News-Ticker

Coronavirus im Kreis Soest: Keine neuen Infektionen

Sechs Menschen im Kreis Soest sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 347 Personen gelten inzwischen als genesen. Wir berichten hier im News-Ticker.

  • Im Kreis Soest gibt es seit dem Ausbruch der Pandemie 361 bestätigte Coronavirus*-Fälle, außerdem acht Tote.
  • 347 Personen gelten mittlerweile als genesen, sechs als akut infiziert.
  • Wir berichten über die Entwicklung im Kreis Soest im News-Ticker.

+++ News-Ticker aus dem Kreis Soest hier aktualisieren +++

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Update, 25. Mai, 15.20 Uhr: 

Im Kreis Soest gibt es

keinen neuen Corona-Fall.

Damit sind im Kreis Soest 361 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden (Vortag 361). Es gelten 347 Menschen als genesen (Vortag 346). 6 sind aktuell infiziert (Vortag: 7). 8 Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab des Kreises Soest mit.

Aktuell befinden sich sechs Personen in stationärer Behandlung, davon zwei auf Intensivstation. Die7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Kreis Soest liegt bei 0,7.

Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt:
  •  11 Ense: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5
  •  Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28
  •  Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37
  •  Lippetal: 1 aktuell Infizierter (1), 19 Genesene (19); Fälle insgesamt: 20 
  • Lippstadt: 3 aktuell Infizierte (4), 80 Genesene (79); Fälle insgesamt: 83
  •  Möhnesee: 0 aktuell Infizierte (0), 20 Genesene (20), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21
  •  Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37
  •  Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64
  •  Welver: 0 aktuell Infizierte (0), 9 Genesene (9), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 0 aktuell Infizierte (0), 21 Genesene (21); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 24. Mai, 14.04 Uhr: Im Kreis Soest gibt es zwei neue Corona-Fälle, einen in Lippetal und einen in Lippstadt. Damit sind im Kreis Soest 361 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden (Vortag 359). Es gelten 346 Menschen als genesen (Vortag 346). 7 sind aktuell infiziert (Vortag: 5). 8 Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab des Kreises Soest mit.

Aktuell befinden sich vier Personen in stationärer Behandlung, davon zwei auf Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Kreis Soest liegt bei 0,7.

Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11
  • Ense: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5
  • Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37
  • Lippetal: 1 aktuell Infizierter (0), 19 Genesene (19); Fälle insgesamt: 20
  • Lippstadt: 4 aktuell Infizierte (3), 79 Genesene (79); Fälle insgesamt: 83
  • Möhnesee: 0 aktuell Infizierte (0), 20 Genesene (20), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64
  • Welver: 0 aktuell Infizierte (0), 9 Genesene (9), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 11
  • Werl: 0 aktuell Infizierte (0), 21 Genesene (21); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 22
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

Update, 23. Mai, 15.12 Uhr: Der Krisenstab des Kreises teilte am Samstag mit, dass keine neuen bestätigten Corona-Fälle hinzugekommen sind. Somit bleibt die Zahl der registrierten Infektionen unverändert bei 359. Fünf Menschen im Kreis Soest sind demnach aktuell noch akut mit dem Virus infiziert (2 in Soest, 3 in Lippstadt).

Weiterhin gelten am Samstag 346 Menschen als genesen (Vortag 346). Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Kreis Soest liegt laut Krisenstab aktuell bei 0,3.

Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 

Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 

Ense: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5 

Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 

Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 

Lippetal: 0 aktuell Infizierte (0), 19 Genesene (19); Fälle insgesamt: 19 

Lippstadt: 3 aktuell Infizierte (3), 79 Genesene (79); Fälle insgesamt: 82 

Möhnesee: 0 aktuell Infizierte (0), 20 Genesene (20), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 

Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 

Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37 

Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 

Welver: 0 aktuell Infizierte (0), 9 Genesene (9), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 11 

Werl: 0 aktuell Infizierte (0), 21 Genesene (21); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 22 

Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 22. Mai, 16.53 Uhr: Im Kreis Soest gab es Stand 22. Mai unverändert 359 bestätigte Corona-Fälle und damit keinen neuen Fall. Es gelten 346 Menschen als genesen (Vortag 345). 5 sind aktuell infiziert (Vortag: 6). 8 Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab des Kreises Soest mit.

Aktuell befinden sich 12 Personen in stationärer Behandlung, davon 3 auf Intensivstation. Diese Personen kommen aus unterschiedlichen Städten und Gemeinden, nicht nur aus dem Kreis Soest. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Kreis Soest liegt bei 0,3. Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11
  • Ense: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5
  • Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37
  • Lippetal: 0 aktuell Infizierte (0), 19 Genesene (19); Fälle insgesamt: 19
  • Lippstadt: 3 aktuell Infizierte (4), 79 Genesene (78); Fälle insgesamt: 82
  • Möhnesee: 0 aktuell Infizierte (0), 20 Genesene (20), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64
  • Welver: 0 aktuell Infizierte (0), 9 Genesene (9), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 11
  • Werl: 0 aktuell Infizierte (0), 21 Genesene (21); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 22
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Coronavirus im Kreis Soest: Infizierte nur noch in zwei Städten

Update, 21. Mai, 15.15 Uhr: Der Kreis Soest ist fast Corona-frei. Nur noch in Soest (2) und in Lippstadt(4) sind aktuell Menschen mit dem Virus infiziert. Fünf von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung, einer davon auf der Intensivstation. Die Gesamtzahl aller bislang im Kreis Soest gemeldeten Corona-Fälle bleibt damit unverändert bei 359. 

345 Menschen gelten inzwischen als genesen, acht waren in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben. 

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100000 Einwohner für den Kreis Soest liegt bei 0,7.  Der Kreis Soest ist damit in seiner direkten Nachbarschaft Klassenprimus. In allen umliegenden Kreisen und in der Stadt Hamm liegt dieser Wert höher.

Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11
  • Ense: 0 aktuell Infizierte (1), 5 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 0 aktuell Infizierte (0), 19 Genesene (19); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 4 aktuell Infizierte (4), 78 Genesene (78); Fälle insgesamt: 82 
  • Möhnesee: 0 aktuell Infizierte (0), 20 Genesene (20), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37 
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 0 aktuell Infizierte (0), 9 Genesene (9), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 0 aktuell Infizierte (0), 21 Genesene (21); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Coronavirus im Kreis Soest: Disco im Autokino

Update, 21. Mai, 13.38 Uhr: Die Clubs sind zu, es lebe das Autokino: Am Flugplatz Soest-Bad Sassendorf legen ab morgen die DJs auf. Alle Infos gibt es hier.

Update, 21. Mai, 11.35 Uhr: Die Badestelle am Alberssee in Lippstadt bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Hintergrund ist, dass die geltenden Hygiene- und Infektionsstandards für den Betrieb von Freibädern und Naturbädern dort aktuell nicht umgesetzt werden können und der Infektionsschutz damit nicht gewährleistet werden kann. Die von der Landesregierung vorgegebenen Regelungen zum Hygiene- und Infektionsschutz sehen unter anderem eine Zugangssteuerung vor, die sicherstellt, dass nicht mehr Gäste Zutritt zu einem Freibad oder einer Badestelle erlangen, als diese unter Wahrung der bekannten Abstandsregeln aufnehmen können. 

Diese kontrollierte Zugangssteuerung kann für die Badestelle am Alberssee nicht realisiert werden. Aus diesem Grund ist auch der große direkt anliegende Parkplatz komplett gesperrt, teilt die Stadt Lippstadt mit. 

Geöffnet ist hingegen die Gastronomie am See mit den für gastronomische Betriebe geltenden Verhaltensmaßnahmen zum Hygiene- und Infektionsschutz. Außerdem ist der Tretbootverleih geöffnet und kann unter Berücksichtigung des noch immer geltenden Kontaktverbotes (Ausnahmen gelten unter anderem für Familien und Personen aus maximal zwei Haushalten) genutzt werden. Parkmöglichkeiten für die Nutzer von Gastronomie und Tretbootverleih sind vorhanden.

Coronavirus im Kreis Soest: Massentest in Altenheimen

Update, 20. Mai, 15.38 Uhr:  Corona-Massentests im Kreis Soest. Fast 200 Mitarbeiter und Bewohner von zwei Altenheimen wurden jetzt auf das Virus getestet. Das Ergebnis sorgt für Erleichterung.

Update, 20. Mai, 15.14 Uhr: Auch heute macht der Blick in die Zahlen des Kreises Soest wieder Hoffnung. Erneut vermeldet die Behörde: keine neuen Infizierten. Dafür gelten 344 Menschen als genesen (Vortag 343). 7 sind aktuell infiziert (Vortag: 8). In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Vier Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung. Intensivpflichtig ist zurzeit niemand. Acht Personen waren im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben.

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 0 aktuell Infizierte (0), 19 Genesene (19); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 4 aktuell Infizierte (4), 78 Genesene (78); Fälle insgesamt: 82 
  • Möhnesee: 0 aktuell Infizierte (1), 20 Genesene (19), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37 
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 0 aktuell Infizierte (0), 9 Genesene (9), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 0 aktuell Infizierte (0), 21 Genesene (21); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 20. Mai, 13.11 Uhr: In ihrer vierten Videobotschaft seit Beginn der Corona-Pandemie spricht Landrätin Eva Irrgang über die niedrigen Fallzahlen, aber auch zwei weitere Todesfälle in dieser Woche. So ruft Eva Irrgang angesichts der Lockerungen sowie der bevorstehenden Feiertage Christi Himmelfahrt und Pfingsten zur weiteren Achtsamkeit auf: „Wir müssen uns nach wie vor an Regeln halten.“

Die Landrätin stellt in diesem Zusammenhang die gute Arbeit des Gesundheitsamtes heraus. Die Infektionsquellen seien schnell ermittelt und die Kontaktpersonennachverfolgung sei stringent in den Griff genommen worden. Die Mitarbeiter beackerten das Thema seit mittlerweile drei Monaten rund um die Uhr. Dafür spricht Eva Irrgang ihnen ein „herzliches Dankeschön“ aus.

Trotz der Entspannung der Lage im Kreis weist Landrätin Irrgang darauf hin, dass die Hygieneregeln weiter gelten. Sie appelliert, diese Vorgaben auch an den kommenden Feiertagen Christi Himmelfahrt und Pfingsten ernst zu nehmen. „Bitte nicht übertreiben, ansonsten könnte uns das auf die Füße fallen und wir haben am Ende nichts gewonnen, würden womöglich zurückfallen in eine Phase, die wir alle nicht mehr wollen“, appelliert die Landrätin.

Update, 20. Mai, 9.20 Uhr: Wenn das mal keine gute Idee ist: In diesem Jahr macht an der 2011 eingerichteten Lippetalschule der erste Jahrgang sein Abitur. Das sollte entsprechend gefeiert werden. Aber wie in Corona-Zeiten? Schule und Verwaltung haben eine ganz besondere Lösung gefunden. Das Abi-Zeugnis gibt es nämlich im Autokino. Die ganze Geschichtelesen Sie hier.

Coronavirus im Kreis Soest: Keine neuen Fälle am Dienstag

Update, 19. Mai, 15.52 Uhr: Das Infotelefon des Kreises Soest zum Thema Coronavirus ist bis auf Weiteres weiterhin unter der Woche und an den Wochenenden erreichbar, lediglich an den bevorstehenden Feiertagen wird die Hotline nicht geschaltet. Falls Bürger an den Feiertagen Fragen haben sollten, können sich diese zunächst auf der Internetseite www.kreis-soest.de/coronavirus über die Corona-Pandemie informieren. Darauf macht jetzt der Krisenstab des Kreises Soest aufmerksam. Unter der Nummer 02921/303060 ist das Infotelefon montags, dienstags und mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 13 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr erreichbar. An Christi Himmelfahrt, 21. Mai 2020, sowie am Pfingstsonntag und Pfingstmontag, 31. Mai und 1. Juni, ist die Hotline nicht geschaltet.

Bei medizinischen Fragen können sich die Bürgerinnen und Bürger an die zentrale Rufnummer der kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 richten. Zudem bietet das Gesundheitsministerium des Landes NRW ein Bürgertelefon Coronavirus an, das montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr und samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr unter der Nummer 0211/91191001 oder per E-Mail unter corona@nrw.de erreichbar ist.

Update, 19. Mai, 15.12 Uhr: Auch heute gibt es keinen weiteren Corona-Fall im Kreis Soest. Unverändert stehen damit bislang 359 bestätigte Fälle in der Statistik des Gesundheitsamtes, 343 Infizierte gelten als genesen, einer mehr als am Vortag. Abzüglich der acht Verstorbenen gelten jetzt noch acht Personen als akut infiziert, sechs von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf Intensivstationen.  

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100000 Einwohner für den Kreis Soest liegt bei 1,0. Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 0 aktuell Infizierte (1), 18 Genesene (18); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 4 aktuell Infizierte (4), 78 Genesene (78); Fälle insgesamt: 82 
  • Möhnesee: 1 aktuell Infizierte (1), 19 Genesene (19), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37 
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 0 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 0 aktuell Infizierte (0), 21 Genesene (21); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 19. Mai, 13.38 Uhr: Unter dem Motto „In schwierigen Zeiten stehen wir an Eurer Seite“ haben chinesische Hospitationsärzte der Beijing Huatong Guokand Foundation dem Klinikum Stadt Soest 1000 FFP2-Atemschutzmasken sowie 40 Schutzanzüge geschenkt. Bereits seit 2014 hospitieren Ärzte aus China regelmäßig im Soester Klinikum. „Wir haben die Begeisterung und Freundlichkeit der Deutschen sowie die Hilfsbereitschaft, die uns von allen Mitarbeitern des Krankenhauses entgegengebracht wurde, nicht vergessen“, erklären die chinesischen Gastärzte in einem Brief, der der Spende beilag. 

Überreicht wurden die Masken und Schutzanzüge von Dr. Ing. Jiansheng Yin und seiner Frau Ying Zhang, die für den nicht immer einfachen Transport der Spenden in die deutschen Krankenhäuser sorgen. „Die Logistik ist durch die vielen Sicherheitsmaßnahmen sehr aufwändig und kostet etwa genau so viel wie die Schutzkleidung selbst“, berichtet Dr. Yin. 

Umso dankbarer nahm Prof. Dr. Achim Meißner, Ärztlicher Direktor des Klinikums, die Spende im Namen des Klinikums an. Er betreut das Hospitationsprogramm der chinesischen Gastärzte im Klinikum von Beginn mit seiner kardiologischen Abteilung. „Diese großzügige Haltung und Spende von medizinischer Schutzausrüstung wird definitiv einen tiefgreifenden Einfluss auf unser gegenseitiges Verständnis und unsere internationale Freundschaft haben“, erklärt Meißner. „Wir hoffen, dass wir in naher Zukunft die Gelegenheit haben werden, unseren persönlichen Kontakt und das Austauschprogramm mit chinesischen Ärzten im Klinikum Stadt Soest fortzusetzen“.

Update, 19. Mai, 9.57 Uhr: Das Kreisschützenfest im  September ist abgesagt. Das teilt der Kreisschützenbund mit. Alle Hintergründe lesen sie hier.

Update, 18. Mai, 15.10 Uhr: Der Kreis Soest veröffentlicht jetzt weitere Einzelheiten zu den beiden Patienten, die in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben sind.  Ein 74-Jähriger aus Werl verstarb am Samstag, 16. Mai, im Marienkrankenhaus Soest und ein 87-Jähriger aus Welver verstarb am Montag, 18. Mai, in der Barbara-Klink in Hamm. Beide waren vorerkrankt. Die erforderlichen Maßnahmen waren angeordnet worden, als die Infektion feststand. Die Kontaktpersonen konnten bereits wieder aus der Isolation entlassen werden. Das teilt der Krisenstab des Kreises mit.

Im Kreis Soest sind seit dem Ausbruch der Pandemie, Stand 18. Mai, 14 Uhr, 359 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden (Vortag: 359). Davon gelten 342 Menschen als genesen (Vortag: 342) und neun als aktuell infiziert (Vortag: elf). In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Acht Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon ist niemand intensivpflichtig. Acht Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab des Kreises Soest mit.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100000 Einwohner für den Kreis Soest liegt bei 1,3.Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 1 aktuell Infizierte (1), 18 Genesene (18); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 4 aktuell Infizierte (4), 78 Genesene (78); Fälle insgesamt: 82 
  • Möhnesee: 1 aktuell Infizierte (1), 19 Genesene (19), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37 
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 0 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 0 aktuell Infizierte (1), 21 Genesene (21); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 18. Mai, 12 Uhr: Es gibt zwei weitere Todesfälle im Kreis Soest durch das Coronavirus. Darunter ist auch ein Mann aus Werl, bestätigt die Pressestelle des Kreises Soest. Damit hat auch die Wallfahrtsstadt den ersten Toten zu beklagen. Er war schon vor geraumer Zeit erkrankt und hatte lange um die Gesundung gerungen. Zur Herkunft des zweiten Todesfalls sagt der Kreis noch nichts. Am Nachmittag werde es eine Pressemitteilung dazu geben. Damit erhöht sich die Zahl der an Corona verstorbenen Menschen im Kreis Soest auf acht. Zuletzt war über einen längeren Zeitraum kein Corona-Toter zu beklagen gewesen.

Update, 18. Mai, 11.13 Uhr: Das Gesundheitsamt des Kreises Soest und die Krankenhäuser haben sich auf eine einheitliche Besuchsregelung verständigt. Obwohl die aktualisierte Coronavirus-Schutzverordnung des Landes NRW Besuche auf der Basis eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts ab dem 20. Mai grundsätzlich gestattet, sollen im Kreis Soest Patientenbesuche in den Krankenhäusern erst wieder ab dem 2. Juni möglich sein. Die Hintergründe lesen Sie hier.

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Sonntag

Update, 17. Mai, 19.55 Uhr: Seit vergangenem Montag (11. Mai) dürfen Gastwirtschaften mit entsprechenden Auflagen zum Schutz vor dem Coronavirus wieder öffnen. Viele Betriebe haben jedoch, um die Vorgaben umzusetzen, erst mit einigen Tagen Verzögerung ihre Türen für die Gäste geöffnet. Noch ziemlich verhalten ist das Geschäft für die heimischen Gastronomiebetriebe in der vergangenen Woche wieder angelaufen.

Coronavirus im Kreis Soest: Nur ein neuer Fall registriert

Update, 15.34 Uhr: Nach aktuellen Angaben des Kreises Soest gibt es einen neuen Corona-Fall - und zwar in Lippstadt. Damit sind im Kreis Soest (Stand 17. Mai, 14 Uhr) 359 bestätigte Fälle erfasst worden. 342 Menschen gelten unverändert als genesen, elf sind aktuell infiziert (Vortag: 10), sechs Personen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gerstorben.

In den meisten Fällen im Kreis Soest sei der Krankheitsverlauf nach wie vor leicht, nur vier Personen befinden sich nach Kreisangaben aktuell in stationärer Behandlung, davon eine auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Kreis Soest liegt bei 1,3. 

Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5
  • Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37
  • Lippetal: 1 aktuell Infizierte (1), 18 Genesene (18); Fälle insgesamt: 19
  • Lippstadt: 4 aktuell Infizierte (3), 78 Genesene (78); Fälle insgesamt: 82 (81)
  • Möhnesee: 1 aktuell Infizierte (1), 19 Genesene (19), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 61 Genesene (61), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11
  • Werl: 1 aktuell Infizierte (1), 21 Genesene (21); Fälle insgesamt: 22
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Coronavirus im Kreis Soest: Alle Lippstädter Abstriche negativ

Update, Sonntag, 15.22 Uhr: Nach einen Ausbruch des Coronavirus in einem Schlachtbetrieb im Kreis Coesfeld hatte die Landesregierung angeordnet, die Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in NRW zu testen. Im Kreis Soest war von diesem Erlass nur ein einziges Unternehmen betroffen, und zwar der Lippstädter Schlachthof Kamppeter

Das Gesundheitsamt des Kreises Soest teilte nun am Sonntagnachmittag mit, dass alle genommenen Abstriche negativ ausgefallen seien. Der Kreis hatte die Abstrichaktion für die gesamte Belegschaft am Freitag, 15. Mai vor Ort durchgeführt. 

"Insgesamt wurden 33 Beschäftigte des Schlachtbetriebs getestet. Ein weiterer Mitarbeiter war zuvor vom Hausarzt abgestrichen worden, ebenfalls mit negativem Ergebnis. Das Unternehmen beschäftigt keine Werkvertragsnehmer, sondern ausschließlich fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so der Kreis.

"Wir hatten im Vorfeld keinerlei Verdacht und die Ergebnisse entsprechen unseren Erwartungen", betont Dr. Andrea Gernun, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Update, Samstag, 15.24 Uhr: Die Touristen-Hochburgen in der Bundesrepublik könnten in diesem Jahr einen Reiseboom von Einheimischen erfahren, sagt Ulrike Pues-Bilke. Sie ist Geschäftsführerin des Reisebüros an der Bahnhofstraße in Soest und derzeit täglich damit beschäftigt, Lösungen für und mit ihren Kundinnen und Kunden zu finden, die wegen des Coronavirus in diesem Sommer auf ihren Auslands-Urlaub verzichten müssen. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

Coronavirus im Kreis Soest: Die Zahlen von Samstag

Update, 15.16 Uhr: Im Kreis Soest sind seit dem Ausbruch der Pandemie 358 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden - genau so viele wie am Vortag. Davon gelten 342 Menschen als genesen, damit zwei mehr als noch am Freitag, und zehn als aktuell infiziert. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 

Fünf Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon sind zwei intensivpflichtig. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt der Krisenstab des Kreises Soest mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, liegt im Kreis Soest weiterhin bei 2,0. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 1 aktuell Infizierte (1), 18 Genesene (18); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 3 aktuell Infizierte (4), 78 Genesene (77); Fälle insgesamt: 81 
  • Möhnesee: 1 aktuell Infizierte (1), 19 Genesene (19), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (35); Fälle insgesamt: 37 
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (1), 61 Genesene (60), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 1 aktuell Infizierte (1), 21 Genesene (21); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 13.47 Uhr: In vielen Branchen wurde in den vergangenen Tagen und Wochen mit den Füßen gescharrt, dass es endlich wieder los gehen sollte nach den umfassenden Einschränkungen im öffentlichen Leben in Folge der Coronavirus-Pandemie. Aber in wenigen Betrieben dürfte das so wörtlich gelten wie in Tanzschulen. Im Kreis Soest bereitet man sich seit Tagen auf den Start am Montag vor.

Update, 12.25 Uhr: Ein Blick in den Sport. Heute wagt die Bundesliga den Neustart. Und auch im Amateurbereich laufen die Vorbereitungen für die ersten Spiele nach der Corona-Pause schon wieder auf Hochtouren - zumindest bei manchen Vereinen. Während einige Bezirksligisten wie der SVW Soest und SG Oestinghausen bereits vorsichtig und in Kleingruppen trainieren, warten Vereine wie der SC Sönnern noch ab. Einen Grund zur Eile gibt es schließlich nicht, denn der heimische Fußball-Verband hat die Wettbewerbe für die kommenden Wochen und Monate ausgesetzt. 

Und was macht der Basketball? Die Männermannschaft des BC 70 Soest darf sich in der 2. Regionalliga auf eine längere und intensivere Saison einstellen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 11.32 Uhr: Dass die Corona-Pandemie nicht nur Einfluss auf einen großen Teil der Wirtschaft hat, sondern einige Berufsgruppen finanziell ganz besonders hart trifft, ist längst bekannt. Doch auch hier macht Not erfinderisch. Während die Kirmes-Schausteller sich über eine Win-win-Situation auf dem Wochenmarkt freuen können, gibt beispielsweise eine Zirkusfamilie in Ense eine exklusive Vorstellung vor dem Seniorenheim

Update, 16. Mai, 10.10 Uhr: Für die MS Möhnesee ist die „Ausgangssperre“ ab heute beendet - der Katamaran soll wieder in See stechen. Wegen des Coronavirus müssen jedoch allerlei Sicherheits-Maßnahmen beachtet werden - deswegen hält sich die Vorfreude bei Schiffseigner Ulrich Grüterich eher in Grenzen. Alles zum Saisonstart der MS Möhnesee.

Update, 16.20 Uhr: Im Kreis Soest sind seit dem Ausbruch der Pandemie, Stand 15. Mai 2020, 14 Uhr, 358 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden (Vortag: 357). Davon gelten 340 Menschen als genesen (Vortag: 336) und 12 als aktuell infiziert (Vortag: 15). In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Eine Person befindet sich aktuell in stationärer Behandlung. Intensivpflichtig ist zurzeit niemand. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt der Krisenstab des Kreises Soest mit.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, stieg für den Kreis Soest auf 2,0.

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5
  •  Erwitte: 0 aktuell Infizierte (1), 27 Genesene (26), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 1 aktuell Infizierte (1), 18 Genesene (18); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 4 aktuell Infizierte (5), 77 Genesene (76); Fälle insgesamt: 81
  •  Möhnesee: 1 aktuell Infizierte (2), 19 Genesene (18), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13
  •  Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 35 Genesene (34); Fälle insgesamt: 37 
  • Warstein: 1 aktuell Infizierte (1), 60 Genesene (60), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64
  •  Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11
  •  Werl: 1 aktuell Infizierte (1), 21 Genesene (21); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 15. Mai, 12.42 Uhr: Zu den Corona-Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen gehörte auch, dass Busfahrgäste im öffentlichen Nahverkehr nur die hintere Tür für den Ein- und Ausstieg nutzen durften. Das soll sich in den nächsten Tagen ändern.

Die RLG rüstet ihre Fahrzeuge nach und nach mit Hygieneschutzwänden aus, ähnlich wie es an den Kassen im Einzelhandel gehandhabt wird. Voraussichtlich ab kommenden Montag, 18. Mai, werden bereits zahlreiche Busse der RLG mit dem Hygieneschutz ausgestattet sein. Für diese Fahrzeuge heißt es dann wieder: „Bitte vorne einsteigen“. Beim Einstieg sollten Fahrgäste selbstverständlich ihr Ticket vorzeigen.

Der Kauf von Fahrkarten beim Fahrpersonal ist ebenso wieder möglich. Um die Kontakte trotzdem zu minimieren, bitte die RLG jedoch weiterhin darum, die Fahrkarten möglichst als E-Ticket über die App mobil info oder im Vorverkauf zu erwerben. Bei den Fahrzeugen, die noch nicht mit dem Hygieneschutz ausgestattet sind, bleibt der vordere Einstiegsbereich abgesperrt. Dort ist der Einstieg nur an den hinteren Türen möglich. „Wir rechnen damit, dass bis Ende der kommenden Woche der Großteil der Flotte ausgerüstet ist“, so Hauke Möller, Leiter RLG-Verkehrsmanagement. Nach wie vor gilt im Bereich von Haltestellen und in den Bussen die Pflicht, einen Nasen-Mund-Schutz zu tragen.

Update, 16.45 Uhr: Restaurants in Soest sind wieder offen. Sie stürmten die Restaurants und Cafes in der Altstadt zwar nicht in hellen Scharen. Aber nach gefühlt endlosen Wochen der Schließung nutzten gestern doch einige Gäste – wie hier vor dem Wilden Mann – die Möglichkeit, sich wieder niederlassen, um vor Ort essen und trinken zu können. Wirte berichteten von einigem Informationsbedarf, aber der habe sich insgesamt in Grenzen gehalten. 

Ein Prosit auf die Lockerungen.

Spürbar sei allerdings im Vergleich zu „normalen Wochen in dieser Jahreszeit“ das Ausbleiben von größeren Besuchergruppen von auswärts, die mit Reisebussen in die Stadt kommen. Dennoch: Mit „Luft nach oben“ könne der Betrieb jetzt endlich wieder Fahrt aufnehmen, richtet sich die Hoffnung und Erwartung auf die kommenden Tage und Wochen.

Update, 15.52 Uhr: Im Kreis Soest sind seit dem Ausbruch der Pandemie 357 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden. Davon gelten 336 Menschen als genesen und 15 als aktuell infiziert. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Zehn Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon ist eine intensivpflichtig. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Die Zahlen sind im Vergleich zum Vortag unverändert.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, liegt im Kreis Soest bei 1,7 und ist damit seit Mittwoch um 0,3 gefallen. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte, 4 Genesene; Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte, 11 Genesene; Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte, 4 Genesene; Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 1 aktuell Infizierte, 26 Genesene, 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte, 37 Genesene; Fälle insgesamt: 37
  • Lippetal: 1 aktuell Infizierte, 18 Genesene; Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 5 aktuell Infizierte, 76 Genesene; Fälle insgesamt: 81 
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte, 18 Genesene, 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte, 13 Genesene; Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte, 34 Genesene; Fälle insgesamt: 36 
  • Warstein: 1 aktuell Infizierte, 60 Genesene, 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte, 9 Genesene, 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 1 aktuell Infizierte, 21 Genesene; Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte, 5 Genesene; Fälle insgesamt: 5

Update, 15.10 Uhr: Der 39. Silvesterlauf von Werl nach Soest wird trotz der Corona-Pandemie geplant. Das entschied in einer mehrstündigen Videokonferenz das verantwortliche Komitee um den Vorsitzenden Gert Albrand. An der Konferenz nahmen sechs der zehn Mitglieder teil. „Irgendwie wird es mit dem Lauf weitergehen. Wir sind positiver Dinge“, sagt Organisator Ingo Schaffranka. 

Somit starten die Vorbereitung und die damit verbundene Freischaltung zur Anmeldung unter www.silvsterlauf.com ab dem 1. Juni. Dabei stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung: Ein abgespeckter Lauf Zunächst einen abspeckten Silvesterlauf. „Hier würden wir keine Fünf-Kilometer Strecke anbieten, die Sportmesse in der Stadthalle und die damit verbundenen Nachmeldungen schließen und auf den Start der Wanderer verzichten. Stattdessen werden ab 11 Uhr alle fünf Minuten 100 Läufer (sortiert nach deren Laufgeschwindigkeit) in festgelegten Startblöcken auf die Reise nach Soest schicken“, erklärt Schaffranka. Auf Zuschauer, eine große Siegerehrung, Verpflegungsstände und Zuschauer und Moderatoren würde verzichtet, erläutert Schaffranka.

Coronavirus im Kreis Soest: Verschiedene Szenarien

 Sollte auch diese Idee nicht durchführbar sein, planen die Veranstalter einen virtuellen Silvesterlauf, sodass jeder registrierte Teilnehmer seinen Silvesterlauf in den letzten sieben Tages des Jahres individuell starten muss und die Traditionsmedaille per Post zugestellt bekommt. Als letzte Option bleibt den Teilnehmern die Option einer Verschiebung des Silvesterlaufes auf den längsten Tag des Jahres, also um den 20. Juni, als Mitsommernachtslauf.

Update, 14. Mai, 10.28 Uhr: Die Sporthallen an den Schulen in Kreisträgerschaft (Lippe-, Börde-, Hubertus-Schwartz-Berufskolleg sowie Don-Bosco- und Bodelschwingh-Schule) bleiben coronabedingt trotz einiger Lockerungen im Sportbereich bis zum Ende der Sommerferien 2020 für die nichtschulische Nutzung weiterhin geschlossen. Das teilt die Abteilung Schulangelegenheiten der Kreisverwaltung mit und bittet um Verständnis.

In einem Schreiben an die Vereine, von denen die Sporthallen genutzt werden, wird darauf hingewiesen, dass für die Einhaltung von Abstands-, Kontakt- und Hygieneregeln der Kreis als Schulträger verantwortlich wäre. Darüber hinaus seien nicht-kontaktfreier Sport- und Trainingsbetrieb sowie Wettkämpfe weiter untersagt.

Update, 15.12 Uhr: Rolle rückwärts beim Schwimmen und Baden im Möhnesee: Nachdem aus dem Stufenplan der Landesregierung NRW eigentlich hervorging, dass öffentliche Gewässer wie Flüsse oder Seen erst ab dem 30. Mai wieder freigegeben werden sollen, teilt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales jetzt auf Anfrage unserer Zeitung mit, dass Individualsport außerhalb von Sportanlagen im öffentlichen Raum und auf frei zugänglichen Wasserflächen unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen nie verboten war. "Insoweit zulässig (war und) ist beispielsweise Schwimmen im Badesee, Joggen, Radfahren, Wandern, Kanufahren oder Reiten im Wald." Auch Bürgermeister Hans Dicke bestätigt, dass das Schwimmen und Baden im Möhnesee erlaubt ist.

Update, 14.58 Uhr: Im Kreis Soest sind seit dem Ausbruch der Pandemie 357 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden - wieder einer mehr als am Vortag. Davon gelten allerdings 336 Menschen als genesen, das sind immerhin drei mehr als noch am Dienstag, und 15 als aktuell infiziert (Vortag: 17). In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Zehn Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon sind zwei intensivpflichtig. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, liegt im Kreis Soest bei 2,0. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 1 aktuell Infizierte (1), 26 Genesene (26), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 1 aktuell Infizierte (1), 18 Genesene (18); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 5 aktuell Infizierte (7), 76 Genesene (73); Fälle insgesamt: 81 
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte (2), 18 Genesene (18), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 34 Genesene (34); Fälle insgesamt: 36 
  • Warstein: 1 aktuell Infizierte (1), 60 Genesene (60), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 1 aktuell Infizierte (2), 21 Genesene (21); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 13. Mai, 12.46 Uhr: Gute Nachricht von der Wirtschaft & Marketing Soest GmbH. Für das Autokino in Soest liegt „die lang ersehnte Genehmigung für die Aufstellung von Toiletten vor. Schon vor der nächsten Vorstellung werden sie geliefert“, so Professor Geschäftsführerin Dr. Monika Dobberstein. Langen Filmnächten und Discos wie am Freitag und dem Auftritt von Markus Krebs und Matze Knop am Samstag stehe nun nichts mehr im Wege.

Update, 13. Mai, 12.04 Uhr: Die Zulassungsstellen in Soest und Lippstadt (Servicecenter KFZ) sowie der Bürgerservice im Soester Kreishaus sind zwar derzeit coronabedingt noch geschlossen. Doch eine geänderte Arbeitsweise und umgesetzte Regelungen garantieren, dass viele Kfz-Angelegenheiten unter den zurzeit notwendigen Einschränkungen trotzdem erledigt werden können. Darauf weist Mirko Hein als Abteilungsleiter Bürgerdienste wegen vieler Nachfragen hin.

Eine persönliche Vorsprache ist nur in den beiden Zulassungsstellen (Servicecenter KFZ) in Soest und Lippstadt und das auch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Fahrzeughändler, Zulassungsdienste und Firmen mit mehreren Zulassungen können montags bis donnerstags zwischen 8 und 12 Uhr und freitags zwischen 8 und 10 Uhr bei den Servicecentern Kfz ihre Anliegen abgeben.

Update, 12. Mai, 16.11 Uhr: Im Kreis Soest sind seit dem Ausbruch der Pandemie 356 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden - einer mehr als noch am Vortag. Davon gelten 333 Menschen als genesen, zwei mehr als am Montag und 17 als aktuell infiziert (Vortag: 18). In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Zehn Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon sind fünf intensivpflichtig. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages): 

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 1 aktuell Infizierte (1), 26 Genesene (26), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 1 aktuell Infizierte (2), 18 Genesene (17); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 7 aktuell Infizierte (7), 73 Genesene (73); Fälle insgesamt: 80 
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte (2), 18 Genesene (18), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (1), 34 Genesene (34); Fälle insgesamt: 36 
  • Warstein: 1 aktuell Infizierte (1), 60 Genesene (60), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 1 aktuell Infizierte (2), 21 Genesene (20); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 12. Mai, 14.30 Uhr: "Wippen in den Großen Teich" fällt dem Virus zum Opfer. Die Soester Bürgerschützen haben ihr Schützenfest sowie  das „Wippen in den Großen Teich“, bei dem sich schon einige Prominente nass gemacht haben, abgesagt.

Im Jahr 2020 wird kein Malefikant in den Großen Teich gewippt.

"Unsere Festtage abzusagen ist unter diesen Gegebenheiten nur ein kleiner, aber zwingend notwendiger Beitrag, mit dem wir Bürgerschützen alle Anstrengungen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung unterstützen können", heißt es in der Erklärung.

Das amtierende Kaiserpaar Reinhold Johannes und Manuela Lehde und ihr Hofstaat haben bereits Bereitschaft signalisiert, den Verein bis zum Schützenfest 2021 weiter zu repräsentieren. 

Update, 12. Mai, 12 Uhr: "Es reicht!!! Dieser Betrieb ist bis auf Weiteres geschlossen!" Soester Gastronomen bleiben  bis Donnerstag geschlossen. Nach einem Gespräch mit der Stadtverwaltung und Bürgermeister Ruthemeyer, in dem zahlreiche offene Fragen zur konkreten Umsetzung der vom Land verkündeten Sicherheitsregeln besprochen und geklärt wurden, werden viele Gastro-Betriebe in der Altstadt ihre Betriebe erst am Donnerstag wieder öffnen. Schilder an den Türen und Flatterband um die Freisitze bezeugen, dass die Lokale bis dahin geschlossen sind. Alle Details zu Öffnungen und Schließungen haben wir hier zusammengefasst.

Update, 16.10 Uhr: Im Vergleich zum Vortag gibt es im Kreis Soest keinen neuen Corona-Fall. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich kreisweit insgesamt 355 mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 331 Menschen als genesen (Vortag: 327) und 18 als aktuell infiziert (Vortag: 22). 

"In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Sechs Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon sind zwei intensivpflichtig", erklärte Wilhelm Müschenborn, Sprecher des Kreises Soest. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11)
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4)
  • 5 Erwitte: 1 aktuell Infizierte (1), 26 Genesene (26), 1 Todesfall
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (37)
  • Lippetal: 2 aktuell Infizierte (2), 17 Genesene (17)
  • Lippstadt: 7 aktuell Infizierte (11), 73 Genesene (69)
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte (2), 18 Genesene (18), 1 Todesfall
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13)
  • Soest: 1 aktuell Infizierte (1), 34 Genesene (34)
  • Warstein: 1 aktuell Infizierte (1), 60 Genesene (60), 3 Todesfälle
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall
  • Werl: 2 aktuell Infizierte (2), 20 Genesene (20)
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5)

Update, 15.30 Uhr: Am kommenden Samstag, 16. Mai, treten zwei Comedy-Schwergewichte im Autokino auf der Flugplatz in Lohne auf! Markus Krebs und Matze Knop "werden nacheinander die Bühne entern", hieß es am Montag in einer Mitteilung von Wirtschaft & Marketing Soest. 

"Beide präsentieren Ausschnitte aus ihren Programmen. Das Publikum trennt nur die Windschutzscheibe von Markus und Matze, wenn sie mit ihren Gags die Insassen der Autos zum Lachen bringen."

Die Tickets für das Comedy-Vergnügen kosten 35 Euro pro Erwachsenem im Auto. Eigene Kinder sind frei. Infos zum Vorverkauf soll es "sehr bald" auf www.universum-soest.com geben.

Coronavirus im Kreis Soest: Beliebte Touri-Ziele weiter gesperrt

Update, 11. Mai, 13.19 Uhr: Der Naturpark Arnsberger Wald teilt mit, dass der Möhnesee-Turm in Möhnesee und der Lörmecke-Turm in Warstein auf Empfehlung des Krisenstabes der Kreisverwaltung zum Schutz der Besucher bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Auf den Aussichtstürmen seien der Mindestabstand von anderthalb Metern und damit der aktuell gebotene Infektionsschutz nur schwer einzuhalten, führt Geschäftsführer Jens Hoheisel als Begründung für die Aufrechterhaltung der Schließung an.

Der Lörmecke-Turm ist seit dem 21. März, der Möhnesee-Turm seit dem 3. April aufgrund der Corona-Pandemie gesperrt. Schönes Wetter und wärmere Temperaturen führen nach den Erfahrungen des Naturparks zu einem starken Besucheraufkommen. Es gebe aber keine Ressourcen, vor Ort die Reduzierung auf eine angemessene Besucherzahl und die Einhaltung der notwendigen Regeln zu kontrollieren und damit durchzusetzen, so Geschäftsführer Hoheisel.

