26.500 Euro Sachschaden

Vollbremsung wegen Reh: Drei Autos krachen ineinander - Tier bleibt unverletzt

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Ein Reh am Straßenrand.

Drei Autos krachten am Montag ineinander, weil der Fahrer des vordersten Wagens wegen eines Rehwilds auf der Straße gebremst hat. Eine 44-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt.

Ense-Höingen - Am frühen Morgen gegen 5.48 Uhr war ein 33-Jähriger aus Menden auf der Neheimer Straße in Richtung Ense unterwegs.

Als plötzlich ein Reh die Fahrbahn kreuzte, konnte der Mann laut Polizei noch rechtzeitig bremsen, sodass das Tier unverletzt weiterlief.

Auch der hinter ihm fahrende 56-jährige Arnsberger konnte seinen Wagen noch mittels Vollbremsung zum Stillstand bringen. 

44-Jährige kann Kollision nicht verhindern

Eine 44-jährige Frau aus Arnsberg, die wiederum dahinter fuhr, konnte einen Auffahrunfall allerdings nicht mehr verhindern und schob die vor ihr fahrenden Autos ineinander.

Die Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 26.500 Euro.

Erst vor wenigen Monaten ereignete sich westlich von Lippstadt-Overhagen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem Wildwechsel eine Rolle gespielt hat. Im vergangenen Jahr wurde ein Soester verletzt, weil er Rehen ausgewichen ist. Die Polizei gab daraufhin Tipps, was in einer solchen Situation zu tun ist. In Möhnesee-Völlinghausen wurden Schweine und Sikahirsche wegen Wildwechsel im Wohngebiet zur Plage.

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