Zwei Fälle am Mittwoch in Warstein und Geseke

Falsche Dachdecker, falscher Bänker: Polizei warnt vor Betrügern im Kreis Soest

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Kreis Soest - Die Polizei warnt vor Betrügern, die aktuell ihr Unwesen im Kreis Soest treiben. Konkret geht es um einen falschen Bankangestellten am Telefon und falsche Dachdecker, die an der Haustür einer Familie geklingelt haben. Wir fassen beide Fälle, die sich am Mittwoch zugetragen haben, hier zusammen.

Falsche Dachdecker im Kreis Soest

Am Mittwoch gegen 13.45 Uhr klingelten Mitarbeiter einer angeblichen Dachdeckerfirma nach Polizeiangaben an einem Haus in der Karl-Goerdeler-Straße in Geseke.

"Die vier bis fünf Mitarbeiter wollten Dachdeckerarbeiten ausführen, die nach deren Angaben notwendig wären. Da ein Familienmitglied der älteren Bewohnerin einer 'richtigen' Dachdeckerfirma vor geraumer Zeit einen Auftrag erteilt hatte, ging die ältere Dame davon aus, dass dies nun die Firmenmitarbeiter seien. 

Nach einigen Stunden, in dem die Arbeiter im Haus und auf dem Dach tätig waren, erhielten sie ihren geforderten Lohn und fuhren wieder fort. Am nächsten Tag stellte die Bewohnerin fest, dass in ihrem Haus ein Umschlag aufgerissen und Bargeld entwendet worden ist. 

Die nachfolgenden Ermittlungen müssen nun klären, ob die angeblichen Dachdecker das Geld gestohlen haben könnten. Die ursprünglich beauftragte Dachdeckerfirma hatte nach ersten Ermittlungen die Arbeiten am Dach nicht durchgeführt", so die Kreispolizeibehörde Soest.

Einer der "Dachdecker" wird als 40 bis 50 Jahre alt und circa 1,75 bis 1,80 Meter groß beschrieben. 

Die Kriminalpolizei fragt sich jetzt, wo diese Dachdecker noch aufgefallen sind oder wer noch weiterführende Angaben zu den Personen machen kann. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02941-91000 zu melden.

Falscher Bankangestellter im Kreis Soest

Am Mittwochnachmittag erhielt ein Mann aus Warstein laut Polizei gleich mehrere Telefonanrufe. "Hierbei wurde ihm auf seinem Telefondisplay die Rufnummer des Beraters seiner heimischen Bank angezeigt. Als es dann zum persönlichen Telefongespräch kam, sprach er jedoch mit einem unbekannten Anrufer. 

Dieser gab vor, dass er von der Sicherheitsabteilung der heimischen Bank sei und eine Person versucht habe, auf sein Konto zuzugreifen. Man würde ihm nun verschiedene TAN-Nummern zuschicken, die er dann dem Anrufer mitteilen sollte. 

Nachdem der Warsteiner die Nummern zurückgemeldet hatte, stellte er später fest, dass unberechtigterweise Geld von seinem Konto abgebucht worden war. Hierüber informierte er unverzüglich den 'echten' Bankmitarbeiter", hieß es von der Polizei.

Die weisten noch einmal darauf hin, dass man telefonisch keine sensiblen Daten an unbekannte Personen herausgeben soll. "Die Mitarbeiter ihrer Bank werden sie niemals nach ihren TAN-Nummern fragen. Im Zweifelsfall beenden sie einfach das Gespräch und legen sie auf", so die Polizei. - eB

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