Verwaltung und Politik vertreten Enser Interessen beim A 46-Lückenschluss

Die Belange für Ense im politischen Begleitkreis zum Projekt 46sieben vertraten (von links) der Beigeordnete Andreas Fresen sowie die Fraktionsvorsitzenden Andreas Vetter (BG), Bruno Löher (SPD), Dr. Stefani Konstanti (Grüne) und Heinrich Frieling (CDU).

Ense/Hagen/Hemer – Erstmals hat der Politische Begleitkreis zum Projekt 46sieben in Hemer getagt. Und dabei waren neben dem Beigeordneten Andreas Fresen auch die Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien.

Der Begleitkreis ist ein weiterer Mosaikstein im Planungsdialog, mit dem der Landesbetrieb die Menschen in der Region früh an der Planung der neuen Autobahn- und Bundesstraßenverbindung zwischen Hemer/Menden und Neheim beteiligen will. 

Im Begleitkreis kommen die von der Planung berührten politischen Akteure zusammen, Mandatsträger aus Kommunalpolitik, Landkreisen, NRW-Landtag und Bundestag. „Sie erhalten von uns – wie auch die Mitglieder des Dialogforums – Informationen aus erster Hand über den Stand der Planungen und unsere weiteren Schritte“, sagte Thomas Rensing, Leiter der Region 1 von Straßen.NRW den 35 Politikern. 

Der Begleitkreis wurde auch über Ergebnisse und Empfehlungen des Dialogforums informiert, das zuvor getagt hat. Zusätzlich zu diesen Foren wird Straßen.NRW nach Bedarf ortsgebunden Bürger-Infotische zum Projekt 46sieben einrichten. Das Projekt A46sieben wollen Politik und Verwaltung in Ense – den eigenen Belangen, aber auch denen der benachbarten Kommunen entsprechend – wohlwollend unterstützen. 

Hierbei will man vor allem darauf hinarbeiten, dass die bestehenden Schallschutzmaßnahmen (Schallschutzwände) sowie die geplanten Maßnahmen zum Schutz der westlichen Enser Ortsteile (Waltringen, Hünningen und Lüttringen) verbessert werden bzw. den jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechen sollen. Ein Beschluss bezüglich einer favorisierten Trassenführung hält man in Ense zum jetzigen Zeitpunkt für nicht erforderlich, da sich die verschiedenen Optionen erst im weiteren Projektablauf ergeben werden. 

Zum gegebenen Zeitpunkt könne ein entsprechender Ratsbeschluss herbeigeführt werden. Insofern wurde Bürgermeister Hubert Wegener von der Politik beauftragt, einen stetigen Informations- und Sachstandsaustausch mit den benachbarten Kommunen und betroffenen Behörden zu pflegen.

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