Verwaltung will Entlastung für Haarweg-Anwohner in Ense-Höingen

+
Ausgebaut werden soll der Haarweg in 2019.

Höingen – Zur Entlastung der Anwohner am Haarweg in Höingen schlägt die Verwaltung den Ausbau als Hauptverkehrsstraße vor.

Das hat der Beigeordnete Andreas Fresen gestern am frühen Dienstagagbend bei einem Ortstermin mit Anwohnern erklärt. Befassen wolle er mit diesem Gedankenspiel den zuständigen Bau- und Verkehrsausschuss, so Andreas Fresen. Für die Betroffenen hätte ein solcher Schritt finanzielle Auswirkungen. Denn der von ihnen aufzubringende Eigenanteil liegt bei einer Hauptverkehrsstraße bei 25 Prozent der Kosten; bei einem Ausbau als Haupterschließungsstraße bei 45 Prozent. Gleich bleibt die Höhe der Kostenbeteiligung für die Anwohner beim Gehwegausbau. So oder so sind 65 Prozent der Kosten durch sie aufzubringen.

Die Einstufung des Haarwegs als Hauptverkehrsstraße begründet Andreas Fresen mit der besonderen Situation. So würde die Straße auch von Bussen, Lkw und landwirtschaftlichen Fahrzeugen mit genutzt.

Bekanntlich soll der Haarweg in diesem Jahr als Haupterschließungsstraße ausgebaut werden. Mit einer Stimme Mehrheit jedenfalls hatten sich CDU und FDP in der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses im Februar hinter eine entsprechende Empfehlung der Verwaltung gestellt. SPD, BG und Grüne wiederum unterstützten den Antrag der Haarweg-Anwohner, die Maßnahme so lange zu schieben, bis der Gesetzgeber in Düsseldorf für neue Rahmenbedingungen sorgt.

Mit der Neueinstufung des Haarwegs als Hauptverkehrsstraße käme man den Anwohnern entgegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare