Warten auf "Naturspielpfad" in Ense-Parsit

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Der Einstieg in den „Naturspielpfad“ soll über eine Treppe erleichtert werden.

Parsit – Der „Naturspielpfad“ in Parsit wartet weiter auf seine Umsetzung. Wie Timo Jäckel, Regionalmanager der „Leader“-Region „Börde trifft Ruhr“, auf Anzeiger-Nachfrage mitteilte, ist der erforderliche Antrag auf Zuschussgewährung durch die Bezirksregierung in Arnsberg nämlich noch immer nicht auf den Weg gebracht.

Und der Grund: In ersten Abstimmungsgesprächen habe sich gezeigt, dass der Antrag in einem Detail nachgearbeitet werden muss, soll er positiv beschieden werden. Das, so Timo Jäckel, wolle man nun auch mit Gottfried Hünnies, dem langjährigen Vorsitzenden der Parsiter Spielplatzfreunde und Initiator der „Naturspielpfad“-Idee, abschließend klären. Danach, so der „Leader“-Manager weiter, werde der Antrag offiziell in Richtung Arnsberg gehen. Einer Umsetzung der Maßnahme noch im Herbst bzw. Winter stehe damit nichts im Wege.

Erst Ende Juni hatt der Bau des „Naturspielpfads“ mit „Leader“-Mitteln für Schlagzeilen und Verärgerung gesorgt. So hatte Gottfried Hünnies im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt, dass der Verein bereits Ende Januar alle erforderlichen Unterlagen dem „Leader“-Regionalmanagement vorgelegen hätte. Das habe auch die Frage der Art der Treppenausführung betroffen. Immer wieder, so Gottfried Hünnies, habe er den „Leader“-Regionalmanager „gedrängt“, den Antrag in Richtung Arnsberg endlich auf den Weg zu bringen.

Timo Jäckel wiederum hatte damals erklärt, dass Abstimmungsgespräche erforderlich gewesen seien, da der Antrag ansonsten nicht vollständig und damit nicht förderfähig gewesen sei.

Das Projekt eines Naturspielpfads in Parsit des Fördervereins der Spielplatzfreunde soll mit maximal 13 111 Euro aus dem „Leader“-Programm gefördert werden. Der Förderverein hatte nicht zuletzt durch eine Crowdfunding-Kampagne seinen Eigenanteil zur Finanzierung des Vorhabens beigetragen.

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