Noch laufen die Arbeiten

Termin steht fest: Streit-Funkturm geht ans Netz

Rund ein Jahr lang sorgte die Funkturm-Planung für dunkle Wolken über Lüttringen, jetzt ist blauer Himmel wieder sichtbar.
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Rund ein Jahr lang sorgte die Funkturm-Planung für dunkle Wolken über Lüttringen, jetzt ist blauer Himmel wieder sichtbar.

Der Funkturm in Lüttringen steht seit November 2020, doch in Betrieb gehen wird er erst in einigen Monaten. Das teilt Benedikt Albers von der Deutschen Funkturm GmbH mit.

Lüttringen - „Wir haben den gut sichtbaren Teil der Bauarbeiten, den Hochbau, am neuen Mobilfunkmast in Ense-Lüttringen Ende letztes Jahres abgeschlossen. Damit war der Mast jedoch noch nicht fertig“, erklärt Albers.

Demnach laufen im Hintergrund noch wichtige Schritte, um die Inbetriebnahme des Funkturms zu gewährleisten. Dazu gehören die Anbindung des Standorts an die Stromversorgung sowie eine Datenverbindung. Anschließend muss die Sendetechnik aktiviert werden und der Turm von der Telekom in das umliegende Mobilfunknetz integriert werden, teilt Benedikt Albers mit.

Bürgerinitiative hat sich aufgelöst

Die Deutsche Funkturm GmbH hat den Mast zusammen mit der Telekom errichtet. „Wir erwarten, dass der neue Mast im dritten Quartal dieses Jahres in Betrieb geht und von den Kunden genutzt werden kann“, sagt Funkturm-Sprecher Albers.

Die Bürgerinitiative Lüttringen (BI), die sich vehement für einen anderen Standort als den Höinger Weg für den 36,60 Meter hohen Funkturm eingesetzt hatte, hat den Kampf vor rund fünf Monaten aufgegeben. Mit dem Bau des Turms seien „Fakten geschaffen“ worden, hieß es in einem Schreiben der BI im Dezember.

Der Einsatz der BI lief über Monate: Zwei Bürgerversammlungen mit teils hitzigen Diskussionen, eine Liste mit 460 Unterschriften und eine gut besuchte Ratssitzung inklusive.

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