Coronavirus im Kreis Soest: Die aktuellen Zahlen

Update, 10. Mai, 15.10 Uhr: Im Kreis Soest gibt es drei neue bestätigte Corona-Fälle. Am Sonntagnachmittag wurden die aktuellen Coronavirus-Zahlen veröffentlicht. Danach wurden bis zum 10. Mai  um 14 Uhr 355 bestätigte Corona-Fälle erfasst, drei mehr als am Vortag. Davon gelten wie am Vortag 327 Menschen als genesen und 22 als aktuell infiziert (Vortag: 19). In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Acht Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon zwei auf der Intensivstation. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit Corona verstorben. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 1 aktuell Infizierte (1), 26 Genesene (26), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (0), 37 Genesene (36); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 2 aktuell Infizierte (2), 17 Genesene (17); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 11 aktuell Infizierte (9), 69 Genesene (69); Fälle insgesamt: 80 
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte (2), 18 Genesene (18), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 1 aktuell Infizierte (1), 34 Genesene (34); Fälle insgesamt: 35 
  • Warstein: 1 aktuell Infizierte (0), 60 Genesene (60), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 64 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 2 aktuell Infizierte (2), 20 Genesene (20); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 19.45 Uhr: Die Stadt Soest hat am Samstag auf ihrer Homepage mehrere Verordnungen veröffentlicht, die die neuen Corona-Schutzmaßnahmen bzw. deren Lockerungen regeln. Im einzelnen handelt es sich um die CoronaSchutz-Verordnung (gültig ab 11. Mai), die Corona-Einreiseverordnung (gültig ab 10. Mai), die Corona-Betreuungsverordnung (gültig ab 14. Mai) sowie die "Anlage Hygiene- und Infektionsschutzstandards zur Corona-Schutz-Verordnung" zu finden.

Update, 16.44 Uhr: Gefühlt haben fast alle Hobby-Sportler darauf gewartet, nach der Corona-Zwangspause wieder loslegen zu dürfen. Ein Blick auf die Sportanlagen in der Region heute zeigte aber: Der Betrieb auf Laufbahnen, Beachvolleyballplätzen und Co läuft nur sehr langsam wieder an

Update, 16.05 Uhr: Durch die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen dürfen Sportanlagen im Kreis Soest teilweise wieder öffnen. In Warstein haben am Samstag die Tennis-Vereine die Saison eröffnet. So lief der Start auf den Anlagen.

Coronavirus im Kreis Soest: Immer weniger Infizierte

Update, 9. Mai, 15.40 Uhr: Der Kreis Soest hat am Samstagnachmittag die aktuellen Coronavirus-Zahlen veröffentlicht. Die gute Nachricht: Es gibt keine neuen Fälle, die Zahl aller Infektionen beträgt also weiterhin 352. Davon gelten 327 Menschen als genesen (Vortag: 324) und 19 als aktuell infiziert (Vortag: 22). Sechs Personen befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell in stationärer Behandlung, davon eine auf der Intensivstation. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 1 aktuell Infizierte (3), 26 Genesene (24), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (1), 37 Genesene (36); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 2 aktuell Infizierte (3), 17 Genesene (16); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 9 aktuell Infizierte (11), 69 Genesene (67); Fälle insgesamt: 78 
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte (2), 18 Genesene (18), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 1 aktuell Infizierte (2), 34 Genesene (33); Fälle insgesamt: 35 
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 60 Genesene (60), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 63 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 2 aktuell Infizierte (3), 20 Genesene (19); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 8. Mai, 17.42 Uhr: Im Mittelpunkt der neuen Videobotschaft von Soests Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer stehen die Familien. Anlässlich der Öffnung der städtischen Spielplätze wendet sich Dr. Ruthemeyer vom Spielplatz in der Gräfte am Brunowall an die Soester.

„Ich freue mich für die Familien und Kinder, dass sie nun wieder Zeit auf den Spielplätzen verbringen können“, sagt der Bürgermeister. Auch für eine schrittweise Öffnung der Schulen und Kitas gebe es durch die jüngsten Entscheidungen der Landesregierung eine Perspektive. Vor diesem Hintergrund wünscht der Soester Bürgermeister insbesondere den Müttern einen schönen Muttertag am morgigen Sonntag. 

Coronavirus im Kreis Soest: "Krise noch nicht behoben"

Gleichzeitig warnt Ruthemeyer davor, dass aus den schrittweisen Lockerungen ein „Fehlstart“ werden könnte. „Die Corona-Krise ist noch nicht behoben.“ Deshalb bittet er die Soester, sich aus Infektionsschutzgründen weiterhin an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten, „damit die Lockerungen nicht nur eine Momentaufnahme bleiben.“ 

Der Bürgermeister dankt darüber hinaus allen Beteiligten, die die schrittweise Wiederöffnung von Schulen und Kindertageseinrichtungen unter diesen außergewöhnlichen Rahmenbedingungen bestmöglich vorbereitet haben und umsetzen.

Update, 8. Mai, 15.22 Uhr: Der Besuch von Clubs ist aktuell nicht möglich. Deshalb hat die Justa-Event GmbH den "Car-Club" ins Leben gerufen. Die Premiere findet am nächsten Freitag, 15. Mai, auf dem Autokino-Gelände in Soest statt. 

Die DJs Krumm & Schief, Only Max und Adaptiv sollen dabei so richtig einheizen. Über eine spezielle Frequenz wird die Musik über das Autoradio abgespielt und die Party im eigenen Auto kann steigen. Vor Ort gibt es Snacks und Getränke. Der Car-Club startet um 22 Uhr, das Ende ist für 1 Uhr angesetzt. Ein Ticket kostet 28,50 Euro (inklusive Vorverkaufsgebühren). Ein Ticket gilt immer pro Auto. Ein Auto ist auf Grund der aktuellen Vorschriften auf zwei Personen beschränkt.

Update, 8. Mai, 15.13 Uhr: Im Kreis Soest sind seit Ausbruch der Pandemie 352 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden - genau so viele wie am Vortag. Davon gelten inzwischen bereits 324 Menschen als genesen (Vortag: 317) und 22 als aktuell infiziert (Vortag: 29). In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Sieben Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, davon eine auf der Intensivstation. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 1 aktuell Infizierte (3), 26 Genesene (24), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 0 aktuell Infizierte (1), 37 Genesene (36); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 3 aktuell Infizierte (3), 16 Genesene (16); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 11 aktuell Infizierte (13), 67 Genesene (65); Fälle insgesamt: 78 
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte (2), 18 Genesene (18), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 1 aktuell Infizierte (2), 34 Genesene (33); Fälle insgesamt: 35 
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 60 Genesene (60), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 63 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 2 aktuell Infizierte (3), 20 Genesene (19); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 8. Mai, 14.12 Uhr: Mit der Änderung der Corona-Schutz-Verordnung in Nordrhein-Westfalen vom vergangenen Mittwoch ist die Benutzung von öffentlichen und privaten Sportanlagen teilweise und mit Einschränkungen wieder zugelassen. Damit ist in Soest ab sofort auf den städtischen Außensportanlagen ausschließlich kontaktloser Breiten- und Freizeitsport wieder möglich. Betroffen sind ganz konkret diese Außensportanlagen in Soest: Schulzentrum, Ardey, Jahnstadion, Archigymnasium, Minispielfeld Ampen. Das teilt die Stadt Soest mit. 

Die Sportanlagen sind wieder geöffnet.

Es gelten dabei allerdings diese wichtigen Regeln

  • es dürfen nur kontaktfreie Sportarten ausgeführt werden 
  • Sportler haben die bekannte Abstandsregel von mindestens 1,5 Meter einzuhalten 
  • Zuschauer dürfen die Sportanlagen vorerst noch nicht wieder betreten 
  • Gemeinschaftsräume sowie WC-, Dusch-, Wasch- und Umkleideräume dürfen noch nicht wieder benutzt werden 
  • Kinder unter 12 Jahren müssen durch eine erwachsene Person begleitet werden 
  • alle Nutzer sind für die Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen verantwortlich.

Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen wieder zulässig. Für den Freizeit- und Vereinssport bleiben die städtischen Sporthallen an den Schulen vorerst noch geschlossen. Sie werden zurzeit durch die Schulen genutzt. Die Verwaltung prüft zurzeit, ob und unter welchen Rahmenbedingungen die neue Corona-Schutz-Verordnung es erlaubt, diese Räumlichkeiten auch wieder für kontaktlosen Freizeit- und Vereinssport zu benutzen.

Update, 8. Mai, 12.56 Uhr: Die Bestimmungen auf den Werler Friedhöfen nähern sich wieder Schritt für Schritt der Normalität an. Ab Dienstag, 12. Mai, müssen die Trauerfeiern in Werl nicht mehr unter freiem Himmel an der Grabstelle stattfinden, sondern dürfen mit eingeschränkter Personenanzahl in den Trauerhallen gefeiert werden. Das teilen Bestattungen Langschmidt und Bestattungen Michael Wieschebrock mit.

Dabei ist die Anzahl der Trauergäste in Absprache mit der Stadt Werl in der Friedhofskapelle auf dem Parkfriedhof auf maximal 18, in Büderich auf acht und in Westönnen auf fünf begrenzt.

Die Sitzplätze sind unter entsprechender Einhaltung der Abstandsbestimmung auf den Bänken und Stühlen gekennzeichnet. Weitere Gäste können die Abschiedsfeier durch eine Lautsprecherübertragung vor der Halle begleiten. Die Abstandsregelungen von 1,5 Meter müssen zum Schutze aller eingehalten werden.

Update, 7. Mai, 15.34 Uhr: Im Kreis Soest sind seit dem Ausbruch der Pandemie 352 bestätigte Corona-Fälle erfasst worden (Vortag: 351). Davon gelten 317 Menschen als genesen (Vortag: 311) und 29 als aktuell infiziert (Vortag: 34). In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Neun Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, davon sind zwei intensivpflichtig. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 3 aktuell Infizierte (5), 24 Genesene (22), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 1 aktuell Infizierte (1), 36 Genesene (36); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 3 aktuell Infizierte (3), 16 Genesene (16); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: 13 aktuell Infizierte (13), 65 Genesene (65); Fälle insgesamt: 78 
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte (2), 18 Genesene (17), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 21 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 33 Genesene (33); Fälle insgesamt: 35 
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (2), 60 Genesene (58), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 63 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (2), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 3 aktuell Infizierte (4), 19 Genesene (18); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5

Update, 7. Mai, 15.26 Uhr: Die Zeiten des Lockdowns am Möhnesee sind erstmal vorbei: Am Donnerstagnachmittag waren der Parkplatz am Seepark und Teile des Parkplatzes an der Staumauer wieder geöffnet. „Ab kommenden Montag werden alle Parkplätze und auch die Staumauer wieder geöffnet“, erklärt Bürgermeister Hans Dicke. Parken auf den Parkplätzen am Seepark, der Staumauer an der Sperrmauer in Günne und am Torhaus wird also wieder möglich sein. Mit dem Naturpark Arnsberger Wald sei abgestimmt worden, auch die Möhneseeturm wieder für Publikum zu öffnen. 

Coronavirus im Kreis Soest: Segeln wieder erlaubt

Auch das Segeln ist bereits seit heute wieder erlaubt – nur die Clubräume bleiben geschlossen. Bootsverleiher dürfen ihre Tretboote wieder verleihen. „Segeln und Bootfahren gelten als Breitensport“, erklärt Dicke. Auch die Gastronomie öffnet ab Montag wieder ihre Pforten – Wirte wie Gäste erwarten dies seit Wochen sehnlichst. 

Der Parkplatz an der Seetreppe ist wieder geöffnet.

„Wir setzen die Vernunft der Bürger voraus und appellieren an alle, die Hygieneregeln einzuhalten, Abstand zu halten und sich nicht in Grüppchen zu treffen“, sagt Dicke mit Blick auf die kommenden Wochen. Einen Salto rückwärts könne niemand wollen. Die Sperrungen der vergangenen Wochen waren nötig, weil es sonst zu eng rund um den stark frequentierten See geworden wäre. „Durch die Maßnahmen konnten wir die Besucherströme entzerren. Es hat mir in der Seele weh getan, den Leuten zu sagen: Kommen sie bitte jetzt nicht an den Möhnesee!“

Die Börde trägt Maske - und ist dabei so bunt

Update, 7. Mai, 14.34 Uhr: Die Umsetzung der Lockerungen des coronabedingten Besuchsverbotes in Pflegeheimen durch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ab 10. Mai erfordert spontane Reaktionen. Im Seniorencentrum St. Michael in Werl heißt es zum Beispiel: „Wir wurden am Mittwoch durch die Medien über diese Pläne informiert“, so Daniel Romberg, Einrichtungsleiter im Seniorencentrum.

Die bisherigen Besuchsmöglichkeiten, wie „Besuche am Gartentor oder Fenster“ und digitale Kontakte in verschiedenen Varianten werden nun erweitert. Die vorhandenen Kapazitäten bewirken, dass dem Seniorencentrum nur begrenzte Maßnahmen zur Verfügung stehen. Zusätzliche Besuche sind am 10. Mai in den Zeiträumen 9.30 bis 11.30 Uhr und 14.30 bis 17 Uhr nur nach Terminabsprache möglich. Die Terminabsprache erfolgt ausschließlich über die Wohnbereichsleitung.

Das Seniorencentrum St. Antonius in Soest öffnet am Sonntag, 10. Mai, zum Muttertag von 15 bis 17 Uhr ihre Türen. Besuche sind aufgrund der begrenzten räumlichen und zeitlichen Kapazitäten nur nach Terminabsprache möglich.

Update, 7. Mai, 11.02 Uhr: Die Grundschulen öffnen wieder: Viertklässler dürften seit heute wieder mit ihren Mitschülern und Lehrern lernen. Wir haben uns umgehört.

Update, 6. Mai, 15.52 Uhr: Im Kreis Soest sind seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie 351 bestätigte Fälle erfasst worden. Davon gelten 311 Menschen als genesen und 34 als aktuell infiziert. Die Gesamt-Zahlen sind im Vergleich zum Vortag erstmals unverändert geblieben. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Elf Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, davon sind zwei intensivpflichtig. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Zahlen für die Städte und Gemeinden (in Klammern die Zahlen des Vortages):

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 4 
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 11 Genesene (11); Fälle insgesamt: 11 
  • Ense: 1 aktuell Infizierte (1), 4 Genesene (4); Fälle insgesamt: 5 
  • Erwitte: 5 aktuell Infizierte (5), 22 Genesene (22), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28 
  • Geseke: 1 aktuell Infizierte (1), 36 Genesene (36); Fälle insgesamt: 37 
  • Lippetal: 3 aktuell Infizierte (3), 16 Genesene (16); Fälle insgesamt: 19 
  • Lippstadt: Nach statistischer Bereinigung 13 aktuell Infizierte (12), nach statistischer Bereinigung 65 Genesene (66); Fälle insgesamt: 78 
  • Möhnesee: 2 aktuell Infizierte (2), 17 Genesene (17), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 20 
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 13 Genesene (13); Fälle insgesamt: 13 
  • Soest: 2 aktuell Infizierte (2), 33 Genesene (33); Fälle insgesamt: 35 
  • Warstein: 2 aktuell Infizierte (3), 58 Genesene (57), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 63 
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 9 Genesene (9), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 11 
  • Werl: 4 aktuell Infizierte (4), 18 Genesene (18); Fälle insgesamt: 22 
  • Wickede: 0 aktuell Infizierte (0), 5 Genesene (5); Fälle insgesamt: 5
Der Silvesterlauf steht auf der Kippe.

Update, 6. Mai, 13.19 Uhr: Sebastian Moritz, Vorsitzender des Kreisleichtathletikausschusses, hat Bedenken, ob der Silvesterlauf von Werl nach Soest in diesem Jahr stattfinden kann: "Massenveranstaltungen wie der Silvesterlauf mit acht- bis neuntausend Läufern auf der Strecke und noch mal so vielen Zuschauern am Rand können ja zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattfinden und sind auch bis zum 31. August verboten. Zum 31. Dezember kann ich natürlich keine Aussage machen“, erklärt der 29-Jährige, der nicht glaubt, dass die Traditionsveranstaltung in diesem Jahr in seiner bekannten Form stattfinden kann. 

Coronavirus im Kreis Soest: Alternativ-Idee in Planung

Denn weil die Vermeidung des Körperkontaktes und der empfohlene Abstand kaum zu gewährleisten sind, ist zu bezweifeln, dass die Traditionsveranstaltung in ihrer bekannten Form über die Bühne gehen kann. Da wird Silvesterlauf-Organisator Ingo Schaffranka sogar deutlicher: „Ich glaube auch nicht, dass wir den Silvesterlauf machen können. Wir sagen ihn aber noch nicht jetzt ab, weil das zu früh wäre.“ Damit würden die Planungen aktuell weiterlaufen. Schaffranka hat aber bereits eine Idee für eine Alternativ-Veranstaltung: Einen Mittsommernachtslauf am 20. Juni – möglichst auf der gleichen Strecke. „Das ist meine Vision. Dazu habe ich bereits ein Konzept in der Hosentasche. Im Laufe des Mais treffen wir uns uns mit dem Veranstalter-Komitee für weitere Beratungen“, sagt der Laufevent-Macher und ergänzt: „Die Idee müsste natürlich mit den Städten abgesprochen werden, ob wir das dürfen und sie das wollen.“ 

Ein stimmungsvolles Bild mit Läufern, die mit Lichtern und Lampen in der einsetzender Dunkelheit bei diesem Abendlauf starten würden, hat Schaffranka aber gleichwohl vor Augen. Aber auch wenn alle organisatorischen Hürden genommen wären, schränkt er ein: „Solange kein Impfstoff gefunden ist, kann es keine solche Veranstaltung geben.“

Update, 6. Mai, 12.31 Uhr: Die Aussetzung der Elternbeiträge für Kitas, Kindertagespflege und OGS im Monat Mai, welche das Land NRW und die Kommunen vereinbart hatten, ist jetzt in Soest offiziell. Per Dringlichkeitsbeschluss ist diese Regelung am Mittwoch, 6. Mai, umgesetzt worden.

Das bedeutet: Von Eltern, die für diese Beiträge ein Lastschriftverfahren geregelt haben, wird die Stadt Soest die Mai-Beiträge nicht einziehen. Wer einen Dauerauftrag eingerichtet hat, sollte von sich aus die Beitragszahlung für Mai aussetzen. Für dennoch gezahlte Mai-Beiträge leitet die Stadt Soest eine Rückzahlung ein. Auch die Eltern, die ihre Kinder in der Notbetreuung haben, werden nicht zu Beiträgen herangezogen. Die Beiträge werden erlassen.

Coronavirus im Kreis Soest: Schulen warten auf Entscheidung

Update, 6. Mai, 12.15 Uhr: Mit Spannung erwarten die Schulen neue Vorgaben der Regierung am Mittwoch. Manche Schule hat Pläne in der Schublade, wie man verfahren würde – wenn man darf. Weitere Infos finden Sie hier.

Update, 5. Mai, 16.15 Uhr: Die Zahl aller bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Dienstag, 5. Mai, unverändert bei 351.

Davon gelten 311 Menschen als genesen (Vortag: 310) und aktuell 34 als infiziert (Vortag: 35). Sechs Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht.

Elf Personen befinden sich derzeit allerdings in stationärer Behandlung, davon sind zwei Personen intensivpflichtig. Das teilt der Krisenstab des Kreises mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 4 genesen),
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen),
  • Ense 5 (davon 4 genesen),
  • Erwitte 28 (davon 22 genesen und 1 Todesfall),
  • Geseke 37 (davon 36 genesen),
  • Lippetal 19 (davon 16 genesen),
  • Lippstadt 78 (davon 66 genesen),
  • Möhnesee 20 (davon 17 genesen und 1 Todesfall),
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen),
  • Soest 35 (davon 33 genesen),
  • Warstein 63 (davon 57 genesen und 3 Todesfälle),
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall),
  • Werl 22 (davon 18 genesen), Wickede 5 (davon 5 genesen).

Update, 5. Mai, 16.11 Uhr: Die Schützenfeste im Bezirk Werl-Ense werden mindestens bis zum 31. August nicht stattfinden. Diese Entscheidung fällte jetzt der Bezirksbundesmeister Rainer Busemann.  

Update, 5. Mai, 14.30 Uhr: Maskenpflicht oder nicht auf dem Soester Wochenenmarkt? Ganz klar, JA! Aber chaotisch geht es dort dennoch zu, das Abstandsgebot hielten viele ebenfalls für unwichtig.

„Nun setzen Sie Ihre Maske doch auch auf“, forderte eine ältere Dame einen Herrn auf, der seinen Mund-Nase-Schutz lediglich in der Hand hielt. „Ach, stellen Sie sich nicht so an“, entgegnete dieser.

Wir haben uns dort einmal umgeschaut, hier geht es zum ausführlichen Marktbesuch.

Update, 5. Mai, 9.41 Uhr: Gute Nachricht für Familien mit Kindern: Die Stadt Soest öffnet die 65 städtischen Spielplätze und Bolzplätze am Donnerstag, 7. Mai , wieder für Kinder und deren Begleitpersonen. Damit setzt die Stadt Soest die Lockerungen der Corona-Schutz-Verordnung in der ab dem 4. Mai, gültigen Fassung um. Auf den Spielplätzen gelten dann allerdings die bekannten Infektionsschutzmaßnahmen. 

Dies bedeutet im Einzelnen, dass die Begleitpersonen der Kinder darauf achten sollten, - dass ein Spielgerät immer nur von jeweils einem Kind benutzt wird und die Kinder sich abwechseln, - und dass Kinder und Begleitung untereinander Abstände von 1,5 Metern einhalten, sofern sie nicht zu einer Familie oder Hausgemeinschaft gehören. Diese Verhaltensregeln sind auch an den Spielplätzen ausgeschildert. Darüber hinaus appelliert die Stadt an alle Familien, darauf zu achten, dass die Kinder sich nach dem Spielen im Freien zu Hause sorgfältig die Hände reinigen. Die Spielgeräte auf den Spielplätzen werden durch die Stadt nicht desinfiziert werden

Update, 19.47 Uhr: Ein echtes Hotel mit Kultstatus im Kreis Soest ist jetzt ein Opfer der Corona-Krise geworden: Die Pächterin hat Insolvenz angemeldet.

Coronavirus im Kreis Soest: Vier Infektionen weniger als gestern

Update, 15.15 Uhr: Die Zahl aller bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Montag, 4. Mai (Stand 14 Uhr) bei 351 (Vortag: 350). Davon gelten 310 Menschen als genesen (Vortag: 305) und aktuell 35 als infiziert (Vortag: 39). Sechs Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben

In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Sechs Personen befinden sich derzeit allerdings in stationärer Behandlung, davon ist eine Person intensivpflichtig. Das teilt der Krisenstab des Kreises mit. Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 4 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen) 
  • Ense 5 (davon 4 genesen)
  • Erwitte 28 (davon 22 genesen und 1 Todesfall)
  • Geseke 37 (davon 36 genesen)
  • Lippetal 19 (davon 16 genesen)
  • Lippstadt 78 (davon 66 genesen)
  • Möhnesee 20 (davon 17 genesen und 1 Todesfall) 
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen)
  • Soest 35 (davon 32 genesen)
  • Warstein 63 (davon 57 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall) 
  • Werl 22 (davon 18 genesen) 
  • Wickede 5 (davon 5 genesen)

Update, 14.30 Uhr: Schlange stehen für einen guten Look - heißt es heute überall da in der Börde, wo Friseure heute geöffnet haben. Wir haben uns im Kreis Soest selbst ein Bild gemacht.

Update, 10.45 Uhr: Mit der Montgolfiade in Warstein fällt dem Coronavirus eine weitere Großveranstaltung im Kreis Soest zum Opfer. So ganz ohne Ballonstarts soll das Jahr aber nicht vorüberziehen. Hier gibt es alle Infos.

Update, 4. Mai, 10 Uhr: Jetzt darf auch die Kultur wieder loslegen. Aber die Kulturschaffenden verhalten sich noch zurückhaltend. Wir haben uns umgehört.

Update 16 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet ist am Sonntag kräftig gestiegen. Während von Freitag auf Samstag keine Neuinfek tion bekannt wurde, stieg die Anzahl der nachgewiesenermaßen am Coronavirus infizierten Menschen um sechs auf jetzt 350 (Stand, Sonntag, 3. Mai, 14 Uhr). 

305 Menschen gelten als genesen, einer mehr als gestern. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Sieben Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon ist eine Person intensivpflichtig. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben, zuletzt am Freitag, 1. Mai, eine Frau aus Erwitte. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 4 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 5 (davon 4 genesen)
  • Erwitte 28 (davon 21 genesen und 1 Todesfall)
  • Geseke 37 (davon 35 genesen)
  • Lippetal 19 (davon 16 genesen)
  • Lippstadt 77 (davon 65 genesen)
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen und 1 Todesfall)
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen)
  • Soest 35 (davon 31 genesen)
  • Warstein 63 (davon 57 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 22 (davon 18 genesen)
  • Wickede 5 (davon 5 genesen)

Coronavirus im Kreis Soest: Lippetaler Autokino kommt später

Update 11.15 Uhr: (Auto-) Kinofreunde im Lippetal müssen sich noch etwas gedulden. Das geplante Autokino am Stahlwerk startet eine Woche später und bietet sein einwöchiges Programm nun  vom 18. bis zum 24. Mai am. Unter anderem mit James Bond und den Avengers. Der Vorverkauf beginnt am unter www.autokino-herzfeld.de am 6. Mai.

Update, 3. Mai, 10 Uhr: Frische Brise, da juckt es den Segelenthusiasten in den Fingern, gerade an einem langen Wochenende. Doch der Frust ist groß - denn noch dürfen sie nicht, zumindest gilt das für die meisten.

Update 17.15 Uhr: Das Land hat beschlossen, dass unter anderem Museen und Volkshochschulen ab Montag wieder öffnen dürfen. Wir haben uns bei den Soester Einrichtungen umgehört.

Update, 2. Mai, 16.32 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Samstag, 2. Mai, Stand 14 Uhr, bei 344 und ist damit seit dem Vortag unverändert. 304 Menschen gelten als genesen, einer mehr als gestern. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Sechs Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung. Intensivpflichtig ist zurzeit niemand. Sechs Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen) 
  • Ense 5 (davon 4 genesen)
  • Erwitte 28 (davon 21 genesen und 1 Todesfall) 
  • Geseke 37 (davon 35 genesen)
  • Lippetal 19 (davon 16 genesen)
  • Lippstadt 71 (davon 65 genesen)
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen und 1 Todesfall)
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen)
  • Soest 35 (davon 31 genesen)
  • Warstein 63 (davon 57 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 22 (davon 18 genesen)
  • Wickede 5 (davon 5 genesen)

Update, 2. Mai, 15.10 Uhr: Für eine andere Gruppe lachte um so mehr die Sonne: Ein buntes Zeichen der Hoffnung aus "Bördesteinen" erfreute kurz die Passanten in der Innenstadt. 

Update, 2. Mai, 12.37 Uhr: Das mit dem Abstandhalten klappt in Soest offenbar besser, als es manchen lieb sein dürfte – den Veranstaltern der kleinen Mahnwache zum Beispiel, die am Samstagvormittag auf dem Vreithof gegen die diversen Beschränkungen der Bundes- und Landesregierungen demonstrieren wollten. 

Coronavirus im Kreis Soest: Demo dauert keine zehn Minuten

Wobei die Betonung auf „wollten“ liegt – sie fand nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Denn etwas abseits des Wochenmarktes nahm die Gruppe kaum jemand wahr, manch einer, der den Platz kreuzen wollte, drehte direkt auf dem Absatz um. Die Wetterlage sorgte endgültig dafür, dass ihnen ihre Mahnwache buchstäblich verhagelt wurde. Kaum hatte Organisatorin Tanja Krienen ohne jegliche elektronische Verstärkung das Wort ergriffen, prasselte lautstark der nächste starke Schauer auf die kleine Gruppe nieder. Per Anweisung des Ordnungsamtes durfte diese maximal 15 Personen umfassen. Mit gebührendem Abstand, aber ohne Gesichtsmaske standen die Teilnehmer auf dem Vreithof verteilt, als Krienen das Wort gegen die „die sogenannte und inszenierte Corona-Krise“ erhob.

Das Wetter verhagelte den Corona-Skeptikern ihre Mahnwache.

Eigentlich sollte die Mahnwache eine halbe Stunde dauern. Doch bereits um 11.07 Uhr löste sich die Gruppe mit einem letzten verzagten „Wir sind das Volk“ auf, und auch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Kreispolizeibehörde, unter deren Argusaugen die Versammlung stattfand, kam früher als erhofft wieder ins Trockene.

Update, 2. Mai, 12.18 Uhr: Was das Wetter angeht, hatte der heutige Wochenmarkt in Soest viel zu bieten - vor allem Regen und Hagel. In der Zeit, als es kurz trocken blieb, wurden die Warteschlangen an den Verkaufsständen aber umso länger. Die meisten Leute dachten dabei auch an die geltende Maskenpflicht, einige allerdings nicht. Viele Menschen sagten, sie wüssten gar nicht, dass das auch für den Wochenmarkt gilt: "Das ist doch unter freiem Himmel." Zwei Ordnungsamt-Mitarbeiter waren vor Ort. 

Der Wochenmarkt war vor allem eins: verregnet.

Update, 2. Mai, 11.55 Uhr: Nachdem gestern bereits erste Gottesdienste in Werl und Lippetal gefeiert wurden, wollen jetzt auch die Kirchen beider Konfessionen in Soest, Bad Sassendorf und Möhnesee nachziehen. Wie der Zeitplan dafür aussieht und welche Bedingungen erfüllt werden müssen, lesen Sie hier.

Update, 2. Mai, 9.30 Uhr: Politik muss weitergehen - in Corona-Zeiten auch im Lokalen. Aber wie soll das gehen? Die Werler Ratsmitglieder haben Post bekommen - und werden darin aufgefordert, sich quasi selbst zu entmachten. Das wird natürlichheiß diskutiert.

Update, 2. Mai, 8 Uhr: Schritt für Schritt kehrt etwas Normalität zurück. Gute Nachrichten gibt es jetzt auch vom Sozialkaufhaus "Enser Möbel & Mehr". Es öffnet am Dienstag wieder um 14.30 Uhr. Aber auch hier gibt es natürlich Schutzmaßnahmen:Maximal dürfen sich sechs Kunden gleichzeitig im Verkaufsraum aufhalten. Beim Stöbern und Einkaufen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und ein Abstand von anderthalb Metern einzuhalten. Die Öffnungszeiten: jeweils dienstags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 18 Uhr. 

Coronavirus im Kreis Soest: Sechster Todesfall

Update, 1. Mai, 18.37 Uhr: Ab kommender Woche bietet das "Forum Familie" im Klinikum Stadt Soest wieder Mutter-Kind-Gruppen im kleinen Rahmen an. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 10 Uhr bis 11 Uhr können jeweils fünf Mütter mit ihren Kindern (maximal sechs Monate alt, dürfen noch nicht krabbeln) teilnehmen. Voraussetzung ist eine telefonische Anmeldung unter 02921/3193509 (täglich von 8 bis 10 Uhr) und die strenge Berücksichtigung der allgemeinen Hygienemaßnahmen wie Handdesinfektion und Mundschutz.

Die Mutter-Kind-Gruppen bieten Gelegenheit, sich auszutauschen und Fragen rund ums Kind zu erörtern. Begleitet werden die Gruppen dabei von Petra Hellmann. 

Update, 1. Mai, 16.08 Uhr: Im Kreis Soest gibt es den sechsten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine vorerkrankte, 52-jährige Frau aus Erwitte verstarb am heutigen Freitag im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Es handelt sich dabei um eine der ersten infizierten Bewohnerinnen der Wohnstätte Von-Droste-Straße des Wohnstätten-Verbundes der "Betreuen und Wohnen im Kreis Soest"-gGmbH, derentwegen das Gesundheitsamt in der Einrichtung am 5. April eine Abstrichaktion veranlasst hatte. Die Testreihe vor Ort in der Wohnstätte hatte 23 positive Ergebnisse erbracht. Einige Bewohner sind nach wie vor isoliert. In stationärer Behandlung befindet sich niemand aus der Einrichtung mehr. 

Coronavirus im Kreis Soest: Niemand mehr auf Intensivstation

Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Freitag (Stand 14 Uhr) bei 344 und ist damit innerhalb eines Tages um einen Fall angestiegen. 303 Menschen gelten als genesen, drei mehr als am Donnerstag. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Acht Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung. Intensivpflichtig ist zurzeit niemand. 

Die Anzahl der als mit dem Coronavirus infiziert bestätigten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 5 (davon 4 genesen)
  • Erwitte 28 (davon 21 genesen und 1 Todesfall)
  • Geseke 37 (davon 35 genesen)
  • Lippetal 19 (davon 16 genesen)
  • Lippstadt 71 (davon 65 genesen)
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen und 1 Todesfall)
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen)
  • Soest 35 (davon 31 genesen)
  • Warstein 63 (davon 57 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 22 (davon 17 genesen)
  • Wickede 5 (davon 5 genesen)

Update, 1. Mai, 14.19 Uhr: Soest ist seit vielen Jahren der Haupt-Sitz des Unternehmens "ALSO Deutschland". Bereits seit geraumer Zeit sind die meisten der Mitarbeiter in der Umgebung im Homeoffice. Gemeinsam mit dem Management überlegen sie, wie man die Region bei der Bekämpfung des Coronavirus unterstützen könnte. 

Coronavirus im Kreis Soest: Headsets und Kameras für Krisenstab des Marienkrankenhauses

So entstand jetzt der Gedanke, beim Katholischen Hospitalverbund Hellweg nachzufragen, der Standorte in Soest, Werl und Unna hat. Simone Blome-Schwitzki von "ALSO" nahm Kontakt zum Soester Marienkrankenhaus auf - und schnell war klar: „Der Krisenstab braucht dringend professionelle Headsets und Kameras, um die interne Abstimmung zu erleichtern und einen engen Austausch aller Experten zu ermöglichen.“ Denn gerade jetzt ist die Kommunikation, sowohl über Stationen und Abteilungen im Krankenhaus vor Ort als auch über die Standorte des Hospitalverbundes hinweg, enorm wichtig. Innerhalb weniger Stunden wurden die benötigten Headsets übergeben. 

"ALSO" hat den Krisenstab des Soester Marienkrankenhauses mit Kameras und Headsets versorgt.

Christian Larisch, Geschäftsführer des Hospitalverbunds: „Das ist im Schweren ein wenig Gutes: Wir erleben – auch durch die gute Kommunikationstechnik ermöglicht – eine tolle interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegenden, Technik, Management und anderen."

Update, 1. Mai, 13.38 Uhr: Eigentlich sollten Ende März an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest Klausuren geschrieben werden, doch die Corona-Pandemie und der landesweite Lockdown kamen dazwischen. Für tausende Studenten fielen die Prüfungen aus. Nun können sie teilweise ihre Prüfungen nachholen: zum Beispiel online, als mündliche Prüfung per Videokonferenz.

Coronavirus im Kreis Soest: Erste Studenten holen Prüfung online nach

Lisa Pütz war eine der ersten, die von der Gelegenheit Gebrauch machten. Auf das Angebot ihrer Dozentin hin änderte sie freiwillig die eigentlich anstehende Klausur in eine mündliche Prüfung per Videokonferenz. Vor Erst- und Zweitprüferin musste sie rund 40 Minuten lang Fragen beantworten und eine mathematische Aufgabe lösen. „Zu Beginn war ich angespannter, als ich es sonst vor Prüfungen bin“, sagt Pütz. Ihr fehlten eigene Erfahrungen mit dieser Prüfungsform und auch für ihre Kommilitonen war alles neu. „Ich war aber froh über diese Alternative, um nicht die ganze Prüfungslast mit ins nächste Semester zu nehmen.“ 

Um unerlaubte Hilfe bei der Prüfung auszuschließen, musste die Masterstudentin ein abgeschlossenes Zimmer nachweisen, per Rundschwenk mit der Laptop-Kamera. Nicht so einfach, weil sie sich ihr Homeoffice mit ihrem Lebensgefährten teilt. So wurde für die Dauer der Prüfung das Büro ihrer Mutter zum Prüfungsraum.

Update, 1. Mai, 12.15 Uhr: Der Kinderschutzbund im Kreis Soest befürchtet, dass das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung in der Corona-Pandemie gefährdet ist. Neben dem generellen Bedarf nach konsequenten Maßnahmen zur Verhütung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche bestehe derzeit das Risiko einer Gewaltzunahme, so der Kreisverband: „Insbesondere während der aktuellen Corona-Pandemie darf die Politik das Risiko der verdeckten Gewalt gegen Kinder nicht aus den Augen verlieren." Eine Schnellabfrage durch das Familienministerium NRW bei den Jugendämtern im Land könne zu mehr Klarheit über die tatsächliche Lage in Familien beitragen. "Bisher spekulieren wir alle nur“, sagt der Soester Kinderschutzbund-Vorsitzende Hans Meyer.

Die Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie werden vom Kinderschutzbund ausdrücklich unterstützt. Dennoch zeigen sich  Kinderschützer befremdet darüber, dass über die Aufnahme des Spielbetriebs der Bundesliga oder die Eröffnung von Möbelhäusern engagiert diskutiert werde, während die Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien "nur eine untergeordnete Rolle spielen".

Coronavirus im Kreis Soest: Unverpackt-Laden öffnet

Update, 1. Mai, 11.20 Uhr: Der Termin für die Eröffnung des ersten Unverpackt-Ladens im Kreis Soest stand bereits fest, doch dann kam Corona und machte den Schwestern  Lara und Katharina Griewel einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der Pandemie musste das Geschäft im Gebäude der Genusswerkstatt an der Hammer Straße in Werl am 23. März  und in den Wochen danach geschlossen bleiben. 

Am kommenden Montag stehen die Türen von "Theo Tütenlos" jetzt erstmals für Besucher offen, montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr. In der Zwischenzeit überlegten sich die Betreiberinnen eine kontaktlose Übergangslösung - mit Erfolg.

Update, 1. Mai, 9.44 Uhr: Eigentlich würden heute, am Tag der Arbeit, zahlreiche Gruppen mit Bollerwagen und Musik durch die Gegend ziehen, um in den fünften Monat des Jahres zu wandern. Doch ebenso wie bereits der traditionelle "Tanz" am Vorabend muss in Zeiten des Coronavirus auch auf dieses Vergnügen verzichtet werden.

Wer unbedingt Ärger mit der Polizei haben will, zieht trotzdem los. Denn die Beamten sind natürlich auch am Feiertag unterwegs. „Wir kontrollieren immer und überall“, sagt Maike Wolf, Sprecherin der Polizei im Kreis Soest. Zusätzlich behalten viele Ordnungsämter die Straßen im Auge - beispielsweise in der Gemeinde Welver.

Coronavirus im Kreis Soest: "Bördestein"-Schlange wächst

Update, 30. April, 20.25 Uhr: Von wegen Abstand: Dicht an dicht liegen die "Bördesteine" auf dem Soester Wall. Rund 150 Meter misst die bunte Steinschlange jetzt schon. Was dahinter steckt, lesen Sie hier. Aktuelle Fotos von den bunten Steinen lassen sich hier bestaunen.

Update, 30. April, 20.10 Uhr: Heiraten in der Krise? Da haben sich viele Paare den schönsten Tag im Leben doch ganz anders vorgestellt. Was das für die Standesämter und eine Hochzeitsrednerin, die selber heiraten will, bedeutet, lesen Sie hier.

Update, 30. April, 17.38 Uhr: Der Arbeitsmarkt im Kreis Soest leidet unter der Corona-Krise. Für etwa jeden dritten Arbeitnehmer haben die Betriebe mittlerweile Kurzarbeit angezeigt, die Arbeitslosenzahl schießt in die Höhe wie schon lange nicht mehr. Den Bericht lesen Sie hier.

Coronavirus im Kreis Soest: Weiter keine Kita-Gebühren

Update, 30. April, 16.40 Uhr: Der Kreis Soest und die Städte und Gemeinden werden mit Dringlichkeitsbeschlüssen die formalen Voraussetzungen schaffen, damit Eltern auch im Mai keine Kita-Gebühren und Beiträge für Ganztags- und Betreuungsangebote in Schulen zahlen müssen. Diese Regelung gilt auch für Eltern, deren Kinder im Rahmen einer Notbetreuung betreut werden. 

Update, 30. April, 16.33 Uhr: Die Zahl der an Corona erkrankten Personen wird immer kleiner. Zwar meldet der Kreis am heutigen Donnerstag eine bestätigte Neuinfektion und somit einen Anstieg auf jetzt 343 Infizierte, denen gegenüber stehen aber aktuell 300 Genesene. Somit sind aktuell nur noch 38 Menschen im Kreis Soest erkrankt, zwölf davon werden stationär behandelt, davon drei auf Intensivstationen. Fünf Patienten waren in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 5 (davon 4 genesen)
  • Erwitte 27 (davon 21 genesen)
  • Geseke 37 (davon 35 genesen) 
  • Lippetal 19 (davon 16 genesen)
  • Lippstadt 71 (davon 63 genesen)
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen und 1 Todesfall)
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen)
  • Soest 35 (davon 30 genesen)
  • Warstein 63 (davon 57 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 22 (davon 17 genesen)
  • Wickede 5 (davon 5 genesen)

Coronavirus im Kreis Soest: Aktivisten in Soest und Warstein

Update, 30. April, 15.15 Uhr: In Soest und Warstein möchten Aktivisten das Wochenende nutzen, um auf ihre kritische Haltung zu den im Zuge der Corona-Pandemie geltenden Beschränkungen aufmerksam zu machen. In Soest hat Tanja Krienen eine entsprechende Demonstration angemeldet und die Erlaubnis erhalten mit maximal 15 Teilnehmern am Samstag ab 11 Uhr eine kurze Mahnwache auf dem Vreithof abzuhalten.

