Zeugen wählen den Notruf

Betrunkene fackeln Pyrotechnik ab: Polizei löst Party in der Nähe der B1 auf

In der alkoholisierten Personengruppe wurde Pyrotechnik gezündet. (Symbolbild)
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In der alkoholisierten Personengruppe wurde Pyrotechnik gezündet. (Symbolbild)

Am Wochenende wurde die Polizei zu einer Party in der Nähe der B1 gerufen.

Erwitte - Am Samstagabend riefen Zeugen die Polizei: Sie hatten um 19.38 Uhr den Notruf gewählt und berichteten von einer privaten Party im Erwitter Ortsteil Berenbrock, der nahe der Bundesstraße B1 liegt.

Trotz der Corona-Kontaktbeschränkungen wurde dort wild gefeiert. Und nicht nur das: Die Zeugen berichteten, dass die alkoholisierte Personengruppe „pyrotechnische Gegenstände“ abbrennen würde.

Sofort machte sich die Polizei auf den Weg: „Vor Ort bestätigten sich die Angaben der Zeugen“, hieß es im Einsatzbericht der Kreispolizeibehörde Soest. Die Beamten lösten die Party auf.

Party in Erwitte aufgelöst: Polizei verfasst zehn Anzeigen

Laut Angaben von Polizeisprecher Holger Rehbock wurden in der Folge zehn Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des „Abbrennens Pyrotechnischer Gegenstände“ und wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung geschrieben.

Zudem sei „gegen alle Partygäste“ ein Platzverweis ausgesprochen worden.

Wegen Corona-Verstößen haben die Städte und Gemeinden im vergangenen und im laufenden Jahr zum Teil bereits ordentlich abkassiert. Auf rund 30.000 Euro belaufen sich die Bußgeld-Summen beispielsweise in Soest und Werl. Wie in diesem aktuellen Fall aus Erwitte handelte es sich in den meisten Fällen um Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen, erklärten die Kommunen übereinstimmend.

Corona-bedingt kassieren die Ordnungsämter im Kreis Soest an anderer Stelle hingegen deutlich weniger ab.

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