Wimbern

Viel Plastik, aber mittlerweile weniger Schrott in der Natur

Wimbern – Feiern können sie, die Wimberner Jungschützen, aber auch richtig gut in die Hände spucken und arbeiten. Wie in den Vorjahren erledigten die Jungs am Samstagnachmittag die geplante Feld-, Flur- und Grabenreinigung zwischen Nachtigall und Wimberner Stühlchen mit beachtlichem und dann auch wieder traurigem Erfolg.

Denn was gedankenlose Zeitgenossen da einfach mal in der Umwelt entsorgen, ist schon bedenklich. Alte Autoreifen und sehr viel Plastikmüll, darunter vor allem Getränkeflaschen und Verpackungen von Fast-Food-Menüs - all das sammelten die Wimberner Jungschützen aus Hecken und von Weg- und Straßenrändern sowie aus den Entwässerungsgräben. 

Das nasskalte Aprilwetter mit zahlreichen Schnee- und Graupelschauern und eisigem Nordostwind konnte sie da nicht abhalten. Nach dreistündiger Naturschutz-Wanderung durch Feld und Flur kamen die Jungs zum Sammelpunkt und entleerten ihre Müllsäcke in den Anhänger von Ortsvorsteher und Schützen-Ehrenvorstandsmitglied Edmund Schmidt, der sich über den Einsatz der örtlichen St.-Johannes-Jungschützen erfreut zeigte.

 Immerhin gab es beim Fazit auch eine positive Feststellung. „Man muss sagen, dass im Verhältnis zu früheren Jahren die Entsorgung von größeren Schrottteilen in die Natur zumindest hier bei uns in Wimbern nachgelassen hat. Entlang der Straßen lag viel Plastik und etwas Glas und Papier, aber direkt in den Feldern hielt es sich in Grenzen“, so Ede Schmidt, der den aufgesammelten Müll über den Bauhof der Gemeinde entsorgte. 

Zum Abschluss der diesjährigen Aktion „Sauberes Wimbern“ gab es dann unter dem Carport des Ortsvorstehers im Feldweg Grillwürstchen und Getränke für die fleißigen Helfer. - ah

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