Da sich so viele Teilnehmer auch bereits bei ihr angemeldet haben, sind weitere ausdrücklich nicht erwünscht. Auch bei Demonstrationen gegen Beschränkungen gibt es Beschränkungen: Die Teilnehmer müssen sich unter anderem zwei Meter voneinander entfernt postieren. Mundschutz-Masken dürfen übrigens nicht getragen werden.

In Warstein möchte Wolfgang Koch aus Belecke am Sonntag seinen Unmut auf dem Wilkeplatz kundtun. Auch hier sind weitere Teilnehmer nicht erwünscht. Wegen der Infektionsgefahr hat seine bei der Stadt angemeldete Demonstration als Auflage die Begrenzung der Teilnehmerzahl erhalten. 

Maximal 25 Personen dürfen von 15.30 bis 16 Uhr an der „Versammlung für Freiheit und Grundgesetz“ teilnehmen. Koch findet: „Das Grundgesetzt wird ausgehebelt und die Freiheitsrechte werden eingeschränkt.“ Zudem hält er die Maskenpflicht für überflüssig.

Coronavirus im Kreis Soest: Fünfter Todesfall am Mittwoch

Update, 29. April, 15.26 Uhr: Im Kreis Soest gibt es den fünften Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Ein infizierter 63-jähriger Mann aus Möhnesee ist am Dienstag, 28. April, in der Uni-Klinik Münster verstorben. Die Kontaktpersonen des Verstorbenen waren ermittelt und informiert, die erforderlichen Maßnahmen angeordnet worden, als die Infektion feststand. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Mittwoch, 29. April, Stand 14 Uhr, bei 342 und ist damit innerhalb eines Tages um einen Fall angestiegen. 296 Menschen gelten als genesen, acht mehr als gestern. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 12 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon 3 auf Intensivstationen.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 5 (davon 4 genesen)
  • Erwitte 27 (davon 21 genesen)
  • Geseke 37 (davon 34 genesen)
  • Lippetal 19 (davon 15 genesen)
  • Lippstadt 70 (davon 62 genesen)
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen und 1 Todesfall)
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen)
  • Soest 35 (davon 29 genesen)
  • Warstein 63 (davon 57 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 22 (davon 17 genesen)
  • Wickede 5 (davon 5 genesen)

Update, 29. April, 13.44 Uhr: Masken, Schutzausrüstungen, Desinfektionsmittel: Immer mehr Unternehmen stellen ihre Produktion um oder handeln mit diesen Produkten. Damit potenzielle Nachfrager aus allen Bereichen wie Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Schulen unkompliziert mit den Bezugsquellen in Kontakt treten können, hat die Industrie- und Handelskammer NRW zusammen mit der Bezirksregierung Münster eine neue Datenbank „ProtectX“ entwickelt. Die IHK Arnsberg unterstützt diese Plattform, wie auch alle anderen IHKs in NRW. Die Webseite hat die Adresse https://protectx.online. „Wir möchten, dass sich möglichst viele Anbieter in die Datenbank eintragen, um Angebot und Nachfrage unkompliziert und schnell zusammen zu bringen“, betont Stefan Severin, Leiter der Kommunikation in der IHK Arnsberg. 

Über das landesweite IHK-Netz sollen Lieferanten und Hersteller aus allen Regionen NRWs in die Datenbank einfließen. „Je mehr Betriebe dabei sind, desto größer ist der Wert der Beschaffungsplattform“, so Severin. Auch Herstellern und Lieferanten von Materialien für die Produktion von Schutzausrüstung steht die Plattform offen. Wichtig sei, mehr Transparenz zu schaffen. Immer wieder werde von Schwierigkeiten berichtet, an die Produkte zu kommen. Gleichzeitig gebe es Hinweise, dass vorhandene Bestände nicht genutzt würden.

Coronavirus im Kreis Soest: Hochzeitspaare sind vorsichtig

Update, 29. April, 12.55 Uhr: Genaue Zahlen liegen zwar noch nicht vor, aber auch so könne man sagen, dass viele Paare ihre Hochzeitstermine für den Mai beim Soester Standesamt abgesagt oder verschoben haben, erklärt Thorsten Bottin, Sprecher der Stadt Soest. Die Zurückhaltung in Sachen Heiraten gelte nicht nur für den bei angehende Eheleuten besonders beliebten Wonnemonat. Auch bei der Anmeldung für spätere Hochzeitstermine bis weit in den Herbst hinein sei bereits ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren zu erkennen.

Update, 29. April, 11.25 Uhr: Der erste Mai steht vor der Tür - in diesem Jahr ohne "Tanz in den Mai" und auch ohne die beliebten Bollerwagen-Touren. Wie Polizei und Ordnungsbehörden sich auf den Tag vorbereiten, lesen Sie hier.

Update, 29. April, 8 Uhr: Trotz Corona muss man nicht auf Kultur verzichten und auch nicht auf die passende Partymusik zum Maianfang. Das Team der Soester Firma "Auf den Punkt" holt nach der gelungenen Premiere mit "Beyond Merkur" weitere Bands auf die Bühne und streamt die Konzerte live ins Netz.

Coronavirus im Kreis Soest: Zwei Neu-Infizierte am Dienstag

Update, 28, April, 16.12 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt am Dienstag, 28. April (Stand 14 Uhr) bei 341 und ist damit seit gestern um zwei Fälle gestiegen. 288 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Sieben Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon zwei auf Intensivstationen. Vier Personen waren bislang im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

 Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen), 
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen), 
  • Ense 4 (davon 4 genesen), 
  • Erwitte 27 (davon 21 genesen), 
  • Geseke 37 (davon 34 genesen), 
  • Lippetal 19 (davon 15 genesen), 
  • Lippstadt 70 (davon 61 genesen), 
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen), 
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen), 
  • Soest 35 (davon 29 genesen), 
  • Warstein 63 (davon 53 genesen und 3 Todesfälle), 
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall), 
  • Werl 22 (davon 14 genesen), 
  • Wickede 5 (davon 5 genesen).
Update, 28. April, 14.53 Uhr: Das Infotelefon des Kreises Soest zum Thema Coronavirus ist am Feiertag, 1. Mai, nicht erreichbar. Falls Bürger an diesem Tag Fragen haben sollten, können diese sich zunächst auf der Internetseite www.kreis-soest.de/coronavirus über die Corona-Pandemie informieren. Am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Mai, ist das Infotelefon dann wieder wie gewohnt von 10 bis 12 Uhr unter der Nummer 02921/303060 erreichbar. Unter der Woche ist das Infotelefon montags, dienstags und mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr, und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

Update, 28. April, 13.55 Uhr: Corona hin, Krise her - Soest bekommt auch in diesem Jahr eine Bördekönigin. Traditionell besteigt die Repräsentantin der Stadt am Bördetag ihren Thron, das wäre in diesem Jahr am 15. Mai gewesen. Aber auch wenn es diese Bühne nicht geben wird, wird die neue Regentin in der Woche vor dem 15. Mai vorgestellt. Wer der scheidenden Königin Julia Bock nachfolgt, wird allerdings noch nicht bekannt gegeben. Kristina Reinke von Wirtschaft und Marketing Soest (WMS) verrät aber schon einmal, dass man sich wieder auf eine sehr engagierte Königin freuen könne, die schon viele Ideen mitbringt, trotz der Corona-Einschränkungen ihr Amt auszufüllen. 

Update, 28. April, 11.16 Uhr: Da eine Arbeitskraft des Hauses Piening in Warstein-Suttrop, einer Pflegeeinrichtung für an Demenz erkrankte Personen, positiv auf Covid-19 getestet worden war, veranlasste das Kreis-Gesundheitsamt in erforderlichem Umfang Tests. Bei 18 der dort lebenden Menschen und 15 Angehörigen der Belegschaft wurden am 23. April Abstriche genommen. „Glücklicherweise sind alle Testergebnisse negativ“, teilt Dr. Andrea Gernun, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, mit. 

Die Mitarbeiter der Einrichtung üben ihre Tätigkeit bereits seit längerer Zeit in Schutzkleidung und mit FFP2-Masken aus. „Die Testergebnisse haben nun Klarheit erbracht, dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Die infizierte Person befindet sich in Quarantäne“, erläutert Dr. Gernun. Einrichtungsleitung Cornelia Wilding zeigt sich erleichtert über den Ausgang der Abstrichaktion: „Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und der Heimaufsicht beim Kreis war hervorragend. Wir standen täglich in Verbindung und fanden für alle Rückfragen ein offenes Ohr. Ich bin auch stolz auf mein Team. Alle haben vorbildlich an einem Strang gezogen und die erforderlichen Maßnahmen professionell umgesetzt.“ 

Betroffen war einer von insgesamt drei Wohnbereichen, in dem die infizierte Arbeitskraft tätig war. Als Vorsichtsmaßnahme waren die Wohnbereiche schon vorab streng voneinander getrennt worden.

Update, 28. April, 9.45 Uhr: Die CDU-Fraktion im Soester Stadtrat regt an, auch für den Monat Mai auf Kita-Beiträge der Eltern zu verzichten. Die CDU Soest erachte es zwar als "ausnehmend wichtig, den Kindergartenbetrieb so schnell als verantwortbar wieder aufzunehmen. Bis dahin halten wir es für unverzichtbar das Aussetzen der Kindergartenbeiträge im Mai fortzuführen. Diese Maßnahme muss natürlich für alle Eltern gelten, unabhängig davon, ob die Kinder in einer unserer Einrichtungen sind oder nicht. Sie muss zudem im Mai so lange geltend, wie nicht alle Kinder wieder in den Kindergärten sein dürfen", heißt es in einer Presse-Erklärung der Fraktion.

Update, 27. April, 17.30 Uhr: Seit heute verhüllt sich die Börde - zumindest beim Einkauf und Co. Wir waren mit der Kamera unterwegs und haben festgestellt: die Menschen machen eine gute Figur hinter den Masken. Hier geht es zur Galerie.

Galerie

Update, 27. April, 15.16 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Montag, 27. April, Stand 14 Uhr, bei 339 und ist damit seit dem Vortag unverändert. 283 Menschen gelten jetzt als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Neun Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon zwei auf Intensivstationen. Vier Personen waren im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen), 
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen),
  • Ense 4 (davon 3 genesen), 
  • Erwitte 27 (davon 20 genesen), 
  • Geseke 37 (davon 34 genesen),
  • Lippetal 19 (davon 13 genesen), 
  • Lippstadt 69 (davon 61 genesen), 
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen), 
  • Rüthen 13 (davon 13 genesen), 
  • Soest 34 (davon 29 genesen), 
  • Warstein 63 (davon 52 genesen und 3 Todesfälle), 
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall), 
  • Werl 22 (davon 14 genesen), 
  • Wickede 5 (davon 5 genesen).

Update, 27. April, 15 Uhr: Ab sofort werden im Soester Forum Familie (Markt 12) auch wieder persönliche Beratungsgespräche angeboten - natürlich unter Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen und Sicherheitsabständen. Das Angebot der Online-Beratung per Video-Chat mit Familien-, Paar- und Lebensberaterin Petra Hellmann besteht aber auch weiterhin. Die Beratungstermine können individuell abgesprochen werden. Für Terminvereinbarungen ist unser Forum Familie montags, mittwochs, donnerstags und freitags jeweils von 8 Uhr bis 10 Uhr erreichbar unter Telefon 02921/3193509.

Coronavirus im Kreis Soest: Änderung bei Behandlungszentren

Update, 27. April, 13.35 Uhr: Die Öffnungszeiten der Corona-Behandlungszentren der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe ändern sich ab sofort. Das betrifft auch das Zentrum in Soest in der Notdienstpraxis Riga-Ring / Ecke Opmünder Weg. Die neuen Öffnungszeiten: Montags bis sonntags von 17 bis 20 Uhr, Anmeldung unter Telefon 02921/ 34 44 471. In den Zentren werden Patienten außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärzte versorgt, bei denen ein Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion vorliegt oder die Symptome einer Atemwegserkrankung aufweisen. So sollen Ansteckungsrisiken weiter minimiert werden.

Update, 27. April, 13.07 Uhr: Der Musikstreaming-Dienst der Stadtbücherei Soest bietet gegen die Langeweile in der Corona-Zeit eine Verlängerung der täglichen Nutzungsdauer an. „Freegal“ ermöglicht normalerweise das kostenfreie Streamen von Musik drei Stunden pro Tag. Ab sofort bis zum 30. September wird jedoch ein kostenloses Upgrade auf ein 24-Stunden-Streaming angeboten. Freegal umfasst mehr als 15 Millionen Musiktitel zahlreicher Musiklabel inklusive Sony Music Entertainment, darüber hinaus Musikvideos und Hörbücher. Zur Nutzung wird der Büchereiausweis der Stadtbücherei benötigt, ferner ein internetfähiger PC oder Mac bzw. die entsprechende App für Android- und Apple-Smartphones.

Coronavirus im Kreis Soest: Wieder mehr neue Fälle am Sonntag

Update, 16.30 Uhr: Seit gestern sind drei weitere Fälle von Infektionen mit dem Virus im Kreis Soest bestätigt - Stand 14 Uhr. Von den drei Patienten auf  Intensivstationen konnte einer entlassen werden, sechs befinden sich im Krankenhaus. 

Update, 26. April, 14.15 Uhr: Corona steht für Abstand und damit Distanz – die Geburtshilfe des Klinikums Stadt Soest steht auch in diesen Zeiten für „Nähe und Geborgenheit“: Nähe für das neue Leben, Geborgenheit für die Familie. 100 Kinder haben in den vergangenen neun Wochen in einem der Kreißsäle das Licht der Welt erblickt. „Die Nähe von Kind und Eltern ist uns dabei sehr wichtig“, erklärt Jutta Herrmann, leitende Hebamme im Klinikum. „Daher ist es für uns selbstverständlich, dass der werdende Vater die Geburt seines Kindes im Kreißsaal begleiten kann.“ Es ist zudem auch weiterhin möglich, dass beide Eltern gemeinsam mit ihrem Neugeborenen den Klinik-Aufenthalt in einem Familienzimmer verbringen. Allerdings dürfen die Väter das Klinikum während dieser Zeit nicht verlassen. 

Update, 26. April, 9 Uhr: Die Kollegen vom WDR haben sich beim Soester Anzeiger umgeschaut und berichten, wie sich Seit Corona unser (Arbeits-) Leben geändert hat. Und natürlich, wie es gelingt, trotz der Einschränkungen weiter rund um die Uhr Infos - auch zum Leben mit Corona -  zu liefern.

Hier geht es zum Video.

Update, 25. April, 16 Uhr: Der Trend hält sich: Die Zahl der Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet bleibt seit Tagennahezu unverändert. Sie lag am Samstag bei 336 und ist damit so wie am Vortag erneut innerhalb eines Tages um nur einen Fall angestiegen.

DieZahl der Gesundeten steigt unterdessen: 279 Menschen und damit zwei mehr als am Freitag sind genesen. Damit gelten 57 Menschen zurzeit offiziell noch als erkrankt, die Schere schließt sich weiter. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht.

Noch vier Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon drei und damit einer mehr als am Freitag auf Intensivstationen. Vier Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung am Samstagnachmittag mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen),
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen),
  • Ense 4 (davon 3 genesen),
  • Erwitte 27 (davon 20 genesen),
  • Geseke 37 (davon 34 genesen),
  • Lippetal 16 (davon 13 genesen),
  • Lippstadt 69 (davon 59 genesen),
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen),
  • Rüthen 13 (davon 12 genesen),
  • Soest 34 (davon 29 genesen),
  • Warstein 63 (davon 52 genesen und 3 Todesfälle),
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall),
  • Werl 22 (davon 14 genesen),
  • Wickede 5 (davon 4 genesen).

Update, 25. April, 13.45 Uhr: Ab dem 1. Mai sind wieder öffentliche Gottesdienste möglich. "Davon werden wir auch in der Wallfahrtsbasilika Werl Gebrauch machen", kündigte Wallfahrtsleiter Dr. Gerhard Best an. Auf ihrer Internetseite hat die Marienwallfahrt Werl alle Infos zu Hygiene- und Abstandsregeln sowie zu den Öffnungs- und Gottesdienstzeiten zusammengestellt.

Coronavirus im Kreis Soest: Nur ein neuer Fall am Freitag

Update, 24. April, 16.11: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Freitag bei 335 und ist damit innerhalb eines Tages um einen Fall angestiegen. 277 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 6 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon zwei auf Intensivstationen. 4 Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen),
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen),
  • Ense 4 (davon 3 genesen),
  • Erwitte 27 (davon 19 genesen),
  • Geseke 37 (davon 34 genesen),
  • Lippetal 16 (davon 13 genesen),
  • Lippstadt 68 (davon 59 genesen),
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen),
  • Rüthen 13 (davon 12 genesen),
  • Soest 34 (davon 29 genesen),
  • Warstein 63 (davon 51 genesen und 3 Todesfälle),
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall),
  • Werl 22 (davon 14 genesen),
  • Wickede 5 (davon 4 genesen).

Update, 24. April, 15.15 Uhr: Die Betriebe ruhen, dem Hotel- und Gastgewerbe steht das Wasser bis zur Nasenspitze: Der Kollaps einer ganzen Branche droht, wenn es nicht schnell weiteres Geld vom Staat gibt. So sieht es nicht nur Meinolf Griese, Chef vom Hotel „Haus Griese“ in Möhnesee-Körbecke und Vorsitzender des Hotel- und Gaststätten-Verbands für Soest und den Hochsauerlandkreis: „Das erste Rettungspaket reicht bis Ende April. Wir brauchen ganz dringend weitere Hilfe, wenn wir nicht öffnen dürfen. Tut sich nichts, dann ist bis Ende Juni das halbe Hotel- und Gaststätten-Gewerbe in Deutschland pleite!“ 

Die Gastronomen stellten ihre Stühle an den Eingang der Seetreppe.

An vielen Orten im Kreis Soest stellten zahlreiche Gastronomen gestern ihre leeren Stühle vor die Tür. Die Ordnungsbehörden haben die Aktion allerdings nicht überall genehmigt. 

Update, 24. April, 12.25 Uhr: Am Sonntag findet der nächste Streamgottesdienst für Kinder und Familien im katholischen Pastoralen Raum Soest statt. Er startet um 11 Uhr und ist als Link auf der homepagep pr-soest.de zu erreichen. Kinder waren eingeladen mitzumachen. Sie konnten im Vorfeld ein Video oder Bild zu dem Thema „Wo erlebe ich Gemeinschaft?“ einreichen.

Update, 24. April, 9.45 Uhr: Bei der Stadtbücherei Soest gibt es was auf die Ohren - und das kostenfrei für 24 Stunden. Der Musikstreaming-Dienst der Stadtbücherei Soest bietet zurzeit eine Verlängerung der täglichen Nutzungsdauer an. „Freegal“ ermöglicht normalerweise das kostenfreie Streamen von Musik drei Stunden pro Tag. Ab sofort bis zum 30. September 2020 wird jedoch ein kostenloses Upgrade auf ein 24-Stunden-Streaming angeboten.

Update, 24. April, 7.30 Uhr: Sportvereine werden kreativ. Die Handballer vom Soester TV starten nun eine Spendenaktion - und bieten sogar Gegenleistungen, die die Fans begeistern dürften.

Coronavirus im Kreis Soest: Autokorso für scheidenden Lehrer

Update, 20.30 Uhr: Das war mal eine gelungene Überraschung. Mit einem Autokorso verabschiedeten Grundschulkinder in Ense ihren Lehrer, der sie nach zwei Jahren abgibt - und die Schule ganz verlässt. Nein, die Kinder sind nicht selbst gefahren.Lesen Sie hier, wie alles lief.

Update, 16.20 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet hat sich nicht verändert. Zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie kann die Kreisverwaltung keine Neu-Infizierten melden. Damit sind heute (Donnerstag, 23. April, Stand 14 Uhr), 334 Menschen im Kreis Soest infiziert. 271 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 12 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon zwei auf Intensivstationen. Vier Personen waren im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. 

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 3 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 27 (davon 18 genesen)
  • Geseke 37 (davon 31 genesen)
  • Lippetal 16 (davon 13 genesen)
  • Lippstadt 68 (davon 59 genesen)
  • Möhnesee 20 (davon 16 genesen)
  • Rüthen 13 (davon 12 genesen)
  • Soest 34 (davon 29 genesen)
  • Warstein 63 (davon 49 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 21 (davon 14 genesen)
  • Wickede 5 (davon 4 genesen)

Update, 23. April, 12.55 Uhr: James Bond hat im Mai seinen großen Auftritt in Lippetal. Im Stahlwerk wird eine Autokino seinen Betrieb aufnehmen. Und der britische Doppel-Null-Agent liefert die Ouvertüre.

Coronavirus im Kreis Soest: So werden Abiturklausuren geschrieben

Update, 23. April, 10.51 Uhr: In diesem Moment bekommen einige Soester Schüler einen Vorgeschmack darauf, wie in Corona-Zeiten ab 12. Mai Abiturklausuren geschrieben werden. Wie das aussieht, lesen Sie hier.

Update, 22. April, 19.01 Uhr: Der Soester Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer hat sich in einer Videobotschaft zur Öffnung von Schulen, Rathäusern und Kitas sowie zur Allerheiligenkirmes geäußert. Demnach soll noch vor der Sommerpause eine Entscheidung gefällt werden, ob die Kirmes stattfindet oder nicht. Die Stadt werde abwarten, wie sich die Rahmenbedingungen in den nächsten Wochen entwickeln.

Update, 22. April, 17.08 Uhr: In Nordrhein-Westfalen dürfen von kommendem Montag an auch größere Geschäfte wieder öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter begrenzen. Im Soest und Werl werden davon einige Geschäfte Gebrauch machen, aber nicht alle. Warum? Das lesen Sie hier.

Coronavirus im Kreis Soest: Geringer Anstieg der Fallzahlen

Update, 22. April, 16.57 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Mittwoch, 22. April, bei 334 und ist damit seit dem Vortag um zwei Fälle gestiegen. 252 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 14 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon drei auf Intensivstationen. Vier Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen),
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen),
  • Ense 4 (davon 3 genesen),
  • Erwitte 27 (davon 7 genesen),
  • Geseke 37 (davon 31 genesen),
  • Lippetal 16 (davon 13 genesen),
  • Lippstadt 68 (davon 56 genesen),
  • Möhnesee 20 (davon 14 genesen),
  • Rüthen 13 (davon 11 genesen),
  • Soest 34 (davon 29 genesen),
  • Warstein 63 (davon 48 genesen und 3 Todesfälle),
  • Welver 11 (davon 9 genesen und 1 Todesfall),
  • Werl 21 (davon 14 genesen),
  • Wickede 5 (davon 4 genesen).

Update, 22. April, 15.45 Uhr: Ab Sonntag hat Soest ein Autokino. Als erster Film wird "Der König der Löwen" über die Leinwand laufen. Alle weiteren Infos lesen Sie hier. 

Update, 22. April, 14.30 Uhr: Der Duft gebrannter Mandeln wabert ab morgen durch Lippborg, obwohl Großereignisse wie Jahrmärkte aktuell nicht möglich sind. Doch Kirmesfans können ihre Geschmacksknospen zumindest auf Karusselfahrt schicken. Ein Lippetaler Schausteller bietet auf heimischer Scholle allerlei Leckereien an.

Update, 22. April, 7.22 Uhr: Die Stadt Soest und die Kommunalen Betriebe Soest AöR (KBS) wollen schrittweise den normalen Dienstbetrieb wieder herstellen. Priorität behalte dabei der Schutz der Mitarbeiter und Kunden vor einer Coronavirus-Infektion, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Deshalb seien die Regelungen für den Publikumsverkehr in den einzelnen Dienststellen und Einrichtungen zunächst noch eingeschränkt - ohne Termin geht in aller Regel nichts.

  • Geöffnet sind ab Donnerstag, 23. April, die beiden Rathäuser, die Nebenstelle in der Propst-Nübel-Straße, die Stadtbücherei (Severinstraße 10) und das Stadtarchiv (Jakobistraße 13) zu den jeweils ursprünglichen Öffnungszeiten. Geschlossen bleiben vorerst noch die städtischen Museen und die Volkshochschule.
  • Der Besuch der Verwaltungsgebäude bleibt aus Infektionsschutzgründen eingeschränkt. Für einen persönlichen Kontakt mit den Sachbearbeitern benötigen die Bürger einen Termin. Diesen können sie per Telefon oder E-Mail bei den zuständigen Dienststellen im Vorhinein vereinbaren.
  • Im Rathaus II können beide Eingänge benutzt werden, in der Propst-Nübel- Straße der übliche Haupteingang, im Rathaus I allerdings nur der Eingang über den Innenhof (barrierefrei). An diesen Eingängen sind Counter als Anlaufstationen eingerichtet. Hier werden die angemeldeten Besucher von den Sachbearbeitern persönlich abgeholt. Das Bewegen im Gebäude ist also nur in Begleitung möglich. An den Countern werden alle Besucher registriert, damit in einem Infektionsfall Ansteckungswege nachverfolgt werden können. An den Eingängen werden Wartebereiche eingerichtet, welche die bekannten Abstandsregelungen sicherstellen.
  • Alle Besucher der städtischen Einrichtungen werden dringend gebeten, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Dabei kann es sich um Alltagsmasken handeln.

    Coronavirus im Kreis Soest: Massentest im Altenheim

    Update, 21. April, 18.17 Uhr: Weil ein mit dem Coranavirus infizierter inzwischen verstorbener 85-Jähriger dort gelebt hatte, veranlasste das Kreisgesundheitsamt am Freitag, 17. April 2020, im DRK-Seniorenzentrum „Henri Dunant“ in erforderlichem Umfang Abstrichuntersuchungen. Bei 76  Bewohnern sowie 77  Mitarbeitern wurden Abstriche durchgeführt. „Glücklicherweise sind alle Testergebnisse negativ“, teilt Dr. Andrea Gernun, Leiterin des  Kreisgesundheitsamtes, mit.

„In Einrichtungen mit Risikogruppen, wie in diesem Fall mit vielen älteren Personen, ist es besonders wichtig, so früh wie möglich zu reagieren. So können wir die Situation besser einschätzen und die Infektionsketten unterbrechen“, erklärt die Leitende Amtsärztin Dr. Gernun. 

Ute Spork, Geschäftsführerin des DRK-Seniorenzentrums, ist erleichtert über den Ausgang der Testreihe: „Wir sind über das Ergebnis sehr, sehr froh. Wir werden alles dafür tun, dass das so bleibt, und die so wichtigen Vorsichtsmaßnahmen weiter aufrechterhalten. Ausdrücklich loben möchte ich die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt. Sie war eng, vertrauensvoll und effektiv. Für mich und meine Mitarbeiter war besonders wichtig, dass die Ansprechpersonen jederzeit erreichbar waren.“

Update, 16.13 Uhr:  Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt heute (Stand 14 Uhr) bei 332 und ist damit seit dem Vortag um einen Fall gestiegen. 240 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 16 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon 3 auf Intensivstationen. 4 Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 27 (davon 7 genesen)
  • Geseke 37 (davon 27genesen)
  • Lippetal 15 (davon 12 genesen)
  • Lippstadt 68 (davon 55 genesen)
  • Möhnesee 19 (davon 14 genesen) 
  • Rüthen 13 (davon 10 genesen)
  • Soest 34 (davon 29 genesen)
  • Warstein 63 (davon 46 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 8 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 21 (davon 12 genesen)
  • Wickede 5 (davon 4 genesen)

Coronavirus im Kreis Soest: Autokino zwischen Soest und Bad Sassendorf

Update, 21. April, 15.33 Uhr: Wie Prof. Dr. Monika Dobberstein, Geschäftsführerin von Wirtschaft und Marketing Soest (WMS), mitteilt, habe die WMS das Soester Universum-Kino bei der Einrichtung eines Autokinos stark unterstützt. Das tue man einerseits, um den Bürgern in der Corona-Krise etwas Abwechslung zu bieten, andererseits, um dem Kino über die Krise zu helfen. Als Standort hatten die Betreiber des Universums zunächst das ehemalige Strabag-Gelände im Auge, hier sei ein Autokino-Betrieb wegen der Nähe zur Wohnbebauung aber nicht möglich, erklärt Dobberstein. Die WMS habe dann Kontakt zur Warsteiner Brauerei aufgenommen, der eine große Fläche in der Nähe des Flughafens der Flugsportgemeinschaft Soest/Bad Sassendorf gehört. Die Brauerei habe nicht lange gezögert und die Fläche sogar kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Mindestens so wichtig wie ausreichend Platz ist aber eine Leinwand. Auch hier hat die WMS ihre Kontakte spielen lassen und eine LED-Leinwand in der Größe 8 mal 14 Metern organisiert. Die Bildqualität sei so gut, dass auch bei Tageslicht Aufführungen möglich seien, sagt Dobberstein. Am Samstag soll das Autokino im Probebetrieb zeigen, was es kann, am Sonntag dann vor den ersten Gästen. Zunächst für vier Wochen sind Leinwand und Platz angemietet, Vorstellungen soll es ab Sonntag täglich um 20 Uhr geben, freitags, samstags und sonntags auch um 17 Uhr. Für alle, die gerne die Nacht zum Tag machen, gibt es freitags und samstags eine Spät-Vorführung um 23 Uhr.

Die Zufahrt zum Autokino wird von der B 1 aus ausgeschildert, eine Einbahnstraßenregelung sorgt dafür, dass sich die Autos nicht in die Quere kommen. Alle notwendigen Genehmigungen hätten Kreis Soest als baurechtlich zuständige Behörde und das Ordnungsamt der Gemeinde Bad Sassendorf innerhalb weniger Tage erteilt, sagt Dobberstein und lobt das schnelle Handeln der Behörden.

Tickets für die Vorführungen wird es ausschließlich über die Internetseite des Universum-Kinos geben. Das entsprechende Angebot nebst Spielplan wird dort in Kürze freigeschaltet. Auf der Kino-Seite kann man sich auch eine Snack-Box zum Film bestellen, die bekommt man dann kontaktlos bei der Einfahrtkontrolle serviert. Toiletten dürfen keine aufgestellt werden, der Kino-Ton wird über eine UKW-Frequenz ins Autoradio übertragen.

Update, 21. April, 15.01 Uhr: Soest bekommt ein Autokino. Ab Sonntag wird es Aufführungen auf einer Fläche im Bereich des Flughafens Soest/Bad Sassendorf geben. Wir berichten weiter.  

Coronavirus im Kreis Soest: Keine Bollerwagen-Tour zum 1. Mai

Update, 21. April, 12.19 Uhr: Der 1. Mai lockt die Menschen traditionell ins Freie, egal ob zu Ausflügen oder Kundgebungen. Oft wird schon am Vorabend der Beginn des sprichwörtlichen Wonnemonats ausgiebig gefeiert. In Zeiten von Corona ist alles anders. "Veranstaltungen und Kundgebungen dürfen nicht stattfinden, die Kontaktsperre und alle anderen Vorsichtsmaßnahmen gelten weiter", betont Kreisdirektor Dirk Lönnecke als Krisenstabsleiter des Kreises Soest. "Außerdem sollte auf Ausflüge verzichtet werden." Lönnecke weist darauf hin, dass Polizei und Ordnungsämter am Maifeiertag kreisweit verstärkt kontrollieren, ob die geltenden Vorschriften eingehalten werden. Darüber hinaus appelliere der Krisenstab, keine Verwandten und Freunde zu besuchen oder einzuladen. 

In Nordrhein-Westfalen seien Zusammenkünfte solcher Art in den eigenen vier Wänden rechtlich gesehen zwar nicht verboten. Es sei aber weiterhin wichtig, aus Gründen des Infektionsschutzes soziale Kontakte zu vermeiden. "Wenn sich Menschen über einen längeren Zeitraum treffen, steigt das Ansteckungsrisiko enorm", bringt es Krisenstabsleiter Dirk Lönnecke auf den Punkt und weist einmal mehr darauf hin, dass gerade ältere und kranke Menschen bei einer Infektion besonders gefährdet seien. Wer dieser Bitte nicht folgen möchte, muss Folgendes beachten: In NRW sind Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen grundsätzlich nicht erlaubt. Also muss auch der traditionelle Maigang, bei dem Gruppen durch die Feldflur und die Ortschaften ziehen, ausfallen. Zusammenkünfte sind nur im privaten Bereich erlaubt, nicht in der Öffentlichkeit wie in Parks oder auf der grünen Wiese. 

Coronavirus im Kreis Soest: "Gehen Sie sich aus dem Weg"

Auch das Grillen im eigenen Garten hat seine Grenzen. Wenn dieses den Charakter einer öffentlichen Veranstaltung annimmt, sind die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden gehalten, einzuschreiten. Wer auf einen Ausflug oder Spaziergang nicht verzichten möchte, den bittet Lönnecke um Vorsicht: "Wenn Ihnen andere begegnen, gehen Sie sich so gut wie möglich aus dem Weg und halten Sie mindestens eineinhalb Meter Abstand ein. Ratsam ist es auch, stark besuchte Orte, also die klassischen Ausflugsziele und touristischen Hotspots, zu meiden."

Update, 20. April, 18.05 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Montag, 20. April, bei 331 und ist damit seit dem Vortag nicht angestiegen. 234 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 11 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon sechs auf Intensivstationen. Vier Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 27 (davon 7 genesen)
  • Geseke 37 (davon 25 genesen)
  • Lippetal 15 (davon 12 genesen)
  • Lippstadt 68 (davon 54 genesen)
  • Möhnesee 19 (davon 14 genesen)
  • Rüthen 13 (davon 9 genesen),
  • Soest 33 (davon 29 genesen)
  • Warstein 63 (davon 45 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 8 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 21 (davon 11 genesen)
  • Wickede 5 (davon 4 genesen)

Coronavirus im Kreis Soest: Zwei JVA-Mitarbeiter sind infiziert

Update, 20. April, 13.55 Uhr: Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Werl bestätigte am Montag auf Anfrage die ersten Corona-Fälle innerhalb der Anstaltsmauern. Bei zwei Bediensteten wurde das Virus nachgewiesen. Drei weitere Mitarbeiter mussten in häusliche Quarantäne. Die Einzelheiten lesen Sie hier.

Coronavirus im Kreis Soest: 

Update, 20. April, 12.25 Uhr: Nach viereinhalb Wochen Schließung durften die Läden am Montag ihre Pforten wieder öffnen. Die Fußgängerzone in Soest füllte sich verhalten - ein großer Ansturm blieb aus. Doch die Freude bei den Händlern war noch wochenlangem Stillstand groß, dass nun eine vorsichtige Normalität zurückkehrt

Mundschutz im Angebot: Hartmut Nicolaus im Soester Geschäft "Schatz im Glück"

Update, 20. April, 6.55 Uhr: Erste Geschäfte öffnen heute wieder. Es ist eine erste Lockerung der Auflagen, heute dürfen bestimmte Läden unter gewissen Voraussetzungen wieder öffnen. Dabei gelten aber natürlich weiterhin strikte Verhaltens- und Hygiene-Vorschriften.

In der Soester Innenstadt machte dieser Einzelhändler am Sonntag schon "Werbung" für seine Neueröffnung am Montag.

Während zur Eindämmung des Coronavirus wochenlang viele Geschäfte geschlossen blieben, dürfen nun Geschäfte mit einer Ladenfläche bis zu 800 Quadratmetern wieder öffnen. Für Buchhändler, Auto- und Fahrradhändler gilt diese Begrenzung nicht. 

Coronavirus im Kreis Soest: Die Zahlen am Sonntag

Update, 18.45 Uhr: Geburtstag in Corona-Zeiten - blöde Sache. Gute Freunde hingegen: unbezahlbar. Levi aus dem Kindergarten in Müllingsen hat einige davon.

Update, 17.30 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Sonntag (Stand 16 Uhr) bei 331 und ist damit innerhalb eines Tages um einen Fall angestiegen. 

225 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. Elf Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon drei auf Intensivstationen. Vier Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. 

Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 27 (davon 7 genesen)
  • Geseke 37 (davon 24 genesen)
  • Lippetal 15 (davon 11 genesen)
  • Lippstadt 68 (davon 53 genesen)
  • Möhnesee 19 (davon 14 genesen)
  • Rüthen 13 (davon 9 genesen)
  • Soest 33 (davon 29 genesen)
  • Warstein 63 (davon 40 genesen und 3 Todesfälle)
  • Welver 11 (davon 8 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 21 (davon 10 genesen)
  • Wickede 5 (davon 4 genesen)

Update, 15.15 Uhr: Besonnene Börde - bislang zeigen die Bewohner der Börde, dass sie den Ernst der Lage verstanden haben und befolgen die Vorschriften und Empfehlungen. 

Zwar sind richtig viele Radfahrer bei sonnigem Wetter unterwegs - auch am Möhnesee ist es richtig voll - doch die Lage ist überall ruhig. 

An Eisdielen bilden sich lange Schlangen, in denen aber geduldig und mit Abstand gewartet wird. Touristen sind viel in den Wäldern unterwegs, aber in kleinen Gruppen oder als Familie.

Update 13.30 Uhr: Samstag war Heimwerker- und Gartentag. Wir haben uns mal über die Lage in den Baumärkten und Gartencentern informiert. Da war die Disziplin hoch - mal sehen, ob das heute an den Touristen-Hotspots auch so bleibt.

Coronavirus im Kreis Soest: Kirmes und Pandemie vereinbar?

Update, 11 Uhr: Kirmes und Corona - bei den zwei Stichwörtern wird vielen Soester schon ein wenig bange. Wie kann das nur zusammen gehen? Ein Schausteller aus Iserlohn macht den Testlauf - er hat eine "Kirmes to go" installiert.

Update, 19. April, 8 Uhr: Sonne, Eis und Ordungsamt - die angekündigten 27 Grad dürften es wohl nicht ganz werden. Dennoch: Die Regenwolken dürften sich bald verziehen - und bestes Ausflugswetter bei blauem Himmel bei den Ordnungsämtern die Alarmglocken ertönen lassen. Klar ist - auch wenn die ein oder andere Lockerung ansteht - es gilt weiterhin das Kontaktverbot. In Werl, Soest oder am Möhnesee - und überall, wo sich sonst vermehrt Touristen tummeln, werden Polizei und Ordnungshüter heute ganz genau hinschauen, wer wo was macht.

Vorschlag: Genießen Sie das Wetter, aber halten Sie die Gebote ein. Abstand und Mundschutz retten auch beim schönem Wetter Leben.

Coronavirus im Kreis Soest: Wasserturm illuminiert

Update, 18. April, 22.25 Uhr: Nachdem bereits Wahrzeichen in Warstein beleuchtet wurden, wurde heute auch der Wasserturm in Rüthen illuminiert. Durch Live-Musik gab es sogar noch was fürs Gehör. Hier gibts die Fotos und ein Video.

Update, 18. April, 20.30 Uhr: Auch wenn sie hinter Gitter sitzen, sind Häftlinge nicht vor dem Coronavirus gefeit. Die Insassen der Werler JVA haben eine naheliegende Lösung gefunden. Sie schneidern die Schutz-Ausrüstung einfach selbst.

Update, 18. April, 19 Uhr: Es ist zwar nicht überraschend, nun aber offiziell. Auch das Lippstädter Altstadtfest, das am Christi-Himmelfahrt-Wochenende vom 21. bis zum 24. Mai laufen sollte, ist abgesagt.  

„Damit mussten und damit haben wir natürlich gerechnet. Die Gesundheit aller steht aus guten Gründen im Vordergrund. Wir stehen mit allen Beteiligten im engen Kontakt und in der nächsten Woche werden viele Gespräche geführt werden“ , so Carmen Harms, Geschäftsführerin der KWL Kultur und Werbung Lippstadt GmbH. 

Coronavirus im Kreis Soest: Fünf neue Infizierte von Freitag auf Samstag

Update, 18. April, 17.10 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Samstag, 18. April 2020, Stand 16 Uhr, bei 330 und ist damit innerhalb eines Tages um fünf Fälle angestiegen. 223 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 10 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon vier auf Intensivstationen. 4 Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen)
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 27 (davon 7 genesen)
  • Geseke 37 (davon 24 genesen)
  • Lippetal 15 (davon 11 genesen)
  • Lippstadt 68 (davon 52 genesen)
  • Möhnesee 19 (davon 14 genesen)
  • Rüthen 13 (davon 9 genesen)
  • Soest 32 (davon 29 genesen)
  • Warstein 63 (davon 39 genesen und 3 Todesfälle) 
  • Welver 11 (davon 8 genesen und 1 Todesfall)
  • Werl 21 (davon 10 genesen)
  • Wickede 5 (davon 4 genesen)

Update, 18. April, 15 Uhr: Die Friseure der Region bringen sich schon einmal in Stellung, um einige vernachlässigte Ansätze zu verfolgen - und einige Wuschelköpfe wieder in Form zu bringen. 

