Turnhallendach-Sanierung in Ense-Höingen im Plan, in Ense-Niederense abgeschlossen  

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Auch ohne Beheizung soll die Turnhalle gegebenenfalls wieder in Betrieb genommen werden. Deshalb soll die Verlegung der neuen Dachplatten so rasch wie möglich erfolgen.

Höingen/Niederense – Die Dachsanierung an der Höinger Turnhalle liegt im Zeitplan.

Derzeit werden die maroden, asbestfreien Wellplatten aus Faserzement sowie die mangelhaft verlegte Isolierung noch entfernt, so Architekt Manfred Vetter auf Anzeiger-Nachfrage. 

Die Einbauten der neuen Dichtfolien einschließlich der neuen Dämmung gemäß der neuen Energieeinsparverordnung seien in den nächsten Tagen fertiggestellt. Die Verlegung der neuen Dachplatten erfolge sofort anschließend, damit die Turnhalle (gegebenenfalls auch ohne Beheizung) wieder in Betrieb genommen werden könnte, so der Fachmann. 

Bekanntlich läuft die Sanierung des Dachs der Sporthalle seit Mitte April, nachdem die Ausschreibung bzw. die Vergabe der Arbeiten sich hingezogen hatte. Wie mehrfach berichtet, waren der bereits abgebrochene vorhandene Dachraum und die Unterdecke der ehemaligen Technik für die neuen Technikanforderungen zu klein und zudem nicht tragfähig genug. Ein neuer Dachaufbau mit einer tragfähigen neuen Fußbodenkonstruktion musste geschaffen werden, so Manfred Vetter. Der Dachaufbau für die neue moderne Lüftungstechnik steht seit der vergangenen Woche zur Einbringung der Maschinen bereit. 

Abgeschlossen ist dagegen die Flachdach-Sanierung an der Turnhalle in Niederense, so Architekt Manfred Vetter. Im Winter hatte man die Arbeiten in Angriff genommen. Die Maßnahme stand schon seit längerem im Sanierungsplan der Gemeindeverwaltung. Die vorhandene Dachhaut wurde um eine zusätzliche Gefälledämmung nach den aktuellen Forderungen der Energieeinsparverordnung mit der neuen oberseitigen zweilagigen Abdichtung mit Bitumenbahnen ergänzt. Die neuen Dachränder sind für eine zukünftige Isolierung der Außenwände vorbereitet. Eine Absturzsicherung wurde gleichzeitig nachgerüstet. Eine neue Kiesschicht dient als Auflast, um bei zukünftigen Sturmereignissen ein Abheben der Dachkonstruktion zu verhindern.

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