Zebrastreifen auf Bahnhofstraße denkbar

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Niederense – Ein Zebrastreifen auf der Bahnhofstraße in Höhe der Bären-Apotheke wird vom Kreis Soest nicht mehr kategorisch abgelehnt.

Allerdings müsste er Teil einer Neukonzeption des gesamten Quartiers sein. Das hat Wilhelm Müschenborn, Sprecher der Behörde, am Freitag im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt. Und damit bezieht man sich im Kreishaus auf Überlegungen der Enser CDU, den Bereich verkehrstechnisch völlig neu zu überarbeiten. Das könne, müsse aber nicht in einen Kreisverkehr vor dem Edeka-Markt münden, hatte Heinrich Frieling in der Mitgliederversammlung erklärt.

Wobei auch gilt: Weder die ermittelte Zahl der Fahrzeuge auf der Bahnhofstraße, noch die Zahl der Passanten, die die Straße in Höhe der Bären-Apotheke queren, würden die Anlage eines Zebrastreifens rechtfertigen, so der Kreis Soest und die Gemeinde nach jüngsten Zählungen. Hinzu komme, dass auch keine gravierenden Tempoverstöße protokolliert worden sein. Indes: Da man nun in Überlegungen einsteige, wie die unübersichtliche Situation zu verbessern sei, würde man sich beim Kreis Soest nicht sperren gegen einen Zebrastreifen, insofern er Teil eines zukünftigen Verkehrskonzeptes wäre.

Bekanntlich wird seit geraumer Zeit diskutiert, um die Verkehrssituation auf der Bahnhofstraße vor dem Edeka-Markt zu verbessern. Und immer wieder ist in diesem Zusammenhang der Ruf nach einem Kreisverkehr laut geworden. Indes: Straßen.NRW als einer von drei Straßenbaulastträgern neben Kreis und Gemeinde ist nicht bereit, den Bau mit finanziellen Mitteln zu unterstützen.

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