Verwaltung lässt Beitragssenkung für Haarweg-Anwohner rechnen

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Sonderfall Haarweg: Die Verwaltung lässt eine Reduzierung der Anlieger-Beiträge rechnen.

Bremen – Enses Beigeordneter Andreas Fresen kann sich ein finanzielles Entgegenkommen beim beschlossenen Straßenausbau am Haarweg durchaus vorstellen.

So hat er im Gespräch mit dem Anzeiger angekündigt, durchrechnen zu lassen, ob sich eine Reduzierung der Anwohneranteile von derzeit 65 Prozent für die Gehwege und 45 für die Fahrbahn um jeweils 20 Prozent darstellen lässt.

Wobei ihm wichtig ist: Haushaltsmittel stehen für einen solchen Nachlass nicht zur Verfügung. Insofern müsste die Politik in der Ratssitzung am 7. März den auf die Gemeinde zukommenden Mehrausgaben zustimmen.

Wie Andreas Fresen ergänzend erklärte, erfordere gerade der Haarweg eine besondere Betrachtung, da er in der Vergangenheit die Haupterschließung für das Höinger Industriegebiet gewesen sei. Auch während der Zeit des Kreisverkehr-Baus sei die Straße stark belastet worden. Insofern hatte die Verwaltung die Maßnahme ohnehin schon als Haupterschließungs- und nicht als Anliegerstraße eingestuft, was mit geringeren KAG-Beiträgen für die Hausbesitzer einhergeht. 

Dem hatte der Bau- und Verkehrsausschuss am Dienstagabend mit den Stimmen von CDU und FDP auch prinzipiell zugestimmt. Zudem hatte die Politik der Verwaltung den Auftrag, geben, ob die Beitragssätze angesichts weiter besonderen Belastung der Straße reduziert werden könnten. Zudem war in der Sitzung auch behauptet worden, dass die Burgstraße in Höingen nicht als KAG-Maßnahme abgerechnet worden sei. Andreas Fresen kündigte gestern gegenüber dem Anzeiger eine Prüfung dahingehend an. Sobald eine Antwort vorliege, werde er informieren.

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