Es dauert zwar noch ein bisschen, bis es am 4. Mai so weit ist. Wir haben uns schon einmal umgehört - und erklären, warum der Friseurbesuch ab sofort teurer werden könnte.

Update, 18. April,  13.10 Uhr: Mundschutzmasken im öffentlichen Leben könnten bald Pflicht werden - in einigen Städten und Bundesländern gilt das schon. 

Auch aus Vernunftsgründen sollten die Masken schon getragen werden. Daher ist es nicht erstaunlich, dass es viele kleine Initiativen gibt, die die Masken in Eigenregie herstellen.

Beispielsweise sind die Herzfelder Landfrauen eifrig in die Fertigung eingestiegen. Da vom Kreisvorstand nochmals der Aufruf zum Nähen kam und der Bedarf steige hoffen die Herzfelder Frauen auf Verstärkung, egal ob Mitglieder oder Nichtmitglied. Infos bei Dorothee Lönne-Helmig, Tel. 02923/659530 und Margret Butterschlot, Tel. 02923/8442.

Ein Verkaufsschlager sind Masken übrigens auch in der Fruchtbörse in Bad Sassendorf. Die Käufer tun dabei auch noch etwas Gutes. Denn der Gewinn geht zu 100 Prozent an den Kinderschutzbund.

Claudia Haarich (links), Inhaberin der Fruchtoase, erklärte sich sofort bereit, die Gesichtsmasken, die Lena Wenner (rechts) und ihre fleißigen Mitstreiterinnen in Heimarbeit genäht haben, in ihrem Geschäft anzubieten. Der Erlös geht 1:1 an den Kinderschutzbund des Kreises Soest. Jona (zweiter von links) und Marten Wenner präsentieren die kleinen Stoffelefanten, die seit Jahren die Kasse des Kinderschutzbundes gehörig aufbessern.

Genäht werden sie von Lena Wenner und ihren fleißigen Mitstreiterinnen der Nähgruppe L.E.Fant, die zu normalen Zeiten niedliche keine Stoffelefanten produzieren. Pro Maske gehen 3,50 Euro an den Kinderschutzbund. Bis Freitag kam so der stolze Betrag von 640 Euro zustande.

Update, 18. April, 11.15 Uhr: Hab ich Corona oder doch einen hartnäckigen Husten? Diese Frage wird am Lülingsohr in Soest neben dem Klinikum beantwortet. Zumindest was die Fälle im Soester Westkreis betrifft. Im Labor der Medizinischen Mikrobiologie laufen all die Abstriche aus Soest und den Nachbargemeinden zusammen; auch Werler Hausärzte in Werl schicken ihre Patienten oder deren Abstriche in den Soester Westen.

So verwundert es nicht, wenn der Leiter des Zentrums, Dr. Andreas Pennekamp, einen ersten Gesprächswunsch der Anzeiger-Redaktion in dieser Woche erst einmal ablehnen muss: „Es geht beim besten Willen nicht.“ Arbeit ohne Ende. Um zwei weitere Mitarbeiter hat er derzeit sein ohnehin 14-köpfiges Team aufgestockt, um alle Proben auswerten zu können. Das sind bis zu 30 Abstriche am Tag. Hier erfahren Sie mehr über das „Testen im Westen“.

Coronavirus im Kreis Soest: Boom bei Baumärkten

Update, 18. April, 10 Uhr: Die Baumärkte boomen – und das liegt nicht nur am Frühling. Dabei ist die Lage in den Baumärkten schon sehr speziell. Bei einem Baumarkt heißt es Schlange stehen, im Eingang zählen zwei junge Männer fleißig mit. Sind bereits 50 Kunden im Baumarkt, kommt erst wieder einer rein, wenn einer das Geschäft verlässt. Woanders wird dieKundenzahl über Einkaufwagen reguliert - und davon gibt es extra nicht mehr so viele. So bleibt die Anzahl der Kunden auch hier übersichtlich.

Das sonnige Wetter und das Zuhausebleiben laden dazu ein, den eigenen Garten und Balkon zu verschönern“, so Daniela Rissenger von der Rewe-Group, zu der auch der Soester Toom-Baumarkt gehört. „Daher sehen wir auch eine verstärkte Nachfrage nach allen Gartensortimenten, wie Pflanzen, Erden und auch Gartengeräte. Zudem sind derzeit zahlreiche Produkte, die für den Innenausbau benötigt werden, sehr gefragt.“ 

Und dann sind da die Produkte, die erst durch Corona auf den Einkaufslisten landen: „Wir stellen momentan, neben unseren Standardsortimenten, vor allem eine verstärkte Nachfrage nach Materialien zum Bau von Schutzeinrichtungen, zum Beispiel aus Plexiglas, fest, die die Händler benötigen, deren Läden wieder öffnen dürfen“, so Catherina Tamler von den Hellweg-Märkten, die auch eine Niederlassung in Werl betreibt. „Auch Materialien für den Bau von Schutzvisieren werden, insbesondere durch medizinisches Fachpersonal, weiterhin stark nachgefragt.“ 

Update, 18. April, 8.55 Uhr: Mit gemischten Gefühlen schauen die Ordnungsdienste auf das beginnende Wochenende, das wieder mit meist schönem Wetter aufwartet. Trotz aller Lockerungen gelten die Kontaktbeschränkungen schließlich weiter

Aber werden die Menschen verstehen, dass ab Montag viele Geschäfte, sogar Möbelhäuser wieder öffnen, es aber verboten bleibt, zu dritt auf einer Decke im Park zu sitzen? Und vor allem: werden sie sich daran halten? Die Antworten wird das Wochenende liefern.

Eines spricht schon jetzt dafür, dass viele Bürger auch ihre persönliche Mobilität wieder hochfahren wollen. Nachdem an den Tankstellen in den vergangenen Wochen trotz Spritpreisen auf unterstem Niveau so wenig Benzin wie selten zuvor verkauft wurde, greifen die Leute jetzt wieder vermehrt zur Zapfpistole

Update, 18. April, 8.27 Uhr: Seit Wochen finden wegen der Corona-Krise keine Gottesdienste in Kirchen statt. Als kreative Alternative können Gläubige am morgigen Sonntag, 19. April, auf dem Gelände des Flughafens Paderborn/Lippstadt an einem Auto-Gottesdienst teilnehmen. Pfarrer Peter Gede, Leiter des Pastoralverbundes Büren, feiert um 10.30 Uhr den ökumenischen Gottesdienst zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Almuth Reihs-Vetter auf dem Parkplatz am Quax-Hangar. Die Gläubigen sitzen im Auto und können von dort aus mitsingen und mitfeiern. Warum die Kirchen Hoffnung haben, bald wieder normale Gottesdienste feiern zu können, lesen Sie hier.

Update, 18. April, 6.55 Uhr: Corona macht einsam. Um sich und andere zu schützen, sind soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert. Das fällt vielen Menschen schwer und trifft Ältere und Alleinstehende besonders hart. Die Initiative "1-mal am Tag – Vereint gegen Einsamkeit", die vom Kreis Soest und dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Münsterland ins Leben gerufen wurde, möchte dazu beitragen, soziale Kontakte und gegenseitige Patenschaften zum „Nacheinander schauen“ zu stiften.

Die Vision ist, dass möglichst jeder Mensch im Kreis Soest mindestens einmal am Tag die Möglichkeit haben soll, mit einem anderen Menschen zu sprechen. Das hat dann auch den Nebeneffekt, dass niemand befürchten muss, womöglich tagelang unbemerkt hilflos in seiner Wohnung zu liegen.

Der Aufruf, mindestens "1-mal am Tag" mit jemandem in Kontakt zu treten und damit aktiv gegen Einsamkeit vorzugehen, richtet sich im Prinzip an jeden. Aber ganz besonders die Vereine und Gruppierungen, deren Vereins- und Gemeinschaftsleben momentan ja überwiegend brach liegen muss, können hier aktiv werden. Sie werden gebeten, einmal systematisch ihre Mitgliederlisten durchzugehen und sich zu vergewissern, ob ihre Mitglieder die Möglichkeit haben, einmal am Tag mit jemandem zu reden. Sie können vor allem die Alleinstehenden dazu ermuntern, sich mit jemandem zusammen zu tun und sich "1-mal am Tag" kurz zu vergewissern, ob es dem oder der Anderen gut geht.

Für den Fall, dass der Anrufende oder sein Gegenüber Hilfe braucht, stehen Sonja Steinbock (Telefon 0172/5142422) und Mathilde Tepper (Telefon 0179/2381185) vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Münsterland täglich von 8 bis 18 Uhr zur Unterstützung zur Verfügung. Bei Bedarf kann auch bei Suche nach einem passenden Telefonpaten geholfen werden. Außerdem können die an der Initiative teilnehmenden Gruppierungen Materialien zu der Aktion unter m.tepper@rb-apd.de anfordern.

Viele Kommunen im Kreis Soest unterstützen die Initiative. Auskünfte gibt es außer beim Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz unter den genannten Telefonnummern auch bei Nadja Dust im Sachgebiet Pflegeplanung und Alter des Kreises Soest, Telefon 02921/303108, E-Mail nadja.dust@kreis-soest.de.

Coronavirus im Kreis Soest: Massentest in Warsteiner Seniorenheim

Update, 17. April, 17.51 Uhr: Am Ostersonntag war ein 85-jähriger Bewohner des DRK-Seniorenzentrums Henri Dunant in Warstein, der unter Vorerkrankungen litt und mit dem Coronavirus infiziert war, gestorben. Am Freitag veranlasste das Gesundheitsamt des Kreises den Corona-Massentest in der Einrichtung. Bei 80 Bewohnern und 70 Mitarbeitern wurden Abstriche genommen. Der Kreis rechne damit, dass Ergebnisse in zwei bis drei Tage vorlägen. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Update, 17. April, 17.10 Uhr: Im Kreis Soest ist der vierte Todesfall der Corona-Pandemie zu beklagen. Erst jetzt wurde dem Gesundheitsamt mitgeteilt, dass bereits am 11. April ein mit dem Virus infizierter 65-Jähriger aus Welver, der unter Vorerkrankungen litt, in der Barbara-Klinik in Hamm verstorben ist. Die Kontaktpersonen des Verstorbenen wurden ermittelt und informiert, die erforderlichen Maßnahmen sind angeordnet. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Freitag, 17. April, bei 325 und ist damit innerhalb eines Tages um drei Fälle angestiegen. 218 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 17 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon vier auf Intensivstationen.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen), 
  • Bad Sassendorf 11 (davon 11 genesen), 
  • Ense 4 (davon 3 genesen), 
  • Erwitte 27 (davon 7 genesen),
  • Geseke 37 (davon 24 genesen),
  • Lippetal 15 (davon 10 genesen),
  • Lippstadt 67 (davon 52 genesen),
  • Möhnesee 18 (davon 14 genesen),
  • Rüthen 13 (davon 6 genesen),
  • Soest 32 (davon 28 genesen),
  • Warstein 61 (davon 39 genesen und 3 Todesfälle),
  • Welver 11 (davon 8 genesen und ein Todesfall),
  • Werl 20 (davon 9 genesen),
  • Wickede 5 (davon 4 genesen).

Update, 17. April, 15.25 Uhr: Entwarnung in der Sassendorfer Klinik Quellenhof. Kein Mitarbeiter ist mit dem Coronavirus infiziert.Das geht aus den Befunden des Kreisgesundheitsamtes hervor. Die Vorsichtsmaßnahmen wurden ergriffen, nachdem die Klinik Quellenhof indirekt von einem Corona-Fall betroffen war. Ein ehemaliger Patient aus dem Ruhrgebiet war nach seiner Entlassung in einem Krankenhaus positiv getestet worden und wenige Tage später verstorben. Der Mann hatte während des Aufenthaltes in der Klinik keine Corona-Symptome gezeigt, wurde aber aus anderen medizinischen Gründen isoliert auf seinem Zimmer untergebracht.

Coronavirus im Kreis Soest: Schülerin attackiert Laschet 

Update, 17. April, 14.02 Uhr: Die Soester Schülerin Antonia Böhm geht gerne zur Schule, hat aber überhaupt kein Verständnis dafür, dass die Schulen jetzt wieder öffnen. Im Gegenteil: Sie ist richtig sauer auf NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und schreibt ihm das auch. Warum,lesen Sie hier.

Update, 17. April, 13.41 Uhr: Seit Wochen finden wegen der Corona-Krise keine Gottesdienste in Kirchen statt. Als kreative Alternative können Gläubige am Sonntag, 19. April, auf dem Gelände des Flughafens Paderborn/Lippstadt an einem Auto-Gottesdienst teilnehmen. Pfarrer Peter Gede, Leiter des Pastoralverbundes Büren, feiert um 10.30 Uhr den ökumenischen Gottesdienst zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Almuth Reihs-Vetter auf dem Parkplatz am Quax-Hangar. Die Gläubigen sitzen im Auto und können von dort aus mitsingen und mitfeiern.

Update, 17. April, 10.55 Uhr: Die Corona-Krise ist noch lange nicht überstanden. Trotzdem zeichnet sich die Lockerung gewisser Einschränkungen ab. So soll allmählich der Schulbetrieb wieder anlaufen und auch in der Wirtschaft tut sich bald wieder was. Deshalb möchte das Gesundheitsamt des Kreises Soest auf Maßnahmen zur Trinkwasserhygiene in den vielen Einrichtungen hinweisen, die nun langsam wieder zum Erwachen kommen sollen.

Damit es kein böses Erwachen gibt, hatte das Gesundheitsamt bereits auf den bestimmungsgemäßen Betrieb einer Hausinstallation hingewiesen. „Mindestens alle sieben Tage, besser alle drei Tage, muss das Trinkwasser vollständig ausgetauscht werden“, lautete die dringende Empfehlung. „Durch ein organisiertes Spülmanagement kann der Betreiber die Trinkwasserqualität sicherstellen. Es ist jedoch zu vermuten, dass aufgrund anderer Probleme nicht jeder Betreiber einer Hausinstallation daran gedacht hat“, befürchtet Rüdiger Große, Trinkwasserexperte im Gesundheitsamt. Darum noch mal der besondere Appell des Gesundheitsamtes an die Betreiber: „Spülen Sie das gesamte Trinkwasserleitungsnetz intensiv, sowohl Kalt- und Warmwasserbereich, jeden Wasserhahn und jeden Duschkopf.“ Spätestens am Tag vor der Wiederinbetriebnahme gelte das Motto „Alles muss raus!“. Das gesamte Wasserreservoir im Gebäude müsse erneuert werden. Denn Bakterien wie Legionellen vermehrten sich in dem stehenden Wasser nicht genutzter Wasserleitungen gut.

Update, 17. April, 10.08 Uhr: Mit der Drohung, er habe Corona hat ein Mann den Mitarbeiter eines Soester Supermarktes angespuckt. Die ganze Geschichte des Ekel-Angriffs lesen sie hier.

Update, 17. April, 7.45 Uhr: Der Soester Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer kündigt in seiner neuen Videobotschaft an, dass die Stadt Soest mit Hochdruck daran arbeite, die Beschlüsse von Bund und Ländern vom 15. April zu einer Lockerung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen umzusetzen. 

Die genauen Umstände von Schulöffnungen, erweiterten Ladenöffnungen im Einzelhandel oder dem Umgang mit Großveranstaltungen stünden aber noch nicht fest. Ruthemyer: "Die Landesregierung in Düsseldorf muss uns Rahmenbedingungen mitteilen."

Gleichzeitig appelliert er an die Bürger, nur in kleinen Schritten und mit Geduld die Lockerung der Regeln wahrzunehmen. "Wir sind noch nicht über den Berg und müssen unsere Erfolge sichern", erklärt Ruthemeyer. Er verbindet diesen Appell mit dem Dank für die Disziplin der Menschen während der Osterfeiertage. 

Das verantwortungsvolle Verhalten der Bevölkerung trug dazu bei, dass der Anstieg der registrierten Corona-Fälle im Stadtgebiet von 29 vor Ostern auf aktuell 31 nur moderat ausfiel. Ruthemeyer: "Halten Sie die Sozialkontakte reduziert, halten Sie Distanz." 

Außerdem rät er den Soestern, künftig Alltags-Mundschutzmasken zu verwenden. "Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Je eher Sie damit anfangen, desto leichter fällt es."

Coronavirus im Kreis Soest: Der Donnerstag im Überblick

Update, 18.15 Uhr: Nachdem eine Bewohnerin der Seniorenresidenz Möhnesee in Völlinghausen auf das Coronavirus positiv getestet wurde, veranlasste das Kreisgesundheitsamt am Dienstag (14. April) in erforderlichem Umfang Abstrichuntersuchungen. Bei insgesamt 63 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden Abstriche entnommen. „Glücklicherweise sind alle Testergebnisse negativ“, wird Dr. Andrea Gernun, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, in einer Mitteilung des Kreises Soest zitiert.

Ingo Foer, Einrichtungsleiter der Seniorenrsesidenz ist froh über die Testergebnisse: „Alle haben schnell reagiert und gut zusammengearbeitet, dass Kreisgesundheitsamt und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist in so einer Situation das A und O.“ Der Bewohnerin, die positiv auf das Virus getestet wurde, befindet sich derzeit in stationärer Behandlung und soll voraussichtlich in dieser Woche entlassen werden. Die direkten Kontaktpersonen sind bereits vom Kreisgesundheitsamt ermittelt und befinden sich in Isolation.

Update, 16. April, 17.12 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Donnerstag, 16. April, bei 322 und ist damit innerhalb eines Tages um zwei Fälle angestiegen. 207 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 24 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon acht auf Intensivstationen. Drei Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen),
  • Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen),
  • Ense 4 (davon 3 genesen),
  • Erwitte 27 (davon 4 genesen),
  • Geseke 37 (davon 23 genesen),
  • Lippetal 14 (davon 10 genesen),
  • Lippstadt 65 (davon 51 genesen),
  • Möhnesee 18 (davon 14 genesen),
  • Rüthen 13 (davon 7 genesen),
  • Soest 32 (davon 27 genesen),
  • Warstein 61 (davon 37 genesen und 3 Todesfälle),
  • Welver 11 (davon 7 genesen),
  • Werl 20 (davon 8 genesen), Wickede 5 (davon 4 genesen).

Update, 16. April, 14.58 Uhr: Die Einzelhändler im Kreis Soest freuen sich auf Montag. Dann dürfen erstmals seit dem Lockdown die Ladenkassen wider klingeln. Wie sich die Händler darauf vorbereiten und was sie sich von der Politik wünschen, lesen Sie hier.

Update, 16. April, 13.20 Uhr: Die Schulleiter im Kreis Soest sitzen auf heißen Kohlen. Heute soll die Mail aus dem NRW-Schulministerium kommen, die ihnen genau sagt, unter welchen Rahmenbedingungen die Schulen Ende nächster Woche geöffnet werden können. „Wir wissen bisher nur, dass Unterrichtsangebote für Prüflinge gemacht werden“, sagt Anne-Kristin Brunn, die in Werl Realschule und Gymnasium der Ursulinen leitet. Wie verbindlich diese sind, ob die Schüler, die sich zuletzt nur digital auf ihre Prüfungen vorbereiten konnten, dazu in die Schule kommen müssen, und wie Abitur und Abschlussprüfungen nach der 10. Klasse ablaufen sollen, das wissen die Lehrer noch nicht.

Geprüft wird auch an den berufsbildenden Schulen. „Beispielsweise brauchen wir ja dringend Arzthelferinnen“, sagt Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung in Arnsberg. Doch auch in den Berufskollegs wird auf die Weisungen aus dem Schulministerium gewartet.

In den Realschulen, so viel stehe fest, sagt Söbbeler, schreiben die Schüler Deutsch-, Mathe- und Englischarbeiten wie übliche Klassenarbeiten. „Und das war‘s dann“. Für die Abiturienten sind am 12. Mai die ersten Klausuren vorgesehen. 

Wie die Viertklässler der Grundschulen wieder starten, steht ebenfalls noch nicht fest.

Update, 16. April, 11.58 Uhr: Fast täglich ändern sich die Vorgaben und Empfehlungen der Regierung. Das beeinflusst auch die Entscheidungen der Gemeinde Möhnesee. 

So durfte beispielsweise der Eisverkauf bei "Rocco" an der Seetreppe kürzlich wieder aufgenommen werden. Außerdem sind manche Campingplätze am See seit dem Wochenende wieder geöffnet - jedoch nicht für alle. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Mittwoch

Update, 15. April, 17.36 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt am heutigen Mittwoch, Stand 16 Uhr, bei 320 und ist damit innerhalb eines Tages um fünf Fälle angestiegen. 202 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 23 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon acht auf Intensivstationen. Drei Personen waren im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen), 
  • Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen),
  • Ense 4 (davon 3 genesen), 
  • Erwitte 26 (davon 4 genesen), 
  • Geseke 37 (davon 23 genesen),
  • Lippetal 14 (davon 10 genesen), 
  • Lippstadt 65 (davon 49 genesen),
  • Möhnesee 18 (davon 13 genesen), 
  • Rüthen 13 (davon 6 genesen), 
  • Soest 31 (davon 27 genesen), 
  • Warstein 61 (davon 36 genesen und 3 Todesfälle),
  • Welver 11 (davon 7 genesen), 
  • Werl 20 (davon 8 genesen), 
  • Wickede 5 (davon 4 genesen).

Update, 15. April, 14.02 Uhr: Der ehemalige Patient der Klinik Quellenhof, der vor Ostern in ein Krankenhaus verlegt wurde (siehe Eintrag vom 14. April um 15.04 Uhr) ist verstorben. "Wir sind tief betroffen. Unser Mitgefühl gilt der Ehefrau und den Angehörigen des Verstorbenen. Wir trauern mit ihnen", wird Geschäftsführer Stephan Eydt in einer Mitteilung der Klinik zitiert. 

Der Patient aus dem Ruhrgebiet hatte während des Aufenthaltes in der Klinik Quellenhof keine Corona-Symptome gezeigt, wurde aber aus anderen medizinischen Gründen isoliert auf seinem Zimmer untergebracht. Aufgrund dessen fand kein Kontakt zu anderen Patienten statt.

Update, 15. April, 13.37 Uhr: Alles wartet auf eine Entscheidung aus Berlin, ob es Lockerungen in Sachen Corona-Schutz gibt. Wie die Lehrer im Kreis Soest über die Rückkehr zum Schulalltag denken, lesen sie hier

Coronavirus im Kreis Soest: Rückkehrer müssen in Quarantäne

Update, 15. April, 9.50 Uhr: Reiserückkehrer, die nach einem mehrtägigen, mindestens 72 Stunden dauernden Auslandsaufenthalt zurück nach Deutschland einreisen, sind verpflichtet, sich umgehend in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben. Dies ist eine bundesweit gültige Verordnung, unabhängig davon, von wo die Menschen zurückkehren. Der Krisenstab des Kreises weist darauf hin, dass alle Reiserückkehrer das Gesundheitsamt über ihre Quarantäne informieren müssen.

Die Pflicht zum Antreten einer Quarantäne gilt grundsätzlich. Denn aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Virus wurde die Ausweisung von speziellen Risikogebieten seitens des Robert-Koch-Instituts (RKI) zurückgenommen. 

Die entsprechende Verordnung des Landes legt im Einzelnen fest, dass Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren und dann nach Deutschland einreisen, sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben müssen und diese 14 Tage nicht verlassen dürfen. Sie müssen sich beim Gesundheitsamt melden. Das kann unter der Telefonnummer 02921/303060 geschehen.

Coronavirus im Kreis Soest: Ausnahmeregelung beachten

Die Regelung gilt nicht für Saisonarbeitskräfte oder Erntehelfer, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Bundesgebiet einreisen. Es gelten weitere Ausnahmen von der Verpflichtung zur Quarantäne, und zwar für Fälle, die das grenzüberschreitende Zusammenleben aufrechterhalten und die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens gewährleisten:

Ausgenommen sind vor allem Grenzpendler und Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind. Ausgenommen sind ebenso Personen, deren Tätigkeit notwendig ist zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und der Aufgaben des Staates, und jene, die einen triftigen Reisegrund haben. 

Darunter fallen vor allem soziale Gründe wie ein geteiltes Sorgerecht, dringende medizinische Behandlungen, Betreuung von Kindern, Pflege von Angehörigen, Beerdigungen, Hochzeiten und Ähnliches. Diese Ausnahmen gelten, ohne dass es einer von einer Behörde erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf.

Coronavirus im Kreis Soest:  Das war der Dienstag

Update, 14. April, 17.13 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Dienstag, 14. April 2020, Stand 16 Uhr, bei 315 und ist damit innerhalb eines Tages nur noch um zwei Fälle angestiegen.

192 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 19 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon elf auf Intensivstationen. Drei Personen waren im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen) 
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 26 (davon 4 genesen)
  • Geseke 37 (davon 23 genesen)
  • Lippetal 14 (davon 9 genesen)
  • Lippstadt 65 (davon 45 genesen)
  • Möhnesee 18 (davon 13 genesen)
  • Rüthen 12 (davon 6 genesen)
  • Soest 31 (davon 24 genesen)
  • Warstein 58 (davon 35 genesen und 3 Todesfälle) 
  • Welver 11 (davon 6 genesen)
  • Werl 19 (davon 8 genesen)
  • Wickede 5 (davon 4 genesen)

Coronavirus im Kreis Soest: Ungewöhnliche Idee aus Werl

Update, 16.07 Uhr: Die Wallfahrtsstadt Werl „geht“ in diesen Tagen sprichwörtlich neue Wege und lädt seit dem Osterwochenende zu einer „Geisterstadtführung“ in Etappen in Zeiten von „Corona“ ein.

Entdecken Sie Werl – die Stadt der Wallfahrt und des „Weißen Goldes“ heißt es auf der Startseite der Stadtverwaltung im Internet. Und weiter: Da das Coronavirus auch mehreren geplanten oder bereits gebuchten Stadt- und Themenführungen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, lädt die Stadtverwaltung ab sofort zu kleinen virtuellen Stationen in der historischen Altstadt ein. Los geht es mit der Wallfahrtsbasilika und dem Kreuzwegplatz. In den Folgetagen wird Sie Tobias Gebhardt einladen, ihn in den Kurpark und an andere Orte zu begleiten. Lassen Sie sich überraschen…

„Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, begrüßt Tobias Gebhardt die Zuschauer im ersten Clip. Die Idee sei entstanden, nachdem in der Corona-Krise immer häufiger Geisterspiele, Geisterkonzerte, Geisterlesungen und Geistergottesdienste – also Termine ohne Publikum direkt vor Ort - angeboten werden. „Wir als Stadtverwaltung möchten uns daran beteiligen, das kulturelle Leben weiterzuführen und laden daher ab heute zu einer ´Geisterstadtführung´ ein“.

Coronavirus im Kreis Soest: Fall in Reha-Klinik

Update, 14. April, 15.04 Uhr: Die Reha-Klinik Quellenhof in Bad Sassendorf hat ihren ersten Corona-Fall. Nach Angaben der Klinik wurde der Patient am 2. April aufgenommen. Corona-Symptome hatte er zu diesem Zeitpunkt keine, wurde aber aus anderen medizinischen Gründen isoliert auf einem Zimmer untergebracht. 

"Ein Kontakt zu anderen Patienten fand aufgrund der Isolierung des Patienten nicht statt. Am 9. April folgte die Verlegung des Patienten in ein Krankenhaus, welches am Abend des 12. April die Klinik Quellenhof über den positiven COVID-19-Befund informierte", heißt es in einer Mitteilung der Klinik. 
Durch die Isolation hatte der Patient lediglich sechs Kontaktpersonen unter den Mitarbeitern. Diese sind jetzt laut Kreis Soest in häuslicher Isolation und werden auf das Corona-Virus getestet.

Update, 14. April, 13.58 Uhr: Der diesjährige Bördetag wird im Mai nicht stattfinden. Das teilt jetzt offiziell die Wirtschaft- und Marketing-GmbH der Stadt Soest (WMS) mit. Das Stadtfest soll nach aktuellem Stand auf das Wochenende vom 31. Juli bis zum 2. August verlegt werden. Die Veranstaltung hätte ursprünglich vom 15. bis 17. Mai stattfinden sollen.

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Montag

Update, 13. April, 17.15 Uhr: Im Kreis Soest ist der dritte Todesfall der Corona-Pandemie zu beklagen. Am späten Ostersonntagabend ist ein mit dem Virus infizierter 85-Jähriger aus Warstein, der unter Vorerkrankungen litt, im dortigen Krankenhaus Maria Hilf verstorben. Die Kontaktpersonen des Verstorbenen wurden ermittelt und informiert, die erforderlichen Maßnahmen sind angeordnet. 

Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Montag, 13. April, Stand 16 Uhr, bei 313 und ist damit innerhalb eines Tages um zwei Fälle angestiegen. 180 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 13 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon acht auf Intensivstationen.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen) 
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 26 (davon 2 genesen)
  • Geseke 36 (davon 23 genesen)
  • Lippetal 14 (davon 9 genesen)
  •  Lippstadt 65 (davon 42 genesen)
  •  Möhnesee 18 (davon 12 genesen)
  •  Rüthen 12 (davon 6 genesen)
  • Soest 31 (davon 21 genesen)
  • Warstein 58 (davon 35 genesen und 3 Todesfälle) 
  • Welver 10 (davon 5 genesen)
  • Werl 19 (davon 7 genesen)
  • Wickede 5 (davon 3 genesen)

Update, 13. April, 15.03 Uhr: Athex gehört zu den Werler Unternehmen, die voll von der Corona-Krise getroffen wurden. Eigentlich sollte nächste Woche die komplette Produktions-Mannschaft Kurzarbeit machen. Nun bleibt dies zumindest einem Teil der Belegschaft erspart. Der Grund ist die große Nachfrage nach einem neuen Produkt, das Athex ab sofort produziert: Spuckschutzwände.

Update, 13. April, 00.29 Uhr: Verhältnismäßig ruhig war der Ostersonntag am Möhnesee. Trotz des wie erwartet guten Wetters strömten nicht so viele Ausflügler zu den ohnehin eingeschränkten Besucher-Hotspots, wie es in den Vorjahren der Fall war. 

Osterausflügler am Möhnesee

Während einzelne Spaziergänger und Familien auf dem Fahrrad sich an das Kontaktverbot hielten und den Feiertag in der Sonne verbrachten, gehörten die Straßen wieder einmal vor allem den Motorrädern.

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Sonntag

Update, 12. April, 18 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Sonntag, 12. April 2020, Stand 16 Uhr, bei 311 und ist damit innerhalb eines Tages nur um einen Fall angestiegen. 170 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 16 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon acht auf Intensivstationen. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen)
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 26 (davon 2 genesen)
  • Geseke 36 (davon 21 genesen)
  • Lippetal 14 (davon 8 genesen)
  • Lippstadt 65 (davon 40 genesen)
  • Möhnesee 18 (davon 12 genesen)
  • Rüthen 12 (davon 6 genesen)
  • Soest 31 (davon 18 genesen)
  • Warstein 58 (davon 33 genesen und 2 Todesfälle)
  • Welver 10 (davon 5 genesen)
  • Werl 17 (davon 7 genesen)
  • Wickede 5 (davon 3 genesen)

Update, 12. April, 13.15 Uhr: In Geseke mussten Beamte der Polizei eine schlimme Erfahrung machen: Zur Schlichtung eines Streites wurde eine Polizeistreife der Polizeiwache Lippstadt in der Nacht zu Ostersonntag um 0.28 Uhr nach Geseke zum Waldweg entsandt. "Hier trafen die Beamten im Treppenhaus auf einen 31-jährigen Lippstädter, der sich trotz eindeutiger Aufforderung, den gebotenen Sicherheitsabstand einzuhalten, widersetzte und der Anordnung nicht nachkam. Er kam den Beamten immer näher und hustete sie schließlich direkt mit den Worten an: 'Ich habe Corona! Das habt ihr jetzt auch!'"

Gegen den Lippstädter wurde ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffes und versuchter Köperverletzung gegen Polizeibeamte eingeleitet. "Weitere Ermittlungen müssen zeigen, ob der Mann aus Lippstadt tatsächlich mit dem Corona-Virus infiziert ist und, ob als Folge des Anhustens, sich die beiden Polizeibeamten angesteckt haben könnten", erklärte ein Polizeisprecher.

Update, 12. April, 12.54 Uhr: Bei diesem schönen Wetter und trotz Coronavirus wollen auch an Ostersonntag viele Menschen mal die eigenen vier Wände verlassen und an die frische Luft. Für Wanderer und Ausflügler zu beachten: Der Wildpark Völlinghausen ist derzeit gesperrt, Waldparkplätze werden zu Wohnmobilstellplätzen umfunktioniert.

Der Wildpark Völlinghausen ist derzeit gesperrt, Waldparkplätze werden zu Wohnmobilstellplätzen umfunktioniert.

Update, 12. April, 11.35 Uhr: Auf den ersten Blick konnte man meinen, es handelte sich um ein normales Platzkonzert – wären da nicht die Menschen gewesen, die ringsum standen und Atemschutzmasken trugen. Doch selbst ohne sie konnte - wer etwas näher hinsah - merken, dass noch etwas anders war an diesem Karsamstag: 

Update, 12. April, 11.32 Uhr: Der Lions Club Werl wird seine Preisverleihung "Junges Engagement" in den Herbst verschieben. Die Gewinner des mit 5.000 Euro dotierten Wettbewerbes zur Förderung und Anerkennungskultur von jungen Menschen in Werl, Wickede und Ense, die sich ehrenamtlich in sozialen, kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Initiativen und Vereinen einbringen, sollten ursprünglich am 12. Mai im Werler Kulturbahnhof ausgezeichnet werden.

Coronavirus im Kreis Soest: Preisverleihung verschoben

Aufgrund der noch nicht absehbaren Situation angesichts der Corona-Pandemie und den im Mai erforderlichen Kontaktbeschränkungen entschied sich der Vorstand des Lions Clubs für eine Verschiebung. In der engen und gemütlichen Atmosphäre des Kulturbahnhofes wären zur Preisverleihung weit mehr als 100 Menschen zusammengekommen. Das scheint derzeit noch nicht möglich.

Der Lions Club hofft, im November den passenden Rahmen für die Preisverleihung bieten zu können. So oder so werden dann die Preise aber sicher vergeben. Bis dahin bleiben alle eingereichten Bewerbungen bestehen. Gerne aber können Sich Projekte, die vom jungen Engagement leben, auch zwischenzeitlich an den Lions Club Werl (haserun@web.de) wenden, sich vorstellen und um Unterstützung nachfragen.

Update, 12. Ap ril, 9.54 Uhr: Seit über einer Woche ist die Website www.kreissoest-liefert.de online und schon 28.000 Mal aufgerufen worden. Sie informiert über 250 lokale Lieferdienste von Gastronomie, Einzelhändlern und weiteren Dienstleistern. „Wir freuen uns über die Resonanz und hoffen, die Zahl steigt weiter“, so Markus Helms, Geschäftsführer des Digitalen Zentrums Mittelstand (DZM). „Schließlich werden mit der Seite lokale Unternehmen in der Corona-Krise unterstützt“, ergänzt Dr. Dirk Drenk, zweiter DZM-Geschäftsführer.

Markus Helms und Dr. Dirk Drenk sehen in Kreissoest-liefert.de das Potenzial, auch in der Zeit nach Corona eine wichtige Informationsplattform für die Bürger des Kreises zu bleiben. „Wir überlegen, die Website noch weiter zu optimieren. Dann könnte jeder Gastronom seine Speisekarte selbst ändern oder aktuelle Lieferangebote einstellen“, erklärt Helms. „Wir wollen dazu aber noch die weiteren Zugriffszahlen nach Wiedereröffnung der Geschäfte und Restaurants abwarten“, so Dr. Dirk Drenk. Momentan sind die gastronomischen Lieferdienste bei den Usern am meisten gefragt.

Update, 12. April, 8.45 Uhr: Die Gefühle und Gedanken der Kinder kommen in Zeiten von Corona in den Fürbitten zum Ausdruck, die sie kürzlich für den Familiengottesdienst – übertragen aus dem Patroklidom in Soest – verfasst haben.

Das Gnadenbild von Maria in der Werler Basilika trägt den Beinamen „Trösterin der Betrübten“. Und Trost können derzeit viele Menschen gut gebrauchen. Wenige Meter entfernt vom Bildnis der Gottesmutter liegt das Fürbittenbuch. Es erlaubt einen Einblick in das Seelenleben der Gläubigen zum Osterfest.

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Samstag

Update, 11. April, 17.49 Uhr: Aktuell sind im Kreis Soest310 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 11. April, 16 Uhr). Damit ist die Zahl innerhalb eines Tages nur noch leicht um 5 Fälle angestiegen. 163 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 18 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon acht auf Intensivstationen. Zwei Personen waren mit COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

Die Anzahl der mit Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen), 
  • Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen), 
  • Ense 4 (davon 3 genesen), 
  • Erwitte 26 (davon 2 genesen), 
  • Geseke 36 (davon 20 genesen), 
  • Lippetal 14 (davon 8 genesen), 
  • Lippstadt 64 (davon 39 genesen), 
  • Möhnesee 18 (davon 11 genesen), 
  • Rüthen 12 (davon 5 genesen), 
  • Soest 31 (davon 18 genesen), 
  • Warstein 58 (davon 31 genesen und 2 Todesfälle), 
  • Welver 10 (davon 5 genesen), 
  • Werl 17 (davon 6 genesen), 
  • Wickede 5 (davon 3 genesen).

Update, 11. April, 16.45 Uhr: Was passt besser zu einem lauschigen Frühlingsabend als Live-Musik? Die gibt es heute um 19 Uhr mit dem Soester Trio "Beyond Merkur"- und das ohne Kontakt, streng nach allen Corona-Regeln, aber mit vollem Musikgenuss. Die Geschichte dahinter und den Link zum Konzert gibt es hier

Update, 11. April, 16.11 Uhr: Trotz Schließung den Menschen die Möglichkeit eröffnen, Bücher auszuleihen. Dieser Gedanke steht hinter einer Gemeinschafts-Aktion der Stadtbücherei Warstein-Belecke und den Hilfsorganisationen „Warstein solidarisch“ und „Belecke solidarisch“. „Wir haben einen Weg gefunden, wie Bücher kontaktlos ausgeliehen und zurückgegeben werden können“, freut sich Angelika Krüger, Leiterin der Stadtbücherei Warstein-Belecke.

Interessierte Nutzer der Stadtbücherei bestellen ihre gewünschten Bücher telefonisch montags, mittwochs und donnerstags 9 bis 14 Uhr unter 02902/2302 oder per E-Mail an a.krueger@warstein.de. Welche Bücher zur Ausleihe zur Verfügung stehen, kann man bequem über den Online-Katalog der Stadtbücherei Warstein-Belecke einsehen. „Selbstverständlich berate ich auch gerne telefonisch, wenn kein Internetzugang zur Verfügung steht“, so Angelika Krüger. Sie stellt auch Buchpakete zu Themenwünschen zusammen, beispielsweise Krimis oder Liebesromane oder auch Kinderbücher.

Angelika Krüger, Leiterin der Stadtbücherei, stellt gerne Buchpakete zu Themenwünschen zusammen.

Den Transport der Bücherpakete übernehmen die Hilfsorganisationen, die sich aktuell über viele Freiwillige freuen. „Warstein solidarisch“ beliefert die Ortsteile Warstein, Suttrop und Hirschberg, „Belecke solidarisch“ das Möhnetal, Belecke und sogar den Rüthener Ortsteil Drewer. Wichtig: Auch die Bücherübergabe erfolgt kontaktlos. Angelika Krüger: „Die Pakete werden an die Haustür geliefert, und die Boten freuen sich über ein freundliches Winken aus der Ferne. Wir sind sehr froh, dass sich durch gemeinsames Handeln diese Möglichkeit ergibt, denn für viele Menschen ist gerade in dieser Zeit das Lesen eine willkommene Abwechslung. Die Bücher können zurückgegeben werden, wenn die Bücherei wieder geöffnet ist. Sie werden automatisch verlängert. Mahngebühren entstehen nicht.“

Coronavirus im Kreis Soest: Schützen und Ortsvorsteher hissen Flaggen

Update, 11. April, 15.06: Der DORV-Laden in Möhnesee-Völlinghausen muss aufgrund der derzeitigen besonderen Umstände eine Woche länger als ursprünglich geplant schließen. Der Laden soll jetzt ab Dienstag, 21. April wieder für die Kunden geöffnet werden. Der DORV-Laden hatte schließen müssen, weil Teile des Personals selber in Quarantäne mussten.

