“ sei ein altbewährtes Konzept, das schon vor zwei Jahren gut geklappt habe, so Fahrer Paul Grüneberg. Auch die Strategie spielte eine große Rolle. 

Der Tagessieger, die Hannah-Arendt-Gesamtschule aus Soest setzte auf Offensive: „Wenn ich eine gute Gelegenheit erkenne, fahre ich rein“, sagte Steuermann Tobias Franzmann selbstbewusst. Am ersten Renntag war den Gesamtschülern die Vorderachse weggebrochen, so dass sie einen massiven Metall-Rahmen für mehr Stabilität verwendeten. Die Convos-Schüler hingegen gingen vorsichtig ran: „Wir fahren eher zurückhaltend, weil wir keine richtige Angriffsoption haben“, erklärten die Mechaniker vor dem Start. 

Beim Werler Ursulinengymnasium lief es zunächst nicht ganz rund. Nachdem am Morgen der ursprüngliche Plan – ein Modell aus Harz – über Bord geworfen werden musste, ist auch die Alternative in der ersten Probe gescheitert. Also mussten die Schüler reagieren und zu Plan C greifen – ein Fahrwerk aus Plastikflaschen. 

Till Schmidt war aber überzeugt, dass sie auch damit punkten können. Den zweiten Sonderpreis erhielt die Sekundarschule Wickede für ihre ausgetüftelte Technik. Bis in den späten Abend gab es für die Zuschauer viele Kollisionen und Rennen zu bestaunen und bejubeln.

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