Warum sie von der Straße abkam

Fahrerin sturzbetrunken: Frau und ihr Auto stecken nach Unfall im Gebüsch fest

Zwischen Sträuchern und Büschen kam der Wagen zum Stillstand. Die Feuerwehr musste Äste beiseite schneiden, um die Fahrerin zu befreien.
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Zwischen Sträuchern und Büschen kam der Wagen zum Stillstand. Die Feuerwehr musste Äste beiseite schneiden, um die Fahrerin zu befreien.

Sturzbetrunken kommt eine Frau von der Straße ab. Die Feuerwehr muss sie aus ihrem Wagen befreien - er steckt im Gebüsch fest.

Update vom Freitag, 10 Uhr: Am Freitagmorgen hat sich die Polizei mit weiteren Erkenntnissen geäußert. Demnach handelt es sich bei der Unfallfahrerin um eine 47-jährige Frau aus Ense. Ihren Angaben zufolge hielt ein anderer Autofahrer kurz vor dem Unfall verkehrsbedingt vor ihr an. Daraufhin sei sie nach rechts ausgewichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Doch rechts war der Straßengraben, den sie durchfuhr und dann im Gebüsch landete. Zwar blieb die Frau bei dem Unfall unverletzt. Doch ins Krankenhaus musste sie trotzdem. In der Werler Klinik wurde ihr eine Blutprobe entnommen, weil den Polizeibeamten bei der Unfallaufnahme die Alkoholfahne der Fahrerin aufgefallen war. „Ein anschließender Atemalkoholtest ergab 1,9 Promille“, erklärte Polizeisprecher Holger Rehbock. Eine absolute Fahruntüchtigkeit liegt laut Bußgeldkatalog bereits ab einem Wert von 1,1 Promille vor.

Die Frau konnte sich nicht selbst aus ihrer misslichen Lage befreien.

Die Polizei stellte den Führerschein der Frau sicher. Ebenso „untersagten sie ihr das weitere Führen von führerscheinpflichtigen Kraftfahrzeugen“, so Holger Rehbock.. Der Unfallschaden wird von der Polizei auf 1.000 Euro geschätzt.

Unfall in Ense: Frau gerät von Straße ab - Feuerwehr muss sie aus Gebüsch befreien

Höingen - Gegen 13.50 Uhr wurden die Rettungskräfte am Donnerstagnachmittag zur Neheimer Straße zwischen Höingen und Parsit gerufen: Eine Autofahrerin war mit ihrem Dacia Duster von Höingen kommend von der Straße abgekommen. Mit ihrem Wagen schoss sie die Böschung hinauf und hatte dabei großes Glück: Nach Angaben von Andreas Düser, Leiter der Feuerwehr Ense, fuhr der Wagen genau zwischen zwei Dicken Baumstämmen hindurch.

Einen der Bäume touchierte der Dacia nur leicht, ehe der Wagen inmitten von Büschen und Sträuchern zum Stillstand kam. „Glücklicherweise“, so Andreas Düser, sei der Wagen nicht frontal gegen einen der Bäume gefahren. Dem ersten Anschein nach erlitt die Frau keine schweren Verletzungen.

Neben Feuerwehr und Polizei waren auch ein Rettungswagen und ein Notarzt aus Werl vor Ort.

Alleine kam sie jedoch nicht mehr aus dem Wagen heraus - die Feuerwehr, die mit 35 Einsatzkräften aus Bremen und Höingen vor Ort war, hatte in einer ersten Information mitgeteilt bekommen, dass die Frau möglicherweise im Wagen eingeklemmt ist. „Eingeklemmt war sie nicht, sondern eingeschlossen, weil rund um das Auto Büsche und Sträucher den Weg blockierten“, hieß es.

Die Äste wurden von der Feuerwehr beseite geschnitten, sodass die Fahrerin aus ihrem Wagen befreit werden konnte. Mit einem Rettungswagen kam sie zur Kontrolle ins Krankenhaus. Nähere Angaben zum Unfallhergang und zur Ursache konnte die Polizei am Nachmittag noch nicht machen. Nach Angaben von Polizeisprecher Holger Rehbock sollte der Fahrerin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen werden, die genauere Erkenntnisse für die Ermittler liefern könnte.

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