Update, 11. April, 13.19 Uhr: „Es ist an der Zeit, allen Danke zu sagen.” Darin sind sich die Ortsvorsteher aller Ortsteile der Stadt Warstein einig und setzen in diesen Tagen ein besonderes Zeichen. An zentralen Stellen sind jetzt die jeweiligen Fahnen der Ortsteile gehisst worden.

Update, 11. April, 11.02 Uhr: Die Wirtschaft kämpft mit dem Virus. Die Not macht allerdings zahlreiche Geschäftsleute erfinderisch. Marco Barroso, Inhaber der "Primo"-Bar in Soest, beliefert die Kunden beispielsweise auch an diesem Wochenende wieder mit seinem neuen Cocktail-Taxi. Die aus Großstädten stammende Idee, ein Fahrzeug eben zur Theke umzubauen und damit Getränke nach Hause zu bringen, sei ganz spontan gekommen. Vor Ort werden die gewünschten Erfrischungen gemixt. Das kommt super an: „Auch hier wird das unglaublich gut angenommen. Wir sind an jedem Wochenende ausgebucht.“ Die Nachfrage ist sogar so groß, dass Barroso gerade ein zweites Cocktail-Taxi gebaut hat, um dem Andrang gerecht werden zu können. „Ich hätte nie gedacht, dass das so einschlägt“, sagt er. 

Währenddessen zieht auch der erste und bislang einzige Unverpackt-Laden des Kreises Soest, „Theo Tütenlos“ in Werl, nach gut drei Wochen ein erstes Fazit. Um trotz Corona verkaufen zu können, haben sich die Betreiber mit der "Kontaktlosen Kiste" etwas Besonderes einfallen lassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Coronavirus im Kreis Soest: Diese Regeln gelten 

Update, 11. April, 10.36 Uhr: Den Kreis Soest erwartet wieder ein warmes Wochenende mit viel Sonne - diesmal sogar um zwei Tage verlängert. Einige Leute fragen sich aufgrund der geltenden Kontaktsperre immer noch: Was darf ich, was nicht? Wie sieht es beispielsweise mit einem gemütlichen Grillabend mit ein paar Freunden im eigenen Garten am Samstagabend oder einer Feier im Kreis der Familie am Ostersonntag aus? Diese und andere Fragen beantworten wir hier.

Update, 11. April, 9.48 Uhr: Für viele Menschen gehört der Gottesdienst zum Osterfest wie die Allerheiligenkirmes zu Soest. Doch in Zeiten des Coronavirus ist der Besuch von Kirchen während Messen bekanntlich nicht möglich. Wir haben eine Übersicht aller Online-Ostergottesdienste erstellt - diese finden Sie hier.

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Freitag

Update, 10. April, 20.08 Uhr: „Sie brauchen uns doch.“ Das ist der Gedanke, der wohl allen Ehrenamtlichen des Kinder- und Jugendhospizdienstes im Moment durch den Kopf geht. Sie begleiten Kinder mit einer fortschreitenden lebensbedrohenden oder -verkürzenden Krankheit, verschaffen deren Eltern Raum für eine kleine Auszeit im oft anstrengenden Alltag und unternehmen etwas mit den Geschwistern. Doch in Zeiten von Corona müssen sie auf Abstand gehen und sich auf unbestimmte Zeit verabschieden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Update, 10. April, 17.24 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt am Karfreitag (Stand 16 Uhr) bei 305 und ist damit innerhalb eines Tages um zwölf Fälle angestiegen. 

Coronavirus im Kreis Soest: 158 Menschen wieder gesund

158 Menschen gelten inzwischen wieder als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 23 erkrankte Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon acht auf Intensivstationen. Zwei Personen sind an dem Coronavirus verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 

Die Anzahl der infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen)
  • Ense 4 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 26 (davon 2 genesen)
  • Geseke 32 (davon 18 genesen)
  • Lippetal 14 (davon 8 genesen)
  • Lippstadt 64 (davon 36 genesen)
  • Möhnesee 18 (davon 11 genesen)
  • Rüthen 12 (davon 5 genesen)
  • Soest 31 (davon 18 genesen)
  • Warstein 58 (davon 31 genesen und 2 Todesfälle)
  • Welver 10 (davon 5 genesen)
  • Werl 16 (davon 6 genesen)
  • Wickede 5 (davon 3 genesen)

Update, 10. April, 16.19 Uhr: Der Ruhrverband appelliert derzeit an alle Menschen in der Region, auf Ausflüge zu seinen Talsperren über die Osterfeiertage zu verzichten. Die Gemeinde Möhnesee hat derweil die Sperrungen, die seit dem vergangenen Samstag gelten, bis zum 19. April verlängert. Mehr dazu hier.

Update, 10. April, 14.58 Uhr: Viele Schützenfeste sind schon abgesagt, ob in diesem Jahr überhaupt welche gefeiert werden können, ist einstweilen noch fraglich. Dennoch: Etliche Schützenvereine hissen jetzt erst recht ihre Fahnen. Die Aktion "Ostern - Schützen sagen Danke" breitet sich auch unter den Schützenvereinen und Bruderschaften im Kreis Soest aus. 

Der Fahnenschmuck soll in einer Zeit, in der ein gemeinsamer Besuch der Gottesdienste nicht möglich ist, ein Zeichen setzen für eine starke Gesellschaft und einen starken Glauben, der helfen soll, dass in Krisenzeiten Herausforderungen gemeinschaftlich bewältigt werden. Mit den Flaggen soll zudem den Menschen Dank ausgesprochen werden, die im Einsatz sind, um mit ihrer Arbeit die Krise zu bewältigen.

Update, 10. April, 10.14 Uhr: Die am Dienstag genommenen 189 Abstriche in der Reha-Klinik Wiesengrund in Bad Westernkotten sind alle negativ. Das teilte jetzt das Soester Kreisgesundheitsamt mit. 

Getestet wurden 99 Mitarbeiter sowie 90 Patienten der Klinik, weil eine inzwischen stationär behandelte Patientin positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Die negativ getesteten 90 Patienten, die sich als Kontaktpersonen isoliert auf ihren Zimmern aufhalten mussten, durften nach Bekanntwerden ihrer Testergebnisse die Reha-Klinik verlassen und sich direkt nach Hause in die häusliche Quarantäne begeben. 

Coronavirus im Kreis Soest: Alle Abstriche negativ

Die 99 negativ getesteten Mitarbeiter müssen ebenfalls in Quarantäne: Die jeweils zuständigen Behörden wurden bereits vom Kreisgesundheitsamt Soest informiert. Die Quarantäne ist zunächst bis zum 19. April angeordnet. Bis zu diesem Datum gilt auch ein Aufnahmestopp für die Reha-Klinik.

Update, 10. April, 9.45 Uhr: Für die Blutspendetermine am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der kommenden Woche in der Stadthalle in Soest gibt es eine gravierende Änderung. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) setzt erstmalig das neue Terminreservierungsverfahren ein. Das Blutspenden soll dann nur mit einem vorher gebuchten Termin möglich sein. Immer wieder habe man die Rückmeldung erhalten, dass es auf Blutspendeterminen zu Wartezeiten gekommen sei, heißt es vom DRK. "In diesem Zusammenhang haben wir nun eine neue Möglichkeit entwickelt, wie es gelingen kann, unnötige Wartezeiten zu verhindern und den Terminablauf so im Sinne der Spender deutlich zu verbessern." 

Damit will das DRK auch den Anforderungen an die erhöhten Sicherheits- und Hygieneanforderungen bei der Blutspende in Zeiten des Coronavirus gerecht werden. "Wir verhindern lange Warteschlangen und erhöhen die Sicherheit für jeden Spender deutlich", ist das DRK überzeugt Für die Termine am 14., 15. und 16. April können Spender über die DRK-Blutspende-App oder auf dieser Internetseite ihren Wunsch-Termin reservieren. Auch Erstspender können sich dort informieren und anmelden.

Eine Blutspende ohne vorherige Terminreservierung wird bei den Terminen in der Stadthalle Soest dieses Mal nicht oder nur im Ausnahmefall und dann mit längerer Wartezeit möglich sein.

Update, 10. April, 8.30 Uhr: Gelungene Filmpremiere: Die Betreiber des Cineplex in Lippstadt haben das Autokino im Kreis Soest wieder aufleben lassen. 

Das Autokino erlebt in der Corona-Krise sein Comeback -  die Tickets für die Filmvorführungen in Lippstadt waren in Rekordzeit verkauft. 

Die Online-Tickets waren schnell vergriffen, die Besucher genossen die Filmvorführungen vom Autositz aus - trotz Corona-Krise und unter verschärften Bedingungen. Wir haben ein Video online! 

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Donnerstag

Update, 9. April, 17.19 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt heute (Stand 16 Uhr) bei 293 und ist damit innerhalb eines Tages um 10 Fälle angestiegen. 151 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 21 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon zehn auf Intensivstationen. Zwei Personen waren an COVID-19 verstorben. 

Die Anzahl der mit Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: Anröchte 4 (davon 2 genesen), Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen), Ense 4 (davon 3 genesen), Erwitte 24 (davon 2 genesen), Geseke 31 (davon 18 genesen), Lippetal 13 (davon 8 genesen), Lippstadt 61 (davon 36 genesen), Möhnesee 16 (davon 11 genesen), Rüthen 11 (davon 5 genesen), Soest 31 (davon 17 genesen), Warstein 56 (davon 28 genesen und 2 Todesfälle), Welver 10 (davon 4 genesen), Werl 16 (davon 6 genesen), Wickede 5 (davon 1 genesen).

Coronavirus im Kreis Soest: Dank an die Krankenhäuser

Update, 9. April, 14.55 Uhr: Um sich bei allen Mitarbeitern der beiden Soester Krankenhäuser für ihren täglichen Einsatz zu bedanken, hat sich auf Initiative von Beate Piepenbreier eine Gruppe von 60 Freunden und Bekannten aus Soest und Umgebung zusammen geschlossen und ein ganz besonderes Geschenk zusammen gestellt: Jeder Mitarbeiter von Marienkrankenhaus und Klinikum Stadt Soest hat ein kleines Schokoladen-Herz mit der Aufschrift "DANKE" erhalten. 

Das sind insgesamt mehr als 1300 Schoko-Herzen. „Damit möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen allen für Ihren so wichtigen, verantwortungsvollen Einsatz bedanken und unseren Respekt vor Ihrem Dienst, insbesondere bei der Bewältigung dieser enormen Herausforderung zum Ausdruck bringen“, erklärt Beate Piepenbreier in dem Anschreiben, das sie den Herzen beigefügt hat. 

Übergabe der Schokoherzen an das Marienkrankenhaus Soest Pflegedirektor Martin Krampe (links) und Beate Piepenbreier.

Gefertigt und verpackt wurden die kleinen Schoko-Präsente von der Konditorei Cafe Twin in Herzfeld. Damit unterstützt die Spender-Gruppe auch gleichzeitig den lokalen Einzelhandel. „Das war uns ebenfalls ein großes Anliegen, da den örtlichen Händlern derzeit viele Aufträge wegbrechen“, betont Piepenbreier. Stellvertretend und im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich die Unternehmensleitung des Klinikums sowie das Direktorium des Marienkrankenhauses bei Piepenbreier und ihren Freunden herzlich für dieses ganz besondere Geschenk bedankt.

Update, 9. April, 14.26 Uhr: Der Krisenstab des Kreises hat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eine operative Krisenstabsunterstützung aus Mitgliedern der Feuerwehren und Hilfsorganisationen eingerichtet. „Unsere Aufgaben bestehen insbesondere aus der Abholung und Verteilung der benötigten Schutzausrüstung für die Ärzte, Pflegeheime und Pflegedienste, um diese weiter handlungsfähig zu halten und der strategischen Vorplanung im operativen Bereich zur Gefahrenabwehr“, erläutert Kreisbrandmeister Thomas Wienecke. 

Vom Rettungszentrum aus werden alle operativen Maßnahmen koordiniert. „Dabei können wir auf die Hilfe der Hilfsorganisationen, des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehren zurückgreifen“, so Wienecke weiter. Um die Arbeit der Ärzte und Pflegeeinrichtungen im Kreis Soest zu unterstützen, hatte der Kreis Soest Gewerbetreibende, Unternehmen und Privatpersonen aufgerufen, vorhandene Schutzausrüstungen über ein Webformular auf www.kreis-soest.de/coronahilfe zu melden. Die Spenden, wie zum Beispiel Masken, Schutzanzüge, Handschuhe und Desinfektionsmittel, werden dann von den Hilfsorganisationen Deutsche-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Malteser Hilfsdienst (MHD) gesichtet, sofern sie geeignet erscheinen mitgenommen und in einem zentralen Lager zwischengelagert. „Der Krisenstab entscheidet dann nach festen Kriterien, welche Einrichtungen einen akuten, dringenden und nicht anderweitig zu befriedigenden Bedarf haben und mit den vorhandenen Spenden ausgestattet werden. Die Spenden werden also an andere weitergereicht“, betont Krisenstabsleiter Dirk Lönnecke. 

Feuerwehr und Hilfsorganisationen im Kreis Soest sammeln, kommissionieren und verteilen Schutzausrüstung.

Die Hilfsorganisationen haben sich das Kreisgebiet in drei etwa gleich große Bereiche aufgeteilt. „Insgesamt haben wir 20 Transportaufträge erhalten, die wir bereits abgearbeitet haben. Die DLRG hat zwölf Aufträge übernommen, das DRK drei und der MHD fünf“, zieht Jörn Hanisch vom Malteser Hilfsdienst eine erste Zwischenbilanz. Zwischenzeitlich wurden die Spenden auch bereits durch Helfer von DLRG, DRK und MHD mit Unterstützung des THW sortiert und für die Weitergabe an Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen verpackt. Die Verteilung in die Kommunen übernehmen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren. Trotz der hohen Anzahl an gespendeten Materialien sind insbesondere Masken und Schutzanzüge mittlerweile fast vollständig an die genannten Einrichtungen verteilt. Der Krisenstab des Kreises bittet deshalb weiterhin dringend um Spenden über das Formular auf www.kreis-soest.de/coronahilfe.

Update, 9. April, 14.10 Uhr:  Die Evangelische St.-Andreaskirchengemeinde in Soest-Ostönnen wird zu Ostern alle Senioren ab dem 80. Lebensjahr mit einem Ostergruß bedenken. Die Mitglieder des Presbyteriums gehen am Samstag oder Sonntag durch die Gemeinde und stellen den Senioren einen Ostergruß vor die Tür.

Gemeindesekretärin Nadine Teiner packt die Tüten mit Osterkerze, Osterei und Gruß von Pastor Kluft.

Am Ostersonntag wird vom Kirchturm der St.-Andreaskirche um 9.30 Uhr der Choral „Christ ist erstanden“ in alle vier Himmelsrichtungen erschallen. Danach lädt Pastor Volker Kluft für Sonntag die Gemeinde ein, einen Osterspaziergang zur Kirche zu machen. Dort können sich alle eine kleine Osterkerze und einen Ostergruß mit nach Hause nehmen oder ihn weiter in der Gemeinde verteilen.

Coronavirus im Kreis Soest: Ostergruß der Landrätin

Update, 9. April, 11.25 Uhr: In einem Ostergruß wendet sich Landrätin Eva Irrgang  per Video an die Bürger, appelliert aber vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie gleichzeitig, nicht nachzulassen und sich weiter an die Kontaktverbote zu halten. „Testen Sie bitte nicht alles aus, was trotz der Regelung noch möglich ist“, betont  Irrgang und verweist auf die Todesfälle und die gerade in den letzten Tagen kreisweit steigende Zahl von positiv getesteten Menschen.

Die Landrätin wörtlich: „Leider werden wir alle das Osterfest dieses Mal nicht so begehen können, wie wir es gerne hätten. Auch ich persönlich hatte mich schon sehr auf den Besuch meiner Enkelin gefreut. Ich werde sie jetzt nicht sehen können, weil die Zeiten eben so sind, wie sie sind.“ Das schöne Wetter, die Feiertage und die Osterferien reizten zwar zu der Frage, warum man zuhause bleiben solle. Das sei jedoch momentan der falsche Ansatz. „Ich kann nachempfinden, dass man jetzt, gerade zu Ostern, seine Verwandten, seine Bekannten, seine Kinder, seine Enkel, seine Großeltern gerne sehen möchte. Lassen Sie uns das alle zusammen auf den Sommer verschieben und dann alles nachholen. Ich glaube, dann wird’s genauso schön und wir brauchen uns anschließend keine Vorwürfe zu machen, dass wir vielleicht irgendwas verursacht haben, was wir später sehr, sehr bereuen müssten“, so die Landrätin.

In diesem Zusammenhang wiederholt auch Kreisdirektor Dirk Lönnecke als Leiter des Krisenstabes der Kreisverwaltung seinen Aufruf, über Ostern keine Verwandten und Freunde zu besuchen oder einzuladen. In Nordrhein-Westfalen seien Zusammenkünfte solcher Art in den eigenen vier Wänden rechtlich gesehen zwar nicht verboten. „Aber auch hier gilt der Appell, soziale Kontakte zu vermeiden. Wenn sich Menschen über einen längeren Zeitraum treffen, steigt das Ansteckungsrisiko enorm“, so Dirk Lönnecke. Gerade ältere und kranke Menschen seien bei einer Infektion besonders gefährdet. 

Update, 9. April, 10.19 Uhr: Die SO-Partei spendet im Zusammenhang mit der Corona Krise 5000 Euro an gemeinnützige Organisationen, die im Bereich der Stadt Soest tätig sind. „Wir wollen diejenigen Organisationen und Helfer unterstützen, die sich auch während der derzeitigen Krisensituation weiterhin um besonders benachteiligte Personengruppen in unserer Stadt kümmern“, schreibt dazu Fraktionssprecher Walter Raubaum. Jeweils 1 000 Euro spendet die Partei deshalb an die Soester Tafel, die Flüchtlingsberatung der Diakonie, die Sozialberatungsstelle der Perthes-Stiftung, die SEN und an das Soester Tierheim.

Gerade die kleinen, manchmal ehrenamtlich tätigen Organisationen erleben aktuell viele neue Hilfenachfragen. Gleichzeitig brechen ihnen zur Zeit die Hilfsmöglichkeiten und teilweise auch die Spenden weg. „Uns ist wichtig, dass gerade diese besonders für unsere ärmsten Mitbürger tätigen Organisationen ihre Arbeit fortführen können und auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter eine Anerkennung ihrer tollen Arbeit auch durch die Soester Politik erleben. Vieleicht findet die Aktion ja Nachahmer im politischen oder anderen Bereich“, hofft Raubaum.

Coronavirus im Kreis Soest: Videobotschaft des Soester Bürgermeisters

Update, 9. April, 7.35 Uhr: Mit einer vierten Videobotschaft wendet sich Bürgermeister Dr. Eckhardt Ruthemeyer in der Woche vor Ostern vor der Kulisse von Patroklidom und Petrikirche an die Bürger. Die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen lasse hoffen, dass die angeordneten Maßnahmen wirken. Dennoch zeige sich, dass die Ausbreitung des Coronavirus in Alten- und Pflegeheimen zu einem raschen Fallzahlanstieg führen kann. Dies sei für die Bewohner und ihre Angehörigen eine sehr schwierige Situation.Großer Dank gebühre in diesen Zeiten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

„Ich möchte heute auch an die Menschen denken, die sich derzeit um ihren Arbeitsplatz sorgen. Ich hoffe, dass die von den Parlamenten beschlossenen Hilfen bei den Bürgern ankommt“ sagt Ruthemeyer in seiner Botschaft und drückt seine Hoffnung darauf aus, dass es in der Zeit nach Ostern schrittweise zu Lockerungen der Auflagen kommt. Dazu sei es aber unerlässlich, mit der nötigen Disziplin alles zu tun, um die Ausbreitung des Coronavirus auch weiterhin einzudämmen. Mit Blick auf das bevorstehende Osterfest bat Ruthemeyer darum, die weiterhin geltenden Auflagen auch über die Osterfeiertage zu beachten.

Der Bürgermeister wirbt dafür, in diesen Tagen das Bewusstsein für die kleinen Dinge zu wecken, die sonst im Alltag untergehen und nennt als schönes Beispiel für nachbarlichen Zusammenhalt in schwierigen Zeiten ein gemeinsames Nachbarschaftssingen im Grabbeweg.

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Mittwoch

Update, 8. April, 17.34 Uhr:Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt am heutigen Mittwoch (Stand 16 Uhr) bei 283 und ist damit innerhalb eines Tages um 18 Fälle angestiegen. 140 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 16 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, davon mittlerweile schon acht auf Intensivstationen, fünf mehr als gestern. Zwei Personen waren an COVID-19 verstorben. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Die Anzahl der mit Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: Anröchte 4 (davon 2 genesen), Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen), Ense 4 (davon 3 genesen), Erwitte 24 (davon 2 genesen), Geseke 29 (davon 16 genesen), Lippetal 13 (davon 8 genesen), Lippstadt 60 (davon 36 genesen), Möhnesee 16 (davon 8 genesen), Rüthen 11 (davon 5 genesen), Soest 29 (davon 15 genesen), Warstein 52 (davon 26 genesen und 2 Todesfälle), Welver 9 (davon 4 genesen), Werl 16 (davon 5 genesen), Wickede 5 (davon 1 genesen).

Update, 8. April, 15.19 Uhr: Seit Anfang März steht das Infotelefon des Kreises Soest Bürgern für Fragen zum Thema Coronavirus zur Verfügung, auch am Wochenende. Über die Osterfeiertage ist das Infotelefon-Team ebenfalls erreichbar, und zwar am Karsamstag und Ostermontag, 11. und 13. April, jeweils von 10 bis 12 Uhr. Mittlerweile ist das Infotelefon in zwei Stufen organisiert: Das Infotelefon-Team nimmt die Anrufe entgegen und beantwortet allgemeine Fragen. Bei speziellen Fragen werden die Anrufer an ein medizinisches Team aus dem Gesundheitsamt weitervermittelt. Das Infotelefon Coronavirus des Kreises Soest ist montags, dienstags und mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 13 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr unter der Nummer 02921/303060 erreichbar. Bei medizinischen Fragen können sich die  Bürger an die zentrale Rufnummer der kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 richten. 

Coronavirus im Kreis Soest: Mann rastet bei Kontrolle aus

Update, 8. April, 14.37 Uhr: Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes Rüthen wurde am Dienstag gegen 16 Uhr von einem unbekannten Mann angegriffen. Der Ordnungshüter befand sich im Bibertal als er auf der abgesperrten Wiesenfläche hinter dem Gelände des Freibades einen Mann in Bezug auf sein Fehlverhalten zur Coronaschutzverordnung angesprochen hatte. Der Unbekannte ergriff daraufhin sein Fahrrad und flüchtete in Richtung der dortigen Brücke, welcher er aber nicht überqueren konnte. Er wendete nun sein Zweirad und fuhr in Richtung des Beamten. Hierbei bedrohte er den Mitarbeiter des Ordnungsamtes, dass dieser ihn bloß nicht anhalten solle, sonst würde er ihn töten. Da dieser seine Maßnahmen trotzdem durchführen wollte, schlug ihm der Unbekannte ins Gesicht und floh mit seinem Gefährt in Richtung Hankerfeld. Der Mann war circa 50 bis 60 Jahre alt und schätzungsweise 180 cm groß. Er trug zur Tatzeit eine blaue Jacke und eine weiße Kappe. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 02902/91000 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Update, 8. April, 9.38 Uhr: Auch der Schützenverein Enkesen-Paradiese bei Soest sagt wegen der Corona-Pandemie sein Schützenfest, das vom 1. bis 3. Mai gefeiert werden sollte, ab. „In den letzten Tagen haben wir noch versucht einen eventuellen Ausweichtermin im September zu finden, dies ist uns aber leider aufgrund von diversen Terminüberschneidungen nicht gelungen“, erklärt Henning Mohrs vom Vorstand der Schützen. 

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Dienstag

Update, 7. April, 17.29 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt am Dienstag, 7. April, Stand 16 Uhr, bei 265 und ist damit innerhalb eines Tages um fünf Fälle angestiegen. 129 Menschen gelten als genesen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 15 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, drei Personen sind intensivpflichtig. Zwei  menschen sind bislang an COVID-19 verstorben. Die Anzahl der mit Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: Anröchte 4 (davon 2 genesen), Bad Sassendorf 11 (davon 10 genesen), Ense 3 (davon 3 genesen), Erwitte 23 (davon 2 genesen), Geseke 26 (davon 15 genesen), Lippetal 12 (davon 8 genesen), Lippstadt – nach statistischer Bereinigung - 57 (davon 33 genesen), Möhnesee 16 (davon 8 genesen), Rüthen 10 (davon 4 genesen), Soest – nach statistischer Bereinigung - 26 (davon 14 genesen), Warstein 47 (davon 20 genesen und 2 Todesfälle), Welver 9 (davon 4 genesen), Werl 16 (davon 5 genesen), Wickede 5 (davon 1 genesen).

Die Fallzahlen von heute wurden statistisch bereinigt. Ursachen hierfür können beispielsweise falsche Laborergebnisse aufgrund von technischen Problemen oder zunächst dem Wohnort nicht korrekt zugeordnete Fälle sein.

Update, 7. April, 14.24 Uhr: Weil eine ehemalige Patientin der Reha-Klinik Wiesengrund in Bad Westernkotten positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, hat der Kreis Soest am heutigen Dienstagmorgen, 7. April, vorsorglich Abstriche bei allen 190 Mitarbeitern und Patienten veranlasst. Das Gesundheitsamt erwartet die Laborergebnisse in ein bis zwei Tagen. Vorsorglich wurde angeordnet, dass die derzeit 90 und Patienten isoliert auf ihren Zimmern bleiben und auch dort ihr Essen einnehmen. Bisher zeigen weder Patienten noch Mitarbeiter Krankheitssymptome.

Update, 7. April, 11.29 Uhr: Der Schützenverein Hattrop hat sein Schützenfest abgesagt. Eigentlich hätten die Hattroper vom 8. bis 10. Mai gefeiert, „nach reiflichen Überlegungen und ausgiebigen Diskussionen“ sehe man sich aber „schweren Herzens gezwungen, das komplette Schützenfest ersatzlos abzusagen“, teilt Vorsitzender Klaus Neise mit. In Anbetracht der aktuellen Lage und der Entwicklung sei derzeit nicht damit zu rechnen, dass sich die Lage nach dem 20. April derart bessert, dass eine Ausrichtung des Festes möglich wäre.

Update, 7. April, 10 Uhr: Die Älteren werden sich noch erinnern, was ein Autokino ist. jetzt erlebt diese Kombination aus Cinematografie und Automobilität eine Renaissance. Das Lippstädter Kino "Cineplex", das wie alle anderen Kinos seine Säle geschlossen halten muss, hat gestern abend die Genehmigung bekommen, auf dem Parkplatz der Hella-Werke an der Rixbecker Straße in Lippstadt ein Autokino einzurichten. 

Die Karten sind nur online erhältlich auf der Homepage des Cineplex Lippstadt ab heute 10 Uhr (www.cineplex.de/lippstadt). Der Barcode, der dann aufs Handy geschickt wird, wird durch die geschlossene Autoscheibe eingescannt. Auf Popcorn muss man verzichten, außer man bringt es selber mit, Getränke dürfen aber verkauft werden.  Die weiteren Spielregeln: Autofenster müssen geschlossen bleiben, nur jeder zweite Parkplatz wird besetzt, in jeden Auto dürfen nur zwei Personen sitzen, ausgenommen eigene Kinder. Einlass ist ab 19 Uhr, der Film beginnt mit Einsetzen der Dämmerung gegen 20.15 Uhr. Der Ton kommt per UKW-Frequenz ins Autoradio.

Auftakt ist am 9. April mit dem Film "Das perfekte Geheimnis", gefolgt von "König der Löwen" am 10. April. Alle weiteren Infos und Filme auf der Homepage des Kinos.

Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Montag

Update, 6. April, 20.12 Uhr: Im Kreis Soest gibt es 260 bestätigte Corona-Fälle, davon gelten 111 Menschen als genesen (Stand Montag, 16 Uhr). Das teilte der Kreis Soest am Montagabend mit. 

In den meisten Fällen sei der Krankheitsverlauf leicht. 18 Personen befänden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, drei Personen seien "intensivpflichtig". Zwei Personen sind nach Informationen des Kridesenstabs an Covid-19 gestorben

Die Anzahl der mit Coronavirus infizierten Personen verteilt sich laut Kreis Soest wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: Anröchte 4 (davon 2 genesen), Bad Sassendorf 10 (davon 10 genesen), Ense 3 (davon 3 genesen), Erwitte 20 (davon 2 genesen), Geseke 26 (davon 11 genesen), Lippetal 11 (davon 8 genesen), Lippstadt 58 (davon 28 genesen), Möhnesee 15 (davon 7 genesen), Rüthen 10 (davon 4 genesen), Soest 27 (davon 14 genesen), Warstein 47 (davon 13 genesen und 2 Todesfälle), Welver 9 (davon 4 genesen), Werl 16 (davon 5 genesen), Wickede 5 (davon 1 genesen). 

In Erwitte hatte es am Vortag noch 4 infizierte Personen gegeben. Der starke Anstieg ist nach Mitteilung des Kreises auf mehrere positive Tests in der Behinderten-Wohnstätte Von-Droste-Straße zurückzuführen.

Update, 15 Uhr: Im Kreis Soest ist der zweite Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen. Eine 91-Jährige aus Warstein, die mit dem Virus infiziert war und an Vorerkrankungen litt, ist am Montagmorgen im Marienhospital Arnsberg verstorben. Dies wurde heute dem Kreisgesundheitsamt mitgeteilt. Die 91-Jährige lebte zusammen mit ihrer Familie in Warstein und wurde von einem Pflegedienst betreut. Alle Kontaktpersonen sind bekannt und wurden durch das Kreisgesundheitsamt ermittelt, informiert und befinden sich in Quarantäne. 

Zudem gibt es 23 Infizierte in einer Behinderten-Wohnstätte: "In der Wohnstätte Von-Droste-Straße des Wohnstätten-Verbundes der Betreuen und Wohnen im Kreis Soest gGmbH in Erwitte, in der 23 Menschen mit Behinderungen leben, hat der Kreis am gestrigen Sonntag bei Bewohnern und Personal Abstriche veranlasst. Dem Gesundheitsamt waren vorher drei laborbestätigte Corona-Fälle aus der Einrichtung gemeldet worden. Die Tests erbrachten 20 positive Befunde", erklärte Kreis-Sprecher Wilhelm Müschenborn. 

Neben Bewohnern seien sieben Mitarbeiter infiziert. "Wir beauftragen Abstrichuntersuchungen je nach Lage vor Ort. Die Meldung positiver Fälle aus der Einrichtung war Anlass für uns zu handeln", erläutert Gesundheitsdezernentin Maria Schulte-Kellinghaus. Die Bewohner verteilen sich auf drei Ebenen im Haus. Der Bereich, aus dem die ersten beiden Fälle gemeldet worden waren, ist komplett betroffen. Er hat eine Schleuse bekommen. Das Betreten ist nur mit entsprechender Schutzausrüstung gestattet. Weitere Fälle auf den anderen Ebenen wurden auf den Zimmern isoliert. 

Zur Abstrichaktion fuhren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Auto vor. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden im Haus abgestrichen. Die betroffenen Bereiche waren bereits innerhäuslich isoliert worden. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte das Gesundheitsamt bereits angeordnet, sich privat und häuslich zu isolieren. Die Bewohner gehen bereits seit dem 14. März nicht mehr arbeiten, sind nur noch im Haus gewesen oder haben Spaziergänge in einer Eins-zu-Eins-Betreuung unternommen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde bereits seit diesem Zeitpunkt das Essen nicht mehr gemeinschaftlich eingenommen. Durch eigenes Personal aus weiteren Bereichen des Trägers soll sichergestellt werden, dass die Infizierten regelmäßig auf Symptome kontrolliert werden. Eine der ersten Personen, die positiv getestet worden waren, befindet sich in stationärer Behandlung. Der Kreis hat den Vorrat an persönlicher Schutzausrüstung für das Personal der Wohnstätte aufgestockt. Das Gesundheitsamt steht in engem Austausch mit dem Träger und stimmt alle notwendigen Maßnahmen mit diesem ab. 

Update, 12.50 Uhr: Die Besucher-Hotspots am Möhnesee bleiben auch unter der Woche geschlossen. Das teilte Bürgermeister Hans Dicke auf Anfrage mit. Die Sperrungen betreffen demnach weiterhin den Bereich der Staumauer, den großen Parkplatz an der Seetreppe in Körbecke und den oberen Parkplatz am Torhaus. 

Die soll am Montag geöffnet werden.

Diese Punkte waren am Samstag auf Anraten des Krisenstabs des Kreises Soest geschlossen worden. Jetzt wolle man diesen Zustand aufrecht erhalten – für eine „klare Linie“, so Dicke. Die Zufahrt zum ebenfalls gesperrten Möhnesee-Turm ist für Fahrzeuge wieder gesperrt, Fußgänger dürfen den Weg natürlich weiter nutzen. 

Auch der Möhnesee-Turm ist derzeit geschlossen.

Am Sonntag sei insgesamt nicht mehr viel los gewesen am Möhnesee – abgesehen von den „rappelvollen Straßen“, sagt Dicke. Das Ordnungsamt habe wenig zu tun gehabt.

Update, 11 Uhr: Die Feuerwehr Soest verschiebt ihren Tag der offenen Tür. Eigentlich hatte die Feuerwehr im traditionellen Zwei-Jahres-Turnus zum 1. Mai zu ihrer Wache am Florianweg eingeladen. Wegen der aktuellen Corona-Krise muss die Veranstaltung jedoch verschoben werden. "Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, doch es ist nur zum Wohle aller", erklärte die Feuerwehr. Wann der Tag der offenen Tür nachgeholt wird, könne aktuell noch nicht gesagt werden.

Update, 10.16 Uhr: Die Wertstoffhöfe im Kreis öffnen am Montag, 6. April, wieder. Das kündigt Jürgen Schrewe, Geschäftsführer der Entsorgungsbetriebe, an. Es sei eine Entscheidung des Krisenstabes gewesen. Angedeutet hat sich die Entscheidung bereits am Freitag. Grund: Viele seien jetzt zu Hause und wüssten nicht wohin mit Grünschnitt und Gerümpel. 

In einer Pressemitteilung bittet die ESG die Bürger darum, "nicht alle sofort am Montag zu den Annahmestellen zu fahren". Nur so könne die ESG einen geordneten Ablauf organisieren, sagt Dirk Conrady, Technischer Leiter der ESG. „Um den Ablauf zu beschleunigen, werden wir vorwiegend unkompliziert bei der Abrechnung auf Pauschalen zurückgreifen.“

Coronavirus im Kreis Soest: Wertstoffhöfe öffnen wieder

Die ESG hat auf ihren Anlagen zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen getroffen. „Wir wollen sowohl unsere Teams vor Ort als auch die Menschen optimal schützen, die mit ihren Abfällen zu uns kommen“, sagt ESG-Geschäftsführer Jürgen Schrewe.

Die aktuellen Öffnungszeiten der Entsorgungseinrichtungen für private Anlieferungen sind:

  • Abfallwirtschaftszentren Erwitte und Werl, Wertstoffhof Geseke, Kompostierungsanlage Soest montags bis freitags 8 bis 16.30 Uhr, samstags 8 bis 13.30 Uhr
  • Wertstoffhof Lippstadt montags bis freitags 7 bis 17 Uhr, samstags 7 bis 13 Uhr
  • Wertstoffhof Soest (Doyenweg) montags bis donnerstags 9 bis 16 Uhr, freitags 9 bis 17 Uhr, samstags 9 bis 13 Uhr
  • Wertstoffhof Warstein dienstags, mittwochs, freitags 9 bis 17 Uhr, samstags 9 bis 13 Uhr, jeden ersten Dienstag im Monat 11 bis 19 Uhr

Update 17.30 Uhr: Die aktuellen Zahlen für den Kreis Soest sind da: Das Gesundheitsamt weist - Stand Sonntag, 16 Uhr - 235 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus aus. 103 Patienten gelten bereits wieder als genesen. Nach wie vor liegt die Todesfallzahl im Zusammenhang mit einer Erkrankung bei 1. 15 Personen werden aktuell stationär behandelt, davon zwei intensivmedizinisch. Nach wie vor sind die meisten Krankheitsverläufe als leicht zu bezeichnen. 

Die nachgewiesenen Infektionen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:  

  • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
  • Bad Sassendorf 10 (davon 10 genesen)
  • Ense 3 (davon 3 genesen)
  • Erwitte 4 (davon 2 genesen)
  • Geseke 25 (davon 10 genesen)
  • Lippetal 9 (davon 8 genesen)
  • Lippstadt 55 (davon 23 genesen)
  • Möhnesee 14 (davon 6 genesen)
  • Rüthen 10 (davon 4 genesen)
  • Soest 25 (davon 14 genesen)
  • Warstein 47 (davon 13 genesen und 1 Todesfall)
  • Welver 8 (davon 3 genesen)
  • Werl 16 (davon 5 genesen)
  • Wickede 5 (davon 0 genesen)

  • Update, 5. April, 16.43 Uhr: Die Sperrmauer und viele Parkplätze am Möhnesee sind seit Samstag geschlossen. Viele Motorräder und Ausflügler hielt das heute nicht davon ab, hierher zu kommen. Wir haben gemeinsam mit Bürgermeister Hans Dicke beobachtet, was im Seepark los war. 

    Update, 4. April, 17.35 Uhr: Im Kreis Soest gibt es inzwischen 230 bestätigte Corona-Fälle, davon gelten 100 Menschen als genesen (Stand Samstag, 4. April, 16 Uhr). Das sind sechs Infizierte mehr als noch am Freitag.

    In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. 13 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, eine Person ist intensivpflichtig. Ein Mann ist unter der Woche an dem Coronavirus verstorben.

    Die Anzahl der mit dem Virus angesteckten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: 

    • Anröchte 4 (davon 2 genesen)
    • Bad Sassendorf 10 (davon 10 genesen)
    • Ense 3 (davon 3 genesen)
    • Erwitte 4 (davon 2 genesen)
    • Geseke 25 (davon 9 genesen)
    • Lippetal 9 (davon 8 genesen)
    • Lippstadt 55 (davon 23 genesen)
    • Möhnesee 14 (davon 6 genesen)
    • Rüthen 9 (davon 4 genesen)
    • Soest 25 (davon 13 genesen)
    • Warstein 45 (davon 13 genesen und 1 Todesfall)
    • Welver 7 (davon 3 genesen)
    • Werl 15 (davon 5 genesen)
    • Wickede 5 (davon 0 genesen)

    Update 16.55 Uhr: Kehrtwende am Möhnesee: Die Gemeinde hat die Sperrmauer am Samstag geschlossen. Wie Bürgermeister Hans Dicke gegenüber dem Anzeiger erklärt, habe der Krisenstab des Kreises Soest ihn um diese Maßnahme gebeten, weil es zuvor viele Beschwerden gegeben hatte. Auch der Parkplatz und die Zufahrt zum Seepark sind ab sofort dicht. "Fußgängern und Radfahrern ist es aber grundsätzlich noch möglich, in den Seepark zu kommen", so Dicke.

    Die Bürgergemeinschaft (BG) hatte in dieser Woche gefordert, den Besucherstrom zu reglementieren. Dicke lehnte dies ab und sagte, man wolle anstelle von Sperrungenauf verstärkte Kontrollen durch Ordnungsamt sowie Polizei setzen - die BG-Fraktion legte am Freitag einen politischen Antrag nach. 

    Für viele Touristen aus dem Ruhrgebiet, die einen Tagesausflug an den Möhnesee geplant haben, wird die Entscheidung am Samstag zu spät gekommen sein.

    Update, 16.14 Uhr: Die Fleischtheken der Supermärkte leeren sich allmählich. Es ist zu erwarten, dass am Abend viele Soester den Grill anschmeißen - hoffentlich nur den Regeln entsprechend.

    Update, 15.38 Uhr: In der Soester Fußgängerzone ist insgesamt wenig los - Geisterstadt konnte man das jedoch nicht nennen. Der Wochenmarkt war wieder den Umständen entsprechend gut besucht, auf dem Marktplatz waren später aber nur vereinzelt Menschen zu sehen, die sich in der Regel an die Kontaktsperre hielten. Das kontrollierte auch die Polizei.

    Die Polizei kontrollierte regelmäßig das Geschehen in der Innenstadt.

