Verwaltung sperrt Radweg unterm Riesenberg

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Der Rad- und Gehweg auf der ehemaligen Kleinbahntrasse soll gesperrt werden, ist aber nicht zuletzt auch bei Fußgängern durchaus beliebt.

Niederense - Der Rad- und Gehweg von der Zufahrt der Gedenkstätte Himmelpforten bis zum Lidl in Niederense soll gesperrt werden.

Das hat der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Andreas Fresen, im Rat am Donnerstag mitgeteilt. In der kommenden Woche werde man in Gesprächen mit den Aufsichtsbehörden abklären, wann genau der Schritt erfolgen wird.

Hintergrund ist, dass an den Rad- und Gehweg hinter dem Lidl-Markt und unter dem Riesenberg eine steile Böschung grenzt. Die Grundstücksfläche der Böschung liegt sowohl im Eigentum der Gemeinde Ense als auch des Landesbetriebes Straßen NRW. Vom Baubetriebshof und dem Radverkehrsbeauftragten des Kreises Soest sei beanstandet worden, dass durch unterhöhlte Bäume und lose Steine Gefahr für Menschen bestehe, so die Verwaltung. Eine Böschungssicherung mit Fangnetzen oder Betonspritzverfahren stelle einen „unkalkulierbaren“ Aufwand dar, weshalb man eben beabsichtige, den Weg aufzugeben.

Sehr beliebt ist der auf der ehemaligen Kleinbahntrasse verlaufende Radweg auch bei Fußgängern, die ihn in Richtung Möhnebrücke und Himmelpforten benutzen. Sie werden die Sperrung wohl besonders bedauern, wie Josef Risse (CDU) ausführte. Die Verwaltung sagte zu, sich der Angelegenheit weiter annehmen zu wollen. Schließlich, so Heinrich Frieling (CDU), könne sich Straßen NRW seiner Verpflichtung nicht auf Dauer entziehen.

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