Feuerwehr im Einsatz

Unwetter im Kreis Soest: 67 Einsatzstellen in Lippstadt - in Anröchte muss Damm gesichert werden

In Lippstadt stand vielerorts die Straße unter Wasser.

Im Kreis Soest gab es am Sonntagnachmittag und am Abend zahlreiche Unwettereinsätze für die Feuerwehr. Besonders betroffen war vor allem der nördliche Teil des Kreises Soest.

Kreis Soest - Im Kreis Soest gab es am Sonntagnachmittag zahlreiche Unwettereinsätze für die Feuerwehr. Besonders betroffen war seit 16.15 Uhr vor allem der nördliche Teil des Kreises Soest.

Vor allem im Lippstädter Stadtteil Benninghausen wurde die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Keller mussten ausgepumpt werden, Straßen standen unter Wasser.

„Die Feuerwehr ist unter dem Stichwort Unwetteralarm im Einsatz“, erklärte Christian Dicke, Sprecher der Feuerwehr Lippstadt.

Stand 17.45 Uhr registrierte die Feuerwehr in Lippstadt 60 Einsatzstellen. „Aktuell sind drei Löschzüge im Einsatz“, erklärte Dicke. Am Ende waren es 67 Einsätze, die allerdings nicht allesamt abgearbeitet werden mussten: "Teilweise musste die Feuerwehr nicht mehr tätig werden, weil die Bewohner sich aufgrund des niedrigen Wasserstandes eigenständig helfen konnten", erklärte Christian Dicke.

Eine Problematik, die bereits im Vorfeld von Experten angekündigt worden war: Durch geringe Windgeschwindigkeiten zogen die Gewitterwolken nur langsam weiter. Deshalb konzentrierte sich die Unwetterlage vor allem auf den nördlichen Kreis Soest. 

Weitere vereinzelte Einsätze gab es in Lippetal und Welver. Auch die Feuerwehr Erwitte mit einem eher zentraleren Einsatzgebiet im Kreis, war im Einsatz.

Der Löschzug Anröchte und die Löschgruppe Altengeseke wurden gegen 18.30 Uhr zum Regenrückhaltebecken an der Maybachstraße alarmiert. "Ein Stück des Dammes wurde aufgrund der starken Niederschläge ausgespült", erklärte die Feuerwehr. 

Die Einsatzkräfte sicherten mit etwa 800 Sandsäcken das Teilstück um einen Durchbruch zu verhindern. Zum Einsatz kam auch der Radlader des Bauhofes. Das Abwasserwerk und das Bauamt der Gemeinde waren ebenfalls vor Ort. Gegen 1 Uhr konnte der Einsatz am frühen Montagmorgen beendet werden.

Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes sollte die Unwetterzelle südlich über den Kreis Soest ziehen. Glück für den südlichen Teil des Kreises: Zum Großteil blieben die Wolken an der Haar hängen.

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