    Venezia öffnete am Samstag ab 13 Uhr wieder für den Verkauf von Eis zum Mitnehmen. Zwischenzeitlich bildeten sich lange Warteschlangen mit ausreichendem Abstand zwischen den Personen. 

    Venezia verkauft wieder Eis.

    Auch bei der Kuhbar nutzten manche Leute die Gelegenheit, sich ein Eis zu holen - bei dem sonnigen Wetter am Samstag kein Wunder. Spaziert und entspannt wurde vor allem auf den Bänken im Theodor-Heuss-Park.

    Ablenkung vom Corona-Alltag im Theodor-Heuss-Park.

    Update, 11.04 Uhr: Viele Supermärkte haben bereits früh auf die Corona-Pandemie reagiert und entsprechende Vorkehrungen getroffen. Die Veränderungen beim Einkauf werden immer deutlicher spürbar - ob Wagenpflicht, Abstandsmarkierungen auf dem Boden oder die Scheiben an den Kassen: Die Märkte treffen viele Maßnahmen, um ihre Mitarbeiter und auch die Kunden vor einer Infektion zu schützen. Wir haben uns beispielhaft in Warstein, Soest, Werl und Ense umgesehen und auf die Neuheiten in den Märkten geachtet. Mehr dazu lesen Sie hier.

    Update, 10.38 Uhr: Ein Lichtblick in Corona-Zeiten: Die Blutspende-Aktionen im Kreis Soest laufen seit ein paar Wochen herausragend gut. Nachdem das DRK in Welver zuletzt einen Rekord verzeichnet und sich am Möhnesee über ein "bombastisches Ergebnis" gefreut hatte, mussten nun in Ense sogar 50 freiwillige Blutspender nach Hause geschickt werden, weil die Zeit nicht mehr ausreichte. Ein Erfolg war der Termin aber trotzdem.

    Update, 10.14 Uhr: Das Coronavirus und die Schutzmaßnahmen beeinträchtigen auch den Kontakt zwischen Partnerstädten und -Gemeinden, das sagt Bernd Lück, Bürgermeister von Welvers Partnerstadt Ketzin an der Havel. Diese Kommune trifft es derzeit vor allem wirtschaftlich besonders hart, denn Ketzin lebt ähnlich wie die Gemeinde Möhnesee vom Tourismus. Der Austausch und das Miteinander der Kleinstadt und Welver liegen aktuell auf Eis.

    Coronavirus im Kreis Soest: Probleme bei Masken-Versand

    Update, 9.40 Uhr: In Zeiten der Corona-Pandemie werden Atemschutzmasken überall knapp. Immer mehr Menschen in der Region nähen daher selbst Behelfsmasken und geben diese gegen eine kleine Spende ab. Ein Ehepaar aus Bad Sassendorf wollte jetzt ebenfalls helfen, wurde aber von der Deutschen Post gestoppt.

    Update, 4. April, 8.55 Uhr: Gähnende Langeweile herrscht zurzeit auch auf den Sportplätzen und in den Hallen, die die Sportvereine des Kreises Soest sonst ausgiebig nutzen. „Bei uns steht das sportliche Leben gerade still“, sagt Ulrich Strunk, Vorsitzender des 1. SC Lippetal. Doch was bedeutet diese Situation aus wirtschaftlicher Sicht für die Vereine? Das lesen Sie hier.

    Update, 3. April, 17.36 Uhr: Im Kreis Soest gibt es, Stand 16 Uhr am Freitag, 3. April, 224 bestätigte Corona-Fälle, davon gelten 84 Personen als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um acht angestiegen.

    In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, 13 Patienten befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung - eine Person sei intensivpflichtig. Das sind drei mehr als am Dienstag, teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Eine Person sei demnach an dem Virus verstorben.

    Die Anzahl der bisher gemeldeten Fälle verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

    Anröchte 4 (davon 2 genesen), Bad Sassendorf 10 (davon 10 genesen), Ense 3 (davon 2 genesen), Erwitte 4 (davon 2 genesen), Geseke 25 (davon 8 genesen), Lippetal 9 (davon 5 genesen), Lippstadt 54 (davon 19 genesen), Möhnesee 13 (davon 6 genesen), Rüthen 9 (davon 4 genesen), Soest 24 (davon 12 genesen), Warstein 43 (davon 9 genesen und 1 Todesfall), Welver 7 (davon 2 genesen), Werl 14 (davon 4 genesen), Wickede 5 (davon 0 genesen)

    Update, 16.28 Uhr: Es wird heiß am Möhnesee - und das liegt nicht nur an dem erwarteten sonnigen Wetter am Wochenende. Der Streit um den Tourismus am See nimmt Fahrt auf: Nachdem Bürgermeister Hans Dicke die Forderung der Bürgergemeinschaft (BG), Parkplätze und möglicherweise auch den Seepark zu sperren, abgelehnt hatte, beantragt die BG jetzt auf politischer Ebene weitere Maßnahmen, „um Infektionsgefahren durch vermehrte Besucherzahlen zu unterbinden“. 

    Coronavirus im Kreis Soest: BG beantragt Sperrungen

    Ein qualifizierter Ausschuss solle alsbald dem Beschluss zustimmen, dass die bis dato von der Verwaltung getroffenen Maßnahmen als nicht ausreichend erachtet werden. Der Fraktionsvorsitzende Albert Prange und sein Stellvertreter Christian Wolf wollen, dass touristische Hotspots gesperrt und Parkplatzangebote verknappt werden. Die von Dicke bevorzugten Maßnahmen – Appelle an die Besucher und Kontrollen – reichten nicht aus, heißt es in einer Mitteilung der BG. Man wirke dadurch lediglich repressiv. 

    Die Fraktion wirft dem Bürgermeister zudem vor, durch die Präsentation des Möhnesees in der Lokalpresse und im Fernsehen als Touristikgemeinde, die Zahl der Seebesucher an den nächsten Schönwetter-Wochenenden noch zu erhöhen. Die BG habe die „grundsätzlich legitime Kritik der Verwaltung“ an dem ersten Vorstoß der Fraktion zur Kenntnis genommen. Politische Diskussionen seien jedoch öffentlich zu führen – „Befindlichkeiten treten hier zurück.“ Dicke äußerte sich zuvor „erstaunt und frustriert“ über das Vorgehen der BG.

    Update, 11.39 Uhr: Es bleibt dabei: Die touristischen Anziehungspunkte am Möhnesee, Sperrmauer und Seepark, sollen auch am Wochenende für Besucher geöffnet sein. Bürgermeister Hans Dicke kündigt aber verschärfte Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt an. Das sind die Gründe.

    Update, 3. April, 10.55 Uhr: In Arztpraxen und Zahnarztpraxen wird die Schutzausrüstung knapp. Im Soester Kreishaus und den anderen Kreishäusern in Südwestfalen gehen täglich Anrufe von Ärzten ein, die auf die schlechte Versorgungslage aufmerksam machen und dringend um Unterstützung bitten, heißt es in einer Mitteilung aus dem Soester Kreishaus. In einem Schreiben an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann weist Landrätin Eva Irrgang im Namen aller südwestfälischen Landräte auf die kritische Versorgungslage mit Schutzmaterialien für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte hin. Sie bittet um eine pragmatische und unbürokratische Lösung.

    Für die Krankenhäuser, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie die Einrichtungen der Eingliederungshilfe habe das NRW-Gesundheitsministerium mit Erlass vom 24. März die Ausstattung mit persönlicher Schutzausrüstung übernommen. Gleichzeitig sei aber festgelegt worden, dass niedergelassene Ärzte nicht aus diesen Lieferungen zu versorgen seien und eine gesonderte Verteilung über das Bundesministerium für Gesundheit und die Kassenärztlichen Vereinigungen vorgesehen sei. Doch offensichtlich seien weder die Kassenärztliche noch die Kassenzahnärztliche Vereinigung in dieser Hinsicht handlungsfähig, so die Landrätin.

    Eva Irrgang berichtet dem Minister, dass statt dessen in den Kreishäusern tagtäglich Anrufe und Mails der niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte eingehen, die eine Unterstützung bei der Ausstattung erwarteten. "Im Auftrag aller Landräte in Südwestfalen fordere ich Sie als zuständigen Minister auf, hier unverzüglich zu intervenieren und sowohl beim Bundesministerium für Gesundheit als auch den Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen auf die Notwendigkeit des sofortigen Handelns hinzuweisen, bevor hier vor Ort die Basisversorgung nicht mehr sichergestellt werden kann", appelliert die Landrätin an Minister Laumann.

    Coronavirus im Kreis Soest: 300 Helfer haben sich in Soest gemeldet

    Update, 3. April, 8.55 Uhr: Dem Aufruf zu unbürokratischer Nachbarschaftshilfe für Risikogruppen sind bislang mehr als 300  Soester gefolgt. Unter dem Motto "Soest solidarisch" bieten sie an, für ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen einzukaufen und anderweitige Besorgungen zu machen, um das Risiko einer Coronavirus-Infektion zu reduzieren. Unter Telefon 02921/1032212 nimmt die Stadt Soest sowohl Hilfsangebote als auch Hilfebedarf entgegen und koordiniert beides. Bislang haben sich elf Personen gemeldet und die Unterstützung genutzt. So lautet eine erste Zwischenbilanz aus dem Rathaus. Die Nachbarschaftshilfe hat also noch erhebliche Kapazitäten frei. 

    Weshalb die Nachfrage noch verhalten ist, lässt sich aus Sicht der Verwaltung nicht mit Sicherheit sagen. "Möglicherweise haben viele Betroffene Einkaufshilfe in der eigenen Familie und im Freundeskreis organisiert oder möchten auf das selbstständige Einkaufen nicht verzichten. Nach wie vor sollte das Infektionsrisiko in der Öffentlichkeit aber ernst genommen werden", sagt Stadtsprecher Thorsten Bottin. Wer einer der Risikogruppen angehört, sollte sich deshalb nicht scheuen, zum eigenen Schutz die 1032212 zu wählen.

    Coronavirus im Kreis Soest: Polizei muss einschreiten

    Update, 3. April, 8.40 Uhr: Vor allem jungen Leuten fällt es immer wieder schwer, sich an das Kontaktverbot zu halten. Die Polizei musste jetzt wieder in mehreren Fällen einschreiten - mit teuren Folgen für die Betroffenen. Am Donnerstag um 20.05 Uhr verständigte ein Zeuge die Polizei. Er hatte drei Jugendliche auf dem Gelände einer Kindertagesstätte in Lippstadt bemerkt. Bei Eintreffen der Polizisten flüchteten die Tatverdächtigen. Zwei 15 und 17-jährige Jungen konnten die Beamten jedoch im Nahbereich aufgreifen. Diese gaben auch den Namen ihres "Kumpels" bekannt. Dort wo die Jungen gestanden hatten, konnten die Polizisten einen Joint und ein kleines Tütchen mit Cannabis finden. Nach Angaben der Drei gehört es keinem von Ihnen. Bleibt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch da sie einen hohen Zaun zum Kindergarten überstiegen hatten. Auf die Frage was sie dort wollten antworteten sie: "Wir wollten dort eine Rauchen." Da sie das zu dritt machten, verstießen sie gegen das Infektionsschutzgesetz und müssen nun mit einem Bußgeld von 200 Euro  pro Person rechnen.

    Ebenfalls gestern machte eine Zeugin die Polizei um 16.55 Uhr auf eine Gruppe junger Leute im Bereich Zum Wiesengraben in Soest aufmerksam. Bei Eintreffen des Streifenwagens flüchteten die Jugendlichen zunächst. Sie konnten jedoch kurz darauf am Westfälischer-Friede-Weg angetroffen werden. Die Polizisten machten sie eindringlich auf die zur Zeit geltenden Regeln zum Infektionsschutz aufmerksam. Anschließend wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen die 14 bis 21 Jahre alten Jugendlichen geschrieben. Sie wurden angewiesen, sich räumlich voneinander zu trennen.

    Coronavirus im Kreis Soest: Weniger Neu-Infizierte am Donnerstag

    Update, 2. April, 17.43 Uhr:  Im Kreis Soest gibt es 216 bestätigte Corona-Fälle, davon gelten 70 Menschen als genesen (Stand Donnerstag, 2. April, 16 Uhr). Der Anstieg der Fallzahlen fällt damit relativ gering aus. Gestern wurden 214 Infizierte gezählt. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht. 12 Personen befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung, niemand ist jedoch intensivpflichtig. Ein Mann aus Warstein war gestern an COVID-19 verstorben. Die Anzahl der mit Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet: Anröchte 4 (davon 1 genesen), Bad Sassendorf 10 (davon 10 genesen), Ense 3 (davon 1 genesen), Erwitte 4 (davon 2 genesen), Geseke 24 (davon 6 genesen), Lippetal 9 (davon 3 genesen), Lippstadt 52 (davon 14 genesen), Möhnesee 13 (davon 6 genesen), Rüthen 9 (davon 4 genesen), Soest 22 (davon 11 genesen), Warstein – nach weiterer statistischer Bereinigung – 43 (davon 7 genesen und 1 Todesfall), Welver 6 (davon 2 genesen), Werl 12 (davon 4 genesen), Wickede 5 (davon 0 genesen).

    Update, 2. April, 17.08 Uhr: Der Naturpark Arnsberger Wald wird den Möhneseeturm in Abstimmung mit der Gemeinde Möhnesee ab Freitag, 3. April, für Besucher schließen. Zum Schutz der Besucher hatte das Ordnungsamt der Stadt Warstein den Lörmecketurm sowie den Skywalk Möhnetal bereits am Samstag, 21. März, gesperrt. 

    Der notwendige Abstand zwischen den Besuchern kann beim Turmauf- und abstieg sowie bei der Begehung des Skywalks nicht eingehalten werden. "Wir haben zunächst von einer Schließung des Möhneseeturms abgesehen, da bei einer angemessenen Besucherzahl die Möglichkeit gegeben ist, sich auf den einzelnen Ebenen aus dem Weg zu gehen. Dies ist aber bei dem starken Besucheraufkommen im Moment nicht gegeben und wird in Anbetracht der Ferien und des guten Wetters voraussichtlich in den kommenden Tagen zu Problemen führen", erläutert Jens Hoheisel, Geschäftsführer des Zweckverbandes Naturpark Arnsberger Wald. "In Abstimmung mit der Gemeinde Möhnesee werden wir daher auch den Möhneseeturm bis auf weiteres für Besucher schließen."

    Update, 2. April, 17 Uhr: Seit gut zwei Wochen stehen auf der Internetseite des Kreises Soest www.kreis-soest.de/coronahilfe Formulare bereit, über die sich inzwischen 281 Personen für die Spontanhilfe und 641 für die Nachbarschaftshilfe eingetragen haben, sechs Personen baten auf diesem Weg um Hilfe. Nun startet der Krisenstab des Kreises Soest erneut einen Aufruf, der sich diesmal explizit an freiwillige Helfer mit Qualifikationen im Bereich Pflege richtet. „Denn sollte sich die Lage weiter zuspitzen, ist die Unterstützung von Spontanhelfern insbesondere im medizinischen Bereich besonders wichtig. Diese Spontanhelferinnen und -helfer bieten im Katastrophenfall ihre Arbeitskraft an. Im Krisenstab haben wir nun entschieden, dass das Spontanhelfer-Formular um den Bereich Pflege erweitert wird, denn auch dieser Bereich benötigt im Ernstfall jede helfende Hand“, erklärt Kreisdirektor Dirk Lönnecke. 

    Ab sofort können sich nun auch freiwillige Helferinnen und Helfer mit einer pflegerischen Ausbildung, beispielsweise als Altenpfleger oder Altenpflegehelfer per Online-Formular als Spontanhelfer beim Kreis Soest registrieren. Die Bürger, die sich bereits registriert haben, brauchen dies natürlich nicht erneut machen.

    Da der Unterschied zwischen Spontanhilfe und Nachbarschaftshilfe nicht immer auf Anhieb klar ist, hier noch einmal eine Kurzerklärung: Spontanhelfer sind Personen mit medizinischer oder pflegerischer Qualifikation und entsprechender Erfahrung, die, falls sich die Lage im Kreis Soest weiter zuspitzen sollte, für die medizinische und pflegerische Versorgung im Kreisgebiet eingesetzt werden können – koordiniert vom Kreis Soest. Anstatt als Spontanhelfer könnten sie auch als Katastrophenschutzhelfer bezeichnet werden. Wichtig: Wer sich als Spontanhelfer meldet, darf kein Mitglied einer Feuerwehr oder einer Hilfsorganisation sein. Nachbarschaftshelfer sind Personen, die anderen Menschen bei täglichen Aufgaben, wie Einkäufen oder mit dem Hund spazieren gehen, helfen. Es sind keine medizinischen Vorkenntnisse nötig, sondern eher der Wunsch anderen Menschen zu helfen. Wer seine Hilfe anbieten möchte, als Spontanhelfer oder als Nachbarschaftshelfer, aber auch, wer Nachbarschaftshilfe benötigt, kann sich beim Kreis Soest per Online-Formular unter www.kreis-soest.de/coronahilfe oder auch per Infotelefon unter der Nummer 02921/303060 melden.

    Coronavirus im Kreis Soest: Gewinneinbruch bei Hella

    Update, 2. April, 10.17 Uhr:  Beim Licht- und Elektronikspezialisten Hella hat sich die Corona-Krise bereits im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Februar) bemerkbar gemacht. Umsatz und Ergebnis waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig, wie der Autozulieferer am Donnerstag im westfälischen Lippstadt bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Während die Erlöse um 4 Prozent auf rund 1,54 Milliarden Euro zurückgingen, brach der Gewinn unterm Strich um fast ein Viertel auf 51 Millionen Euro ein. 

    Hella hatte schon Mitte März mitgeteilt, dass die ursprünglich angepeilten Jahresziele aufgrund der Coronavirus-Pandemie verfehlt werden dürften. Die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 werde wegen nachlassender Kundennachfrage und möglicher Unterbrechungen der globalen Lieferketten voraussichtlich nicht erreicht. Die genaue Höhe der negativen Corona-Effekte ließe sich aber aktuell aufgrund der hohen Unsicherheiten nicht beziffern, hieß es nun. Konzernchef Rolf Breidenbach bezeichnete die Covid-19-Pandemie als "eine enorme Herausforderung" für die gesamte Autoindustrie. Er zeigte sich aber dennoch zuversichtlich, dass Hella die Krise meistern könne. Der Zulieferer leidet unter dem Produktionsstopp der Autobauer infolge der Virus-Krise und hatte schon zuvor die seit geraumer Zeit anhaltende Schwäche der Automärkte zu spüren bekommen.

    Update, 1. April, 18.18 Uhr: Im Kreis Soest gibt es, Stand 16 Uhr am Mittwoch, 1. April, 214 bestätigte Corona-Fälle, davon gelten 66 Personen als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um sieben angestiegen. 

    In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, 17 Patienten befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung. Das sind drei mehr als am Dienstag, teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Eine Person sei demnach an dem Virus verstorben.

    Die Anzahl der bisher gemeldeten bestätigten Corona-Fälle, inklusive der wieder genesenen Personen, verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

    • Anröchte 4 (davon 1 genesen)
    • Bad Sassendorf 10 (davon 10 genesen)
    • Ense 3 (davon 1 genesen)
    • Erwitte 4 (davon 2 genesen)
    • Geseke 24 (davon 6 genesen)
    • Lippetal 8 (davon 3 genesen)
    • Lippstadt 52 (davon 11 genesen)
    • Möhnesee 12 (davon 5 genesen)
    • Rüthen 9 (davon 4 genesen)
    • Soest 22 (davon 10 genesen)
    • Warstein 45 (davon 7 genesen und ein Todesfall)
    • Welver 6 (davon 2 genesen)
    • Werl 10 (davon 4 genesen)
    • Wickede 5 (davon 0 genesen)

    Bei zehn Personen waren die durch ein Labor zunächst als positiv gemeldeten Testergebnisse nicht korrekt. Entsprechend werden diese Personen nicht mehr unter den infizierten Personen gezählt und die Statistik wurde dahingehend korrigiert.

    Coronavirus im Kreis Soest: Video-Botschaft von Soests Bürgermeister

    Update, 17.45 Uhr: Zwischen allen Einschränkungen und schlechten Nachrichten infolge der Corona-Pandemie gibt es immer wieder auch Grund für Hoffnung, findet Soests Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer. So sind zehn der bislang positiv auf Corona getesteten 22 Personen in der Stadt mittlerweile wieder gesund. Die Krankenhäuser in Soest seien ihrerseits gut auf die Versorgung schwerkranker Infizierter vorbereitet, sie halten Betten für diese Menschen frei, von denen es zurzeit glücklicherweise noch keine Fälle mit Beatmungsbedarf gebe. 

    „Sie können sicher sein, dass die ärztliche Versorgung im Klinikum sichergestellt ist und natürlich alle Notfälle wie bislang sehr gut behandelt werden“, sagt Dr. Ruthemeyer in seiner wöchentlichen Videobotschaft an die Soesterinnen und Soester.

    Coronavirus im Kreis Soest: Erster Todesfall

    Update, 15.09 Uhr: Im Kreis Soest ist der erste Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu beklagen. Ein 82-Jähriger aus Warstein, der mit dem Virus infiziert war und an diversen Vorerkrankungen litt, ist in der Nacht zum 1. April im Krankenhaus Maria Hilf verstorben. „Wir sind tief betroffen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Wir trauern mit ihnen“, erklären Landrätin Eva Irrgang und der Warsteiner Bürgermeister Dr. Thomas Schöne in einer Mitteilung aus dem Kreishaus gemeinsam. Alle Personen, mit denen der allein lebende Senior Kontakt hatten, sind bekannt und wurden durch das Gesundheitsamt ermittelt und informiert. „Der erste Todesfall im Kreis Soest macht uns den Ernst der Lage noch einmal in einer besonders tragischen Weise klar. Dieses traurige Ereignis führt uns allen vor Augen, welche Konsequenzen das Virus für jeden einzelnen von uns haben kann“, so Landrätin Eva Irrgang. „Er mahnt uns alle zu einem noch konsequenteren Handeln und einem strikten Einhalten der verordneten Regeln und des Kontaktverbots. Das ist die Solidarität, die wir in dieser schweren Zeit brauchen und die jeder leisten kann und muss. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger: Halten Sie sich bitte unbedingt weiterhin an die Vorgaben und schützen Sie sich und die Menschen in Ihrem Umfeld vor Ansteckung.“

    Update, 1. April, 14.34 Uhr: Der DORV-Laden in Möhnesee-Völlinghausen schließt ab heute für zwei Wochen bis einschließlich Dienstag nach Ostern, 14. April, weil Mitarbeiter in Quarantäne sind.

    Coronavirus im Kreis Soest: Laden wegen Quarantäne zu

    Zum Schutz des Personals und der Kunden sei daher die vorübergehende Schließung notwendig. Dies gilt auch für den Sonntagsbackwarenverkauf sowie den Lieferdienst. Der Laden soll ab Mittwoch, 15. April, wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet sein.

    Update, 1. April, 11.33 Uhr: Das Infotelefon des Kreises Soest zum Thema Coronavirus ist unter der Telefonnummer 02921/303060 auch am kommenden Wochenende erreichbar: Am Samstag und Sonntag, 4. und 5. April, jeweils von 10 bis 12 Uhr. Unter der Woche ist das Infotelefon montags, dienstags und mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr, und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar. Die Bürger können sich auch an das „Bürgertelefon Coronavirus“ des Gesundheitsministeriums NRW richten, das montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr und samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr unter der Nummer 0211/91191001 erreichbar ist.

    Update, 1. April, 10.50 Uhr: Wie an jedem Morgen hat das NRW-Gesundheitsministerium vermeintlich aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus aus den 53 Landkreisen und kreisfreien Städten veröffentlicht. 15.999 bestätigte Infektionen und 169 Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie werden ausgewiesen, wie wir ja auch aktuell in unserem NRW-Ticker berichten.

    Am Beispiel des Kreises Soest wird hier einmal mehr deutlich, welch' gravierende Verzögerung es in der Kommunikation der Fallzahlen an das Ministerium gibt. Denn während der Krisenstab der Kreisverwaltung bereits gestern für den Stand 16 Uhr von 207 bestätigten Fällen berichtete, werden aus Düsseldorf satte 18 Stunden später (Stand 10 Uhr) "nur" 205 Fälle bestätigt.

    Coronavirus im Kreis Soest: BG Möhnesee übt massive Kritik

    Update, 1. April, 8.19 Uhr: Trotz Kontaktsperre herrschte an den vergangenen Schönwetter-Tagen am Möhnesee Gedränge. Insbesondere die touristischen Ziele Seetreppe und Staumauer waren stark frequentiert. 

    Die BG Möhnesee möchte diesem ihrer Ansicht nach gefährlichen Treiben jetzt einen Riegel vorschieben und bestimmte Bereiche notfalls ganz sperren.

    "Am vergangenen Wochenende, dem ersten nach Inkrafttreten der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen, waren enorme Besucherströme zu beobachten, Spaziergänger, Radfahrer, Motorräder und Autos. An und um die Parkplätze traten Besucher in Gruppen auf, von Krisensensibilität keine Spur", klagt Christian Wolf, Rechtsanwalt und stellvertretender Fraktionvorsitzender der BG Möhnesee. Demgegenüber seien die Gewerbetreibenden, insbesondere die Gastronomen, verpflichtet, ihre Betriebe zu schließen.

    Coronavirus im Kreis Soest: Möhneseer Verwaltung gefordert

    „Es ist diesen nicht zu vermitteln, auf nicht absehbare Zeit finanzielle Einbußen bis hin zum Existenzverlust zu erleiden, wenn wir mit unserer touristischen Infrastruktur nach wie vor Anlaufstellen bieten, bei deren Besuch die Regeln des Infektionsschutzes ad absurdum geführt werden“, sagt Wolf und fragt: "Kinderspielplätze werden geschlossen, warum gilt dies nicht zumindest an den Wochenenden für den Seepark und die Infrastruktur, wie Parkplätze und dergleichen, die das Entstehen eines erhöhten Personenaufkommens ermöglichen?" 

    Menschen zieht es raus in die Sonne: "Corona-Flucht" an den Möhnesee

    Widersprüche, dass städtische Zoos geschlossen werden, der Möhneseer Wildpark aber nach wie vor Besuchern offen steht, ließen sich kaum auflösen. Die BG Möhnesee fordert von der Verwaltung die Einleitung geeigneter Maßnahmen, um einen überörtlichen Besucherstrom zu reglementieren. Wolf: "Es geht auch um die Sicherheit der Einwohner Möhnesees."

    Coronavirus im Kreis Soest: Videosprechstunde am Marienkrankenhaus

    Update, 1. April, 7.38 Uhr: Das Marienkrankenhaus Soest führt jetzt den virtuellen Arztbesuch ohne Corona-Ansteckungsrisiko ein. Möglich machen es die Online-Sprechstunden. Den Anfang macht die Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.

    Ab Montag, 6. April, können Patienten mit (entzündeten) Wunden, Gesundheitsproblemen an der Hand oder tumorverdächtigen Gewebeveränderungen die virtuelle Sprechstunde nutzen. Vorher müssen - wie bei einem Termin für eine „echte“ Sprechstunde - einige Formalitäten mit dem Patienten abgeklärt werden. 

    Mit der Kamera seines Handys oder Tablets filmt der Patient dann zuhause jetzt das erkrankte Körperteil. Der Arzt sieht die gesendeten Bilder live an und kann anhand der Anamnese die weitere Diagnostik und Therapie planen. In der Online-Sprechstunde erläutert der Arzt dem Patienten am Bildschirm die weitere Behandlung.  Bei Bedarf können sich Patienten im Marienkrankenhaus unter der Telefon 2921/3917645 melden.

    Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Dienstag

    Update, 31. März, 17.33 Uhr: Im Kreis Soest gibt es, Stand 16 Uhr am Dienstag, 31. März, 207 bestätigte Corona-Fälle, davon gelten 62 Personen als genesen. Innerhalb eines Tages ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um 10 angestiegen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, 14 Patienten befinden sich aktuell allerdings in stationärer Behandlung. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit.

    Die Anzahl der bisher gemeldeten bestätigten Corona-Fälle, inklusive der wieder genesenen Personen, verteilt sich wie folgt auf die Kommunen im Kreisgebiet:

    • Anröchte 4 (davon 1 genesen)
    • Bad Sassendorf 10 (davon 10 genesen)
    • Ense 3 (davon 1 genesen)
    • Erwitte 3 (davon 2 genesen)
    • Geseke 22 (davon 5 genesen)
    • Lippetal 8 (davon 2 genesen)
    • Lippstadt 47 (davon 11 genesen)
    • Möhnesee 10 (davon 5 genesen)
    • Rüthen 10 (davon 2 genesen)
    • Soest 22 (davon 10 genesen)
    • Warstein 50 (davon 7 genesen)
    • Welver 6 (davon 2 genesen)
    • Werl 8 (davon 4 genesen)
    • Wickede 4 (davon 0 genesen)

    Update, 16.31 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium meldet ganz aktuell (Stand 16 Uhr) für den Kreis Soest 199 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Es ist aus der Erfahrung der letzten Tage und Wochen allerdings davon auszugehen, dass der Krisenstab des Kreises selbst in Kürze noch höhere Zahlen vermelden wird. Denn dort lag die Zahl der Fälle schon gestern bei 197.

    Coronavirus im Kreis Soest: Verzicht auf Gas- und Stromsperren

    Update, 12.43 Uhr: Angesichts der Coronavirus-Pandemie haben einige Energieversorger angekündigt, freiwillig vorübergehend auf Gas- und Stromsperren zu verzichten. Darüber hinaus gilt eine neue gesetzliche Vorgabe: Haushalte, die fortlaufende Zahlungsverpflichtungen wie die Abschläge für Strom und Gas nicht bedienen können, erhalten in der akuten Krise einen maximal dreimonatigen Zahlungsaufschub. 

    Das gilt jedoch höchstens bis zum 30. Juni und nur für Verträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden. Außerdem muss der Zahlungsverzug auf die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus zurückzuführen sein. Neben Energieverträgen gilt das auch für Wasser-, Telefon- und Internetverträge.

     „Auch wenn ein Zahlungsaufschub gewährt wird, bedeutete das keine Zahlungsbefreiung für die Kunden“, betont Holger Okken, Leiter der Beratungsstelle Soest der Verbraucherzentrale NRW. Spätestens wenn die Corona-Krise abklinge, könne im Energiebereich auch das Abdrehen der Gas- oder Stromversorgung wieder zum Thema werden. Er empfiehlt deshalb, bei Zahlungsschwierigkeiten den Energieversorger zu kontaktieren, die eigene Situation zu schildern und Lösungen zu besprechen

    Update, 31. März, 8.20 Uhr: Wegen der Einreisebeschränkungen fehlen in der Seniorenbetreuung bald tausende Arbeitskräfte aus Osteuropa, die betagte Menschen rund um die Uhr in den eigenen vier Wänden versorgen. Wir haben mit Betroffenen gesprochen, den Bericht lesen Sie hier.

    Coronavirus im Kreis Soest: "Arbeiten in der Krise"

    Update, 31. März, 8.08 Uhr: Unternehmen, die jetzt dringend Arbeitskräfte brauchen und Arbeitnehmer, die in Kurzarbeit sind und die damit verbundenen Einkommensverluste abfedern wollen, möchte die Arbeitsagentur Soest schnell und unkompliziert zusammenbringen. 

    Ziel der Kampagne "Arbeiten in der Krise" sei, in der derzeitigen Krise unterstützend tätig zu sein, heißt es von der Agentur. Durch die Corona- Pandemie fehlen in vielen Branchen wie im Lebensmittel-Einzelhandel oder in der Gesundheitsbranche viele Hände zur Unterstützung der Region. Gleichzeitig könnten viele Menschen, die beispielsweise in der Gastronomie oder im Textileinzelhandel beschäftigt sind, nicht arbeiten. Die Agentur für Arbeit will damit ganz neue Wege gehen.

    „Auf unkomplizierte Art und Weise bieten wir die Gelegenheit, Ihr Stellen- bzw. Jobangebot als auch Ihr Arbeitsgesuch aufzunehmen und Sie miteinander in Verbindung zu bringen“, wird Andreas Goesmann, Projektmitarbeiter der Agentur für Arbeit Meschede-Soest, in einem Schreiben der Agentur zitiert. Durch Neuregelungen ab dem 30. März können Bezieher von Kurzarbeitergeld durch eine Nebentätigkeit in systemrelevanten Bereichen ihre Leistung aufstocken

    Diese Regelungen soll helfen die Verluste durch Kurzarbeit auszugleichen. Die Informationen erfolgen ausschließlich über digitale Wege, da die Arbeitsagenturen zurzeit persönlich nicht aufgesucht werden können. Arbeitgeber können ihren Bedarf mit einem einfachen Formular melden. Bewerber tragen in dem Online-Formular lediglich ihren Namen und die Mail-Adresse sowie die Branche und den Ort ein, in dem sie arbeiten möchten. Sie bekommen dann Stellen nach ihren Vorstellungen per Mail zugestellt. Nähere Informationen finden sich auf: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/meschede-soest/content/1533736204108

    Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Montag

    Update, 30. März, 17.47 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt am Montag, 30. März, Stand 16 Uhr, bei 197 und ist damit innerhalb eines Tagesum 16 Fälle angestiegen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, 16 Patienten befinden sich allerdings in stationärer Behandlung.

    55 Personen konnten mittlerweile als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Damit verteilen sich die bisher gemeldeten bestätigten Fälle wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 4, Bad Sassendorf 10, Ense 3, Erwitte 3, Geseke 22, Lippetal 7, Lippstadt 44, Möhnesee 10, Rüthen 10, Soest 22, Warstein 46, Welver 6, Werl 8, Wickede (Ruhr) 2.

    Update, 15.32 Uhr: Das Beratungsangebot der Handwerkskammer zum Thema Coronavirus wird stark nachgefragt.  400 Handwerker, Unternehmer und Auszubildende hätten sich schon allein seit Freitag bei de Hotline der Kammer gemeldet. Den stärksten Beratungsbedarf gab es zu den Themen NRW-Soforthilfe und Förderanträge, Kurzarbeit, Öffnungsrichtlinien, Weiterbeschäftigungen sowie Hygienemaßnahmen im Unternehmen. Alle Informationen zu Hotlines und weiteren Fragestellungen zur Corona-Krise unter www.hwk.do.de.

    Update, 14.45 Uhr: Landrätin Eva Irrgang wird morgen (Dienstag, 31. März) wieder an ihren Arbeitsplatz im Soester Kreishaus zurückkehren. Für die Landrätin endet damit die zweiwöchige Zeit in häuslicher Quarantäne, die sie antreten musste, nachdem ein Mitglied des Krisenstabes der Kreisverwaltung positiv auf das Coronavirus getestet worden war.  

    Update, 14.29 Uhr: Die Corona-Krise belastet die Landwirtschaft: Viele land- und gartenbauliche Betriebe stehen vor dem Problem, dass ihnen Saisonarbeitskräfte für Pflanz- und Pflegearbeiten und insbesondere für die kommende Spargel- und Erdbeerernte fehlen. In einigen Betrieben fehlt es außerdem an fachlich qualifizierten Mitarbeitern für Feld und Stall. Der Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen hat daher einen Aufruf an die Studenten gerichtet, sich auf einen der vielen freien Jobs zu bewerben. Darüber hinaus sind in Einzelfällen auch ungelernte Kräfte willkommen.  

    Viele Studenten der Agrarwirtschaft arbeiten bereits in der Praxis und sind damit besonders geeignet, da sie die Branche kennen und „Anpacken in der Landwirtschaft“ für sie selbstverständlich ist. Der Studienbetrieb ist bis zum 19. April eingestellt und wird ab dem 20. April höchstwahrscheinlich in digitaler Form aufgenommen werden.

    Coronavirus im Kreis Soest: Jetzt 193 Infizierte

    Update, 12.32 Uhr:  Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist weiter gestiegen. Nach Angaben  des NRW-Gesundheitsministeriums (Stand 30. März, 10 Uhr) sind im Kreis Soest 193 Personen infiziert, 12 mehr als gestern. Am Nachmittag wird der Kreis Soest weitere Zahlen und Details veröffentlichen.

    Update, 11.49 Uhr: Sorgen bereiten die in den vergangenen Wochen aufgetretenen „Hamsterkäufe“ von Toilettenpapier nicht nur denen, die keine Vorräte gelagert haben, sondern auch den Abwasserfachleuten vom Ruhrverband: Der Mangel an Klopapier könnte nämlich dazu verleiten, zu Alternativen wie Küchenpapier, Papiertaschentüchern oder feuchten Hygienetüchern zu greifen und diese über die Toilette zu entsorgen. Anders als herkömmliches Toilettenpapier lösen sich diese Tücher jedoch im Abwasser nicht auf, sondern verknoten sich in der Kanalisation zu meterlangen Zöpfen, die schlussendlich die Pumpwerke des Ruhrverbands lahmlegen.

    Dann müssen die Störungsteams ausrücken, um die Verstopfung händisch zu beseitigen und das Pumpwerk wieder in Gang zu bringen. Die Beschäftigten auf den Betriebsanlagen des Ruhrverbands arbeiten jedoch derzeit im rollierenden Zweischichtbetrieb, um Infektionsketten so gut wie möglich zu unterbinden und die Entsorgungssicherheit zu gewährleisten. Es sind daher aktuell weniger Mitarbeiter zeitgleich im Einsatz als sonst. „Gerade in der jetzigen Situation sollten wir alle durch unser Verhalten dazu beitragen, dass der Betrieb unserer wasserwirtschaftlichen Anlagen reibungslos funktioniert und unsere Beschäftigten in den reduzierten Betriebsteams nicht noch mehr Arbeit haben“, appelliert der Vorstandsvorsitzende Prof. Norbert Jardin daher an die Bevölkerung. Zwar werden aktuell noch keine Störungen aus den Pumpwerken gemeldet, doch kann sich die Situation bei unsachgemäßem Gebrauch von Papierrolle, Hygienetuch und Co. ganz schnell ändern.

    Coronavirus im Kreis Soest: Hilfe für die Arbeitsagentur

    Update, 11.10 Uhr: Die Regionalagenturen werden ab sofort die Bundesagentur für Arbeit im Hinblick auf die Erstberatung zum Thema Kurzarbeitergeld entlasten. Interessierte Unternehmen erhalten erste Informationen zu den Voraussetzungen und dem Verfahren bei der Regionalagentur. Die Voraussetzungen für Kurzarbeit sind, dass der Arbeitsausfall mit Entgeltausfall wirtschaftliche Ursachen hat oder auf einem unabwendbaren Ereignis beruht. Beispielsweise, wenn Zuliefererteile aus China fehlen oder eine Schließung des Betriebs nach behördlicher Anordnung erfolgte. Wegen des hohen Beratungsbedarfes von Unternehmen unterstützt die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland nun die Arbeitsagentur Meschede-Soest in der Klärung erster Fragestellungen zum Thema Kurzarbeitergeld und dem notwendigen Anzeigeverfahren. Ansprechpartner sind montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 02921/303499 Ursula Rode-Schäffer und Thomas Henke.

    Update, 30. März, 11 Uhr: Die Polizei im Kreis Soest zieht auch nach dem Wochenende eine positive Bilanz in Sachen Kontaktverbot. Bis auf wenige Ausnahmen mussten die beamten nicht einschreiten. Am Samstag gegen 16.20 Uhr, wollte die Polizeisieben Jugendliche auf einem Sportplatz in Lipperbruch in der Richthofenstraße kontrollieren. Als die Jugendlichen den Streifenwagen sahen, liefen sie weg. Vier von ihnen konnten die Beamten dennoch festhalten. Gegen alle wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Kontaktverbot geschrieben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde gegen 0.35 Uhr eine Gruppe von sieben Personen im Milchweg in Wippringsen angetroffen. Auch sie erhielten Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Kontaktverbot. Am Sonntag, gegen 12.30 Uhr wurden in Schmerlecke circa 14 Teilnehmer an der Soester Straße in einem früheren Tanzlokal angetroffen. Die Räume werden zurzeit zu einer Art Kirche umgebaut. Nach eigenen Angaben wollten die Teilnehmer dort beten. Die Beamten erläuterten den Anwesenden die Tragweite der aktuellen Krise und die damit verbundenen Kontaktverbote. Daraufhin verließen sie das Gebäude. Auch hier wurde eine Anzeige gefertigt.

    Coronavirus im Kreis Soest: Das war der Sonntag

    Update, 29. März, 17.52 Uhr: Die Fallzahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet lag am Sonntag bei 181 und ist damit innerhalb eines Tages um 11 Fälle angestiegen. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, 17 Patienten befinden sich allerdings in stationärer Behandlung.

