Viele Gäste und ein alter Bekannter beim Patronatsfest in St. Bernhard

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Beim Kindergottesdienst im Haus Porta Coeli lernten die kleinen Besucher viel über das Leben und Wirken des heiligen Franziskus und dessen Liebe zur Natur. Dazu lernten sie das Lied “Laudato si’, mi’ Signore“, das der Heilige selbst gesungen haben soll. 

Niederense - Das Patronatsfest der Kirche St. Bernhard bot ein umfangreiches Programm für Groß und Klein. Zu der Veranstaltung waren viele Gäste und auch ein alter Bekannter gekommen.

„Ich darf sie alle recht herzlich willkommen heißen heute Morgen zur Feier unseres Patronatsfestes hier in der Kirche St. Bernhard“, begrüßte zu Beginn der Festmesse Pastor Carsten Scheunemann am Sonntagmorgen die Besucher des Gottesdienstes.

„Alle Menschen brauchen Freunde, denen sie vertrauen, von denen man weiß, dass sie für einen da sind und die ein offenes Ohr für ihre Probleme haben“, so Pastor Scheunemann.

„Einen solchen Freund findet man auch im Niederenser Kirchenpatron St. Bernhard. Wir als Christen dürfen darum wissen, auch wenn wir ihn nicht sehen können, dass er uns stellvertretend für Gott ein offenes Ohr leiht, dem wir uns mit unseren Sorgen und Bitten heute Morgen anvertrauen können.“ 

Während die erwachsenen Gemeindemitglieder in der Kirche dem Festgottesdienst zum Namensfest ihres Kirchenpatrons feierten, trafen sich im Haus Porta Coeli, im Raum der Bücherei, Kinder im Alter bis sieben Jahren zur Kinderkirche.

Patronatsfest in Niederense

Das Thema des Sonntags war der Sonnengesang des Heiligen Franziskus. Gemeindereferentin Martina Berens stellte den Kleinen zunächst einmal die Person des Heiligen vor. Anhand einer Geschichte, die mit einzelnen bunten Bildern dargestellt wurde, erzählten sie, Barbara Busemann und Heike Tenzler Pietsch, vom Leben des Franziskus, seiner Freude und Liebe zur Natur und allen Lebewesen. 

“Laudato si’, mi’ Signore – Gelobt seist du, mein Herr”, sang der Heilige Franziskus von Assisi und dieses Lied übten auch die Kinder in der Kinderkirche ein. 

Im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche sangen sie dieses Lied gemeinsam mit Pastor Carsten Scheunemann vor der Kirche St. Bernhard. 

Nach den Gottesdiensten waren die Gemeindemitglieder zum gemütlichen Beisammensein am Haus Porta Coeli eingeladen. Die zahlreichen Festbesucher freuten sich besonders darüber, dass auch Pastor Josef Dohmann zu Gast auf dem Fest war. 

Der ehemalige Pfarrer von St. Bernhard besucht traditionsgemäß das Patronatsfest seiner ehemaligen Pfarrgemeinde und damit auch seine „Schäfchen“. 

Während sich die erwachsenen Besucher an den Stehtischen, der Theke und den aufgestellten Tischen und Bänken zu einem Plausch niederließen, boten die Messdiener von St. Bernhard für die kleinen Besucher einige Spielmöglichkeiten an. 

Die Kinder konnten sich beim Vier-gewinnt-Spiel herausfordern oder ihr Geschick mit dem Hammer testen. 

Der Messdienergruppe, die im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert, oblag auch der Verkauf des neuen Kirchenführers, der vor einer Woche von Pastor Carsten Scheunemann, Bernhard Söbbeler, Alois Langesberg und Matthias Holbeck erstmalig präsentiert wurde. 

Der Erlös des Buchverkaufes kommt der Messdienergruppe zugute, die es für die Feier und Vorbereitungen ihres Jubiläumsfestes verwenden möchte. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten neben dem Kaffee- und Waffelstand der Getränke- und Grillstand.

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