Wehr in Ense besser gerüstet gegen Unwetter

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Technisch gut ausgerüstet ist der neue Funk- und Führungsraum, von dem aus die Einsätze bei Unwetterlagen und Großschadenlagen koordiniert werden.

Bremen – Der Funk- und Führungsraum im Gerätehaus in Bremen ist nach gut sechsmonatiger Umbauzeit fertiggestellt.

Hierfür wurden die so genannte Werkstatt im Altgebäude hergerichtet, ein Funkraum eingerichtet, eine Lagekarte mit dem gesamten Gemeindegebiet und verschiebbaren Whiteboard-Wänden und allerlei Technik installiert.

Daran waren der Bauhof, die Mitarbeiter der Gemeinde, die Kameraden der Feuerwehr sowie eine Spezial-Firma aus Dortmund beteiligt. Die Kosten bezifferte Bürgermeister Hubert Wegener auf Anzeiger-Nachfrage auf 30.000 Euro. 

Notwendig geworden, so Gemeindewehrführer Andreas Düser, sei der Stabsraum, da bei Unwetterlagen (Sturm, Überschwemmungen) oder andere Unglücke (Stromausfälle bzw. Großschadenlagen) die Leitstelle in Soest überfordert war.

Zu viele Betroffene meldeten sich telefonisch (mehrere hundert Anrufe innerhalb kürzester Zeit), so dass man nicht mehr in der Lage ist, diese Einsätze alle eigenständig zu strukturieren und die entsprechenden Feuerwehren zu alarmieren.

Daher werden in einem solchen Fall die Einsätze „nur noch“ an die jeweiligen Funk- und Führungsräume per Melder oder Mail gesandt und dann von der ortsansässigen Feuerwehr – in Zusammenarbeit mit dem Bauhof und dem Ordnungsamt – abgearbeitet.

Damit die Abläufe im Stabsraum zukünftig auch reibungslos funktionieren, werden in den nächsten Wochen Übungen der Feuerwehr – später auch in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt – durchgeführt.

Einen Stabsraum im Bremer Gerätehaus einrichten zu wollen oder zu müssen, hatte die Wehr bereits in der Jahresdienstbesprechung Ende 2018 angekündigt.

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