5.000 Euro ausgelobt

CDU will Heimat-Preis für Ense ins Leben rufen

5.000 Euro sollen ausgelobt werden.

Bremen – Die CDU will einen Heimat-Preis für Ense ins Leben rufen.

Mit einem entsprechenden Antrag soll sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung befassen. 

Ausgelobt werden sollen ab 2020 und für die Folgejahre jeweils insgesamt 5.000 Euro, wobei das Geld nicht aus dem Gemeinde-Säckel stammen soll.

Vielmehr schwebt den Christdemokraten vor, die Summe aus dem landesweiten Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was verbindet“ zu nehmen. Dazu soll die Verwaltung die notwendigen Beschlüsse vorbereiten und in der Folge die erforderlichen Förderanträge zu stellen.

Man wolle nicht unnötig Zeit verlieren, begründete CDU-Fraktionschef Heinrich Frieling den Vorstoß in der jüngsten Ratssitzung. Deshalb wolle man schon jetzt über das Ansinnen informieren, damit in der nächsten Zusammenkunft entschieden werden kann. 

Denn aus Sicht von Heinrich Frieling hat man schon ein Jahr verschenkt. Die 5.000 Euro für einen Heimat-Preis beim Land hätte man nämlich schon für 2019 abrufen können. 

Dabei legt man in der CDU auf zweierlei Wert: Der Preis soll nicht für Einzelpersonen, sondern möglichst für das Engagement der zahlreichen Vereine und Gruppen in der Gemeinde vergeben werden, die „zur Stärkung der heimatlichen Identität und des gesellschaftlichen Zusammenhalts mit konkreten Projekten oder stetiges Engagement beigetragen haben.“ Und: Das Preisgeld sollte in drei Stufen aufgeteilt werden. 2.500 Euro für den 1. Preis, 1.500 Euro für den 2. Preis und 1.000 Euro für den 3. Preis. 

Eine Jury zur Entscheidung über die Preisvergabe könnte sich nach Vorstellungen der CDU zusammensetzen aus dem Bürgermeister, den beiden Vize-Bürgermeistern und dem Vorsitzenden des für Kultur zuständigen Ausschusses. 

Über die Einzelheiten sollten sich Verwaltung und die Fraktionen verständigen. Bürgermeister Hubert Wegener gab zu bedenken, ob ein solcher Heimat-Preis nicht in Konkurrenz stehen könnte zu der jeweils am 1. April verliehenen Auszeichnung eines Bürgers oder einer Institution oder Gruppe. Andererseits könnte eine zusätzliche Ehrung in die bisherige integriert werden und diese somit durchaus aufwerten.

„Wir werden uns etwas einfallen lassen“, so der Verwaltungschef.

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