Bis Ende Februar

Wälder im Kreis Soest weiter tabu - doch es gibt eine Ausnahme

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Kreis Soest - Für Wanderer im Wald gibt es weiter erhebliche Gefahren durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste. Deshalb wird das nach dem Orkan „Friederike“ vom Regionalforstamt Soest-Sauerland erlassene formelle Betretungsverbot für die Wälder im Kreis Soest verlängert.

Das erklärte Edgar Rüther, als Leiter der Rüthener Niederlassung des Landesbetriebs Wald und Holz. Ursprünglich war die „Ordnungsbehördliche Verordnung“ bis zum 31. Januar befristet, nunmehr wird sie bis Ende Februar verlängert. 

Allerdings wird der Verordnungstext derart modifiziert, dass es im Laufe der nächsten Wochen möglich sein wird, nach und nach Teilbereiche frei zu geben. Das gelte besonders für die „touristischen Hotspots“, wie Edgar Rüther sagte. 

Sturm " Friederike" wütet im Kreis Soest

„An vielen Stellen ist gesägt und gearbeitet worden. An den Wegen liegt sogar schon Holz zum Abtransport bereit. Aber die Gefahr durch abgebrochen Baumkronen und Äste, die jederzeit herabfallen können, ist noch nicht gebannt“, betonte Jens Hoheisel, Geschäftsführer des Naturparks Arnsberger Wald.

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Gute Nachrichten gibt es in dieser Hinsicht bereits für den Lörmecketurm. Der Weg vom Parkplatz an der B55 ist ab sofort freigegeben. Auch die Bruchhauser Steine können per Waldweg aufgesucht werden. 

"Friederike"-Sturmschäden in Warstein

Allerdings bleibt es aktuell verboten, sich zum Möhneseeturm aufzumachen. Das sei weiter zu gefährlich, sagte Rüther. 

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