    42 Personen konnten mittlerweile als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Damit verteilen sich die bisher gemeldeten bestätigten Fälle wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 4, Bad Sassendorf 10, Ense 3, Erwitte 3, Geseke 22, Lippetal 7, Lippstadt 43, Möhnesee 10, Rüthen 7, Soest 21, Warstein 36, Welver 5, Werl 8, Wickede (Ruhr) 2.

    Update, 29. März, 16.16 Uhr: Blutspenden in Zeiten des Coronavirus: Die aktuelle Situation scheint zahlreiche Werler animiert zu haben, zur Blutspende zu gehen. Sehr groß war der Andrang an der Stadthalle.

    Der Werler Blutspendebeauftragte Michael Bäcker war mit den ersten beiden Tagen mehr als zufrieden. Am Donnerstag und Freitag kamen insgesamt 380 Blutspender in die Werler Stadthalle. „Das war ein sehr gutes Ergebnis“, freute sich Michael Bäcker. 25 Blutspender kamen an den Tagen zum ersten Mal.

    Im Januar erschienen an allen drei Tagen 390 Spender. Diese Zahl lässt Michael Bäcker hoffen, dass er Montag die 500er Marke knackt. Am Montag, 30. März, gibt es von 17 bis 20.30 Uhr noch mal die Möglichkeit zur Blutspende in der Stadthalle. Am 3. April ist die Blutspende von 17.30 bis 20.30 Uhr in der Schützenhalle Holtum.

    Update, 29. März, 15.10 Uhr: Es geht um das Schützen. Und um die Schützen. Beides kombiniert die Werler Ärzteschaft nun in dem Bemühen, einen Mundschutz so umfangreich wie möglich unters Werler Volk zu bringen. Ab Montag können Bürger eine der kochfesten Masken per Telefon bestellen; sie werden dann von Schützen geliefert.

    Update, 29. März, 13.35 Uhr: In Soest gibt es offensichtlich immer mehr Einzelhändler, die Kindern, die in Begleitung der Eltern das Geschäft besuchen wollen, den Eintritt verwehren. Dabei berufen sich die Geschäftsleute auf eine Anordnung des Ordnungsamtes der Stadt Soest, die wiederum auf den Erlass der Landesregierung vom 22. März basiert.

    Die Stadt Soest stellt jedoch klar, dass es ein diesbezügliches Zutrittsverbot für Kinder im Stadtgebiet nicht gibt. Gleichwohl können die Betriebe ihrerseits Einschränkungen oder Kontrollen per Hausrecht ausüben.

    Update, 29. März, 13.10 Uhr: Damit der Rettungsdienst des Kreises Soest auch weiterhin für die Bevölkerung da sein und helfen kann, hat Hans-Peter Trilling, der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Soest, Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeordnet. Das Rettungsdienstpersonal hat sich während der Einsätze mit einer Atemschutzmaske und einer Schutzbrille zu schützen. Trilling: "Für manche mag das verstörend wirken. Es gibt bei unseren derzeitigen Einsätzen entsprechende Reaktionen. Wir wollen aber nicht verunsichern, sondern uns angesichts der Corona-Pandemie schützen. Deshalb weisen wir noch einmal auf diese wichtige und unerlässliche Schutzmaßnahme für unser Personal hin."

    Update, 29. März, 12.07 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium meldet für den Kreis Soest inzwischen 176 bestätige Coronavirus-Fälle. Diese Zahlen gab das Ministerium am Sonntag (Stand 11.30 Uhr) auf Grundlage der Meldungen der Kreisgesundheitsämter an.

    Coronavirus im Kreis Soest: Das war die Lage am Samstag (28. März)

    Update, 28. März, 19.56 Uhr: Die Gemeinde Wickede (Ruhr) hat sich am Samstagabend über ihre Facebookseite zu den ersten beiden bestätigten Coronavirus-Fällen in ihrem Zuständigkeitsbereich geäußert, ohne aber Details zu nennen. 

    Der Wickeder Bürgermeister Martin Michalzik hat sich am Samstagabend zu den ersten beiden bestätigten Coronavirus-Fällen in Wickede geäußert.

    "Ich wünsche allen Erkrankten baldige Genesung, Ihnen, Ihren Angehörigen und uns allen Kraft, Geduld und Zuversicht", wird der Wickeder Bürgermeister Martin Michalzik zitiert.

    Update, 28. März, 18.25 Uhr: Zuhause wollten viele Menschen bei dem sonnigen Wetter am Samstag offensichtlich nicht bleiben. Hunderte von Ausflüglern genossen am Nachmittag die milden Temperaturen am Möhnesee. 

    Coronavirus im Kreis Soest: Hunderte fahren zum Möhnesee

    Viele nahmen Platz auf den Bänken an der Seetreppe in Körbecke, viele spazierten am Seeufer entlang oder über die Talsperre in Günne. Radler, Skater und Läufer machten sich auf die Strecke. Unterwegs waren vor allem zahlreiche Motorradfahrer aus der gesamten Region. An den bekannten Treffpunkten rund um den See waren immer wieder Gruppen von Bikern anzutreffen, die ins Gespräch über dies und das vertieft waren. 

    Weil es ja nicht ausdrücklich verboten ist, nutzten auch viele Leute aus Hagen, aus Unna, Warendorf oder dem tiefsten Sauerland das schöne Wetter für eine Ausfahrt mit dem Auto. Die für Publikum freien Plätze und die Wege rund um den See waren insgesamt allerdings nicht überfüllt. Der Sicherheitsabstand wurde mal mehr und mal weniger eingehalten.

    Update, 28. März, 17.32 Uhr: Der Kreis Soest hat am späten Samstagnachmittag mitgeteilt, dass es im Kreisgebiet - Stand 16 Uhr - 170 bestätigte Corona-Fälle gibt. Damit sei die Fallzahl gegenüber dem Vortag um 14 angestiegen

    "In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, 18 Patienten befinden sich allerdings in stationärer Behandlung. 34 Personen konnten mittlerweile als gesund aus der Quarantäne entlassen werden", so der Kreis unter Bezug auf den Krisenstab der Kreisverwaltung.

    Wickede (Ruhr) hat jetzt auch die ersten beiden Fälle. Die bisher gemeldeten bestätigten Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest:

    • Anröchte 4
    • Bad Sassendorf 10
    • Ense 3
    • Erwitte 3
    • Geseke 21
    • Lippetal 7
    • Lippstadt 43
    • Möhnesee 10
    • Rüthen 6
    • Soest 20
    • Warstein 30
    • Welver 5
    • Werl 6
    • Wickede (Ruhr) 2

    Update, 28. März, 16.01 Uhr: Jetzt hat es mit Michael Grossmann auch den ersten Bürgermeister im Kreis Soest erwischt. Der 71-jährige Werler ist doch mit dem Coronavirus infiziert. Das hat ein dritter Test ergeben. Alle Infos dazu hier.

    Update, 28. März, 14.30 Uhr: Die Börde shoppt und werkelt - und lenkt sich damit vielleicht auch ein bisschen ab von den Einschränkungen durch das Coronavirus. 

    In einer langen Schlange warten die Kunden dieses Soester Baumarkts darauf, dass sie ihn betreten dürfen.

    Das Wetter fordert es auch förmlich heraus: Gartenarbeit ist angesagt, die Gartencenter und Baumärkte haben am Samstag Hochkonjunktur. Dort gelten allerdings auch Beschränkungen, mancherorts regeln Sicherheitsdienste die Anzahl an Besuchern. Die Menschen tragen es mit Fassung und stehen an. 

    Nur noch mit Einkaufswagen bewaffnet darf man in dieser Lebensmittelladen - der Wagen garantiert eine Mindestdistanz zwischen den Kunden. Andersorts gelten auch andere Regeln.

    Einkaufsregeln gibt es übrigens mittlerweile in fast allen Geschäften, die noch aufhaben. Der Anzeiger berichtete unlängst aus einem Markt in Ense. Auch die meisten Läden in Soest haben gewisse Regeln aufgestellt.

    Update, 28. März, 12.45 Uhr: Reisen ist derzeit ja ohnehin nur gut begründet möglich. Daher und zum Schutz aller Beteiligten sind auch die Reisezentren in den Bahnhöfen der Börde geschlossen. 

    Automaten sind weiterhin im Betrieb, außerdem stehen den Reisenden natürlich auch die Online-Services zur Verfügung.

    Update, 28. März, 11.22 Uhr: Die Regierung hat gestern beschlossen, dass die Abitur-Prüfungen trotz der derzeitigen Schulschließungen aufgrund des Coronavirus stattfinden sollen. Die Termine werden in NRW verschoben. Während einige Schüler im Kreis Soest das für "moralisch nicht vertretbar" halten, begrüßen die heimischen Rektoren die Entscheidung.

    Update, 27. März, 21 Uhr: Muss die Möhne-Sperrmauer dicht gemacht werden? Das steht nun durchaus zur Diskussion.

    Update, 27. März, 17.40 Uhr: Jetzt gibt es detailliertere Zahlen für den Kreis Soest: Die Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle im Soester Kreisgebiet liegt am Freitag, 27. März 2020, Stand 16 Uhr, bei 156 und ist damit innerhalb eines Tages um 15 Fälle angestiegen. "In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf leicht, 18 Patienten befinden sich allerdings in stationärer Behandlung. 28 Personen konnten mittlerweile als gesund aus der Quarantäne entlassen werden", teilte der Krisenstab der Kreisverwaltung am späten Nachmittag mit. 

    Coronavirus im Kreis Soest: Die Kommunen und ihre Erkrankten-Zahlen

    Damit verteilen sich die bisher gemeldeten bestätigten Fälle wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 3, Bad Sassendorf 10, Ense 3, Erwitte 3, Geseke 21, Lippetal 7, Lippstadt 37, Möhnesee 10, Rüthen 6, Soest 20, Warstein 25, Welver 5, Werl 6.

    Immer noch Corona-frei bleibt damit die Gemeinde Wickede. Für Bürgermeister Dr. Martin Michalzik ist das aber kein Grund, jetzt übermütig zu werden. 

    Update, 27. März, 16.43 Uhr: Laut Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums sind im Kreis Soest - Stand 27. März, 16.30 Uhr - 153 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Eine genaue Aufschlüsselung, in welcher Kommune es wie viele Erkrankte gibt, wird im Laufe des späten Nachmittags erwartet.

    Update, 27. März, 16 Uhr: Die Gottesdienste werden in der Soester Krypta des Patrokli-Domes von den Priestern des Pastoralverbundes gefeiert, sie werden täglich per Livestream im Internet unter www.pr-soest.de übertragen. Die Zeiten sind: Sonntags um 11 Uhr, werktags um 18 Uhr, samstags um 9 Uhr. Am heutigen Freitag (27. März) wird um 18 Uhr zunächst per Link auf die Übertragung des päpstlichen Ostersegens „Urbi et orbi“ aus Rom verwiesen; die Hl. Messe aus der Domkrypta schließt sich unmittelbar an.

    Coronavirus im Kreis Soest: Schutzausrüstung für Pflegepersonal

    Update, 27. März, 13.20 Uhr: Ob Bund, Land oder Kommunen, auf allen Ebenen wird intensiv daran gearbeitet, in der Corona-Krise die Versorgung der Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegewesen mit Schutzausrüstung für das Personal zu gewährleisten und auch in den kommenden Wochen sicherzustellen. Daneben melden sich auch Gewerbetreibende und Unternehmen, die eine solche Ausstattung für ihre Geschäftstätigkeit vorhalten und helfen wollen. 

    Um diese Hilfsbereitschaft zu bündeln, hat der Kreis ein Webformular online gestellt. Es können auf diesem Weg Materialspenden in Aussicht gestellt werden. Die mit Hilfe des Webformulars auf www.kreis-soest.de/coronahilfe eingehenden Meldungen werden geprüft. Wenn die angebotenen Schutzausrüstungen, zum Beispiel Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel, geeignet erscheinen, werden sie mit Hilfe der Hilfsorganisationen abgeholt. 

    Dr. Arne Dahlhoff, Leiter des Versuchs- und Bildungszentrums Landwirtschaft Haus Düsse, stellte bereits Masken, Handschuhe und Infektionsschutzanzüge zur Verfügung. Die Schutzausrüstung wurde von Mitarbeitern der DLRG-Ortsgruppe Erwitte abgeholt.

    Die Materialspenden sind ausdrücklich nicht für Zwecke des Kreises gedacht. Es wird eine Liste erstellt, welche Einrichtungen einen akuten, vordringlichen und vor allem anderweitig nicht zu befriedigenden Bedarf haben. Ausschließlich und streng an diesen Kriterien orientiert entscheidet der Krisenstab über die Weitergabe, die mit Hilfe der örtlichen Feuerwehren organisiert wird. Der Rettungsdienst des Kreises wird Kontingente als schnelle Hilfe an die Abstrichzentren und Arztpraxen verteilen.

    Coronavirus im Kreis Soest: Keine Ansteckungsgefahr am Behandlungszentrum

    Update, 27. März, 13 Uhr: Das Corona-Behandlungszentrum am Riga-Ring läuft und wird seinen Standort dort auch behalten. Warum die Fachleute dagegen keine Bedenken haben und warum Kunden der umliegenden Märkte nicht fürchten müssen, sich anzustecken, lesen Sie hier.

    Update, 27. März, 11.27 Uhr: Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe richtet einen Spendenaufruf für Schutzmasken an Industrie und Einzelhandel: Der Verband vermutet, dass in vielen Nagelstudios, Tattoo-Studios, bei Lackierern oder Schreinern womöglich noch Schutzmasken vorrätig sein könnten, die diese Unternehmen aktuell nicht benötigen. 

    Auf der anderen Seite sei in vielen Arztpraxen die Schutzausrüstung mittlerweile knapp, zum Teil sogar bereits vergriffen. Der Nachschub laufe trotz großer Bemühungen nur schleppend. Der Hausärzteverband möchte daher die Ärzte und ihre Praxisteams vor Ort unterstützen, damit sie die Versorgung der Patienten weiter bestmöglich leisten können. Das Team des Hausärzteverbandes holt gespendete Masken, je nach Standort, entweder direkt ab oder organisiert die Weiterverteilung an Praxen oder Behandlungszentren vor Ort. 

    Unternehmen, die Masken spenden möchten, können sich bei Claudia Diermann unter Telefon 02303/ 94292-100 oder per E-Mail unter claudia.diermann@hausaerzteverband-wl.de melden.

    Coronavirus im Kreis Soest: Einigen ist die Kontaktsperre egal

    Update, 27. März, 10.23 Uhr: Einige haben schon die Nase voll von der Kontaktsperre. Nach anfangs eher ruhigen Tagen musste die Polizei jetzt häufiger zum Strafzettel greifen. Ein Überblick: In Soest wurden am Donnerstag gegen 12 Uhr drei Männer im Alter von 31 bis 51 Jahren am Bahnhof auf die Kontaktsperre hingewiesen. Gegen 13.45 Uhr standen sie aber wieder zu dritt zusammen, woraufhin die Polizeibeamten jedem eine Anzeige (200 Euro) mit auf den Weg gaben.

    In Welver wurde am Donnerstag gegen 18.15 Uhr die Bestreifung eines Polizeibeamten zur Überwachung des Kontaktverbotes auf dem Parkplatz der Bördehalle für einen 19-jährigen Autofahrer zum Verhängnis. Er befand sich mit zwei weiteren Personen in dem Wagen. Nachdem der Beamte den 19-jährigen Lippetaler ansprach, fiel ihm der süßliche Geruch im Wagen auf. Im Fahrzeug befanden sich kleinere Tütchen mit Betäubungsmitteln. Diese wurden sichergestellt. Ein Drogenvortest bei dem Autofahrer verlief positiv, worauf der Polizeibeamte eine Blutprobe anordnete.

    In Warstein-Hirschberg fanden am Donnerstag gegen 19.30 Uhr drei junge Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren im Rodelweg die Idee des Grillens am Lagerfeuer gut. Auch hier fertigte die Polizei drei Anzeigen.

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 1 Uhr wurde die Polizei über vier Personen im Alter von 18 bis 55 Jahren informiert, die sich verdächtig in der Straße Wisor in Warstein-Allagen aufhielten. Hier war der Grund die versuchte Rückgabe eines zuvor gekauften Autos, das der Käufer beanstanden wollte. Neben der Nichteinhaltung des Kontaktverbotes erhielt zudem ein 20-jähriger Mann aus der Gruppe eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz. Er hatte den Wagen mit nicht zugelassenen Autokennzeichen zurück gebracht, einen Führerschein hatte er auch nicht.

    Update, 27. März, 9.55 Uhr: Dass es wegen der Kontaktsperre in diesem Jahr keine Osterfeuer geben wird, dürfte jedem klar sein. Was aber machen die Veranstalter dieser Brauchtumsfeiern mit dem ganzen Strauchschnitt, der sich mancherorts schon auf den Feldern türmt und nicht angezündet werden darf? 

    "Üblicherweise werden Osterfeuer als Brauchtumsveranstaltung genehmigt. Damit bilden sie eine Ausnahme von dem grundsätzlichen Verbot, Pflanzenschnitt abzubrennen. Da diese Ausnahmeregelung nun entfällt, gilt die grundsätzliche Untersagung des Abbrennens von pflanzlichen Abfällen – insbesondere im privaten Bereich", stellt die Stadt Soest in einer Mitteilung klar. Sollte dies in Einzelfällen zu Problemen führen, weil bereits Grün- und Strauchschnitt aufgeschichtet wurde und gleichzeitig die Kompostierungsanlagen und Wertstoffhöfe im Kreisgebiet für Privatanlieferungen geschlossen sind, bemüht sich die Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten um individuelle Lösungen in Absprache mit den Veranstaltern von Osterfeuern. Die Veranstalter können sich in dieser Angelegenheit unter Telefon 02921/103-2112 oder per E-Mail bei  j.weinelt@soest.de melden.

    Coronavirus im Kreis Soest: So sieht es in den Praxen aus

    Update, 27. März, 8.30 Uhr: Die Hausärzte sind im Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front. Wir haben in Praxen im Kreis Soest nachgefragt, wie dort jetzt der Alltag aussieht und was Patienten jetzt wissen müssen. Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

    Update, 27. März, 8.19 Uhr: Trotz Coronavirus: Auf Baustellen laufen viele Arbeiten weiter. "Die Baubranche im Kreis Soest arbeitet mit einem Großteil ihrer Kapazität weiter", bilanziert Friedhelm Kreft von der Gewerkschaft BAU Westfalen Mitte-Süd. 2620 Beschäftigte zählt die Baubranche im Kreis Soest. „Viele haben in den letzten Tagen zugepackt und machen das auch weiterhin", sagt Kreft. Die Baubranche zeige sich in der Corona-Krise insgesamt deutlich Immuner gegen die Krise als viele andere Branchen. Damit leisteten die Beschäftigten einen entscheidenden Beitrag zur Stützung der regionalen Wirtschaft. Zugleich appelliert der Gewerkschafter an die Arbeitgeber, die strikte Einhaltung der Hygieneregeln sicherzustellen. Große Frühstücksrunden im Baucontainer seien aktuell ebenso tabu wie die Fahrt im vollbesetzten Bulli zur Baustelle. Jede Baufirma müsse hier ihren eigenen Pandemie-Plan erstellen. „Gesundheit steht an oberster Stelle. Der Mindestabstand, eine ganze Zollstocklänge, müsse auch auf dem Bau gelten. Sollte das bei speziellen Arbeiten nicht gehen, müsse der Chef spätestens dann auch Masken und Schutzhandschuhe bereitstellen. 

    Coronavirus im Kreis Soest: Das war der 26. März

    Update, 26. März, 19.40: Flatterband, Acrylglas und Wagenzwang. Um Abstände einzuhalten, lassen sich Supermärkte einiges einfallen. In einem Markt in Ense beispielsweise sind jetzt sogar Bierkästen vor der Wursttheke aufgereiht, um Kunden auf Distanz zu halten. Wie das funktioniert und welche Ideen die Marktbetreiber noch haben, lesen Sie hier.

    Update, 26. März,19.29 Uhr: In Werl haben viele große Firmen für ihre Mitarbeiter bereits Kurzarbeit angemeldet. Einige sind optimistisch, die Krise überstehen zu können, andere sehen ganz schwere Zeiten aufziehen. Wir haben uns bei den Unternehmen umgeschaut. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

    Coronavirus im Kreis Soest: Jetzt 141 Infizierte

    Update, 26. März, 17.23 Uhr: Die Zahl bestätigten Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet ist von Mittwoch auf Donnerstag, 26. März, Stand 16 Uhr, um 20 angestiegen, und zwar von 121 auf 141 Fälle. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Damit verteilen sich die bisher gemeldeten bestätigten Fälle wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 2, Bad Sassendorf 10, Ense 3, Erwitte 3, Geseke 19, Lippetal 7, Lippstadt 33, Möhnesee 10, Rüthen 6, Soest 18, Warstein 20, Welver 5, Werl 5.

    Mittlerweile sind auch einige Patienten wieder genesen. Genaue Zahlen dazu liegen aber noch nicht vor, erklärt die Kreisverwaltung auf Nachfrage. Das liege daran, dass noch nicht alle Krankenhäuser im Kreis die Zahlen entlassener Patienten weiterleiten. Das werde sich aber in den kommenden Tagen ändern, erklärt Kreis-Sprecher Wilhelm Müschenborn. Dann werde der Kreis regelmäßig auch die Zahlen der genesenen Patienten veröffentlichen.

    Update, 26. März, 14.20 Uhr: Bei der Agentur für Arbeit Meschede-Soest heißt es im Moment „alle Mann an Bord“. Die Zahl der Anrufe von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite ist derzeit auf ein Vielfaches angestiegen. Die Arbeitsagentur hat deshalb verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Erreichbarkeit sicherzustellen. So wurden kurzfristig Vermittler, Berufs- und Rehaberater geschult, um die telefonische Beratung zum Thema Kurzarbeitergeld vornehmen zu können, denn hier sei der Beratungsbedarf derzeit am höchsten, sagt Oliver Schmale, Chef der Arbeitsagentur. 

    Betriebe mit Fragen rund um das Thema Kurzarbeitergeld können telefonisch unter 0800/4555520 mit der Agentur Kontakt aufnehmen. Die Bundesagentur für Arbeit hat unter www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit alle wichtigen Informationen zusammengestellt. Die Antragsstellung kann nach telefonischer Anzeige bei der Arbeitsagentur auch online vorgenommen werden. Die Arbeitsagentur Meschede-Soest ist weiterhin für den öffentlichen Publikumsverkehr nicht zugänglich. Alle Geschäftsstellen sind aber für Arbeitnehmer zusätzlich unter der lokalen Telefonnummer 02921/106200 erreichbar. Hiermit soll die Arbeitnehmerhotline (0800/4555500) entlastet werden. 

    Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Diese Termine müssen auch nicht telefonisch abgesagt werden. Eine Arbeitslosmeldung kann online über www.arbeitsagentur.de gestellt werden, eine persönliche Meldung ist zur Zeit nicht erforderlich. Die Familienkasse ist weiterhin für alle Anliegen unter Telefon 0800/4555530 erreichbar.

    Coronavirus im Kreis Soest: Bauern bangen um die Ernte

    Update, 26. März, 13.55 Uhr: Lange hatte es so ausgesehen, als könnte es Sonderregelungen zur Einreise ausländischer Saisonkräfte für die Landwirtschaft geben, seit gestern sind die Grenzen aber ausnahmslos dicht. Dieser Beschluss der Bundesregierung wird die heimischen Landwirten vor große Probleme stellen. Das sagt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Soest, Josef Lehmenkühler. „Durch die Entscheidung des Bundesinnenministers, die Einreise von ausländischen Saisonarbeitskräften aus Drittstaaten vollständig zu verbieten, fehlen die Arbeitskräfte auf den Höfen.“ 

    Erdbeeren werden oft von Saisonkräften geerntet. Können die nicht einreisen, droht die Ernte zu verfaulen.

    Erfreut seien die heimischen Erdbeer- Obst- und Gemüsebetriebe über das Angebot vieler Menschen, die durch die fehlenden Saisonarbeitskräfte entstandenen Lücken zu schließen. „Doch der Ausfall erfahrener und eingearbeiteter Kräfte in so großer Zahl lässt sich nicht ohne Weiteres folgenlos ausgleichen“, sagt Lehmenkühler. Viele osteuropäische Arbeitskräfte kämen seit Jahren auf „ihre“ Höfe: „Sie kennen die Arbeitsabläufe, arbeiten Vollzeit und stehen der gesamten Saison zur Verfügung“. 

    Würden jetzt wenige Vollzeitarbeitskräfte durch viele einheimische Teilzeitkräfte auf den Höfen ersetzt, sei das zudem aus Gründen des Infektionsschutzes äußerst problematisch. Und auch für die Saisonarbeitskräfte und ihren Familien, die auf das Geld angewiesen seien, bedeute es erhebliche finanzielle Einbrüche. Es sei nicht hinnehmbar, dass Nahrungsmittel auf dem Feld verderben würden, weil sie nicht geerntet werden könnten.

    Coronavirus im Kreis Soest: 2000 Schutzmasken vom Busunternehmen

    Update, 10.45 Uhr: Das Busunternehmen Regionalverkehr Ruhr-Lippe (RLG) hat dem Klinikum Stadt Soest 2000 Mundschutze gespendet. Das Unternehmen erklärt dazu: "Wir sind nach Absprache mit unseren Kollegen der Überzeugung, dass diese Mundschutze bei Ihnen erheblich notwendiger gebraucht werden als bei uns. Wir haben sowohl im Fahrdienst als auch in den Werkstätten und in der Verwaltung Maßnahmen getroffen, die dazu führen, dass keine unmittelbaren persönlichen Kontakte stattfinden. Wir können Abstand halten - Ihr Personal nicht."

    Mitarbeiter des Klinikums mit der Mundschutz-Spende des Verkehrsunternehmens RLG.

    "Wir möchten uns im Namen aller Mitarbeiter ganz herzlich bei der RLG für die Spende bedanken", sagt Frank Beilenhoff, Sprecher des Klinikums.

    Update, 8.48 Uhr: Seit letzter Woche sind die Schulen geschlossen. Wie Lehrer und Schüler mit dem Lernen auf Distanz zurecht kommen, lesen Sie hier.

    Coronavirus im Kreis Soest: 200 Euro Strafe für drei junge Leute


    Update, 8.39 Uhr: Nicht immer geht es ohne Strafe. Drei junge Leute aus Lippstadt dürfen jetzt - pro Person - 200 Euro zahlen, weil sie gegen das Kontaktverbot verstoßen haben. Am Mittwochabend gegen 22 Uhr, traf die Polizei in der Graf-Adolf-Straße drei Personen im Alter von 19 bis 20 Jahren an, die sich auf einem Parkplatz nicht an das Kontaktverbot hielten. Die Beamten sprachen einen Platzverweis aus und schrieben drei Anzeigen. Die jungen Männer müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro rechnen. 

    Im Kreisgebiet wurden ansonsten einige wenige Kleinstgruppen, insbesondere von jüngeren Menschen, gemeldet, die sich ebenfalls nicht an das Kontaktverbot halten würden. Bei Eintreffen der Polizei hatten sich diese aber schon entfernt, heißt es im Polizeibericht.

    Update, 6.55 Uhr: Die Corona-Krise ist auch für das Soester Tierheim eine Katastrophe. Wie die Tierschützer um das Überleben der Einrichtung kämpfen, lesen sie hier.

    Coronavirus im Kreis Soest: Schulpsychologische Beratungsstelle arbeitet weiter

    Update, 26. März, 6.18 Uhr: Die Schließung der Schulen führt nicht nur zu neuen Wegen bei der Lernstoffvermittlung, sondern auch bei der sozialpädagogischen Beratung der Schülerinnen und Schülern und deren Familien. An den neun Schulen in Kreisträgerschaft ist ab sofort eine telefonische Sprechstunde eingerichtet, in der die Kinder und Jugendlichen Fragen und Sorgen mit den Fachkräften der Schulsozialarbeit ihrer Schule besprechen können. Die Telefonnummern und die Namen der Ansprechpersonen sind auf den jeweiligen Schul-Homepages zu finden. Hierüber hinaus bietet die Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises Soest ebenfalls eine telefonische Sprechstunde an. Wer schulpsychologische Beratung wünscht, wendet sich bitte an das Sekretariat der Beratungsstelle unter der Telefonnummer 02921/303691.

    Update, 25. März,19.28 Uhr: Die ersten Corona-Patienten sind bereits in den Soester und Werler Krankenhäusern in Behandlung, einige haben auch schon wieder den Heimweg antreten können. Lesen sie hier, wie die Krankenhäuser sich vorbereitet haben.

    Coronavirus im Kreis Soest: Hilfe von der Handwerkskammer

    Update, 19.20 Uhr: Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund, zu deren Bezirk auch der Kreis Soest gehört, sichert ihren 20000 Mitgliedsbetrieben im Kammerbezirk ihre Unterstützung zu und will den unter der Corona-Krise leidenden Unternehmen dabei helfen, schnellstmöglich an Soforthilfen zu kommen. Das erklärt Carsten Harder, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer in einer Mitteilung seines Hauses. 

    Für die Beantwortung aller Fragen rund um das Soforthilfeprogramm für in Not geratene Betriebe, das NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart heute vorgestellt hat, ist das HWK-Beraterteam montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr unter Telefon 0231/ 5493397 erreichbar. Die Soforthilfe gibt es im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt und beträgt für drei Monate 9000 Euro für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer mit bis zu 5 Beschäftigten, 15000 Euro für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten und 25000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten. Weitere Informationen auch auf der Internetseite der Handwerkskammer Dortmund, www.hwk-do.de.

    Coronavirus im Kreis Soest: Jetzt 121 Menschen infiziert

    Update, 17.35 Uhr: 121 Menschen im Kreis Soest sind jetzt mit dem Coronavirus infiziert, 11 mehr als gestern. Das teilte der Kreis Soest soeben mit. Nach Kenntnis des Gesundheitsamtes sind bislang allerdings keine schweren Fälle zu beklagen, eine intensivmedizinische Betreuung oder gar Beatmung sei aktuell bei keinem Patienten nötig. Drei Patienten gelten mittlerweile bereits wieder als genesen. Die bisher gemeldeten bestätigten Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 2, Bad Sassendorf 10, Ense 3, Erwitte 3, Geseke 14, Lippetal 6, Lippstadt 29, Möhnesee 10, Rüthen 5, Soest 15, Warstein 14, Welver 5, Werl 5.

    Update, 15.23 Uhr: Jetzt äußert sich auch der Kreis Soest zu den Kita-Gebühren: Die Landrätin und die  Bürgermeister im Kreisgebiet haben sich darauf geeinigt, ab dem 1. April auf die Erhebung der Beiträge für Kitas und für die Kindertagespflege zu verzichten. Ein entsprechender Vorschlag soll den politischen Gremien als Dringlichkeitsbeschluss zur Beschlussfassung vorgelegt werden. „Uns allen war ein schnelles und kreiseinheitliches Vorgehen in dieser drängenden Frage wichtig“, wird  Landrätin Eva Irrgang in einer Mitteiung aus dem Kreishaus zitiert.  Man wolle "Eltern in dieser Krise entlasten.“ 

    Irrgang erwartet jetzt vom Land bis zum Freitag, 27. März, eine landesweite Regelung. Diese müsse auch mit einer "auskömmlichen finanziellen Unterstützung für die kommunale Familie" verbunden sein. Kreise, Städte und Gemeinden hätten die Kosten für alle Einrichtungen schließlich weiter zu tragen.

    Für Beiträge für den Offenen Ganztag an Grund- und Förderschulen soll kreiseinheitlich ebenso verfahren werden. Sämtliche Regelungen sollen für alle Eltern gelten, also auch für diejenigen, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen.

    Coronavirus im Kreis Soest: Eltern bleiben Kita-Beiträge erspart

    Update,15.10 Uhr: Jetzt also doch: Sollte bis Freitag, 27. März, keine landeseinheitliche Regelung für den Umgang mit den Elternbeiträgen gefunden worden sein, will die Soester Verwaltung der Politik vorschlagen, ab dem 1. April auf die Beiträge für Kitas, Kindertagespflege und für die Offene Ganztagsschule in Soest zu verzichten. Dies soll bis zum Ende der coronavirusbedingten Schließung dieser Einrichtungen gelten. Ähnlich soll in allen weiteren Kommunen des Kreises Soest verfahren werden.

    der Soester Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer hat sich laut einer Mitteilung aus dem Rathaus mit seinen Amtskollegen der weiteren Kommunen im Kreis Soest sowie mit dem Kreis Soest selber auf ein schnelles, einheitliches Vorgehen im Falle der Erhebung von Elternbeiträgen für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschulen geeinigt. Diese Einrichtungen sind wegen der Corona-Krise momentan geschlossen, betreut werden nur noch Kinder von Eltern, die in sogenannten „Schlüsselberufen“ arbeiten. Das Land und die Stadt Soest stellen aber die Finanzierung der Kitas und Schulen trotz deren Schließung weiter sicher. Schulpädagogen, Erzieherinnen sowie Kindertagespflegepersonen werden momentan aus den öffentlichen Haushalten weiter bezahlt. „Bürgermeister Ruthemeyer ist überzeugt, dass neben dieser Unterstützung auch die betroffenen Eltern entlastet werden müssen“, heißt es in der Mitteilung.

    Coronavirus im Kreis Soest: Digitaler Assistent beantwortet viele Fragen

    Update, 14.55 Uhr: Die aktuelle Lage zur Bewältigung des Coronavirus ist sehr dynamisch, die Infos sind vielfältig, täglich kommen neue hinzu. Auf der anderen Seite ist das Informationsbedürfnis groß. Der Kreis Soest hat deshalb schon seit Tagen ein Infotelefon geschaltet. Als Unterstützung kommt nun ein digitaler Informationsassistent hinzu.

    Dieser virtuelle Ansprechpartner, auf digitaldeutsch „Chatbot“ genannt, antwortet auf unterschiedliche Fragen, indem er auf umfangreiche Datenbestände zugreift und diese im Dialog zur Verfügung stellt. Unter www.kreis-soest.de und in Kürze auch auf der Facebook-Seite des Kreises Soest erscheint der digitale Assistent mit dem Hinweis „Fragen zu Corona?“. Der Assistent ist sieben Tage die Woche rund um die Uhr verfügbar. Er gibt Auskünfte zum persönlichen Verhalten und darüber hinaus zu lokalen Besonderheiten im Kreis Soest. 

    Die Aussagen basieren vor allem auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, auf aktuellen bundes- oder landesrechtlichen Vorgaben und den Anordnungen der lokalen Behörden vor Ort. Der digitale Helfer antwortet zwar automatisch auf die Fragen, kann jedoch keine Meldungen von Coronavirus-Infektionen aufnehmen und auch keine Diagnosen stellen. Dank seiner künstlichen Intelligenz lernt er aber aus jeder Frage, auf die er keine Antwort hat, und passt sich so ständig an. Der Kreis Soest testet mit diesem Informationsassistenten, wie ein digitales Werkzeug das starke Bedürfnis nach gezielten Informationen unterstützen kann. 

    Der Assistent soll auch zur Entlastung des Infotelefons beitragen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Kreishaus. „Wir bitten um Verständnis, dass unser Chatbot noch nicht perfekt sein kann. Er wird inhaltlich fortlaufend weiterentwickelt. Alternativ steht unsere FAQ-Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen auf der Internetseite www.kreis-soest.de, die auch weitere Infos und Links bietet, zur Verfügung“, schreibt Kreissprecher Wilhelm Müschenborn.

    Coronavirus im Kreis Soest: Bislang keine Bußgelder

    Update, 10.58 Uhr: Zumindest bislang sind die Mitarbeiter des Ordnungsamtes Soest ohne Bußgelder ausgekommen. In einer Zwischenbilanz zu den ersten beiden Tagen, in denen die Ordnungsbehörden vor Ort die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen überwachen, heißt es aus dem Soester Rathaus, dass alle Streifen bislang „aus unserer Sicht unkritisch verlaufen“ sind. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes hätten nur vereinzelt Gespräche geführt und Gründe und Regeln der Kontaktsperre erläutert, am Dienstag zum Beispiel einigen wenigen Jugendlichen. 

    Auf Straßen und Plätzen seien insgesamt nur sehr wenige Menschen unterwegs. Die Geschäfte für die Grundversorgung würden frequentiert, „aber die Menschen und die Betriebe halten sich an die Abstands- und Hygieneregeln.“ Ansonsten nutzen zwar viele Leute das schöne Wetter zu Spaziergängen, „dann aber wirklich alleine oder nur mit der Familie, oder zum Sport im Freien“, erklärt Stadtsprecher Thorsten Bottin. Das sei schon insgesamt alles „sehr lobenswert.“ So lange es so weitergeht, könne man in Soest sehr zufrieden sein.

    Update, 25. März, 8.32 Uhr: Beim Kreis Soest haben sich schon mehr als 600 Bürger als Helfer angemeldet. Bürger, die innerhalb ihrer Gemeinde anderen Menschen helfen wollen, in dem Sie beispielsweise den Hund des Nachbarn ausführen oder bei den Einkäufen helfen, können sich auf der Internetseite www.kreis-soest.de/ichwillhelfen in ein Onlineformular eintragen und sich zur Nachbarschaftshilfe melden. Die Daten werden an die zuständigen Ordnungsämter weitergeleitet, die dann den Kontakt aufnehmen werden. Wer sich als Spontanhelfer melden möchte, kann dies ebenfalls in dem Formular machen. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, ist die Unterstützung von Spontanhelfern insbesondere im medizinischen Bereich besonders wichtig. Mit dem Eintrag im Onlineformular als Spontanhelfer werden die Personen registriert, die im Katastrophenfall ihre Arbeitskraft anbieten.

    Coronavirus im Kreis Soest: Lob vom Bürgermeister

    Update, 24. März, 18.40 Uhr: Der Soester Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer lobt in einer aktuellen Videobotschaft die Besonnenheit der Menschen, die sich an die aktuelle Kontaktsperre halten und somit ihren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung der Coronavirus-Infektion zu verlangsamen. „Distanz ist das Gebot der Stunde“, sagt Ruthemeyer. „Wir brauchen jetzt Geduld und Optimismus für die nächsten 14 Tage. Ich persönlich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen.“ Die Videobotschaft ist auf dem Vreithof im Zentrum der Altstadt aufgezeichnet worden. Die Menschenleere des Platzes stehe sinnbildlich für die „unglaubliche Dynamik“ der Entwicklung, wie Ruthemeyer meint: „Vor 14 Tagen gab es noch keinen einzigen Corona-Fall im Kreis Soest, heute sind es mehr als 100 und die ersten Erkrankten befinden sich in der Klinik, einige sogar auf der Intensivstation.“

    Der Bürgermeister wendet sich auch an jene Menschen, die in den noch geöffneten Geschäften die Grundversorgung der Bevölkerung aufrecht halten. „Ich danke dafür allen Verkäuferinnen und Verkäufern wie beispielsweise in den Lebensmittelgeschäften.“ Die Stadtverwaltung werde ebenfalls ihren Anteil leisten, damit die Arbeit weitergeht, versichert er. „Sie können sich auf uns verlassen. Wir sind erreichbar.

    Update, 17.27 Uhr: Im Kreis Soest sind jetzt 110 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Gestern waren es noch 99. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Damit hat sich die Zahl der Infizierten innerhalb von fünf Tagen seit Donnerstag vergangener Woche - damals waren 55 Menschen infiziert - exakt verdoppelt. Vor zehn Tagen, am 14. März, waren erst zehn Personen positiv auf das Virus getestet worden.

    Die bisher gemeldeten bestätigten Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 2, Bad Sassendorf 8, Ense 3, Erwitte 3, Geseke 12, Lippetal 5, Lippstadt 26, Möhnesee 10, Rüthen 5, Soest 15, Warstein 12, Welver 4, Werl 5.

    Coronavirus im Kreis Soest: Legionellen-Gefahr in geschlossenen Schulen

    Update, 16.21 Uhr: Die Corona-Krise legt das öffentliche Leben so gut wie still. Dieser Stillstand ist zur Eindämmung des Virus wichtig, doch nicht immer gut. So muss das Trinkwasser in den kilometerlangen Hausinstallationen der zurzeit ungenutzten Einrichtungen bewegt werden. „Wenn das nicht alle drei Tage passiert, ist die Trinkwasserqualität gefährdet. Bakterien wie Legionellen vermehren sich in stehendem Wasser gut“, warnt das Gesundheitsamt des Kreises Soest und appelliert an die Betreiber von Schulen, Kitas, Sporthallen, Hotels, Gaststätten und Jugendherbergen sowie allen anderen nicht oder nur wenig genutzten Einrichtungen, diese Verantwortung wahrzunehmen. 

