Zu teuer: Wirtschaftsweg wird nicht ausgebaut

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Der Wirtschaftsweg zwischen Bremer Straße und Landwehr in Oberense wird nicht ausgebaut.

OBERENSE -  Der Wirtschaftsweg zwischen der Bremer Straße und der Landwehr in Oberense wird nicht ausgebaut.

Das hat die Verwaltung den Mitgliedern des Bau- und Verkehrsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung mitgeteilt. Grund sind die geschätzten Gesamtkosten in Höhe von rund 160 000 Euro und die „zurzeit angespannte finanzielle Situation der Gemeinde“, so die Ausführungen aus dem Rathaus.

Dabei war in der Bürgermeister-Sprechstunde Anfang Januar in Oberense von Teilnehmern gegenüber Bürgermeister Hubert Wegener angeregt worden, den Wirtschaftsweg zu befestigen, der von Fahrzeugverkehr und Fußgängern genutzt werde. Aufgrund der zahlreichen Schlaglöcher wurde eine Asphaltierung gewünscht. Bislang werden die Schäden im Rahmen der laufenden Unterhaltung regelmäßig ausgebessert.

Der nun gewünschte Ausbau, so die Verwaltung, hätte gemäß den Regeln der Technik zu erfolgen. Wegen der Nutzung würde ein Gehweg von 1,50 Metern Breite und eine Fahrbahn für Kraftfahrzeuge mit einer Breite von mindestens 4,75 Metern für erforderlich gehalten. Die Breite der Wegeparzelle beträgt 6,60 Meter, so dass kein Platz für einen Wegeseitengraben gegeben sei und zusätzlich ein Regenwasserkanal für die Straßenentwässerung angelegt werden müsste, ließ man die Politiker wissen.

Für den Straßenbau, einschließlich Gehweg, werden bei einer Länge von circa 180 Metern Kosten in Höhe von 115 000 Euro erwartet. Zusätzlich geht man für die Herstellung der Regenentwässerung von Ausgaben in Höhe von 45 000 Euro aus. Und: Für den Ausbau des Weges wären durch die Anlieger Straßenbaubeiträge zu entrichten. Und so steht für die Verwaltung fest: Statt des gewünschten Ausbaus will man an der bisherigen Praxis der Ausbesserung der Schlaglöcher auf dem Weg zwischen Bremer Straße und Landwehr festhalten.

Die Politik nahm die Mitteilung zur Kenntnis. - det

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