Zunächst waren Holzscheite in Gitterboxen in Brand geraten

Dachstuhl ausgebrannt: Nachbarin rettet Bewohner - Brandstiftung vermutet

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Lippstadt - Weil Unbekannte mutmaßlich Gitterboxen mit Holzscheiten in Brand gesetzt haben, ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Lippstadt der Dachstuhl eines Reihenhauses komplett ausgebrannt. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und nahm die Ermittlungen auf.

Wie die Kreispolizeibehörde Soest mitteilte, hatte eine Nachbarin in der Badstraße in Lippstadt-Eickelborn am Donnerstagmorgen gegen 3 Uhr bemerkt, dass bei einem Nachbarreihenhaus Holzscheite in Gitterboxen am Haus brannten. 

"Sie informiert unverzüglich die dort lebenden Anwohner, die daraufhin unverletzt das Haus verlassen konnten. 

Ein 51-jähriger Bewohner versuchte noch die brennenden Gitterboxen vom Haus wegzuziehen. Hierbei zog er sich vermutlich eine Rausgasvergiftung zu und musste zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden", so die Polizei.

Details zum Einsatz der Feuerwehr Lippstadt

Das Feuer habe von den Gitterboxen auf den Dachstuhl übergegriffen, der komplett ausgebrannt sei.

"Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Die eintreffende Kriminalpolizei beschlagnahmte den Brandort und nahm die Ermittlungen auf. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungsstand geht man von Brandstiftung aus", so die Polizei abschließend.

Zur Brandbelämpfung sei jeweils ein Trupp unter Atemschutz von Außen und von Innen eingesetzt und die Dachhaut über den Korb der Drehleiter geöffnet worden, so die Freiwillige Feuerwehr Lippstadt in ihrer Einsatzmeldung. - eB

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