    „Sie müssen sicherstellen, dass zum Beispiel durch Einführung und Organisation eines Spülmanagements das Trinkwasser regelmäßig ausgetauscht wird. Besonders wichtig ist, dass jeder Wasserhahn und jeder Duschkopf sowohl im Kalt- als auch im Warmwasserbereich der Installation berücksichtigt werden. So kann garantiert werden dass bei wieder Inbetriebnahme der Einrichtung einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung steht“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Gesundheitsamt.

    Coronavirus im Kreis Soest: Rehaklinik stellt Betten zur Verfügung

    Update, 15.40 Uhr: Die Klinik Möhnesee hat ihre Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus zugesagt. Die Rehaklinik stellt dazu einen großen Teil ihrer Betten bereit. „Wir sind ein Teil des Gesundheitssystems und wir tun alles, um dieses im Angesicht dieser Krise zu stärken und die Krankenhäuser zu entlasten“, wird Bastian Liebsch, Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe, zu der auch die Klinik Möhnesee gehört, in einer Mitteilung seines Hauses zitiert. „Wir möchten in jedem Fall verhindern, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern vor schwerwiegende Entscheidungen gestellt werden, weil nicht ausreichend Betten zur Verfügung stehen – wie wir es leider momentan in Italien sehen müssen.“ 

    Die Klinik Möhnesee schafft Kapazitäten, um im Krisenfall Krankenhauspatienten aufnehmen und versorgen zu können. 

    Die Dr. Becker Kliniken haben daher Kapazitäten für die Unterbringung und Versorgung von Krankenhauspatienten in ihren Einrichtungen zur Verfügung gestellt. „Wir sind gut vorbereitet, ausgestattet und aufgestellt, um im Krisenfall auch Krankenhauspatienten aufzunehmen und zu versorgen“, wird Franziska Lea Reitspieß, Verwaltungsdirektorin der Klinik Möhnesee im gleichen Schreiben zitiert. Angeboten hat die Klinik die Aufnahme von Patienten mit leichten Krankheitsbildern, zum Beispiel aus dem Bereich der Geriatrie mit maximalem Pflegegrad 2 bis 3 sowie von Patienten, die nicht bettlägerig und desorientiert sind. Enttäuscht zeigt sich die Verwaltungsdirektorin momentan von der Politik. „Herr Spahn hat uns hundertprozentige Rückendeckung versprochen. Sein durch das Kabinett gebrachtes Gesetz sieht aber keinerlei Finanzierung für unseren Leerstand vor. Das ist absurd“, so Reitspieß. 

    Alle Rehakliniken in Nordrhein-Westfalen hätten Betten freigemacht wie vom Ministerium gewünscht. Außerdem hätten einige Patienten ihre Reha verschoben „Unsere leeren Betten werden momentan von niemandem vergütet. Für die Krankenhäuser hat Jens Spahn hier ja auch eine Regelung gefunden. Das muss jetzt auch für die Rehakliniken passieren.“

    Coronavirus im Kreis Soest: "Jetzt habt Ihr Corona"

    Update 12.20 Uhr: In Lippstadt haben junge Männer gestern gegen 23 Uhr auf der  Beckumer Straße  Leute angepöbelt und im Vorbeigehen mit den Worten "jetzt habt ihr Corona" angehustet. Das meldet die Polizei im Kreis Soest heute in der Bilanz zu den ersten Einsätzen zur Überwachung der Kontaktsperre. Ansonsten meldeten alle Wachen im Kreis Soest heute durchweg positive Ergebnisse der Streifenfahrten. "Bei den oft gemeinsam mit den örtlichen Ordnungsämtern durchgeführten Kontrollen, fielen nur sehr wenige Bürger auf", bilanziert Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper. "Abstände wurden eingehalten und Ansammlungen von mehreren Personen waren relativ selten. Nach Ansprachen unserer Kollegen lösten sich solche Ansammlungen in allen Fällen sofort und ohne Umstände auch auf."

    Zu dem Vorfall in Lippstadt sagt Lückenkemper: "Die Polizei ist recht fassungslos über diesen Vorfall. Darum bitten wir Zeugen, die Hinweise zu den drei Männern geben können, sich unter der Telefonnummer 02941/91000 zu melden."

    Update, 11.51 Uhr: Der Kinderschutzbund im Kreis Soest rechnet wegen der Corona-Krise mit vermehrten Anrufen auf seiner "Nummer gegen Kummer". Zahlreiche Einschränkungen im täglichen Leben "führen mitunter zu Spannungen, Stress, und Streit. Umso größere Bedeutung bekommt in diesen Tagen das Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche", betont Hans Meyer, Vorsitzender des Kinderschutzbundes in einer Mitteilung seines Vereins. Bereits jetzt berichten die ehrenamtlichen Berater von zunehmenden Anrufen. „An dieser Stelle möchten wir nochmal deutlich aufzeigen, dass wir für die Kinder und Jugendlichen da sind“, sagt Meyer.

    Die jungen Anrufer können über alle Sorgen und Probleme anonym und kostenlos reden. Ob übers Festnetz oder Handy, unter der bundesweiten Nummer 116111 oder 0800 111 0 333 ist die "Nummer gegen Kummer" montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr erreichbar. Die Ehrenamtlichen nehmen sich Zeit und hören zu. Falls jemand lieber schreiben möchte, kann es das auch tun, einfach unter www.nummergegenkummer.de einloggen und eine E-Mail schreiben.

    Update, 9.55 Uhr: Klopapiervorräte schön und gut. Aber was, wenn kein Wasser mehr aus der Spülung kommt. Hier erklären die Stadtwerke Soest, warum die Versorgung mit Wasser, Strom und Gas auch in der Krise sicher bleibt.

    Coronavirus im Kreis Soest: Flughafen stellt Betrieb ein

    Update, 9.28 Uhr: Der Flughafen Paderborn-Lippstadt hat seinen Flugbetrieb einstweilen eingestellt. Gestern war das vorerst letzte Flugzeug gelandet, ein Überführungsflug aus Berlin. Davor kamen noch einige Maschinen mit Urlaubsrückkehrern an, seitdem ist Ruhe auf dem Rollfeld. Wie Flughafensprecher Stefan Hensel auf Anfrage unserer Redaktion erläutert, sei für einen großen Teil der 200 Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt.

    Update, 7.25 Uhr: Das Kreisjugendamt bietet auch während der Coronakrise allgemeine Schwangerenberatungen und Schwangerschaftskonfliktberatungen an. Trotz Schließung des Kreishauses können sich Frauen an die Beraterinnen des Kreises Soest unter den Telefonnummern 02921/30-3628 und 30-2384 wenden. Ein Beratungsschein für eine Schwangerschaftkonfliktberatung kann anschließend zugestellt werden. 

    „Wir stehen für Schwangerschaftskonfliktberatungen weiterhin zur Verfügung und stellen die Möglichkeit einer unverzüglichen Beratung von schwangeren Frauen sicher“, erklärt Gudrun Hengst, Leiterin des Kreisjugendamtes. Möglich macht dies ein neuer Erlass des Familienministeriums vom 17. März. Demnach sind auch telefonische Beratungen ausreichend, um die notwendige Beratungsbescheinigung nach Paragraph 218a Strafgesetzbuch zu erhalten. Das Kreisjugendamt kann den Beratungsschein per Fax, E-Mail oder Post zustellen. Frauen mit Beratungsbedarf werden gebeten, nicht ohne telefonische Absprache zur Beratungsstelle zu kommen. „Wir werden individuelle Lösungen finden“, erklärt Hengst. Dies gilt auch für die Beantragung von finanziellen Hilfen aus der „Bundesstiftung Mutter und Kind“.

    Update, 24. März, 06.15 Uhr: Der Tag beginnt mit einer freundlichen Nachricht: Das Team des Klinikums Stadt Soest dankt dem Toom-Baumarkt. Der hat jetzt 60 Atemschutzmasken sowie sechs Pakete Einmalhandschuhe gespendet. "In Zeiten, in denen es äußerst schwierig ist, Schutzkleidung zu erhalten, ist uns das eine besonders große Hilfe, wofür wir uns ganz herzlich bedanken möchten", schreibt Frank Beilenhoff, Sprecher des Klinikums.

    Mitarbeiter der zentralen Notaufnahme des Klinikums danken für die Spende.

    Update, 23. März, 20.30 Uhr: Viele Regeln, viele Kontrollen, harte Strafen. Wir fassen hier einmal zusammen, was jetzt erlaubt ist und verboten, was geöffnet und geschlossen hat:

    • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind ab sofort untersagt. Alle Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen im eigenen Haushalt sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. 
    • Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen werden streng bestraft. Dies gilt auch für Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen.
    • Geldbußen sind von den zuständigen Behörden auf mindestens 200 Euro festzusetzen. Verstöße können als Ordnungswidrigkeiten darüber hinaus mit einer Geldbuße bis zu 25000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt werden.
    • In der Öffentlichkeit, beim Einkaufen oder Spazierengehen ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von mindestens 1,50 Metern, besser noch zwei Metern, einzuhalten.
    • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt.
    • Der Weg zur Arbeit, mit dem eigenen Auto oder mit dem Öffentlichen Personennahverkehr, zur Notbetreuung, zu Einkäufen, Arztbesuchen, zur Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, zur Hilfe für andere oder zum individuellen Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zu anderen notwendigen Tätigkeiten bleibt weiter möglich.
    • Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Kantinen und andere gastronomische Einrichtungen sind geschlossen. Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf sind zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.
    • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist.
    • Medizinisch notwendige Behandlungen von Physio- und Ergotherapeuten bleiben weiter möglich, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.
    • In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
    • Besuche in stationären Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sind grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen.
    • Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind. Das betrifft insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal. Unter diesen Voraussetzungen dürfen auch Floristen ihren Betrieb fortsetzen.
    • Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt.
    • Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen. Dazu gehören insbesondere Blutspendetermine.
    • Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben.
    • Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete haben im engsten Familien- und Freundeskreis zu erfolgen.
    • Bibliotheken einschließlich Bibliotheken an Hochschulen haben den Zugang zu ihren Angeboten zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen zu gestatten. Die Kontaktdaten der Besucher sind zu registrieren, die Besucherzahl ist zu reglementieren, zwischen den Lese- und Arbeitsplätzen ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten, alle erforderlichen Hygienemaßnahmen sind zu treffen und es ist auf sie hinzuweisen.
    • Diese Maßnahmen sollen vorerst eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

    Corona im Kreis Soest: Rettungsdienst nur noch mit Maske

    Update, 19.50 Uhr: Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes des Kreises Soest tragen ab sofort Infektionsschutzmasken. Dieses mag für den ein oder anderen befremdlich und bedrohlich wirken, heißt es vom Kreis Soest, angesichts der steigenden Fallzahlen von mit dem Coronavirus infizierten Personen diene diese vorsorgliche Maßnahme aber dem Schutz der Rettungsdienstbesatzungen und jedes einzelnen Patienten. „So wird sichergestellt, dass sich die Bevölkerung des Kreises Soest auch in Zeiten des Coronavirus weiterhin auf den Rettungsdienst verlassen kann“, wird Hans-Peter Trilling, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, in einer Mitteilung aus dem Soester Kreisaus zitiert. Der Rettungsdienst hatte sich bereits im Januar (siehe Update, 22. März,9.05 Uhr) mit entsprechender Schutzausrüstung versorgt.

    Update, 19.20 Uhr: Wie Ordnungsämter und Polizei im Kreis Soest die neuen Corona-Regeln durchsetzen, lesen sie hier.

    Update, 18.32 Uhr: In der Verwaltung der Stadt Warstein gibt es einen ersten Infektionsfall mit dem Coronavirus, das teilte die Verwaltung jetzt mit. „Die Person und alle Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich in häuslicher Quarantäne. Es greift nun der Pandemieplan der Stadt Warstein“, erläutert der Warsteiner Bürgermeister Thomas Schöne. Die Verwaltung teilt weiter mit: „Der Pandemieplan der Stadt Warstein hat das Ziel, alle erforderlichen Bürgerdienste aufrecht zu erhalten. Dazu ist vorgesehen, Mitarbeiter räumlich und zeitlich noch weiter voneinander zu trennen, um das Risiko einer Übertragung zu minimieren. Dabei ist eine „Verschlankung“ der Dienstleistungen unerlässlich. Bürger werden nach der Schließung des Rathauses und aller Dienststellen jetzt möglicherweise weitere Einschränkungen spüren, beispielsweise indem Bearbeitungszeiten sich verlängern“, so Thomas Schöne.

    Corona im Kreis Soest: Jetzt 99 Fälle

    Update, 17.32 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet ist von gestern auf heute (Montag, 23. März, Stand 16 Uhr) um 10 angestiegen, und zwar von 89 auf 99 Fälle. Das teilt soeben der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Damit verteilen sich die bisher gemeldeten bestätigten Fälle wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 2, Bad Sassendorf 7, Ense 3, Erwitte 3, Geseke 10, Lippetal 5, Lippstadt 22, Möhnesee 10, Rüthen 5, Soest 15, Warstein 8, Welver 4, Werl 5.

    Die Zahlen sind aber keineswegs ein Indikator dafür, wie sich das Virus tatsächlich momentan im Kreis ausbreitet, erklärt Wilhelm Müschenborn, Sprecher des Kreises Soest. Die Labore seien momentan mehr als ausgelastet. Liegen dort mehr Proben vor, als ein Labor an täglicher Test-Kapazität hat, verzögert sich die Zustellung der Ergebnisse entsprechend. Insofern bedeutet ein nur geringer Anstieg der Infizierten-Zahl nicht, dass sich die Ausbreitung des Virus tatsächlich bereits verlangsamt hat, sondern, dass eventuell viele Proben noch unbearbeitet im Labor liegen.

    Corona im Kreis Soest: Appell, an die Alten zu denken

    Update, 16.20 Uhr: Der Kreis Soest bittet, in der Krise mehr denn je, an die älteren Bürger zu denken. Einer der Gründe: Viele Senioren haben keinen Zugang zum Internet, wichtige Informationen könnten für sie so auf der Strecke bleiben. Der Krisenstab bittet deshalb alle Menschen im Kreis Soest, Senioren, wo gewünscht, auf dem Laufenden zu halten. „Die Informationslage entwickelt sich gerade minütlich weiter und ist extrem dynamisch. Wir sind deshalb bei der Wahl unserer Kommunikationsmittel stark auf das Internet angewiesen. Mit antiquierten Mitteln wie Postwurfsendungen könnten wir diese besonders schutzbedürftige Zielgruppe kaum auf dem aktuellen Stand halten“, erklärt Dirk Lönnecke, Leiter des Krisenstabs.

    Lönnecke macht konkrete Vorschläge: „Helfen Sie sich gegenseitig in der Nachbarschaft und erkundigen Sie sich, ob sich Menschen in Ihrem sozialen Umfeld über Hilfe freuen würden. Bieten Sie regelmäßige Telefonate an. Installieren Sie sich die Warnapp NINA und informieren Sie bei neuen Meldungen Menschen ohne Smartphone per Telefon. Die Hygienevorschriften und aktuellen Regeln zur Kontaktsperre seien dabei natürlich zu beachten.

    Corona im Kreis Soest: Infos für Nachbarschaftshelfer

    Das Infotelefon der Kreisverwaltung ist bis auf weiteres montags, dienstags und mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 02921/303060 erreichbar. Auf www.kreis-soest.de/coronahilfe können Bürger Hilfe für Einkäufe oder Gassi gehen anfordern. Auf der gleichen Seite können sich auch Freiwillige als Nachbarschaftshelfer oder als Spontanhelfer mit besonderen beruflichen Qualifikationen beim Kreis Soest melden.

    Corona im Kreis Soest: Stadt Soest spannt Rettungsschirm

    Update,15.22 Uhr: Bundesweit ringen Krankenhäuser mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. Das Klinikum Stadt Soest trifft das in einer ohnehin schwierigen Situation. Darauf hat die Stadt jetzt reagiert und spannt einen „Rettungsschirm“ für ihr Tochterunternehmen, der alle bisherigen finanziellen Unterstützungen in den Schatten stellt.

    9,7 Millionen Euro beträgt das Gesamtvolumen des Kreditrahmens, den das Klinikum in Anspruch nehmen kann, um angesichts der anstehenden Herausforderungen handlungsfähig zu bleiben. Das bestätigte heute Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer. Diese Summe kommt zu dem bereits 2018 gewährten Darlehen über 2 Millionen Euro und einem weiteren, im vergangenen Januar beschlossenen Darlehen über 2,3 Millionen Euro hinzu.

    Coronavirus im Kreis Soest: 9,7 Extra-Millionen für das Klinikum

    Ruthemeyer hatte in einem Gespräch mit der Leitung des Klinikums den Eindruck gewonnen, unverzüglich handeln zu müssen. „Die Mitarbeiter des Hauses sind in dieser Zeit wirklich außergewöhnlich stark gefordert. Da ist es umso wichtiger, ein klares Zeichen zu setzen, damit sie sich nicht noch zusätzliche Sorgen um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes machen müssen“, begründet er, warum er am Mittwochabend den Ältestenrat einberief und sich dort „mit einer sehr großen Mehrheit“ die Zustimmung für den Rettungsschirm holte – per Dringlichkeitsbeschluss, weil die Aprilsitzung des Rates ausfallen wird.

    Der Bürgermeister betont, dass der Rahmen nicht notwendigerweise ausgeschöpft werden müsse – im Gegenteil: „Als wir den Beschluss am Mittwoch gefasst haben war die Hoffnung groß, dass Bund und Länder auf der Grundlage der von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) entwickelten Vorschläge in die Bresche springen würden und wir hier vor Ort damit zumindest vorerst keine weitere Unterstützung leisten müssen“, erklärt Ruthemeyer. Das am Wochenende bekannt gewordene Hilfspaket hat aber heftige Kritik der DKG ausgelöst, weil die darin genannten Hilfen völlig unzureichend seien. 

    Für die beiden Darlehen über 2,3 und 9,7 Millionen Euro wird ein Nachtragshaushalt nötig, der von der Kommunalaufsicht zwar nicht genehmigt, aber doch dort „angezeigt“ werden muss. 

    Coronavirus im Kreis Soest: Bezirksbeamte auch ohne eigene Dienststellen präsent

    Update, 13.36 Uhr: Die Büros der Bezirksdienstbeamten der Polizei  in den Kommunen des Kreises bleiben bis auf weiteres geschlossen. Dies ist eine Maßnahme die aus hygienischen Gründen ergriffen werden muss, heißt es von der Polizei. Die Bezirksdienstbeamten werden jedoch auch weiterhin den Dienst in den Gemeinden und ihren Stadtbezirken versehen. Als Stützpunkte dienen ihnen dabei die größeren Wachen in Lippstadt, Warstein, Geseke, Werl und Soest. 

    Eine der Aufgaben der "lokalen Polizisten" wird in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich die Überprüfung der gesetzlichen Regelungen vor Ort sein, heißt es einer Mitteilung der Polizei. Diese werden sie gemeinsam mit den Ordnungsämtern der einzelnen Kommunen durchführen.

    Coronavirus im Kreis Soest: Maßnahmen im Überblick

    Update, 11.15 Uhr: Die Stadt Soest fasst noch einmal zusammen, was genau ab sofort für die Gastronomie gilt. 

    • Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. 
    • Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet sind. 
    • Abweichend von den oben genannten  Betrieben dürfen Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Mensen, Cafés und Kantinen Speisen und Getränke zum Beispiel an Privathaushalte ausliefern sowie Speisen und Getränke Außer-Haus verkaufen, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Das bedeutet auch: Der Verzehr dieser Speisen ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt
    • Verstöße gegen diese Verordnung werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Dabei sind die zuständigen Behörden gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.
    • Rückfragen gastronomischer Betriebe zu den Öffnungsmodalitäten beantwortet die Verwaltung unter Telefon 02921/ 1032113

    Update, 10.45 Uhr: Bei der Stadt Soest ist bereits besprochen, wie die Kontaktverbote im öffentlichen Raum kontrolliert werden sollen. Zunächst werden sieben Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterwegs sein, verstärkt von Kräften eines privaten Sicherheitsdienstes. Zusätzlich wird auch die Polizei verstärkt den öffentlichen Raum überwachen.

    Absperrungen von öffentlichen Plätzen sind über die Spielplätze hinaus, für die bereits ein Betretungsverbot gilt, aktuell nicht geplant,  erklärt Stadt-Sprecher Thorsten Bottin.

    Update, 23. März, 8.51 Uhr: Die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden stimmen sich aktuell mit der Polizei ab, wie die gestern erlassenen Verbote in der Praxis durchgesetzt werden.

    Im Laufe des Tages sind konkrete Antworten zu erwarten, wie die Behörden in den kommenden Tagen insbesondere das Kontaktverbot kontrollieren wollen, ob die Ordnungsämter dazu weiteres Personal aus anderen Verwaltungsbereichen mobilisieren und ob einzelne öffentliche Bereiche  ganz gesperrt werden, wie jetzt schon die Spielplätze. 

    Update, 22. März, 21.12 Uhr: Das heute beschlossene Kontaktverbot bedeutet viel zusätzliche Arbeit für Polizei und Ordnungsämter. Siegfried Pfenninger, Kreisvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sieht die Polizisten vor großen Herausforderungen. „Wenn sich Menschen trotz des verhängten Kontaktverbots in größeren Gruppen versammeln sollten, ist es Aufgabe der Polizei, die Ansammlungen aufzulösen und die Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. Sonst läuft das Kontaktverbot ins Leere“, sagt Pfenninger.

    Coronavirus im Kreis Soest: Stunde der Solidarität

     Zugleich warnt er davor, die Rolle der Polizei zu überschätzen. „Wir können mit unseren Kontrollen im Kreis Soest einen Beitrag dazu leisten, dass alle, die den Ernst der Situation noch immer nicht verstanden haben, nicht permanent gegen das Kontaktverbot verstoßen und dadurch sich und andere gefährden. Mehr aber auch nicht“, erklärt Pfenninger. in einer Pressemitteilung seiner Gewerkschaft.

    Pfenninger weiter: „Wenn wir die Verbreitung des Virus wirklich eindämmen wollen, brauchen wir die Unterstützung von jedem einzelnen, sich an die notwendigen Einschränkungen zu halten. Deshalb ist jetzt die Stunde der Solidarität und nicht die Stunde der Polizei. Der Solidarität mit allen Menschen, für die der Kontakt mit dem Corona-Virus eine unmittelbare Lebensgefahr bedeutet. Und mit den Krankenschwestern und Ärzten, den Polizisten und Feuerwehrleuten, den Verkäuferinnen und Busfahrern, die einen Beitrag dazu leisten, die Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten, und sich dabei selber in Gefahr begeben.“

    Coronavirus im Kreis Soest: Polizei und Ordnungsämter bereiten sich vor

    Update, 22. März, 18.05 Uhr: Wie genau die Kontaktsperre im Kreis Soest aussieht, das soll am Montag mit Polizei und Ordnungsämtern besprochen werden, kündigte Wilhelm Müschenborn, Sprecher des Kreises Soest, auf Nachfrage an. Fest steht, dass Restaurants und Gaststätten bundesweit schließen müssen; Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen verbobten sind - ausgenommen ist dabei die Kernfamilie. Neu ist auch, dass Dienstleistungen wie Friseure und andere Einrichtungen im Bereich der Körperpflege schließen müssen. Alles Wichtige zum Kontaktverbot gibt es hier.

    Update, 22. März, 17.45 Uhr: Keine Ausgangssprerre, aber ein Kontaktverbot: Das haben Bund und Länder im Kampf gegen die Aubreitung des Coronavirus beschlossen. Ansammlungen von mehr als zwei Personen werden grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Angesichts dieser Einschränkungen der Freiheitsrechte wendet sich Landrätin Eva Irrgang mit einer Erklärung an die Bürger im Kreis Soest.

    Update, 22. März, 17.30 Uhr: Familien- und Schulministerium NRW haben die Kriterien zur Betreuung der Kinder von so genannten Schlüsselpersonen erweitert. Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat ab Montag, 23. März 2020 jeder Sorgeberechtigte, der in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der Beschäftigung des Partners Anspruch auf ein Betreuungsangebot.

    Voraussetzung ist, dass die Betreuung anderweitig nicht mehr sichergestellt ist. Bisher galt, dass beide Eltern eine Bescheinigung vorlegen mussten.

    Eltern, die zu diesem Personenkreis gehören und daher einen Betreuungsbedarf haben, können sich an ihre Kindertageseinrichtung, Tagespflegestelle oder an das Kreisjugendamt Soest unter der Telefonnummern 02921/302026 und 02921/303961 sowie per Mail an beate.fricke@kreis-soest.de oder ruthsteffi.simon@kreis-soest.de wenden. Das Kreisjugendamt ist zuständig für elf Kommunen im Kreisgebiet. Lippstadt, Soest und Warstein haben ein eigenes Jugendamt. 

    Personen die in kritischer Infrastruktur tätig sind, selbst Krankheitssymptome aufweisen, wissentlich im Kontakt zu Infizierten stehen (es sei denn, dass seit dem Kontakt mit der infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen) oder sich in einem Risikogebiet nach dem Robert Koch Institut aufgehalten haben, dürfen ihre Kinder nicht in die Einrichtungen bringen. Das Ministerium appelliert an die Verantwortung der Eltern selbst zu entscheiden, ob ihre Kinder betreut werden dürfen oder nicht. Es gelte auf jeden Fall, Ansteckungsmöglichkeiten zu vermeiden.

    Update, 22. März, 16.00 Uhr: Kommt die Augangssperre oder kommt sie nicht? Um 16.30 Uhr hat die Staatskanzlei eine Pressekonferenz mit Ministerpräsident Armin Laschet angekündigt. Es wird erwartet, dass er sich auch zu Ausgangsbeschränkungen äußert. Die Soester haben sich am Wochenende vorbildlich verhalten. Hier lesen Sie, wie es am Samstag und Sonntag in der Innenstadt aussah. 

    Update, 22. März, 15.20 Uhr: "Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bereits das dritte Wochenende durch. Die Kreisverwaltung konzentriert alle Kräfte auf den Kampf gegen das Coronavirus", das teilt die Verwaltung in einer entsprechenden Mitteilung mit. Landrätin Eva Irrgang wird wie folgt zitiert: "In dieser Ausnahmesituation tun wir alles für die Gesundheit der Menschen. Der Schutz und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger stehen an erster Stelle. Dafür arbeiten wir, ohne nachzulassen." Der Krisenstab tausche sich mittlerweile nicht mehr in Sitzungen aus, sondern bewerte die Lage und vergebe Aufträge mit Hilfe von Telefonkonferenzen. Ein Mitglied des Krisenstabs wurde in der vergangenen Woche - wie berichtet - positiv auf den Virus getestet. 

    Update, 22. März, 14.15 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet ist weiter angestiegen. Am Sonntag sind es bereits 89 Fälle, am Samstag waren es noch 73. Das teilt der Krisenstab der Kreisverwaltung mit. Die bestätigten Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Anröchte 2, Bad Sassendorf 7, Ense 2, Erwitte 2, Geseke 9, Lippetal 4, Lippstadt 20, Möhnesee 9, Rüthen 5, Soest 14, Warstein 6, Welver 4, Werl 5.

    Update, 22. März, 13.38 Uhr: Sportstätten müssen bis auf Weiteres geschlossen bleiben, heißt es in der Corona-Verordnung. Für viele Pferdebesitzer ist eine Horrorvorstellung ihre Vierbeiner nicht regelmäßig besuchen zu dürfen. Daran soll aber auch eine mögliche Ausgangssperre nichts ändern, für Pferdebesitzer gibt es Ausnahmeregeln. Den Reitställen geht es trotzdem schlecht, wie schlecht, das leser sie hier.  

    Update, 22. März, 11 Uhr: Vor der Brotmanufaktur Herr von Myra in der Soester Fußgängerzone stehen die Kunden vor dem Laden in der Schlange. Die eindrucksvolle Aufnahme hat uns Leser Uwe Brönstrup zukommen lassen. 

    Abstand halten: Die Soester machen es beim Brötchen holen am Morgen richtig, hier vor der Brotmanufaktur Herr von Myra in der Soester Fußgängerzone. 

    Update, 22. März, 9.05 Uhr: Die Krankenhäuser wurden gestern mit Atemmasken beliefert (siehe Update 21. März, 20.22 Uhr). Aber wie sieht es bei den Rettungsdiensten im Kreis Soest aus? Sie werden schließlich auch viele Kontakte zu Patienten haben, die entweder definitiv infiziert sind oder es - wie im Prinzip jeder - sein könnten. 

    Wir haben nachgefragt. Die Antwort: Der Rettungsdienst habe das Problem bereits Anfang Januar kommen sehen und sich für seine Zwecke mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) gut eingedeckt, heißt es aus dem Kreishaus.  "Derzeit sind wir gut aufgestellt und halten auch die nächsten Wochen durch. Noch besteht keine Maskenpflicht bei den Einsätzen (Infektionsgefahr besteht ja grundsätzlich), aber die Szenarien sind schon beschrieben und werden je nach Lageentwicklung kurzfristig umgesetzt. Es gelten auf jeden Fall die typischen Verhaltensregeln wie Abstand, Anamnese und zielgerichtete Schutzmaßnahmen und bei „invasiven Maßnahmen“ wie schon immer das Anlegen der gesamten PSA (Brille, Handschuhe, Kittel, Maske)."

    Coronavirus im Kreis Soest: Atemmasken-Lieferung für die Krankenhäuser

    Update, 21. März, 20.22 Uhr: Der DRK Kreisverband Hellweg-Lippstadt hat sich an der Auslieferung eines großen Postens Atemmasken an die Krankenhäuser im Kreis Soest beteiligt.  Im Zuge der aktuellen Lage hatte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW 113000 Schutzmasken beschafft. Diese galt es, umgehend den Kliniken und Krankenhäusern zur Verfügung zu stellen. Für den Kreis Soest wurde dazu das DRK Geseke alarmiert. Unverzüglich machten sich zwei Helfer auf den Weg nach Düsseldorf. Dort kamen insgesamt über 100 DRK-Kräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen zur Entgegennahme der dringend benötigten Ausstattung zusammen. „Die Fahrt, die Annahme der Masken und die Auslieferung bei den Krankenhäusern in Soest und Lippstadt verliefen zügig und unproblematisch“, sagt der stellvertretende Kreisrotkreuzleiter Axel Klerx.

    Update, 18.10 Uhr:  Das Rote Kreuz bereitet die nächsten B lutspenden in der Werler Stadthalle vor. In Zeiten des Coronavirus wird bei den drei Terminen am Donnerstag, Freitag und Montag allerdings einiges anders ablaufen als gewohnt. 

    Es wird besonders darauf geachtet, dass die Blutspender nicht zu dicht zusammenstehen und den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand untereinander einhalten. Das kann im DRK-Haus, aufgrund der räumlichen Enge nicht eingehalten werden. In der Stadthalle ist dafür ausreichend Platz.

    Corona im Kreis Soest: Blutspender werden untersucht

    Anmeldebereich, Spende- und Ruhebetten, alles wird weiter auseinandergestellt. Direkt im Eingangsbereich wird bei jedem Spender die Körpertemperatur gemessen und nach dem Gesundheitszustand gefragt, sowie nach Reisen aus Risikogebieten. Besteht hier schon ein Risiko, wird der Spender sofort wieder nach Hause geschickt und aufgefordert sich, bei seinem Hausarzt zu melden. Außerdem stehen im Ein- und Ausgangsbereich Desinfektionsspender bereit. Au den Imbiss nach der Blutspende muss verzichtet werden. Da dies wieder zu einer Gruppenbildung unter den Spendern führen könnte. Daher bekommt jeder Spender am Ende ein Lunchpaket zum Mitnehmen. Die Termine in der Stadthalle Werl, Grafenstraße 27: Donnerstag, 26. März, von 17 bis 20.30 Uhr, Freitag, 27. März, von 13 bis 19 Uhr, Montag, 30. März, von 17 bis 20.30 Uhr

    Update,16.45 Uhr: Seit heute funktioniert der Livestream von täglichen Messen für die katholische Kirche Soest, Möhnesee und Bad Sassendorf. Täglich um 18 Uhr, samstags um 9 und sonntags um 11 Uhr werden die Gottesdienste, die die Priester alleine feiern, live ins Netz gestellt. Sogar Musik ist dabei. Auf diesem Youtube-Kanal sind die Messen zu sehen.

    Coronavirus im Kreis Soest: Die meisten halten sich an die Regeln, aber..

    Update, 15.16 Uhr: Die meisten Bürger halten sich an die Regeln, aber einige haben es offensichtlich immer noch nicht begriffen. Das berichtet zumindest Möhnesees Bürgermeister Hans Dicke. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes hätten die letzten Tage bereits konsequent kontrolliert und würden das heute und morgen fortsetzen. Hauptproblem nach Rückmeldung der Odnungsamtsmitarbeiter seien „sorglose Bürger“, wie Dicke es nennt, die in Gruppen zusammenstehen oder sich weiterhin zwanglos treffen, „weil sie ja gesund sind“. Andererseits sei festzustellen, dass die „von den angeordneten Schließungen oder Einschränkungen betroffenen Betriebe sich durchweg an die Anordnungen halten“, sagt Dicke. 

    Weitere Konsequenzen hat die Corona-Krise auch für sein Rathaus. Der Rathausbetrieb werde ab Montag wechselweise durch zwei Arbeitsgruppen sichergestellt. „Die erste Gruppe wird die kommende Woche von zu Hause aus arbeiten und sich dann übernächste Woche mit der zweiten Gruppe abwechseln. Beide Gruppen sind in sich arbeitsfähig, sodass wir auch bei Ausfall einer Gruppe handlungsfähig bleiben“, erklärt Dicke diesen Schritt.

    Cornavirus im Kreis Soest: Klopapier ist alternativlos

    Update, 14.04 Uhr: Hamsterkäufe führen teilweise zu Engpässen bei Toilettenpapier, berichten die Verbraucherzentralen Soest und Lippstadt. Doch der Griff zu Küchenrollen, Tempos, Feucht- und Kosmetiktüchern sei keine Alternative für eine Entsorgung übers stille Örtchen. 

     „Diese Haushaltspapiere können aufgrund ihrer großen und festen Beschaffenheit die Toiletten verstopfen“, warnt die Verbraucherzentrale. „Nur das normale, trockene Toilettenpapier darf ins Klo. Alle anderen Haushaltspapiere müssen nach Gebrauch in die Tüte und dann ab in die Tonne.“ Die im Vergleich zu dünnem Toilettenpapier sehr dicken und festen Papiere lösen sich im Wasser nicht auf, sondern verstopfen die Rohre. Feuchttücher enthalten neben Papier zudem auch Kunstfasern, die nicht ins Abwasser gelangen sollten. 

    Im schlimmsten Fall muss ein Fachmann ran, um den Abfluss wieder freizulegen. Auch die Pumpen im Abwassernetz können verstopfen und müssen kostenintensiv gereinigt werden. Fällt ein Pumpwerk aus, kann sich das Abwasser bis in die privaten Keller zurückstauen. „Solch ein Abpump- und Reinigungsaufwand sollte in der allgemein angespannten Lage möglichst vermieden werden, da er nicht nur zu zusätzlichen Kosten, sondern auch zu einer zusätzlichen Belastung aufgrund der dann erforderlichen Beseitigung führt“, mahnt die Verbraucherzentrale.

    Corona im Kreis Soest: Jetzt 73 Fälle

    Update, 12.22 Uhr: Die Zahl bestätigter Corona-Fälle im Soester Kreisgebiet ist von Freitag auf Samstag  weiter angestiegen, und zwar von 62 auf 73 Fälle. Damit verteilen sich die bisher gemeldeten bestätigten Fälle wie folgt auf die Kommunen im Kreis Soest: Anröchte 2, Bad Sassendorf 7, Erwitte 2, Geseke 6, Lippetal 4, Lippstadt 15, Möhnesee 9, Rüthen 4, Soest 12, Warstein 6, Welver 2, Werl 4.

    Update 11.12 Uhr: Der heimische Europaabgeordneten Dr. Peter Liese (CDU) zeigt sich in Bezug auf die so genannten "Corona-Partys" entsetzt über das Ausmaß an "Unverantwortlichkeit und Ignoranz" und fordert ein sofortiges Verbot der Veranstaltungen, um Ausgangssperren zu vermeiden.

    Corona im Kreis Soest: "Trinken Sie Ihr Bier allein"

    "Jeder der mich kennt weiß, dass ich kein Kind von Traurigkeit bin und gerne mal feiere. Dafür ist jetzt aber verdammt nochmal nicht die Zeit. Trinken Sie Ihr Bier lieber allein oder mit der Familie in den eignen vier Wänden. Wenn wir eine Ausgangssperre vermeiden wollen, muss sofort Schluss sein mit den Corona-Partys", so Liese.

    Update, 10.58 Uhr: Was derzeit besonders für Unverständnis sorgt: Friseure dürfen weiterhin öffnen. Wir haben mit einer Salon-Besitzerin gesprochen, die selbst sagt: "Solange wir auf haben, nehmen die Leute die Lage nicht ernst." Mehr dazu hier

    Update, 10,44 Uhr: Auch "der schönste Tag des Lebens" wird vom Coronavirus beeinträchtigt. Das bekamen jetzt zwei Werler zu spüren, die zwar heiraten durften, dabei aber auf einige Dinge verzichten mussten. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

    Hier finden Sie alle Artikel zum Thema "Coronavirus im Kreis Soest"

    Update, 9.30 Uhr: Während die Gastronomen kreisweit um ihre Zukunft bangen, gibt es in einer Gemeinde bereits erste Pläne, wie man der Wirtschaft vor Ort helfen will.

    Update, 8.45 Uhr: "Und wo stehen Sie an?“ Das ist heute der am häufigsten gehörte Satz auf dem Soester Wochenmarkt. Da sich wirklich alle Kunden an die empfohlenen Abstandsregeln halten, bekommt der Einkauf eine ganz neue Choreografie. Mit mindestens zwei Metern Abstand reicht auch eine von der Personenzahl her durchaus übliche Schlange weit über den Marktplatz. 

    Die Folge: Die Schlangen vor den einzelnen Ständen kreuzen sich gleich mehrfach. Hier die Orientierung zu behalten und sich zu vergewissern, dass man gerade auch wirklich beim Metzger und nicht beim Bäcker oder Obsthändler ansteht, verlangt trotz allem Abstand nach viel sozialer Interaktion. Zumindest hier führt die verordnete Distanz direkt zu einem Mehr an Verbundenheit. Und: Lächeln ist zwar auch ansteckend, aber völlig ungefährlich.

    Update, 7.12 Uhr: Nicht nur blauer Himmel und Sonne schweben heute über dem Tag, sondern auch eine weiter drohende Ausgangssperre. Ob die kommt, dürfte nicht zuletzt davon abhängen, wie sich die Menschen jetzt am Wochenende verhalten. 

    Corona im Kreis Soest: "Ausgangssperre sinnvoll"

    Die Bürgermeister im Kreis Soest sind sich in der Sache bereits fast einig. Wie Hans Dicke, Bürgermeister aus Möhnesee, erklärt, hätten die Rathauschefs gestern in ihrer täglichen Telefonkonferenz darüber gesprochen. „Mehrheitlich wird eine solche Maßnahme für sinnvoll erachtet und erwartet“, erklärt Dicke. Aber: „Es kann keine Alleingänge einer Kommune geben.“ Dicke und sein Allgemeiner Vertreter Günter Wagner hatten bereits in der vergangenen Woche ihr Unverständnis darüber ausgedrückt, dass viele Menschen trotz aller Warnungen dicht gedrängt am Möhnesee in Freizeitanlagen und vor Eisdielen zusammenrückten.

    Update, 21. März, 6.28 Uhr: Das Erzbistum Paderborn bietet ab Montag eine Telefonnummer für Menschen an, die sich in der derzeitigen Situation einsam fühlen und einfach mal mit jemandem sprechen wollen. Für viele Menschen bedeute die dringende Empfehlung, zuhause zu bleiben und soziale Kontakte zu vermeiden, Einsamkeit oder sogar Isolation, heißt es in einer Mitteilung aus Paderborn. „Für alle, die das Bedürfnis nach einem Gespräch oder einfach einer freundlichen Stimme haben, bietet das Erzbistum ab Montag eine Hotline an – ein offenes Ohr für Fragen, Ängste und Sorgen.“

    Erreichbar ist die Hotline unter der Nummer 0 52 51 / 125 4444. Das Telefon ist besetzt mit Mitarbeitern aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn, weiteren Seelsorgern und Geistlichen  Begleitern aus dem Erzbistum. Diese Personen stehen als Gesprächspartner zunächst werktags täglich von 9 bis 17 Uhr am Telefon zur Verfügung.

    Hier lesen Sie unsere Corona-Berichterstattung für den Kreis Soest bis zum 20. März.

    *wa.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

    Rubriklistenbild: © Henrik Wiemer

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