Planung für alten Penny

"Vorverträge sind unterschriftsreif"

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Der Abriss der „Ense-Passage“ Anfang April wird seitens der HG Projektgesellschaft vorangetrieben. Bekanntlich baut das Unternehmen an dem Standort einen neuen Rossmann-Markt mit 700 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Bremen - Der Optimismus steigt: Denn für den ins Auge gefassten Umzug der bislang in der „Ense-Passage“ untergebrachten Post-Agentur sowie des Optikers in den leer stehenden ehemaligen Penny-Markt liegen die ersten Umbauplanungen auf dem Tisch. Doch nicht nur das.

Wie die Eigentümerin der Immobilie in direkter Nachbarschaft zur Sparkasse nämlich auf Anzeiger-Nachfrage erklärte, seien die Vorverträge mit den beiden potenziellen Mietern unterschriftsreif, auch wenn noch keine Tinte geflossen ist. Zudem erwarte man im Laufe der kommenden Tage auch die Ergebnisse einer so genannten Machbarkeitsstudie, die Aussagen mit Blick auf den Brandschutz machen soll.

Und so ist die Zuversicht groß, dass die Ende vergangenen Jahres bekannt gewordene Idee, den Leerstand des ehemaligen Penny zu beseitigen, tatsächlich in die Tat umgesetzt werden kann. „Wenn’s machbar ist, wird’s gemacht“, so die Eigentümerin der Immobilie.

Während also einerseits die Planungen forciert werden, um die in der „Ense-Passage“ ansässigen Geschäfte im ehemaligen Penny anzusiedeln, laufen parallel die Vorbereitungen für den Abriss der Geschäftszeile, in der zurzeit die Post-Agentur und der Optiker heimisch sind.

Denn wie Andreas Gödecke von der HG Projektgesellschaft mit Sitz in Otterndorf auf Anzeiger-Nachfrage bestätigte, laufen in diesen Tagen die Vergabe-Gespräche für die Beseitigung des Gebäudes, mit der am 3. April beginnen werden soll. Wobei man in Otterndorf sehr positiv zur Kenntnis nimmt, dass die bauordnungsrechtlichen Planungen durch die Gemeinde Ense bislang ebenso zügig wie einstimmig vorangetrieben worden sind.

Mithin ist man überzeugt, zeitnah den notwendigen Bauantrag für die Errichtung jenes neuen Gebäudes stellen zu können, in dem dann eine Rossmann-Filiale eröffnen wird. Bekanntlich soll der zukünftige Rossmann-Markt eine Verkaufsfläche von 700 Quadratmetern und eine Gesamtgröße von 900 Quadratmetern haben. Damit ist man größer als die bisherige „Ense-Passage“. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Projektgesellschaft MBH nicht nur die „Ense-Passage“ erworben, sondern weitere rund 1 100 Quadratmeter von der Gemeinde Ense.

Der Startschuss für die Errichtung des Rossmann-Marktes soll am 1. April fallen, bis zum 31. März muss die „Ense-Passage“ geräumt sein, so Nils Lindschau von der Projektgesellschaft MBH. Und nach dem Abriss des Gebäudes rechnet man mit einer Bauzeit von vier Monaten. Die Projektgesellschaft MBH wird den Markt an Rossmann vermieten, und zwar „langfristig“.

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