Junger Autofahrer geriet auf die falsche Fahrbahn

22-Jähriger tödlich verletzt: Ursache für schlimmen Unfall auf der B1 wird ein Rätsel bleiben

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Der Audi A1 war auf der Gegenfahrbahn frontal mit einem Transporter zusammengestoßen.

Die Ursache für die tödliche Frontalkollision auf der B1 bei Geseke-Störmede vor einer Woche wird für immer ein Rätsel bleiben. 

Geseke - Am Donnerstag vor einer Woche war am Nachmittag ein erst 22 Jahre alter Autofahrer auf der B1 bei Geseke-Störmede mit seinem Audi A1 komplett auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß der junge Mann frontal mit einem Fiat-Transporter zusammen und wurde schwer in seinem Wagen eingeklemmt. Die Verletzungen, die der 22-Jährige bei dem Unfall davontrug, waren so gravierend, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Eine Woche nach dem Unfall ist jetzt klar, dass die Frage, warum der junge Mann aus Salzkotten in den Gegenverkehr gefahren war, unbeantwortet bleiben wird. "Das Verfahren ist gestern eingestellt worden", erklärte Oberstaatsanwalt Marco Wibbe am Donnerstag auf Anzeiger-Nachfrage. "Nach dem Ergebnis der Ermittlungen geriet der Verstorbene aufgrund eines eigenen nicht mehr aufklärbaren Fahrfehlers zum Unfallzeitpunkt mit seinem Pkw in den Gegenverkehr und kollidierte sodann mit dem entgegenkommenden Fahrzeug", so der Paderborner Oberstaatsanwalt.

Unfall auf der B1: Keine weiteren Ermittlungen

"Mit Blick darauf, dass der Unfallverursacher verstorben ist und dem Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs keinerlei Verschulden trifft, waren weitere Ermittlungen nicht mehr zu führen", erklärte Wibbe. Der Fahrer des Transporters wurde laut Angaben der Staatsanwaltschaft "schwer, aber nicht lebensgefährlich" verletzt. 

Lesen Sie auch: Nur zwei Tage später ereignete sich ein weiterer tödlicher Unfall im Kreis Soest. Auf der A44 war ein Autofahrer - abgelenkt von seinem Navi - in das vor ihm fahrende Auto gekracht. Die Fahrerin des vorausfahrenden Wagens überlebte den Horror-Unfall nicht.

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